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Friedhof der Unschuldigen

Roman. Ausgezeichnet mit dem Costa Novel Award 2011

(27)
Portrait
Andrew Miller wurde 1960 in Bath geboren, lebt in Somerset. Für seinen ersten Roman Die Gabe des Schmerzes (Zsolnay, 1998) erhielt er 1998 den Impac Dublin Literary Award. Der Roman wurde in 16 Sprachen übersetzt. Außerdem bei Zsolnay erschienen: Eine kleine Geschichte, die meist von der Liebe handelt (2000), Zehn oder fünfzehn der glücklichsten Momente des Lebens (2003), Die Optimisten (2007), Nach dem großen Beben (2010) und Friedhof der Unschuldigen (2013), für den er den Costa Award (früher Whitbread Award) sowohl für den besten Roman als auch für das beste Buch des Jahres 2011 erhielt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 380
Erscheinungsdatum 29.07.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-552-05644-2
Verlag Zsolnay
Maße (L/B/H) 210/136/32 mm
Gewicht 478
Originaltitel Pure
Auflage 2
Buch (gebundene Ausgabe)
21,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Sabrina Bredlow, Thalia-Buchhandlung Jena

Der junge Ingenieur Jean-Baptiste Baratte erhält den Auftrag, den völlig überfüllten »Friedhof der Unschuldigen« in Paris zu beseitigen. Nicht gerade ein einfaches Unterfangen für den ehrgeizigen, aber unerfahrenen Baratte. Zumal von dem heruntergekommenen Gottesacker samt Kirche ein ekelhafter bis schädlicher Gestank ausgeht und der Der junge Ingenieur Jean-Baptiste Baratte erhält den Auftrag, den völlig überfüllten »Friedhof der Unschuldigen« in Paris zu beseitigen. Nicht gerade ein einfaches Unterfangen für den ehrgeizigen, aber unerfahrenen Baratte. Zumal von dem heruntergekommenen Gottesacker samt Kirche ein ekelhafter bis schädlicher Gestank ausgeht und der Auftrag so gar nicht nach einer ruhmvollen Ingenieursarbeit klingt. Doch im Jahr 1785 hat man sich dem Willen des Königs zu beugen: Baratte macht sich trotz aller Widerstände in der Bevölkerung an die Arbeit, sprich daran, die Ruhe der Toten zu stören.

Andrew Miller wandelt mit dem Leser ruhig, aber eindringlich durch die ärmlichen Gassen von »Les Halles«. Er hat ein untrügliches Gefühl für das Leben am Vorabend der Revolution. Selten ist ein historischer Roman so nah, klug, absurd, unheimlich, fesselnd und verstörend wie der »Friedhof der Unschuldigen«. Absolut lesenwert!

„Makaber, aber sinnlich“

Ute Gantner, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Paris am Vorabend der Französischen Revolution. Der junge Ingenieur Jen-Baptiste Barratte reist aus der Normandie in die Hauptstadt, um von allerhöchster Stelle einen außergewöhnlichen Auftrag zu übernehmen: Er soll einen jahrhundertealten Friedhof beseitigen, dessen Ausmaße und Ausdünstungen allmählich die Anwohner vergiften und deren Paris am Vorabend der Französischen Revolution. Der junge Ingenieur Jen-Baptiste Barratte reist aus der Normandie in die Hauptstadt, um von allerhöchster Stelle einen außergewöhnlichen Auftrag zu übernehmen: Er soll einen jahrhundertealten Friedhof beseitigen, dessen Ausmaße und Ausdünstungen allmählich die Anwohner vergiften und deren Häuser beschädigen. Der junge ehrgeizige Mann macht sich, trotz herannahenden Winters sofort an die Arbeit. Er mietet sich in der Nähe des Friedhofes bei einem Geschäftsmann ein und heuert einen Trupp flämischer Bergbauarbeiter an, die diese unangenehme Arbeit mit stoischer Gleichgültigkeit durchführen und Tag für Tag Skelette ausgraben, die sie bei Dunkelheit dann wegbringen. Aber nicht alle Anwohner begrüßen diese Arbeit und Barratte steht bald einigen Anfeindungen gegenüber. Ein historisch fundierter Roman des 18.Jahrhunderts, sinnlich und zugleich makaber.

„"Wer bist du? Ich bin Jean-Baptiste Baratte..."“

Tanja Kuhner, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Ein junger Ingenieur aus der Normandie erhält den Auftrag, einen alten Friedhof mitten in Paris, seit Jahrhunderten überbelegt und den Boden vergiftend, zu beseitigen. Gern lässt sich der junge Mann von einem gewitzten Organisten an der Hand nehmen, taucht mit ihm ein in das Viertel und beginnt, seine gewaltige technische Aufgabe in Ein junger Ingenieur aus der Normandie erhält den Auftrag, einen alten Friedhof mitten in Paris, seit Jahrhunderten überbelegt und den Boden vergiftend, zu beseitigen. Gern lässt sich der junge Mann von einem gewitzten Organisten an der Hand nehmen, taucht mit ihm ein in das Viertel und beginnt, seine gewaltige technische Aufgabe in Angriff zu nehmen.
Es ist die Zeit kurz vor der Revolution, man liest Buffon, Voltaire, Wandparolen tauchen auf. Miller lässt uns das Alltagsleben riechen und schmecken, lässt uns Anteil an Barattes Gedanken und Nöten nehmen.
Ein ungemein farbiger, packender Roman, sowohl in der psychologischen Auslotung der Personen als auch in der Schilderung der praktischen Ingenieursarbeit.

„Anspruchsvoller historischer Roman“

Sarah Aksamit, Thalia-Buchhandlung Heilbronn

Wer gerne Hilary Mantel oder Umberto Eco liest, wird auch an Andrew Miller Gefallen finden.
Diese spannende, leicht morbide "Friedhofstour" spielt am Vorabend der Französischen Revolution und hat es geschafft, mir einige wohlige Schauer über den Rücken zu jagen...
Wer gerne Hilary Mantel oder Umberto Eco liest, wird auch an Andrew Miller Gefallen finden.
Diese spannende, leicht morbide "Friedhofstour" spielt am Vorabend der Französischen Revolution und hat es geschafft, mir einige wohlige Schauer über den Rücken zu jagen...

„Literarisch“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Sprachlich auf höchstem Niveau, hat das Buch es dennoch nicht ganz geschafft, mich zu packen. Als Gleichnis der bevorstehenden Französischen Revolution gedacht, fand ich das denn doch etwas zu weit hergeholt. Wobei die Geschichte an sich schon sehr interessant ist: Ein junger Ingenieur, der unverhofft zu dieser nicht ablehnbaren Aufgabe Sprachlich auf höchstem Niveau, hat das Buch es dennoch nicht ganz geschafft, mich zu packen. Als Gleichnis der bevorstehenden Französischen Revolution gedacht, fand ich das denn doch etwas zu weit hergeholt. Wobei die Geschichte an sich schon sehr interessant ist: Ein junger Ingenieur, der unverhofft zu dieser nicht ablehnbaren Aufgabe kommt, nämlich den stinkenden, ganz Paris verpestenden Friedhof der Unschuldigen zu entfernen. Die zur Unterstützung geholten, erst ihr Glück gar nicht fassenden flämischen Bergbauarbeiter, müssen bis zu 20 Meter tiefe Gräber aufmachen. Das Glück wird zum Fluch und nicht jeder Pariser heisst das Neue und Saubere willkommen und wehrt sich. Der Ingenieur wird niedergeschlagen, die Arbeiter erkranken an den Ausdünstungen des Friedhofs und auch andere werden in Mitleidenschaft gezogen. Wie macht man also weiter, wenn der Friedhof einen Menschen irgendwie mehr und mehr vereinnahmt?

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

So muss ein historischer Roman sein, tolles Thema,super Charaktere und ein super Stil. So muss ein historischer Roman sein, tolles Thema,super Charaktere und ein super Stil.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein gutes Buch mit einer starken Geschichte. Gut recherchiert, man glaubt tatsächlich in dieser Zeit unterwegs zu sein. Ein gutes Buch mit einer starken Geschichte. Gut recherchiert, man glaubt tatsächlich in dieser Zeit unterwegs zu sein.

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4
3
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Eine anspruchsvolle Zeitreise
von einer Kundin/einem Kunden aus Stolberg (Rhld.) am 26.08.2013

Ein junger Ingenieur erhält den Auftrag, einen Friedhof in Paris "aufzulösen", da dessen Ausdünstungen die ganze Gegend regelrecht verseuchen. Ein Vorhaben, das nicht einfach umzusetzen ist, zumal der Minister einen zeitlichen Rahmen gesteckt hat. Außerdem soll alles recht diskret vonstatten gehen - zumindest bis die eigentliche Arbeit beginnt. Ein... Ein junger Ingenieur erhält den Auftrag, einen Friedhof in Paris "aufzulösen", da dessen Ausdünstungen die ganze Gegend regelrecht verseuchen. Ein Vorhaben, das nicht einfach umzusetzen ist, zumal der Minister einen zeitlichen Rahmen gesteckt hat. Außerdem soll alles recht diskret vonstatten gehen - zumindest bis die eigentliche Arbeit beginnt. Ein Zimmer wird für ihn gemietet und er wohnt quasi mit der Nase an und Blick auf den Friedhof. Ingenieur Baratte heuert einen Trupp flämische Arbeiter an, die in einer Grube arbeiten, in der er selbst einige Zeit als Ingenieur tätig war. Da er zu dem Vorarbeiter engere Kontakte pflegte - sie standen sich politisch und kulturell recht nahe - wird dieser gleich als Vorarbeiter mitverpflichtet, schon um die sprachlichen Barrieren möglichst gering zu halten. Dem Ingenieur wird verhältnismäßig freie Hand bei der Durchführung gelassen. Im Verlauf des Projekts wird deutlich, dass sich der Protagonist mit dem Projekt zu ändern beginnt. Ist er zunächst noch ein junger, moderner Mensch der Zukunft, so wandelt er sich immer mehr zu einem funktionierenden Rädchen der Obrigkeit. Wirkt er zunächst noch unsicher und beeinflussbar in seinen Handlungen und Entscheidungen, so lernt er immer mehr sich durchzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Allerdings kommt damit eine gewisse Härte gegenüber anderen Menschen ins Spiel. Ausgesprochen hart ist naturgemäß auch die Arbeit der Bergleute, die tausende Knochen freilegen müssen. Gerade zu jener Zeit eine Tätigkeit, die nicht einfach zu verkraften ist. Weder für die Bergarbeiter selbst, noch für die Anwohner des Friedhofs. Das führt zu mancherlei Geschehnissen, die die Handlung durchaus spannender gestalten, als die schlichte Auflösung des Friedhofs gewesen wäre. Hiervon will ich jedoch an dieser Stelle nichts verraten. Mich spricht diese detailverliebte Schilderung der Lebensumstände im Paris des 18. Jahrhunderts sehr an. Ein Buch, das ich wegen seiner schönen Schreibart mit großem Vergnügen gelesen habe, obwohl es kein Buch ist, das man verschlingen kann. Man lässt sich ganz von selbst etwas mehr Zeit mit der Lektüre. Der Autor pflegt eine ausdrucksstarke, bildhafte Sprache, teils auch etwas deftig an einigen Stellen. Man kann regelrecht in diese vergangene Zeit abtauchen und sieht alles förmlich vor sich. Man erahnt den Hauch des neuen Zeitalters, das über Frankreich herein brechen wird. Fazit: Ein wunderschönes Buch für Liebhaber etwas anderer historischer Literatur fernab von Wanderhuren und Co.!

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Störe nicht die Totenruhe...
von Jarmila Kesseler aus Mannheim am 17.08.2013

Wir schreiben das Jahr 1785. Der junge Ingenieur Jean-Baptiste Baratte erhält direkt von höchster Stelle im Schloss von Verseilles einen Auftrag vom Minister: Er soll den Friedhof der Unschuldigen " Les Innocents" dem Erdboden gleichzumachen, der mitten in Paris liegt und Hunderttausenden von Toten beherbergt. Schon seit Jahren wird... Wir schreiben das Jahr 1785. Der junge Ingenieur Jean-Baptiste Baratte erhält direkt von höchster Stelle im Schloss von Verseilles einen Auftrag vom Minister: Er soll den Friedhof der Unschuldigen " Les Innocents" dem Erdboden gleichzumachen, der mitten in Paris liegt und Hunderttausenden von Toten beherbergt. Schon seit Jahren wird er nicht mehr benutzt, sein Gestank und Ausdübstungen der Toten aber verpestet die gesamte Umgebung. Im Haus der Monnards, welches direkt am Friedhof gelegen ist, bezieht er Unterkunft. Alles stinkt nach Tod: Die Speisen haben einen seltsamen Beigeschmack, der Atemn der Anwohner, die gesamte Luft ist verseucht. Er lernt Armand, den Organisten ohne Zuhörer kenne, Charvet, den Schneider und Ziguette, die Tochter der Monnards. Schon alleine die Leseprobe hat mich sehr gruseln lassen. Da ich meine Bücher im spät nachts beim Zu-Bett-Gehen lese, hatte ich schon ein wenig Angst, dass mich das Thema nicht schlafen lassen würde. Es ist zwar unheimlich, sich vorzustellen, wie man mit diesem Gestank und dieser Bedrohung durch die Toten leben kann, da es aber in einer anderen Zeit spielt, ängstigt mich dieses Thema nicht allzu sehr, sondern ich betrachte es eher unter geschichtlichen Aspekten. Während des Lesens hatte ich das dort Beschriebene bildlich vor mir: Ich konnte mir die Kammer von Jean-Baptiste vorstellen, ebenso ihn selbst, als auch den Friedhof. Alles ist so haarklein beschrieben, dass vor meinem geistigen Auge das Buch wie eine Verfilmung ablief. Insgesamt ist das Buch in 4 Kapiteln aufgeteilt, da es aber keine großen Zeitsprünge in diesem Buch gibt handeln die Kapitel - die alle mit einer Weisheit beginnen - allesamt in einer Zeitspanne. * Kapitel 1 handelt von seiner Ankunft und Vermessungen des Friedhofs. * Kapitel 2 handelt wie er in seine Heimat Bellême in die Normandie reist, um sich dort Verstärkung für die Aushebung der Gräber zu holen. * Kapitel 3 handelt davon wie Jean-Baptiste angefeindet und dabei schwer verletzt wird und sein Wesen sich zu ändern beginnt, da er nicht mehr derselbe ist. * Kapitel 4 handelt von der Zerstörung der Kirche Das Cover, das nicht nur als Schutzumschlag dient, sondern auch Dank des einklappbaren Klappentextes als Lesezeichen, ist sehr passend gewählt: Jean-Baptiste Baratte, wie er in seinem neuen von Charvet geschneiderten pistaziengrünen Anzug halb ohnmächtig vom Gestank über seine Vermessungen liegt und von schwarzen Raben angeflogen wird. Diese Federzeichnungen in schwarz-weiss stechen besonders durch ihre schimmernden goldenene Verzierungen hervor und lassen das Cover edel und mystisch zu gleich erscheinen. Das schönste Cover - meiner Meinung nach -, das je ein Buch geziert hat. Alles in allem zwar eine recht morbide Handlung, wie beschrieben wird, dass man in den Gruben fast versinkt, wenn man den Friedhof überquert, oder wie Liebespärchen es auf dem stinkenden Friedhof miteinander tun. Während des Lesens meinte ich sogar den stinkenden Geruch in der Nase zu riechen, so versunken war ich in diesem Buch, das ich vollstens weiterempfehlen kann!!

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fesselndes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 03.11.2013

Der Ingenieur Jean-Baptiste Baratte hat es einer Verwechslung zu verdanken, dass er für die Räumung des Pariser Friedhofs der Unschuldigen die Verantwortung übertragen bekommt. Eine äußerst schwierige Aufgabe in einer schwierigen Zeit. Zur Hilfe holt er sich Lecoeur, einen engen Vertrauten aus früheren Tagen in den Bergwerken von Valenciennes... Der Ingenieur Jean-Baptiste Baratte hat es einer Verwechslung zu verdanken, dass er für die Räumung des Pariser Friedhofs der Unschuldigen die Verantwortung übertragen bekommt. Eine äußerst schwierige Aufgabe in einer schwierigen Zeit. Zur Hilfe holt er sich Lecoeur, einen engen Vertrauten aus früheren Tagen in den Bergwerken von Valenciennes und Arbeiter aus Flandern. Es ist kurz vor der französischen Revolution. Der Hof ist ungnädig, überheblich,unersättlich, blind. In der Bevölkerung rumort es. Jean-Baptiste ist zwar fortschrittlich gesinnt, aber ein sehr gemäßigter Anhänger Voltaires. Eines der wenigen Freundschaftsangebote erhält er von dem Organisten der Kirche des zu räumenden Friedhofs. Ein regelmäßiger Besucher des Friedhofs ist der freundliche Arzt Guillotin. Er kommt um bei den Ausgrabungen dabei zu sein. Er nützt die Gelegenheit, die Zersetzung der Leichen zu studieren. Ein Trost während der unappetitlichen, anstrengenden, harten Arbeit ist ihm die Zuneigung der schönen Prostituierten Héloise. Weil sie der Königin ähnlich sieht, wird sie verächtlich die Österreicherin genannt... "Friedhof der Unschuldigen" von Andrew Miller ist ein fesselndes, großes Lesevergnügen

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