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Freak City

(10)
Lea ist hübsch, temperamentvoll – und von Geburt an gehörlos. Als Mika sie zum ersten Mal sieht, zieht das quirlige Mädchen mit der Lockenmähne ihn sofort in seinen Bann. So sehr, dass er spontan beschließt einen Gebärdensprachkurs zu machen. Familie und Freunde reagieren skeptisch und bald kommen ihm selbst erste Zweifel. Nie hätte er gedacht, dass die Welt der Gehörlosen so anders ist. Und plötzlich ist da wieder Sandra, Mikas Ex, über die er nie ganz hinweggekommen ist…
Portrait

Kathrin Schrocke, geboren 1975, studierte Germanistik und Psychologie. Sie lebt in Berlin und schreibt Erzählungen und Theaterstücke sowie Kinder- und Jugendromane.

Auszeichnungen:

- Kunstförderpreis der Stadt Augsburg 2009
- Arbeitsstipendium im internationalen Künstlerdorf Schöppingen 2008 (gefördert durch das Land Nordrhein-Westfalen)
- Arbeitsstipendium im Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop 2006 (gefördert durch das Land Mecklenburg-Vorpommern)
- Gewinnerin beim Zigarettenroman-Wettbewerb von jetzt.de und Blumenbar Verlag
- Die besten 7 Bücher für junge Leser (Deutschlandradio)
- Dillinger Kulturpreis
- Anerkennungspreis des bayerischen Kultusministeriums

›Freak City‹
- Auszeichnung "Bestes Jugendbuch international" Buchmesse Krakau 2012
- Nominierung für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2011 - Preis der Jugendjury
- Nettetaler Jugendbuchpreis 2010
- Harzburger Jugendliteraturpreis ("Harzburger Eselsohr") 2010

›Dorfprinzessinnen‹
- Nominierung für den Hansjörg-Martin-Preis für den besten deutschen Jugendkrimi 2010

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 208 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 14
Erscheinungsdatum 26.03.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783733602185
Verlag FISCHER Kinder- und Jugend-E-Books
eBook
11,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Wunderschön!“

Kristin Schlüter, Thalia-Buchhandlung Hameln

Mika ist für nichts im Leben wirklich zu begeistern. Lea hingegen ist abenteuerlustig und liebt das Leben. Mikas Welt ist laut, Leas Welt ohne Ton. Dann trifft Mika auf Lea und das ändert alles!
Freak City ist ein wunderschönes Jugendbuch. Es ist nicht nur eine herzerwärmende Geschichte von der ersten großen Liebe, sondern bringt den
Mika ist für nichts im Leben wirklich zu begeistern. Lea hingegen ist abenteuerlustig und liebt das Leben. Mikas Welt ist laut, Leas Welt ohne Ton. Dann trifft Mika auf Lea und das ändert alles!
Freak City ist ein wunderschönes Jugendbuch. Es ist nicht nur eine herzerwärmende Geschichte von der ersten großen Liebe, sondern bringt den Lesern auch die Welt von Gehörlosen mit wunderschönen Worten und Bildern nahe. Es hat mir viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen und ich empfehle es allen Lesern ab 14 Jahren. Es lohnt sich!

„Jugendliteratur mal anders“

Antje Roschlau, Thalia-Buchhandlung Hagen

Lea ist gehörlos und Mika hat sich in sie verliebt, obwohl er doch eigentlich seiner Exfreundin hinterhertrauert. Oder? Ein Jugendbuch das nicht oberflächlich mit dem Thema Taubheit umgeht, sondern einem das Leben neu zeigt und begreiflich macht, dass gehörlose Menschen genau so sind wie Du und ich. Ein wirklich gutes Jugendbuch für Lea ist gehörlos und Mika hat sich in sie verliebt, obwohl er doch eigentlich seiner Exfreundin hinterhertrauert. Oder? Ein Jugendbuch das nicht oberflächlich mit dem Thema Taubheit umgeht, sondern einem das Leben neu zeigt und begreiflich macht, dass gehörlose Menschen genau so sind wie Du und ich. Ein wirklich gutes Jugendbuch für alle Leser ab 14. Mich hat es überzeugt.

„Galaktisch“

Anja Hofmann, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Ein absolut wunderbarer Roman. Für Jungs (und Mädchen) ab 14 Jahren.
Zum zwei- und dreimal lesen, weiter erzählen und davon schwärmen.
Ein absolut wunderbarer Roman. Für Jungs (und Mädchen) ab 14 Jahren.
Zum zwei- und dreimal lesen, weiter erzählen und davon schwärmen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
9
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ein außergwöhnliches Jugendbuch das zum Nachdenken anregt
von Manja Teichner aus Krefeld am 20.06.2013
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mitten im Schwimmbad passiert es plötzlich, Mikas Freundin Sandra macht aus heiterem Himmel mit ihm Schluss. Er ist fassungslos, ist Sandra doch seine große Liebe. Dann aber lernt Mika zufällig Lea kennen und ist sogleich fasziniert von ihr. Doch Lea ist anders, sie ist gehörlos. Kurzerhand meldet sich Mika nun... Mitten im Schwimmbad passiert es plötzlich, Mikas Freundin Sandra macht aus heiterem Himmel mit ihm Schluss. Er ist fassungslos, ist Sandra doch seine große Liebe. Dann aber lernt Mika zufällig Lea kennen und ist sogleich fasziniert von ihr. Doch Lea ist anders, sie ist gehörlos. Kurzerhand meldet sich Mika nun zu einem Intensivkurs in Gebärdensprache an, wo er sehr viel über die Welt der Gehörlosen erfährt. Seine Freunde und Familie jedoch machen immer wieder Witze über Menschen, die nicht hören können, was Mika maßlos ärgert. Immer wieder zweifelt Mika daran ob er sich wirklich auf Lea einlassen soll. Zumal Sandra ihn plötzlich zurückhaben möchte. Wie wird Mika sich entscheiden? Und kann eine Liebe zwischen einem Gehörlosen und einem hörenden Menschen wirklich funktionieren? Das Jugendbuch „Freak City“ stammt aus der Feder der Autorin Kathrin Schrocke. Für mich war die Autorin bis zu diesem Buch unbekannt und umso neugieriger war ich auf ihr Buch. Mika ist 15 Jahre alt und steckt mitten in der Pubertät. Er ist ein total liebenswürdiger Kerl, den man einfach gerne haben muss. Aus heiterem Himmel macht seine große Liebe Sandra mit ihm Schluss, er trauert ihr noch einige Zeit hinterher. Als er Lea kennenlernt tut er zuerst so als ob sie ihn nicht wirklich interessiert. Um sich seine Gefühle einzugestehen braucht er wirklich ziemlich lange. Während des Kurses über Gebärdensprache lernt Mika viel über Gehörlose. Sandra empfand ich als äußerst unsympathisch. Sie ist die typische Zicke, arrogant und denkt nur ans sich. Lea hingegen mochte ich total. Sie ist eine wirklich tolle Person. Obwohl sie es als Gehörlose nicht sonderlich leicht hat ist Lea unglaublich willensstark und weiß was sie will. Ich empfand Lea als sehr authentisch beschrieben. Die Nebenfiguren im Buch sind leider alle ziemlich oberflächlich beschrieben, was ich bei manch einem doch recht schade fand. Der Schreibstil der Autorin ist locker, flüssig und frisch. Das Buch ließ sich sehr angenehm lesen. Die Gefühle der Figuren werden sehr außerdem sehr gut zum Leser transportiert. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Mika in der Ich-Perspektive. Dies war etwas ungewöhnlich für mich, doch ich habe mich sehr schnell daran gewöhnt. Durch diese Perspektive sind Mikas Handlungen stets nachvollziehbar und der Leser hat direkten Zugang zu seiner Gefühlswelt. Die Handlung an sich wird realistisch erzählt. Man kommt sehr gut ins Buch hinein und es geht ziemlich rasant voran. Als Leser erfährt man während des Geschehens sehr viel über Gehörlose und ihre Welt. Ich denke auch dieses Buch bewirkt das man, wenn man es gelesen hat, die gehörlosen Menschen unter uns mit anderen Augen wahrnimmt. Die Autorin hat die Hintergründe sehr gut recherchiert und man wird als Leser zum Nachdenken angeregt. Das Ende empfand ich als sehr schön. Es passt total gut und hat mich sehr berührt. Fazit: „Freak City“ von Kathrin Schrocke ist ein sehr gelungenes Jugendbuch. Das außergewöhnliche Thema, die authentischen Charaktere und eine etwas andere Liebesgeschichte wissen zu überzeugen. Definitiv absolut lesenswert!

Freak City
von Cora Lein aus Berlin am 10.06.2013
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Der 15jährige Mika hat Liebeskummer. Sandra, eine talentierte Sängerin, hat mit ihm Schlußgemacht. Natürlich kann Mika mit dieser Situation nicht umgehen und will wissen wie Sandra ohne ihn klar kommt. Als Mika seiner Exfreundin ins Café “Freak City” folgt, lernt er die hübsche Lea kennen. Doch Lea ist irgendwie... Inhalt: Der 15jährige Mika hat Liebeskummer. Sandra, eine talentierte Sängerin, hat mit ihm Schlußgemacht. Natürlich kann Mika mit dieser Situation nicht umgehen und will wissen wie Sandra ohne ihn klar kommt. Als Mika seiner Exfreundin ins Café “Freak City” folgt, lernt er die hübsche Lea kennen. Doch Lea ist irgendwie anders, Lea ist gehörlos…. Schreibstil: Der Schreibstil von Kathrin Schrocke ist sehr einfühlsam und lässt sich sehr gut lesen. Der Ausdruck ist passend und für jung und alt geeignet. Charaktere: Mika ist ein liebenswürdiger Teenie, der seiner ersten Liebe nachweint. Dass er kurzzeitig zwischen Sandra und Lea taumelt habe ich ihm schnell verziehen. Er ist ja gerade in der Pubertät Sein Verhalten ist in jeder Situation nachvollziehbar und macht ihn zu dem Mika, den ich lesen wollte. Sandra ist eine egoistische Figur, die dem Zickenimage der pubertierenden Mädchen gerecht wird. Ich mochte sie nicht und hätte sie andauernd nur Schütteln können. Lea ist eine tolle und starke Persönlichkeit. An ihr wird deutlich wie schwer es den Gehörlosen / Taubstummen in Deutschland gemacht wird. Leas Art und Willen macht sie zu einer Besonderheit und ich mochte sie von Anfang an. Cover: Das Cover finde ich sehr schön. 2 Jugendliche unter Wasser. Sie reden nicht und finden zusammen. Fazit: Ein sehr lesenswertes Buch über das Leben von Gehörlosen mit Hörenden. Wie eine neue Bindung entsteht und über den Kampf sich zurechtzufinden. Was mich etwas störte, war der Name des Cafés, Freak City klingt dann doch zu ausgrenzend. Ich empfehle dieses Buch an Jugendliche und Erwachsene und vergebe volle 5 Sterne für einen emotionalen und interessanten Einblick in eine geräuschlose Welt.

Ein gutes Thema macht nicht automatisch ein gutes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Bremen am 31.10.2012
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wer schreibt eigentlich diese Rezensionen? Hier geht es um ein Buch ab 14: Der 15jährige Mika befindet sich nicht gerade in guter Gesellschaft, seine Freunde rauchen und trinken und reden gerne machohaft über Sex. Allerdings gelingt es Mika auch nicht wirklich, sich von diesem Gruppendruck (und das ist noch... Wer schreibt eigentlich diese Rezensionen? Hier geht es um ein Buch ab 14: Der 15jährige Mika befindet sich nicht gerade in guter Gesellschaft, seine Freunde rauchen und trinken und reden gerne machohaft über Sex. Allerdings gelingt es Mika auch nicht wirklich, sich von diesem Gruppendruck (und das ist noch wohlwollend ihm gegenüber) zu befreien. So bestellt er gerne mal eine Whiskey-Cola, raucht nicht näher Definiertes auf dem Schulklo und räumt ein, „Männer waren wirklich schwanzgesteuert“. Es wird so schwierig, Mika eventuell als Gegenentwurf zu sehen, das Potential dazu wäre zwar vorhanden, wenn es um die gehörlose Lea geht, wird aber nicht ausgeschöpft und die Darstellungsweise ist für einen Jugendroman zweifelhaft. Die angepriesene Gehörlosengeschichte bleibt auch in den ersten zwei Dritteln eher Nebenhandlung. Vieles hätte gekürzt werden können, dadurch wäre auch mehr Spannung erzielt worden. Zu häufige (wenngleich prinzipiell gerade für ein jugendliches Publikum interessante) dialogische Szenen mit Alltagsinhalten zum Thema Freundschaft, Familie, Beziehung und Sex erreichen eher das Gegenteil. Sprachlich ist das Ganze in Ordnung, wobei das Wort „ficken“ und die Veralberung einer Lehrerin als „Pornstar“ (inkl. kurzer Gruppensexfantasien) sicher nicht von jedem (auch nicht jedem Jugendlichen) als besonders originell angesehen werden. Andererseits reicht es aber auch nicht zum Skandalbuch.


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