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Fahrenheit 451

(31)
›Fahrenheit 451‹ ist die Temperatur, bei der »Bücherpapier Feuer fängt und verbrennt«. In Ray Bradburys Zukunftsvision ist die Feuerwehr nicht mehr mit Wasserspritzen ausgerüstet, sondern mit Flammenwerfern, die genau diesen Hitzegrad erzeugen, um die letzten Zeugnisse individualistischen Denkens – die Bücher – zu vernichten. Da beginnt der Feuerwehrmann Guy Montag, sich Fragen zu stellen… Die beängstigende Geschichte von einer Welt, in der das Bücherlesen mit Gefängnis und Tod bestraft wird, ist ein zeitloses Plädoyer für das freie Denken.
Portrait
Ray Bradbury, geboren 1920 in Waukegan (Illinois). Nach dem Highschool-Abschluss stellte er sich an eine Straßenecke und verkaufte die Zeitschrift ›Futura Fantasia‹. Die Namen unter den Beiträgen täuschten: Geschrieben hatte Bradbury fast alles selber. 1953 erschien ›Fahrenheit 451‹, sein erster und berühmtester Roman, den François Truffaut verfilmte. Das Spektrum des »Louis Armstrong der Science-Fiction« (Kingsley Amis) reicht aber weiter, über Kinderbücher und Gedichte bis zu Drehbüchern, wie jenes zu ›Moby Dick‹ von John Huston. Seinem Ruf, Phantasie zu besitzen, verdankte der Vater von vier Töchtern außerdem seine Posten als Berater bei einem Architekturbüro und für das Euro-Disney bei Paris. Ray Bradbury starb am 5. Juni 2012 in Los Angeles.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 28.08.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-26104-2
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 152/90/20 mm
Gewicht 187
Auflage 2. Adapted
Verkaufsrang 6.260
Buch (gebundene Ausgabe)
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„Nur Fiktion?“

Pascal Endres, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Es gibt keine Bücher mehr. Nun ein paar wurden versteckt um diese zu vernichten hat man die Feuerwehr beauftrag sie zu verbrennen.
Warum das ganze?
Bücher stiften Unruhe, sie verunsichern, sie regen zum Denken an.
Deswegen hat die Gesellschaft beschlossen nicht mehr zu lesen. Stattdessen lassen sich die Menschen von seichten Fernsehprogrammen
Es gibt keine Bücher mehr. Nun ein paar wurden versteckt um diese zu vernichten hat man die Feuerwehr beauftrag sie zu verbrennen.
Warum das ganze?
Bücher stiften Unruhe, sie verunsichern, sie regen zum Denken an.
Deswegen hat die Gesellschaft beschlossen nicht mehr zu lesen. Stattdessen lassen sich die Menschen von seichten Fernsehprogrammen den ganzen Tag bedudeln. Nur nicht denken. Nur keine ernsthaften Gespräche führen. Immer schön oberflächlich bleiben.

Ihnen kommt das bekannt vor? Sie ziehen doch nicht etwa Parallelen zu unseren heutigen Fernsehprogrammen.
Nur Fiktion? Entscheiden Sie selbst.

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein Klassiker der Dystopie der auch heute noch zu glänzen weiss. Ohne überzogene Dramatik aber dafür mit viel Hintersinn entwirft Bradbury ein düsteres Bild der Zukunft. Ein Klassiker der Dystopie der auch heute noch zu glänzen weiss. Ohne überzogene Dramatik aber dafür mit viel Hintersinn entwirft Bradbury ein düsteres Bild der Zukunft.

Elke Schröder, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Klassiker der SF-Literatur und eine erwachsene Dystopie, die die Wirkung von Literatur zum Thema hat. Wunderbar geschrieben, poetisch und auch die Verfilmung ist toll. Klassiker der SF-Literatur und eine erwachsene Dystopie, die die Wirkung von Literatur zum Thema hat. Wunderbar geschrieben, poetisch und auch die Verfilmung ist toll.

Angelika Lanaras, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

Dieses Buch ist ein Klassiker, das man gelesen haben muss, um seinen Horizont zu erweitern. Spannend und und Denkanstöße gebend! Dieses Buch ist ein Klassiker, das man gelesen haben muss, um seinen Horizont zu erweitern. Spannend und und Denkanstöße gebend!

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Unglaublich toller, sehr nachdenklich stimmender Klassiker. Ähnlich beeindruckend wie Huxley oder Orwell. Unglaublich toller, sehr nachdenklich stimmender Klassiker. Ähnlich beeindruckend wie Huxley oder Orwell.

„Fahrenheit 451“

Martin Strack, Thalia-Buchhandlung Ottersberg

In der Zukunft haben Buchhändler keinen sicheres Standbein mehr. Das Lesen und gar der Besitz von Büchern sind verboten und werden streng bestraft, und über die Einhaltung des Verbots wacht unermüdlich die Feuerwehr. Gnadenlos verbrennen sie jedes Buch, jede Bibliothek, denn Bücher sind gefährlich für die soziale Ordnung.
Doch Guy
In der Zukunft haben Buchhändler keinen sicheres Standbein mehr. Das Lesen und gar der Besitz von Büchern sind verboten und werden streng bestraft, und über die Einhaltung des Verbots wacht unermüdlich die Feuerwehr. Gnadenlos verbrennen sie jedes Buch, jede Bibliothek, denn Bücher sind gefährlich für die soziale Ordnung.
Doch Guy Montag, vormals linientreuer Feuerwehrmann, beginnt , aus der stumpfsinnigen Glückseligkeit der Massenmedien erwacht, nach dem „Warum“ zu fragen.
Warum sind Bücher verboten?
Warum legt die Feuerwehr Brände, statt sie zu verhindern?
Warum wird nie vom Krieg berichtet, der das Land bedroht?

Dieses Buch erzählt eine faszinierende Geschichte, die, obwohl bereits über 50 Jahre alt, heute noch erschreckend real ist, sogar mehr noch als damals.
Es führt vor Augen, wie einfach die Bevölkerung mit Hilfe von Massenmedien, die immer weniger tatsächlichen Inhalt vermitteln, dumm und unmündig gehalten werden kann.
Es ist gleichzeitig eine Erinnerung was in der Vergangenheit geschehen ist , sowie eine Warnung was geschehen könnte wenn ihr uns zu sehr von Massenmedien berieseln lassen ohne selbst zu denken.
Durch diesen Realitätsbezug wird dem Leser auf bedrückende Weise klar, dass wir zum Teil schon in dieser Vision der Zukunft angekommen sind, was das Lesen umso faszinierender gestaltet.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Dieser Roman ist bereits 60 Jahre alt und wird immer aktueller!
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 26.08.2013

Beim Wiederlesen dieses Romans denke ich, daß er von Jahrzehnt zu Jahrzehnt aktueller wird. Gleichzeitig hoffe ich, daß ich mich täusche. Beschrieben wird eine Gesellschaft, in der die Feuerwehr ausrückt, um Brände zu legen, nicht um sie zu löschen! Ziel der Einsätze sind Bücher, deren Besitz und Lektüre ganz... Beim Wiederlesen dieses Romans denke ich, daß er von Jahrzehnt zu Jahrzehnt aktueller wird. Gleichzeitig hoffe ich, daß ich mich täusche. Beschrieben wird eine Gesellschaft, in der die Feuerwehr ausrückt, um Brände zu legen, nicht um sie zu löschen! Ziel der Einsätze sind Bücher, deren Besitz und Lektüre ganz allgemein verboten ist. Und ja, ab und zu als "Kollateralschäden dieser Einsätze" werden auch die Menschen, die diese Bücher lesen, besitzen, verbrannt. Erzählt wird diese Geschichte aus der Sicht des Feuerwehrmanns Montag, der nach Gesprächen mit einem Nachbarsmädchen, nach einem "zufälligen" Selbstmordversuch seiner Frau und nach seinem letzten Einsatz immer mehr an seinem Beruf verzweifelt. Bevor er endgültig in Richtung Krankheit oder Wahnsinn abdriftet, fängt er mit Hilfe eines alten Universitätsprofessors an, zu lesen und Widerstand zu leisten. Diese Beschreibung einer Spaß- und Eventgesellschaft, die von Menschen bevölkert wird, die keinerlei Interesse mehr am Lesen und Nachdenken haben, finde ich inzwischen äußerst beklemmend. Wenn der Professor erklärt, welches die "drei Dinge sind, die uns abhanden gekommen sind" (S.144, 145 und 147) bleibt mir heute doch ein bißchen die Luft weg. Ein brilliantes Buch! Und in 20 Jahren möchte ich mich gerne nochmal mit Ihnen über Montag und seine Geschichte unterhalten!

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1 0
"Auf jeden Fall Lesenswert!!"
von einer Kundin/einem Kunden aus Aesch am 14.04.2015

Die, nicht allzu ferne Zukunft. Unser grösstes Ziel ist, unterhalten zu werden. Bücher sind verboten und werden verbrannt, da sie Unzufriedenheit und Wissensgier bei den Menschen auslösen. Die Feuerwehr, wie sie es früher gab, wurde umfunktioniert und dient nun dazu, Bücher mit Kerosin zu übergiessen, anzuzünden und die... Die, nicht allzu ferne Zukunft. Unser grösstes Ziel ist, unterhalten zu werden. Bücher sind verboten und werden verbrannt, da sie Unzufriedenheit und Wissensgier bei den Menschen auslösen. Die Feuerwehr, wie sie es früher gab, wurde umfunktioniert und dient nun dazu, Bücher mit Kerosin zu übergiessen, anzuzünden und die Besitzer in Mentalkliniken zu stecken. In dieser verqueren Welt kann sich ein Feuerwehrmann auf das Wissen der alten Zeit besinnen und findet wieder in die alte Denkweise zurück, ohne zu Wissen, das das der Gesellschaft nicht gefällt. Die Welt wird Feuer fangen... Ein Genialer Roman, der obwohl er schon 1953 erschienen ist, fasziniert mit seiner zukunftsvisionären und drastischen Darstellungsweise unserer jetzigen unterhaltungssüchtigen Gesellschaft. Es gibt einem das beklemmende Gefühl der Einsamkeit in der Gesellschaft, in der alle nur noch auf sich selbst und auf die Unterhaltungselektronik fokussiert sind. Der Roman besticht nicht nur durch seinen futuristischen, dennoch lebensnahen Inhalt sondern auch durch seine tollen Erzählweise, den Schilderung und der Gestaltung seiner vielschichtigen Charaktere. Selten habe ich ein Buch dermassen verschlungen wie dieses, leider nur 320 Seiten starke Buch, welches ich ungern auf die Seite gelegt habe und es regelrecht bedauerte, als es zu ende war. Heute einer meiner liebsten Empfehlungen. Also unbedingt Lesen!!

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ein glaubwürdiges Drama
von Mario Pf. aus Oberösterreich am 29.12.2005
Bewertet: Taschenbuch

Ray Bradburrys düstere Zukunftsvision ist keine Utopie, sie ist eine beklemmende Möglichkeit. Fahrenheit 451 thematisiert eben jenen noch immer aktuellen Effekt einer immer schneller lebenden Gesellschaft. Treffend ließe sich Bradburrys auch als extreme Variante der so genannten Spaßgesellschaft bezeichnen, was diese Idee auch so verflucht realistisch macht. Die Geschichte von... Ray Bradburrys düstere Zukunftsvision ist keine Utopie, sie ist eine beklemmende Möglichkeit. Fahrenheit 451 thematisiert eben jenen noch immer aktuellen Effekt einer immer schneller lebenden Gesellschaft. Treffend ließe sich Bradburrys auch als extreme Variante der so genannten Spaßgesellschaft bezeichnen, was diese Idee auch so verflucht realistisch macht. Die Geschichte von Fahrenheit 451 beginnt mit dem Feuermann Guy Montag. Die Welt hat sich verändert, Bücher werden wo immer man sie findet verbrannt. Die Feuerwehr wehrt nicht mehr das Feuer sondern legt die Brände, sie verbrennt das Wissen, das zu Fragen führen könnte und Fragen sind es was diese Gesellschaft fürchtet. Die Zeiten sind hektisch und niemand möchte sich mehr Fragen stellen, denn das würde die Hektik zum Erliegen bringen und genau deshalb gibt es diese Hektik auch, um Denken zu verhindern, denn verschiedene Ansichten verhindern gemeinsames Zusammenleben und die Schuld an allem Hass liegt eben bei jenen Hindernissen. Deshalb hat man beschlossen, ohne dass die Menschen sich dagegen zur Wehr setzten, dass man alles tun muss, um die Gesellschaft zusammenzuhalten. Bücherverbrennungen sind dabei nur ein notwendiges Übel. Eines Tages trifft eben dieser Guy Montag, ein Feuerwehrmann, auf das 17jährige Mädchen Clarisse McClellan. Sofort von dem seltsamen Mädchen fasziniert begreift Montag nicht, wie schnell er von jenem Weg abkommt, den er als Feuerwehrmann zu gehen gewählt hatte. Langsam fängt er an wieder frei zu denken und gelangt zur Einsicht, wie verfahren seine Situation eigentlich ist. Als er eines Tages auch noch mit ansehen muss, wie eine Frau sich mitsamt ihrer Bücher verbrennen lässt, bricht in ihm ein schwerer innerer Konflikt aus. Die vorherrschende Ideologie, manifestiert in Hauptmann Beatty, lässt ihn jedoch nicht so einfach seines Weges ziehen. Beatty konfrontiert ihn mit seiner Sicht der Dinge, mit der Weltanschauung der Allgemeinheit. Doch Montag hat schon zuviel von den Dingen gesehen, die ihm Beatty nicht schönreden kann. Man vernichte alles was Unzufriedenheit verursachen könnte, man brenne es nieder für das Allgemeinwohl, um Nachdenken, Überlegen, sich bewusst werden, gleich vorweg zu verhindern. Mit seiner Frau Mildred als typischer Vertreterin dieser „Spaßgesellschaft“ hat Montag jedoch schon die Erfahrung gemacht, dass dieses gepriesene System nicht funktioniert. Sie ist tablettensüchtig, lebt bzw. rast am Leben vorbei und spricht mit (Fernseh-)Wänden. Und auch die Feuerwehr als Hüterin der gesellschaftlichen Ordnung ist nicht mehr als ein Literaturkiller und manchmal tötet sie auch Menschen, denn hinter jedem Buch steht bekanntlich ein Mensch. Unglücklich vom plötzlichen Verschwinden Clarisses und in arge Selbstzweifel und Bedrängnis gestürzt macht sich Montag zu einem möglichen Freund und Helfer auf, einem der wenigen noch lebenden Akademiker. Damit hat er sein Schicksal besiegelt. Fahrenheit 451 ist eine düstere Vision, zugleich aber auch ein Buch über Bücher und die Liebe zu Büchern. Ray Bradburry ist mit diesem „Meisterwerk“ ein Stück Literaturgeschichte gelungen, die meiner Meinung nach noch faszinierender ist als George Orwells 1984. Bradburry ist nicht nur Visionär, er ist auch ein genialer Geschichtenerzähler und das macht ihn so lesenswert, denn er reizt den Leser zum Weiterlesen. Was dieses Drama aber so faszinierend macht, ist seine Glaubwürdigkeit.

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