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Fido - Gute Tote sind schwer zu finden

(7)
Als hätte sich ein Hauch von Romero breit gemacht. In der sauber-artifiziellen Welt von PLEASANTVILLE, finden sich im Mittelpunkt dieser Zombie-Komödie ein braver Vorstadtjunge und sein Haustier, ein Zombie namens Fido, den der kleine Timmy Robinson brav an der Leine hält - ein bester Freund, wie er im Buche steht. Alles wäre Friede, Freude, Eierkuchen, wäre da nicht der Umstand, dass Fido nicht nur die unbefriedigte Mama glücklich macht, sondern in einem Moment der Unachtsamkeit auch noch einen Nachbarn um die Ecke bringt und damit eine Epidemie auslöst, die die suburbane Ordnung im sauberen Willard (!) empfindlich stört.
RezensionBild
Der anamorphe Transfer weiß im Großen und Ganzen zu gefallen. Die kräftigen Farben hauchen dem Geschehen etwas Unwirkliches ein, der harte Kontrast nebst tiefem Schwarzwert sorgt zwar einerseits für plastische Bilder, andererseits aber auch für Detailverluste in dunklen Abschnitten sowie einen insgesamt etwas zu dunklen Gesamteindruck. Rauschen fällt nur auf großen Flächen auf, ist jedoch stetig vorhanden. Die Schärfe erreicht oft nur ein angenehmes Level, lediglich Nahaufnahmen wirken besser. Bildfehler und Unruhen gibt es ansonsten keine. Das reicht noch für gute sieben Punkte.
RezensionTon
Den ganzen Film über gibt es atmosphärische Hintergrundgeräusche, die sich im gesamten Hörraum ausbreiten und teils sogar direktional daherkommen. Dazu gesellt sich die Musik, welche für etwas Dynamik sorgt. Ansonsten sind nur die Zombie-Angriffe mit deutlich mehr Bass und Druck versehen. Die Stimmen kommen stets klar und sauber verständlich aus dem Center. Trotz komödiantischer Ansätze wird stets eine gute Gruselatmosphäre aufgebaut – erneut gibt das gute sieben Punkte.
RezensionBonus
FIDO ist in zwei Versionen erhältlich. Auf der mit der Leihversion identischen Single Disk befindet sich leider keinerlei informatives Bonusmaterial. Abgesehen vom Filmtrailer und einer mehrteiligen Vorschau auf das aktuelle Programm des Anbieters, sind keine Features aufgespielt. Die Menüs sind trotz Teilanimation und Musikuntermalung auch eher spartanisch ausgefallen. Immerhin gibt es zum Film optionale Untertitel, die für Hörgeschädigte geeignet sind.
Zitat
FIDO ist ein Zombiefilm…oder auch nicht…na ja, vielleicht doch! Warum das Zögern? Nun, grundsätzlich geht es hier tatsächlich um Zombies (also doch), aber irgendwie geht es noch um viel mehr, denn der Film spielt in einer fiktiven (amerikanischen) Welt der 1950er. Jener Zeit in der man gerade den weiten Weltkrieg (hier: die Zombiekriege) hinter sich gebracht hat und wo ein gewisser gesellschaftlicher Friede kleinen Provinzen innewohnt, wie sie auch hier dargestellt wird. Viele der gut situierten Familien halten sich Bedienstete einer niederen Rasse. Es handelt sich aber nicht – wie man wohl meinen würde – um Farbige, sondern eben um Zombies. Wie das geht? Nun, die umtriebige Firma ZomCon, welche durch ihre Forschung schon den Gewinn der Zombiekriege ermöglichte, hat Halsbänder erfunden, die die Fleischeslust der Zombies eindämmen, sie quasi zähmen. Doch wehe, wenn das schützende Halsband mal ausfällt…
Genau das geschieht bei „Fido“, dem Hauszombie der Familie Robinson. Er knabbert darauf hin eine Nachbarin an, die wiederum eine Epidemie auslöst. Schon bald muss ZomCon ausrücken, um das Unheil einzudämmen und Fido als Auslöser der Katastrophe zu eliminieren. Dazwischen entwickeln sich zarte Bande zwischen Frau Robinson (Carrie-Anne Moss, MATRIX TRILOGIE) und Fido (Billy Connolly, meist als Stimme in diversen MUPPET-Filmen oder JAGDFIEBER, real in LAST SAMURAI oder LEMONY SNICKET), der das Familienleben gehörig in Fahrt bringt. Die ungewöhnliche Freundschaft zum Sohn der Robinsons erinnert an Serien wie LASSIE oder FLIPPER (eindeutige Verweise sind im Film kaum übersehbar). Der ganze Look ist stark an PLEASENTVILLE angelehnt, mit dem als Vergleich auch offen geworben wird; die Detailverliebtheit versetzt einen in die dargestellte (fiktive) Zeit. Auch wenn sich die Story nach einer lupenreinen Komödie anhört, ist FIDO vor allem aber eine bitterböse, feinsinnige Satire mit einigen netten Goreeffekten, die ihre Ekel-Wirkung nicht verfehlen, durch den Humor aber nicht so drastisch daherkommen wie in solchen Streifen, wo nur auf möglichst blutige Szenen gesetzt wird. Vielmehr steht der schwarze Humor bei dieser kanadischen Produktion im Vordergrund, der sich zudem als recht intelligent herausstellt. FIDO ist in Sachen Unterhaltung und Andersartigkeit ganz klar ein TIPP!
Die Standard-Single-DVD bietet eine mehr als solide Technik. Bild und Ton sind kaum mängelbehaftet und stören somit den Genuss des Films nicht. Leider gibt es aber bis auf den Filmtrailer keinerlei Extras zum Streifen. Wer diese zur Vervollständigung des Genusses braucht, muss zur einige Euro teureren Special Edition mit einer Bonus-Disk greifen. Diese bietet dann immerhin ein Making Of, Deleted Scenes sowie Storyboards und mehr.
Filmwertung: 8 von 10 sehr unterhaltsamen satirischen Zombie-Hatzen
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Beschreibung

Produktdetails


Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 16 Jahren
Erscheinungsdatum 18.02.2010
Regisseur Andrew Currie
Sprache Deutsch, Englisch (Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte)
EAN 7613059800366
Genre Horror-Komödie
Studio Ascot Elite Home Entertainment
Spieldauer 89 Minuten
Bildformat 16:9 anamorph
Tonformat Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Englisch)
Film (DVD)
6,89
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Fido – Gute Tote sind schwer zu finden (Fido, 2006)
von Die Fabelkatze am 01.04.2017

Kritik: Wirklich gute Zombiesatiren sind schwer zu finden: köstlich bunte, leichtfüssige wie putzige Hochglanznostalgie mit üppiger Ausstattung und ein wenig schwarzem Humor, die aber insgesamt handzahm und bisweilen allzu affektiert ausgefallen ist – trotz unzähliger skurriler Ansätze bleibt der sympathische Streifen in den üblichen, wenig spritzigen Bahnen und leidet trotz... Kritik: Wirklich gute Zombiesatiren sind schwer zu finden: köstlich bunte, leichtfüssige wie putzige Hochglanznostalgie mit üppiger Ausstattung und ein wenig schwarzem Humor, die aber insgesamt handzahm und bisweilen allzu affektiert ausgefallen ist – trotz unzähliger skurriler Ansätze bleibt der sympathische Streifen in den üblichen, wenig spritzigen Bahnen und leidet trotz origineller Grundidee unter Ideenarmut sowie der unfokussierten, letztlich oberflächlichen Handlung. Die Fabelkatze meint: - Gruselfaktor: klein - Figuren: mittel - Schauspiel: toll - Feind: Zombie, Killer. Weitere Informationen: - Kanadischer Film von Andrew Currie.

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Ein Film mit Biss
von Vigo aus Jever am 19.05.2008

Fans von splatterigen Gruselkomödien à la "Brain Dead", "Black Sheep" oder "Bad Taste" werden bei der Inhaltsangabe von FIDO sicherlich hellhörig werden.So geschehen auch bei mir. Jetzt, nach Genuß dieses Filmchens, bin ich eines Besseren belehrt worden.Dies ist nicht negativ gemeint. Ich würde sagen, täten hier einige Biss-Szenen fehlen,... Fans von splatterigen Gruselkomödien à la "Brain Dead", "Black Sheep" oder "Bad Taste" werden bei der Inhaltsangabe von FIDO sicherlich hellhörig werden.So geschehen auch bei mir. Jetzt, nach Genuß dieses Filmchens, bin ich eines Besseren belehrt worden.Dies ist nicht negativ gemeint. Ich würde sagen, täten hier einige Biss-Szenen fehlen, wäre es beinahe schon eine süße Familienkomödie.Es gab wohl noch nie zuvor in einem Zombiefilm dermaßen viel Sonnenschein, soviele gutgelaunte Menschen und ein sooo idyllisches kleines Städtchen wie in diesem Falle der kleine kanadische Vorort "Willard".Hier, wo die Familien in einer herrlichen 50er-/60er-Jahre-Kulisse mit wunderschönen Autos leben und, wenn sie was auf sich halten, mindestens einen Zombie als Haushaltshilfe oder Gärtner beschäftigen.Überhaupt wimmelt es in Willard von Zombies - alle im Dienste der Menschen. Als Verkehrslotsen, Butler, Maler etc.Gesichert durch ein elektronisches Halsband, welches den Hunger auf menschliches Fleisch stillt.Doch als die alte Mrs. Henderson FIDO, den neuen Zombie der Robinsons, verprügelt und sich dabei das Halsband kurz deaktiviert, ist es vorbei mit der Ruhe....aber FIDO ist, wie sich im Laufe des Films herausstellt, der etwas andere Zombie, mit ungeahnten Gefühlen... Im Prinzip ist FIDO-GUTE TOTE SIND SCHWER ZU FINDEN die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen einem Jungen, der keine Freunde findet, und einem Zombie.Selbst Mrs. Robinson ist ganz in FIDO vernarrt.Einzig und allein Papa Robinson steht dem Ganzen mit Angst, Skepsis und Eifersucht gegenüber. Der in Kanada gedrehte Streifen ist ferner auch ein kleiner Seitenhieb auf die typische Spießer-Gesellschaft, die hier offensichtlich durch den Kakao gezogen wird.Er wird zu keiner Minute platt oder albern, sondern ist eine durchaus ansprechende Grusel-Komödie mit toller Ausstattung und durch die Bank erstklassigen Darstellern, die das Gesamt-Niveau nochmals deutlich anheben. FAZIT: Zombies einmal als Opfer anstatt als wilde Bestien.Ein relativ harmloser Film, aber überaus symphatisch. Die FSK-16 geht in Ordnung.Und Billy Connolly als FIDO ist einfach nur super-spaßig.Ein Böser, wer jetzt noch Zombies als Monster beschreibt....

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Zombie-Klaumauk, der viel will und wenig kann
von SPASSPREDIGER aus www.spassprediger.de am 14.04.2008

Leider scheint TV-Regisseur Andrew Currie nicht ganz klar gewesen zu sein, in welche Richtung er „Fido“ steuern sollte: Horrorfilm? Slapstick-Komödie? Gesellschaftssatire? „Fido“ ist von allem ein bisschen und leider nichts so richtig. Zudem krankt der Film an seiner schleppenden Erzählweise: „Fido“ ist nur 91 Minuten lang, wirkt durch seine... Leider scheint TV-Regisseur Andrew Currie nicht ganz klar gewesen zu sein, in welche Richtung er „Fido“ steuern sollte: Horrorfilm? Slapstick-Komödie? Gesellschaftssatire? „Fido“ ist von allem ein bisschen und leider nichts so richtig. Zudem krankt der Film an seiner schleppenden Erzählweise: „Fido“ ist nur 91 Minuten lang, wirkt durch seine langatmige Inszenierung aber sehr viel länger. Dabei lässt sich alles durchaus viel versprechend an. Ein in der Art von schwarzweißen Wochenschauen gestaltetes Filmchen erklärt zu Beginn, was wir wissen müssen: Eine geheimnisvolle Wolke aus dem Weltraum hat den größten Teil der Menschheit in lebende Tote verwandelt. In der Folge sind erbitterte Kriege zwischen den Zombies und den wenigen Menschen ausgebrochen, die vom Einfluss der Unheil bringenden Wolke verschont geblieben sind. Die leben inzwischen in vom umzäunten Schutzzonen, die der Konzern ZomCon eingerichtet hat. Zudem hat ZomCon spezielle Halsfesseln entwickelt, deren spezielle Technik Menschen fressende, wilde Zombies in schlafwandlerisch-zahme Gestalten verwandelt, die sich im Haushalt nützlich machen. „Irrsinnig witzig“ soll das alles laut einem gewissen New York Magazine sein, und ein Blatt namens National Post versteigt sich gar zu der Behauptung, „Fido“ sei eine „Killer-Satire“. Den Applaus in Textgestalt hat der deutsche Verleih Ascot Elite werbewirksam auf das Covermotiv seiner DVD geklatscht, und die Fürsprache ist m.E. auch dringend nötig. Über weite Strecken wirkt „Fido“ so, als wolle der Film sich darauf hinausreden, selbst das zu sein, was er zu parodieren vorgibt. Genau der Versuch, absichtsvoll Trash zu produzieren, ist leider von Anfang an zum Scheitern verurteilt: Trash lebt zu einem großen Teil von unfreiwilliger Komik – und das ist ein Markenzeichen, das sich nun mal leider nicht plan- und absichtsvoll herstellen lässt. Während die US-Version mit einer ganzen Reihe von Extras aufwartet, gibt sich die DVD-Veröffentlichung für den deutschsprachigen Markt spröde. Der deutsche Verleih Ascot Elite hat weder den Audiokommentar der Originalausgabe noch die anderen Zugaben übernommen. Die Single-DVD bietet lediglich Trailer anderer Filme aus dem Ascot-Sortiment – wer in den Genuss von geschnittenen Szenen, Outtakes, Making of und Storyboard kommen will, muss zur teureren Special Edition im Digipack greifen. Das werden aber sicher nur erklärte Genre-Fans tun; dem Rest wird die Standard-DVD reichen. Die bietet immerhin deutschen und englischsprachigen Ton in sauberem, wenn auch unspektakulärem Dolby 5.1-Sound; das Bild erschien mir unterm Strich etwas zu flau, als dass ich hier die Bestnote vergeben könnte. Der Spassprediger meint: „Fido“ verspricht viel, aber leider ist der zähflüssig inszenierte Film kein zweiter „Shaun of the Dead“. Die Darsteller geben sich redliche Mühe, gegen ein schwaches Drehbuch anzuspielen, können „Fido“ aber auch nicht retten. Die Ausstattung der Single-DVD aus dem Hause Ascot Elite ist zudem mehr als mau.

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