Freiheit auf Zeit

Weltumsegler erzählen

(3)

Jede Weltumsegelung ist eine Liebesgeschichte. Erzählt von Männern und Meeren, von Frauen und Freiheit. Und von der Verwirklichung lang gehegter Träume.

Vor diesen Geschichten sei gewarnt. Sie können akutes Fernweh auslösen und Reisefieber verursachen, bis hin zu dem drängenden Verlangen, jetzt, gleich und hier alles stehen und liegen zu lassen, auf ein Boot zu steigen und davon zu segeln. Als Gegenmittel wirken vorübergehend nur Gebrauchtbootanzeigen und das Verteilen von Kreuzchen auf dem Globus.


Zwölf Reisen deutscher Weltumsegler zeichnet dieses Buch nach, basierend auf zwölf Interviews mit Paaren, Solo-Seglern und einer Familie. Zwölf Träume, zwölf Entscheidungen des Loslassens, zwölf Mal vollkommene Freiheit. Aber auch: Stürme, Kenterungen, Schlafmangel, leere Kassen und Bürokratie.

All diese Weltumsegelungen haben Menschen unternommen, wie Sie und ich es sein könnten: keine Profisegler, keine Rekordjäger, keine Superreichen. Keine bärtigen Salzbuckel, keine Adrenalinjunkies. Sie alle teilen die Leidenschaft des Langfahrtsegelns, ohne dass sie zwangsläufig am Meer aufgewachsen, geschweige denn von klein auf Segler sind. Und sie alle haben vorgemacht, dass verdammt viel möglich ist, wenn man nur will.


Die Herangehensweisen könnten dabei unterschiedlicher kaum sein: Die einen schlossen sich einer Rallye um den Globus an, sodass die Reise von A bis Z durchgeplant und schnell wieder vorbei war. Andere wiederum konnten gar nicht genug kriegen vom Segeln und hängen an die erste große Runde gleich eine zweite an – erst nach über zwei Jahrzehnten liefen sie wieder im Heimathafen ein.

Und die Segler selbst? Sind mal jung, gerade Zwanzig, hungrig nach Abenteuern. Andere, etwas älter, brachen mit kleinen Kindern auf oder verlegten im letzten Lebensdrittel ihren Arbeitsplatz gleich ganz aufs Wasser. Ebenso unterschiedlich wie die Skipper sind auch die Schiffe und Routen: von Barfußroute bis Kap Hoorn reicht die Range.

Die besten Tipps und interessantesten Anekdoten geben die jeweiligen Segler am Ende eines jedes Kapitels in einem Interview preis.


Das macht neben den gut zu lesenden Geschichten den Schatz dieses Buches aus. Es ist ein Loblied auf die Abenteuerlust, dank der zwischen den Zeilen die Erfahrung aus einer halben Million Seemeilen im Kielwasser und hundert Jahren auf See fließt.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 10.07.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-667-11075-6
Verlag Delius Klasing
Maße (L/B/H) 218/139/25 mm
Gewicht 534
Abbildungen farbige Fotos, Abbildungen
Auflage 1. Auflage 2017
Verkaufsrang 70.345
Buch (gebundene Ausgabe)
22,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Wohin der Wind trägt
von margaret k. am 16.12.2017

In dem Buch werden 12 verschiedene Reisen mit dem Schiff beschrieben. Dabei gibt es einen guten Mix der Geschichten, sodass es nicht langweilig wird und die Geschichten sich auch nicht wiederholen. Es ist interessant zu sehen was für verschiedene Arten von Menschen sich auf teils sehr lange und weite... In dem Buch werden 12 verschiedene Reisen mit dem Schiff beschrieben. Dabei gibt es einen guten Mix der Geschichten, sodass es nicht langweilig wird und die Geschichten sich auch nicht wiederholen. Es ist interessant zu sehen was für verschiedene Arten von Menschen sich auf teils sehr lange und weite Reisen machen. Von ganzen Familien zu jungen oder alten Pärchen und auch Leuten, die alleine das Abenteuer suchen ist hier alles dabei. Die Berichte werden lebendig beschrieben und da sie so interessant waren, hätte ich am liebsten noch mehr über die einzelnen Personen erfahren. Doch da müsste man wohl über jede Reise selbst ein ganzes Buch schreiben, denn die Reisen gehen oft um die ganze Welt. Außerdem sind die Texte in kurze Abschnitte eingeteilt, mit Überschriften und schönen Bildern verschönert, sodass es Spaß macht durch das Buch zu blättern. Mir hat auch gut gefallen, dass nicht nur die schönen Seiten der Reisen angesprochen wurden, sondern auch die Schattenseiten. Zusammen mit wirklich guten Tipps und Interviews der Reisenden wirkt daher alles sehr realistisch und man kann sich besser vorstellen wie die Menschen ihre Reise angefangen und bestritten haben. Gerne hätte ich noch mehr über die einzelnen Stationen der Reisen erfahren, aber trotzdem wird man bei diesem Buch vom Reisefieber gepackt und erfährt wie schön das Leben in Freiheit doch sein kann.

12 Weltumsegelungen im Porträt
von orfe1975 am 31.01.2018

Cover und Gestaltung: ----------------------------------- Das Cover wirkt von den Farben her auf mich etwas altmodisch. Ein Foto eines Segelschiffs auf hoher See hätte mir besser gefallen. Aber das Bild ist ein passendes Symbol für Segeln auf hoher See, worum es in diesem Buch ja geht. Gestaltet ist das Buch als Hardcover... Cover und Gestaltung: ----------------------------------- Das Cover wirkt von den Farben her auf mich etwas altmodisch. Ein Foto eines Segelschiffs auf hoher See hätte mir besser gefallen. Aber das Bild ist ein passendes Symbol für Segeln auf hoher See, worum es in diesem Buch ja geht. Gestaltet ist das Buch als Hardcover mit etwas dickeren Seiten und liegt gut in der Hand. Man kann es gut mehrfach lesen und durchblättern, ohne dass es direkt Knicke bekommt. Inhalt: ----------------------------------- Die Autorin Kristina Müller hat 12 Weltumsegler nach ihren Touren sowie ihren Tipps, Tricks und Anekdoten ihrer Weltumsegelungen befragt und aufgeschrieben. Mein Eindruck: ----------------------------------- Gut gefiel mir der Aufbau: Jeder Weltumsegler hat ein eigenes Kapitel mit passender Überschrift, zur Beschreibung der Tour gab es eine Karte der Reiseroute, Fotos des Schiffes mit Besatzung (leider nur schwarz-weiß), sowie ein Interview mit den Abenteurern sowie ein Steckbrief der Segelyacht. Am Ende des Buches ist ein Glossar mit den wichtigsten nautischen Begriffen, was ich als sehr hilfreich empfunden habe. Die ersten Segeltouren fand ich nicht so spannend zu lesen. Die Tourenbeschreibungen fand ich etwas kurz und emotionslos und es las sich eher wie ein Zeitungsbericht. Doch nach den ersten 4 Touren wurde es langsam spannender. Die Beschreibungen sind so wie die Segler selbst: einige eher kurz und knapp, andere ausführlicher und manchmal auch sehr amüsant geschildert. Gut fand ich auch die Interviews, die stets mit den gleichen Fragen aufgebaut waren. So konnte man die Antworten gut vergleichen, dabei kamen für mich oft erstaunliche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede der Segler zutage. Auch die Mischung war gut gewählt: es gab typische Weltenbummler, aber auch eine Familie mit 2 kleineren Kindern, einen Zahnarzt, der auf hoher See ehrenamtlich Leute behandelt, Rentner und Menschen, die eigentlich voll im Berufsleben stehen, aber sich ein paar Jahre Auszeit gönnen. Einige kehren zurück in den alten Beruf, werden wieder sesshaft, andere können sich ein Leben ohne Freiheit nicht mehr vorstellen. Hier wird ein interessantes, aber auch realistisches Bild der Weltumsegler gezeichnet. Auch Fehler oder Situationen des Scheiterns werden hier angesprochen und praktische Tipps (z. B. was esse ich bei Sturm?) gegeben, so dass kein falsches verklärtes Bild vom Segeln entsteht. Im Klappentext steht zwar "Sie alle sind keine Rekordjäger, Profisegler oder Superreiche, sondern abenteuerlustige Menschen, wie du und ich." Das habe ich nur bedingt so empfunden. Ja, es gibt welche, die alles gespart haben und riskiert haben, keine Rücklagen hatten. Einige sind mit plus minus null aus dem Abenteuer herausgekommen, einige hatten wenig und haben alles verloren. Aber bei einem Großteil der Leute dachte ich mir schon: "Nun, ein gewisses Finanzpolster bzw. gutes Einkommen haben/hatten die schon, da könnte ich nicht mithalten." Daher hätte ich es auch hilfreich bzw. wirklich interessant gefunden, wenn im Steckbrief der Wert/Kaufpreis der Yacht und die ungefähren Kosten der Tour aufgelistet gewesen wären. Aber über Geld spricht man ja nicht... Insgesamt war dies eine lehrreiche, kurzweilige Lektüre, die ich an einem Tag komplett verschlungen habe. Fernweh ist bei mir jedoch nicht entfacht worden, weil die Berichte zu kurz waren, um mich ihnen emotional hingeben zu können. Zudem bin ich wohl einfach nicht der Typ für Segeln und Abenteuer, außer ich lese darüber. Aber es gibt in jedem Kapitel den Hinweis auf den jeweiligen Reiseblog des Seglers, den ich mir sicherlich nochmal genauer anschauen werde. Vielleicht wird dann doch die Sehnsucht entfacht. Fazit: ----------------------------------- Kurzweilige, interessante und praxisbezogene Lektüre über 12 Weltumsegler und ihre Erlebnisse

Weltumsegler erzählen
von einer Kundin/einem Kunden aus Bietigheim-Bissingen am 18.01.2018

Ich bin noch nie gesegelt, schließe jedoch nach der Lektüre des Buches nicht aus, doch in die See zu stechen. Kristina Müller widmet jedem Segler bzw. -familie oder -paar ein Kapitel, die alle gleich aufgebaut sind. Am Anfang stehen die Vorbereitungen und Motive einer Segelreise, dann wird die Reise an... Ich bin noch nie gesegelt, schließe jedoch nach der Lektüre des Buches nicht aus, doch in die See zu stechen. Kristina Müller widmet jedem Segler bzw. -familie oder -paar ein Kapitel, die alle gleich aufgebaut sind. Am Anfang stehen die Vorbereitungen und Motive einer Segelreise, dann wird die Reise an sich beschrieben und die Route anhand einer Karte genau dargestellt. Anschließend folgen die Kapitel Nachgehakt, Zwölf Fragen und Die Segelyacht. Obwohl sich die Kapitel ähneln, werden sie nie langweilig, da kein Porträt dem anderen gleicht. Manche Protagonisten nehmen an einer Segelralley teil, genießen das recht sichere Segeln in einer Gruppe, andere ankern nur in einsamen Buchten und segeln völlig auf sich alleine gestellt. Ja, es gibt sogar eine Familie, die mitsamt schulpflichtiger Kinder das Abenteuer wagt. Z.T waren alte Hasen dabei, z.T. haben die Abenteurer erst kurz vor der Weltumsegelung das Segeln erlernt. Manche haben alles hinter sich gelassen und alles auf die Yacht gesetzt, andere haben sich für eine gewisse Zeit beurlauben lassen und sind danach wieder in ihren Beruf eingestiegen. Die meisten wären gerne noch länger geblieben und empfanden 2-3 Jahre für eine Weltumsegelung als zu kurz. Alle hatten zwar großen Respekt vor dem Ozean und dem Wetter, jedoch keine Angst und es ging glücklicherweise immer gut. Das Buch wird durch ein Glossar ergänzt, dass mir als Segelneuling sehr hilfreich war und manche Textpassagen verständlicher machten. "Freiheit auf Zeit" sollte jeder lesen, der über eine Weltumsegelung nachdenkt oder den das Fernweh plagt. 


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