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Frau Ella

(68)
Frau Ella, rüstige 87, soll am Auge operiert werden. Völlig unnötig, findet sie. In der Klinik begegnet ihr der junge Sascha, der sie aus den Klauen der Ärzte befreit und erst einmal bei sich einquartiert. Nur für ein paar Tage, glaubt Sascha. Doch da kennt er Frau Ella schlecht.
Der dreißigjährige Sascha ist wenig begeistert, als er nach einer Augen-OP kurzfristig sein Krankenzimmer mit einer schnarchenden Oma teilen muss: Frau Ella. Als die aber gegen ihren Willen operiert werden soll, bringt Sascha sie bei Nacht und Nebel in seine Wohnung. Saschas Freunde Klaus und Ute sind von dessen neuer Mitbewohnerin begeistert: Total schräg, so eine WG! Tatsächlich wird der lethargische Sascha die lebendige, aber einsame Frau Ella so schnell nicht wieder los. Klaus und Sascha nehmen sich der alten Dame an, kleiden sie neu ein, führen sie zum Essen aus und machen Ausflüge in die Sommerfrische. Alles läuft bestens – bis Saschas Freundin Lina braungebrannt aus Spanien zurückkehrt. Ein humorvoller und warmherziger Roman über eine ungewöhnliche Freundschaft.
Entdecken Sie auch das Hörbuch zu diesem Titel!
Portrait
Florian Beckerhoff, geboren 1976 in Zürich, aufgewachsen in Bonn, lebt in Berlin. Sein Debütroman Frau Ella war ein großer Erfolg bei Kritikern und Lesern, ebenso sein zweiter Roman, Das Landei. Für Karl Konrads heimliches Afrika recherchierte er mehrere Monate lang an einem Nilpferd-Tümpel im südafrikanischen Busch.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 13.10.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-28276-3
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 191/120/32 mm
Gewicht 338
Verkaufsrang 53.882
Buch (Taschenbuch)
8,95
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„Eine außergewöhnliche Freundschaft“

Andrea Konieczny, Thalia-Buchhandlung Velbert

Die 87 Jahre alte Ella Freitag lernt im Krankenhaus Sascha kennen, einen jungen Mann, der eine Augenoperation hinter sich hat. Ihr steht eine solche bevor, doch sie macht sich wegen der Vollnarkose Sorgen. Was, wenn sie daraus nicht mehr erwacht? Zumal sie der Meinung ist, die letzten paar Jahre ihres Lebens durchaus mit nur einem Auge Die 87 Jahre alte Ella Freitag lernt im Krankenhaus Sascha kennen, einen jungen Mann, der eine Augenoperation hinter sich hat. Ihr steht eine solche bevor, doch sie macht sich wegen der Vollnarkose Sorgen. Was, wenn sie daraus nicht mehr erwacht? Zumal sie der Meinung ist, die letzten paar Jahre ihres Lebens durchaus mit nur einem Auge zurecht zu kommen. Als dann die Ärzte die alte Dame durch Einsatz eines starken Beruhigungsmittels dazu bringen, eine Einverständniserklärung zu unterzeichnen, reißt Sascha kurzerhand mit Frau Ella aus der Klinik aus. Diese kommt, nur mit einem Nachthemd bekleidet, schließlich in Saschas Junggesellenwohnung wieder zu sich.
Was nun folgt, ist die Geschichte so einiger Missverständnisse und netter Verwirrungen; und sie zeigt die große Gemeinsamkeit zwischen den Generationen auf: denn die Alten waren mal jung und die Jungen werden einmal alt sein. Dies ist viel verbindender, als es auf den ersten Blick zu sein scheint

„Tolle Geschichte - Schöne Stimme“

Jenny Wernicke, Thalia-Buchhandlung Marburg

Frau Ella, 87 Jahre, liegt im Krankenhaus und soll operiert werden. Sascha, 30 Jahre, wurde schon operiert. Durch einen Wasserrohrbruch in der Klinik werden sie ins gleiche Zimmer gelegt. Weil Sascha der Meinung ist, dass mit den Umständen bei Frau Ellas OP etwas nicht stimmt, nimmt er sie mit zu sich nach Hause. Leider vergessen sie Frau Ella, 87 Jahre, liegt im Krankenhaus und soll operiert werden. Sascha, 30 Jahre, wurde schon operiert. Durch einen Wasserrohrbruch in der Klinik werden sie ins gleiche Zimmer gelegt. Weil Sascha der Meinung ist, dass mit den Umständen bei Frau Ellas OP etwas nicht stimmt, nimmt er sie mit zu sich nach Hause. Leider vergessen sie Frau Ellas Sachen, u.a. den Wohnungsschlüssel, und so bleibt Frau Ella ein paar Tage bei Sascha, bis ein Krankenpfleger die Tasche und Kleidung vorbeibringt.
Peter Jordan versteht es beiden Charakteren eine unnachahmliche Stimme zu geben. Er liest ruhig, trotzdem mit Witz und Lächeln in der Stimme. Das Buch geht ans Herz und trotzdem ist es voll Lebensfreude.

„mit dem zweiten...“

Ursula Kallipke, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Frau Ella, eine selbstlose, unkomplizierte, naive, liebenswerte, etwas verunsicherte, schrullige Dame fortgeschrittenen Alters muss man einfach lieben! Was für den 30jährigen Sascha anfangs nach einer ziemlich nervtötenden Not-Zweckgemeinschaft im Krankenhaus aussieht, entwickelt sich schnell zu einer ungeahnt tiefen Beziehung. Die Frau Ella, eine selbstlose, unkomplizierte, naive, liebenswerte, etwas verunsicherte, schrullige Dame fortgeschrittenen Alters muss man einfach lieben! Was für den 30jährigen Sascha anfangs nach einer ziemlich nervtötenden Not-Zweckgemeinschaft im Krankenhaus aussieht, entwickelt sich schnell zu einer ungeahnt tiefen Beziehung. Die beiden Kurzzeit- Zyklopen Sascha und Ella ergänzen sich so wunderbar!
Hier passt das Motto " Mit dem zweiten sieht man besser"!

„Frau Ella und Sascha - fast schon eine Liebe“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Mir hat diese Geschichte einer höchst ungewöhnlichen Freundschaft sehr gut gefallen. Alle Figuren sind wunderbar deutlich gezeichnet und ich sehe sie förmlich vor mir. Spaß gemacht haben mir auch die beiderseitigen Mißverständnisse - ein echt generationsübergreifendes Buch für jung und alt und das Cover ist ganz besonders gut gelungen Mir hat diese Geschichte einer höchst ungewöhnlichen Freundschaft sehr gut gefallen. Alle Figuren sind wunderbar deutlich gezeichnet und ich sehe sie förmlich vor mir. Spaß gemacht haben mir auch die beiderseitigen Mißverständnisse - ein echt generationsübergreifendes Buch für jung und alt und das Cover ist ganz besonders gut gelungen

Laura van Endern, Thalia-Buchhandlung Kleve

Ein ganz besonderer Roadtrip, der sowohl eine Reise in die Vergangenheit als auch einen Ausblick in die Zukunft bringt. Geht ans Herz und bringt einen zum Schmunzeln. Ein ganz besonderer Roadtrip, der sowohl eine Reise in die Vergangenheit als auch einen Ausblick in die Zukunft bringt. Geht ans Herz und bringt einen zum Schmunzeln.

„"Mit 87 Jahren, da fängt das Leben an,...“

Dunja Reiling, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Als Sascha, 30, nach einem kurzen Abstecher in die Cafeteria zurück in sein Krankenzimmer kommt muß er, zu seinem Entsetzen feststellen, eine "Mitbewohnerin" bekommen zu haben.
Frau Ella, 87, eine schnarchende Alte.
Da hätte er sich noch nicht träumen lassen, wie schnell die sein Leben vollkommen auf den Kopf stellen wird. Als Frau
Als Sascha, 30, nach einem kurzen Abstecher in die Cafeteria zurück in sein Krankenzimmer kommt muß er, zu seinem Entsetzen feststellen, eine "Mitbewohnerin" bekommen zu haben.
Frau Ella, 87, eine schnarchende Alte.
Da hätte er sich noch nicht träumen lassen, wie schnell die sein Leben vollkommen auf den Kopf stellen wird. Als Frau Ella nämlich gegen ihren Willen unter Vollnarkose operiert werden soll "entführt" sie Sascha kurzerhand in seine Wohnung. Der Beginn einer wundervollen und warmherzigen Freundschaft. Man schließt gemeinsam mit dem Protagonisten und seinen Freunden Frau Ella sofort ins Herz.
Trotz noch vorhandener stilistischer Schwachstellen darf man sehr gespannt sein, was Beckerhoff seinem Debütroman folgen lässt.


„Jung und Alt“

Diana Rissler, Thalia-Buchhandlung Bremen

Frau Ella, eine sehr schöne Geschichte zwischen zwei
Menschen, die sowohl lustig als auch spannend und romantisch geschrieben ist. Der 30 jährige Sascha liegt nach einer Augen OP im Krankenhaus. Als wäre seine Laune nicht schlecht genug, muß er ein Zimmer mit einer schnarchenden 88 jährigen teilen. Sascha rettet Frau Ella aus dem Krankenhaus
Frau Ella, eine sehr schöne Geschichte zwischen zwei
Menschen, die sowohl lustig als auch spannend und romantisch geschrieben ist. Der 30 jährige Sascha liegt nach einer Augen OP im Krankenhaus. Als wäre seine Laune nicht schlecht genug, muß er ein Zimmer mit einer schnarchenden 88 jährigen teilen. Sascha rettet Frau Ella aus dem Krankenhaus und nimmt Sie mit in seine Wohnung, nur für einen Tag (denkt er).
Eine himlische Geschichte.

„Filterkaffee trifft Latte macchiato - Der Roman für Jung und Alt“

Petra Bunte, Thalia-Buchhandlung Hameln

Die 87jährige Ella weiß kaum wie ihr geschieht, als sie in der Wohnung des 30jährigen Sascha aufwacht, wo sie doch eigentlich im Krankenhaus sein sollte, um am Auge operiert zu werden – gegen ihren Willen allerdings. Und genau deshalb ist sie entführt worden, von Sascha, der nach anfänglichem Widerwillen gegen den alten, schnarchenden Die 87jährige Ella weiß kaum wie ihr geschieht, als sie in der Wohnung des 30jährigen Sascha aufwacht, wo sie doch eigentlich im Krankenhaus sein sollte, um am Auge operiert zu werden – gegen ihren Willen allerdings. Und genau deshalb ist sie entführt worden, von Sascha, der nach anfänglichem Widerwillen gegen den alten, schnarchenden Störenfried in seinem Zimmer seine Bettnachbarin ins Herz schließt und ihr helfen will. Doch was eigentlich als eine Übergangslösung über Nacht gedacht ist, entwickelt sich zu einer ungewöhnlichen WG, an der besonders Saschas Freunde Klaus und Ute Spaß haben. Und auch Frau Ella, wie sie liebevoll genannt wird, findet sich plötzlich in einem neuen Leben wieder, in dem man statt Filterkaffee Latte macchiato trinkt, aus Steuergründen heiratet und musikalische Eier kocht. Altbewährtes gegen Modernes, Ordnung und Disziplin gegen Chaos, Genuss und Konsum, Spießigkeit gegen zielloses in den Tag Heineinleben. Statt sich zu mokieren, merken jedoch beide Seiten recht schnell, dass es vom jeweils anderen viel neues zu entdecken gibt. Frau Ella ist dabei geradezu goldig in ihrer Unwissenheit, als hätte sie die letzten 20 Jahre seit dem Tod ihres Mannes mehr oder weniger verschlafen. Aber auch die Jungen sind begierig darauf, von der alten Frau zu lernen. Zu welcher Generation gehören Sie? Für diesen Roman ist es sicher egal, denn erzählt wird abwechselnd aus der einen oder anderen Perspektive, so dass auch für Sie bestimmt eine Hälfte Neuland dabei sein wird. Nicht nur inhaltlich, sondern auch sprachlich, deshalb seien die Älteren schon einmal gewarnt, dass es hier und da etwas derb werden könnte. Insgesamt jedenfalls ein unterhaltsamer Roman mit einem tollen Thema, aus dem man zwar vielleicht noch mehr hätte herausholen können, aber ein großartiger Anfang ist es allemal. Lustig, aber doch mit einem gewissen Tiefgang und mit sympathischen Charakteren, bei denen man besonders Frau Ella schnell ins Herz schließt. Zwei Einäugige, jung und alt, betrachten gemeinsam das Leben – viel Spaß beim Zuschauen!

„Jung trifft Alt“

Petra Kraus, Thalia-Buchhandlung Emden

Sascha - 30 Jahre- und Frau Ella - 87 Jahre-
sind zusammengelegt worden in einem Krankehaus, wo sie beide wegen ihres Augenleidens aufgenommen wurden.
Zu Beginn ist der junge Mann sehr von der alten Dame genervt, doch mit der Zeit und durch viele gemeinsamen Erlebnissen, ist er von ihr immer mehr angetan.
Eine warmherzig und gleichzeitig
Sascha - 30 Jahre- und Frau Ella - 87 Jahre-
sind zusammengelegt worden in einem Krankehaus, wo sie beide wegen ihres Augenleidens aufgenommen wurden.
Zu Beginn ist der junge Mann sehr von der alten Dame genervt, doch mit der Zeit und durch viele gemeinsamen Erlebnissen, ist er von ihr immer mehr angetan.
Eine warmherzig und gleichzeitig skurrile
Beziehung verbindet die beiden .
Das Hörbuch ist sehr anspechend gelesen und die Charaktere werden wunderbar umgesetzt.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
68 Bewertungen
Übersicht
19
33
11
4
1

An sich eine schöne Idee – Mir persönlich aber fehlt der Tiefgang
von Katja Kaygin aus Hamburg / Oberhausen am 05.11.2010

Was so ein kleiner gemeinsamer Klosterfrau Melissengeist, aus Zahnputzbechern genossen, alles anrichten kann: Sascha liegt nach einer Augen-OP zusammen mit der 89 jährigen Frau Ella im Krankenhaus, die ihn eigentlich durch permanentes Schnarchen stört, so dass er sich nicht einmal lustvoll mitten im Krankenzimmer befriedigen kann. Auf so engem... Was so ein kleiner gemeinsamer Klosterfrau Melissengeist, aus Zahnputzbechern genossen, alles anrichten kann: Sascha liegt nach einer Augen-OP zusammen mit der 89 jährigen Frau Ella im Krankenhaus, die ihn eigentlich durch permanentes Schnarchen stört, so dass er sich nicht einmal lustvoll mitten im Krankenzimmer befriedigen kann. Auf so engem Raum zusammen eingepfercht, kommen sich die beiden ungleichen Persönlichkeiten nahe. Die nahende OP, die unter Vollnarkose bei Frau Ella durchgeführt werden soll und in die sie erst einwilligt, als man ihr ein kleines Beruhigungsmittel verabreicht hat, nachdem der Chefarzt persönlich vorbei gekommen ist, bringt Sascha dazu, mit Frau Ella in seine Wohnung auszubüchsen, um sie quasi vor dem drohenden Tod zu befreien. Das mag schon schwer überspitzt erscheinen, aber so ist er nun einmal der Sascha. Wie Frau Ella sich nun zusammen mit Sascha und seinem Freund Klaus in der „neuen“ Welt der jungen Leute zurecht findet, wer den besseren Kaffee (Filterkaffee gegen Latte Macciato) oder das bessere Ei kocht und wie unterschiedlich doch die Welten von Jung und Alt sein können, davon handelt dieses Buch. An sich eine sehr schöne Idee und anfangs war auch alles noch sehr spannend, aber dann zum Schluß hin, langweilten mich die langen Monologe und Hirngespinste dieses Sascha, mit dessen Gedankenwelt ich auf Dauer nicht mehr klar kam. Die ganze Geschichte verlor an Fahrt und die Figuren wurden flacher. Ich hatte mehr und mehr den Eindruck, dass dem jungen Schrifsteller leider die Erfahrung fehlte, um eine ältere Figur wirklich so zu beschreiben, dass man denkt: Genau diese Probleme kenne ich mit meiner Oma, meinem Opa auch. Frau Ella verlor mehr und mehr den Charme des Alters und benahm sich zunehmend wie ein Teenie. Irgendwann war die Geschichte nur noch wirr und wirkte wie eine Persiflage. Schade, da hab ich mehr von erwartet. Klappentext und Einband wurden bereits angesprochen. Auch hier schließe ich mich an: Es passt überhaupt nicht zur Geschichte.

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1 0
Frau Ella
von Kati Wascher aus Bad Zwischenahn am 15.08.2011

Zwei Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, raufen sich zusammen: Sascha, Ende 20 und Frau Ella, Ende 80. Beide müssen sich im Krankenhaus ein Zimmer teilen und ergreifen schließlich aus Angst vor einer OP in einer Nacht und Nebel-Aktion die Flucht und Frau Ella landet in Saschas WG.... Zwei Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, raufen sich zusammen: Sascha, Ende 20 und Frau Ella, Ende 80. Beide müssen sich im Krankenhaus ein Zimmer teilen und ergreifen schließlich aus Angst vor einer OP in einer Nacht und Nebel-Aktion die Flucht und Frau Ella landet in Saschas WG. Trotz unterschiedlicher Charaktere bringt jeder dem jeweils anderen etwas über das Leben bei. Witzig, etwas skurril, aber auch nachdenklich kommt dieser Erstling von Florian Beckerhoff daher. Prädikat: Lesenswert!

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Frau Ella - schrullig und anrührend
von Ivonne Wiese aus Berlin am 15.05.2011

Gut gelungenes Erstlingswerk! Die Geschichte und seine Erzählart sind humorvoll und trotzdem anrührend. Die Charaktere sind schrullig aber liebenswert. Man mag einfach jeden von ihnen. Sascha (Ende 20) lernt im Krankenhaus Frau Ella (87) kennen. Aus Angst vor einer unsinnigen Augen-OP fliehen beide gemeinsam aus dem Krankenhaus. In Saschas... Gut gelungenes Erstlingswerk! Die Geschichte und seine Erzählart sind humorvoll und trotzdem anrührend. Die Charaktere sind schrullig aber liebenswert. Man mag einfach jeden von ihnen. Sascha (Ende 20) lernt im Krankenhaus Frau Ella (87) kennen. Aus Angst vor einer unsinnigen Augen-OP fliehen beide gemeinsam aus dem Krankenhaus. In Saschas Wohnung. Während Frau Ella seine Wohnung auf Fordermann bringt, bringt er ihr die Errungenschaften der letzten 20 Jahre näher. Denn zu dieser Zeit ist ihr Mann verstorben und da hat sie aufgehört ein eigenes Leben noch leben zu wollen. Besonders niedlich auch Saschas schrullige Freunde. Gemeinsam machen sie mit Frau Ella Fahrten in die Vergangenheit und die Zukunft, zumindest die Gegenwart. Ein anrührender Roman über das generationsübergreifende Miteinander und mehr Respekt für ältere aber auch jüngere Generationen.

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