Familienlexikon

Ausgezeichnet mit dem Premio Strega 1963

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Das mit dem Premio Strega ausgezeichnete Hauptwerk Ginzburgs ist nicht nur das komische Portrait einer denkwürdigen Familie (voran der donnernde Vater, Freund entschiedener Urteile und Verächter von Simpeln, und die unverwüstliche Mutter, listenreiche Beschützerin ihrer Kinder und des eigenen Kleiderschranks), sondern zugleich ein großartiges Portrait Italiens.
Portrait
Natalia Ginzburg, geb. 1916 in Palermo, verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Turin. 1938 heiratete sie den Slawisten Leone Ginzburg, der 1944 in einem römischen Gefängnis von deutschen Soldaten ermordet wurde. Nach dem Krieg lebte Ginzburg in Turin, ab 1952 mit ihrem zweiten Mann, dem Anglistik-Professor Gabriele Baldini, in Rom. Beinahe Zeit ihres Lebens arbeitete sie für den Einaudi Verlag. Ab 1983 war sie unabhängige Parlamentsabgeordnete. Sie zog vier Kinder groß. 1991 starb Natalia Ginzburg in Rom. Ihr Werk umfaßt Romane, Erzählungen, Theaterstücke und Essays.
Alice Vollenweider, 1929 in Zürich geboren, schloss ihr Studium der Romanistik mit einer Dissertation über den Einfluss der italienischen auf die französische Kochkunst im Spiegel der Sprache ab. Sie lebte als freie Autorin, Literaturkritikerin und Übersetzerin aus dem Italienischen in Zürich. Alice Vollenweider verstarb 2011.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 01.03.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8031-2563-7
Verlag Wagenbach
Maße (L/B/H) 19/12,1/1,7 cm
Gewicht 234 g
Originaltitel Lessico famigliare
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Alice Vollenweider
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Die Familiengeschichte von Natalia Ginzburg
von Fugu am 04.09.2011

Wer actionreiche, spannende Literatur mag, wird hier enttäuscht. Natalia Ginzburg zeichnet hier auf eine sehr ruhige und langsame Art ihre Familiengeschichte. Dabei wirkt sie fast wie eine Aussenstehende. Ihre Sprache ist simpel und ohne grossen Schmuck. Sie schreibt einfach in ihrer Einfachheit, was sich in ihrem Familienleben zugetragen hat.... Wer actionreiche, spannende Literatur mag, wird hier enttäuscht. Natalia Ginzburg zeichnet hier auf eine sehr ruhige und langsame Art ihre Familiengeschichte. Dabei wirkt sie fast wie eine Aussenstehende. Ihre Sprache ist simpel und ohne grossen Schmuck. Sie schreibt einfach in ihrer Einfachheit, was sich in ihrem Familienleben zugetragen hat. Es gibt so manche Fragen und Löcher, aber sie erfinde nie etwas und habe halt vieles vergessen. Ein Plus sind die interessanten Charakteren und da die Geschichte in die Kriegszeit fällt, gibt es einige interessante Aspekte.