Fahrenheit 451

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›Fahrenheit 451‹ ist die Temperatur, bei der »Bücherpapier Feuer fängt und verbrennt«. In Ray Bradburys Zukunftsvision ist die Feuerwehr nicht mehr mit Wasserspritzen ausgerüstet, sondern mit Flammenwerfern, die genau diesen Hitzegrad erzeugen, um die letzten Zeugnisse individualistischen Denkens – die Bücher – zu vernichten. Da beginnt der Feuerwehrmann Guy Montag, sich Fragen zu stellen… Die beängstigende Geschichte von einer Welt, in der das Bücherlesen mit Gefängnis und Tod bestraft wird, ist ein zeitloses Plädoyer für das freie Denken.
Portrait
Ray Bradbury, geboren 1920 in Waukegan (Illinois). Nach dem Highschool-Abschluss stellte er sich an eine Straßenecke und verkaufte die Zeitschrift ›Futura Fantasia‹. Die Namen unter den Beiträgen täuschten: Geschrieben hatte Bradbury fast alles selber. 1953 erschien ›Fahrenheit 451‹, sein erster und berühmtester Roman, den François Truffaut verfilmte. Das Spektrum des »Louis Armstrong der Science-Fiction« (Kingsley Amis) reicht aber weiter, über Kinderbücher und Gedichte bis zu Drehbüchern, wie jenes zu ›Moby Dick‹ von John Huston. Seinem Ruf, Phantasie zu besitzen, verdankte der Vater von vier Töchtern außerdem seine Posten als Berater bei einem Architekturbüro und für das Euro-Disney bei Paris. Ray Bradbury starb am 5. Juni 2012 in Los Angeles.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 28.08.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-26104-2
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 15,2/9/2 cm
Gewicht 182 g
Übersetzer Fritz Güttinger
Verkaufsrang 1.670
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Ein Klassiker der Dystopie der auch heute noch zu glänzen weiss. Ohne überzogene Dramatik aber dafür mit viel Hintersinn entwirft Bradbury ein düsteres Bild der Zukunft. Ein Klassiker der Dystopie der auch heute noch zu glänzen weiss. Ohne überzogene Dramatik aber dafür mit viel Hintersinn entwirft Bradbury ein düsteres Bild der Zukunft.

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„Nur Fiktion?“

Pascal Endres, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Es gibt keine Bücher mehr. Nun ein paar wurden versteckt um diese zu vernichten hat man die Feuerwehr beauftrag sie zu verbrennen.
Warum das ganze?
Bücher stiften Unruhe, sie verunsichern, sie regen zum Denken an.
Deswegen hat die Gesellschaft beschlossen nicht mehr zu lesen. Stattdessen lassen sich die Menschen von seichten Fernsehprogrammen den ganzen Tag bedudeln. Nur nicht denken. Nur keine ernsthaften Gespräche führen. Immer schön oberflächlich bleiben.

Ihnen kommt das bekannt vor? Sie ziehen doch nicht etwa Parallelen zu unseren heutigen Fernsehprogrammen.
Nur Fiktion? Entscheiden Sie selbst.
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Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Unglaublich toller, sehr nachdenklich stimmender Klassiker. Ähnlich beeindruckend wie Huxley oder Orwell. Unglaublich toller, sehr nachdenklich stimmender Klassiker. Ähnlich beeindruckend wie Huxley oder Orwell.

„Fahrenheit 451“

Martin Strack, Thalia-Buchhandlung Ottersberg

In der Zukunft haben Buchhändler keinen sicheres Standbein mehr. Das Lesen und gar der Besitz von Büchern sind verboten und werden streng bestraft, und über die Einhaltung des Verbots wacht unermüdlich die Feuerwehr. Gnadenlos verbrennen sie jedes Buch, jede Bibliothek, denn Bücher sind gefährlich für die soziale Ordnung.
Doch Guy Montag, vormals linientreuer Feuerwehrmann, beginnt , aus der stumpfsinnigen Glückseligkeit der Massenmedien erwacht, nach dem „Warum“ zu fragen.
Warum sind Bücher verboten?
Warum legt die Feuerwehr Brände, statt sie zu verhindern?
Warum wird nie vom Krieg berichtet, der das Land bedroht?

Dieses Buch erzählt eine faszinierende Geschichte, die, obwohl bereits über 50 Jahre alt, heute noch erschreckend real ist, sogar mehr noch als damals.
Es führt vor Augen, wie einfach die Bevölkerung mit Hilfe von Massenmedien, die immer weniger tatsächlichen Inhalt vermitteln, dumm und unmündig gehalten werden kann.
Es ist gleichzeitig eine Erinnerung was in der Vergangenheit geschehen ist , sowie eine Warnung was geschehen könnte wenn ihr uns zu sehr von Massenmedien berieseln lassen ohne selbst zu denken.
Durch diesen Realitätsbezug wird dem Leser auf bedrückende Weise klar, dass wir zum Teil schon in dieser Vision der Zukunft angekommen sind, was das Lesen umso faszinierender gestaltet.
In der Zukunft haben Buchhändler keinen sicheres Standbein mehr. Das Lesen und gar der Besitz von Büchern sind verboten und werden streng bestraft, und über die Einhaltung des Verbots wacht unermüdlich die Feuerwehr. Gnadenlos verbrennen sie jedes Buch, jede Bibliothek, denn Bücher sind gefährlich für die soziale Ordnung.
Doch Guy Montag, vormals linientreuer Feuerwehrmann, beginnt , aus der stumpfsinnigen Glückseligkeit der Massenmedien erwacht, nach dem „Warum“ zu fragen.
Warum sind Bücher verboten?
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Dieses Buch erzählt eine faszinierende Geschichte, die, obwohl bereits über 50 Jahre alt, heute noch erschreckend real ist, sogar mehr noch als damals.
Es führt vor Augen, wie einfach die Bevölkerung mit Hilfe von Massenmedien, die immer weniger tatsächlichen Inhalt vermitteln, dumm und unmündig gehalten werden kann.
Es ist gleichzeitig eine Erinnerung was in der Vergangenheit geschehen ist , sowie eine Warnung was geschehen könnte wenn ihr uns zu sehr von Massenmedien berieseln lassen ohne selbst zu denken.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
34 Bewertungen
Übersicht
28
3
1
2
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Ein Klassiker, den man gelesen haben sollte
von PMelittaM aus Köln am 05.05.2018

Guy Montag ist Feuerwehrmann. Allerdings löscht er keine Feuer ? da in seiner Welt der Besitz von Büchern verboten ist, ist die Aufgabe der Feuerwehr, das Verbrennen von Büchern geworden. Erst als Guy die 17jährige Clarisse McClellan kennen lernt, stellt er dieses Vorgehen in Frage. Eine Welt, in der Bücher... Guy Montag ist Feuerwehrmann. Allerdings löscht er keine Feuer ? da in seiner Welt der Besitz von Büchern verboten ist, ist die Aufgabe der Feuerwehr, das Verbrennen von Büchern geworden. Erst als Guy die 17jährige Clarisse McClellan kennen lernt, stellt er dieses Vorgehen in Frage. Eine Welt, in der Bücher verboten sind ? ein Alptraum für jeden Bücherfreund. Guys Vorgesetzter behauptet, die Menschen seien selbst schuld daran, hätten sich immer mehr anderen Medien zugewandt und immer weniger gelesen. Man könnte den Roman also als Kritiker des Medienkonsums sehen, im Roman ist der größte Wunsch Mildreds, Guys Ehefrau, vier Fernsehwände zu besitzen, also einen Raum, der sie rundum beschallt. Heute gibt es massenhaft Fernsehsender, mit oft sehr fragwürdigen Programmen, jeder besitzt PC und Handy und verbringt viel Freizeit mit beiden ? aber es gibt immer noch eine ganze Menge Menschen, die gerne lesen, auch wenn dazu immer öfter ein Reader benutzt wird. Immerhin hätten die Menschen im Roman auch einfach mit dem Lesen aufhören können, warum hat es das Regime für notwendig gehalten Bücher trotzdem zu verbieten? Mit Büchern wird auch das Denken angeregt, es vermittelt Wissen und lässt den Leser reflektieren. Wer Bücher verbietet, will also freies Denken verhindern. Dass das nicht immer gelingt, sieht man an Clarisse, aber auch an Guy selbst. Für mich ist dieser Roman daher im wesentlichen ein Plädoyer dafür, sich das Denken nicht verbieten zu lassen. Und alleine dafür ist der Roman bereits lesenswert. Lesenswert wird er aber auch durch seine fast schon poetische Sprache. Es ist ein Genuss, ihn zu lesen, Ray Bradbury hat wunderbare Sätze gebildet, die zusätzlich zeigen, wie schade es wäre, ohne Bücher leben zu müssen. Aber der Autor verließ sich nicht nur auf seine Sprache, er hat auch einen spannenden Roman geschrieben, den man stellenweise fast atemlos liest ? auch wenn man vielleicht zunächst ein paar Seiten benötigt, um sich einzulesen. Für mich ist Fahrenheit 451 ein Klassiker (das Original stammt von 1953), der von jedem einmal gelesen werden sollte, ich empfehle ihn sehr gerne weiter und vergebe volle Punktzahl.

Wer Bücher verbrennt verbrennt auch Menschen
von einer Kundin/einem Kunden am 06.03.2018

1953 geschriebener Roman, der in der Zukunft spielt. Bücher zu besitzen und zu lesen ist gegen das Gesetz, Feuer(wehr)männer verbrennen die Bücher. Und der totalitäre Staat tötet auch Menschen. Guy Montag ist Fireman. Da trifft er eines Nachts ein junges Mädchen und einen alten Mann, die so ganz anders... 1953 geschriebener Roman, der in der Zukunft spielt. Bücher zu besitzen und zu lesen ist gegen das Gesetz, Feuer(wehr)männer verbrennen die Bücher. Und der totalitäre Staat tötet auch Menschen. Guy Montag ist Fireman. Da trifft er eines Nachts ein junges Mädchen und einen alten Mann, die so ganz anders sind als alle Menschen denen er sonst begegnet. Er beginnt am Leben das er führt zu zweifeln. Spannende brutale Geschichte im Zeitgeist eines Autors, der nach den zwei Weltkriegen lebte. Top aktuell auch heute: ein System das seine Bewohner rund um die Uhr zwangsbespasst und deren Fähigkeit wirklich zu kommunizieren und zu denken nimmt besorgniserregend ab. Absolut lesenswert! Gibt es auch als Film aus dem Jahre 1966.

Für mich als Dystopie- Klassiker eher enttäuschend....
von einer Kundin/einem Kunden aus Fahrni am 05.05.2017
Bewertet: Taschenbuch

Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Da Dystopien zu meinem Lieblingsgenre gehören war es endlich an der Zeit mich an einen der Klassiker zu wagen..... Dem Schreibstil ist anzumerken, dass dieses Buch doch schon etwas älter ist, dennoch lässt er sich soweit problemlos und flüssig lesen. Die Beschreibungen sind zwar recht detailreich trotzdem... Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Da Dystopien zu meinem Lieblingsgenre gehören war es endlich an der Zeit mich an einen der Klassiker zu wagen..... Dem Schreibstil ist anzumerken, dass dieses Buch doch schon etwas älter ist, dennoch lässt er sich soweit problemlos und flüssig lesen. Die Beschreibungen sind zwar recht detailreich trotzdem für mich zu wenig anschaulich damit Bilder im Kopf entstehen können. Die Erzählweise im personalen Stil empfand ich allerdings als ganz angenehm. Die Ausarbeitung der Charaktere fand ich ehrlich gesagt sehr oberflächlich und zu Niemanden konnte ich gross eine Beziehung aufbauen. Alle Protagonisten sogar die Hauptperson Guy Montag hinterliessen bei mir einen blassen ja schon fast faden Eindruck und oft verspürte ich überhaupt keine Empathie ihnen gegenüber. Ebenfalls fand ich, dass der  Sinneswandel des Feuerwehrmannes viel zu schnell von statten ging und er teilweise für mich nicht nachvollziehbar handelte. Die ganze Idee der Geschichte hat mir wirklich unglaublich gut gefallen. Die Parallelen zu unserem heutigen Konsumverhalten bezüglich TV & Co und dem sich dauernd berieseln lassen regen auf alle Fälle zum nachdenken an. Trotzdem war es mir teilweise ein bisschen zu schwarz & weiss mässig dargestellt. Auch wirkten einige Elemente etwas abstrus und allgemein fehlte mir einfach die Vertiefung. Das Buch liest sich eher wie eine Kurzgeschichte von daher hätten einige Seiten mehr wirklich nicht geschadet. Mit dem offenen Ende hingegen konnte ich ganz gut umgehen. Insgesamt hat mich die Geschichte aber enttäuscht, vielleicht waren meine Erwartungen an eine Klassiker aber einfach auch viel zu hoch..... Für mich eine eher oberflächlich, ausgearbeitete Dystopie in allen Bereichen von daher vergebe ich hiermit 3 Sterne