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Buchhändler-Empfehlungen

„...was für ein Debüt !“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Sarah Stricker beschreibt das Leben ihrer Mutter und Großeltern , so weit so gut - aber ihr gelingt es die Figuren regelrecht zum Leuchten und Strahlen zu bringen und außerdem kann man dem Witz und Charme einfach nicht entkommen !
Anne ist von Geburt angeblich sehr hässlich und hat somit keine andere Chance im Leben als sehr klug
Sarah Stricker beschreibt das Leben ihrer Mutter und Großeltern , so weit so gut - aber ihr gelingt es die Figuren regelrecht zum Leuchten und Strahlen zu bringen und außerdem kann man dem Witz und Charme einfach nicht entkommen !
Anne ist von Geburt angeblich sehr hässlich und hat somit keine andere Chance im Leben als sehr klug und gebildet zu werden, was ihr Vater auch entsprechend fördert und fordert , ein absoluter Patriarch, wie er im Buche steht und der keine Gnade kennt. Erst im Alter, kurz vor ihrem Tod wird Anne schön - alles glättet sich und sie ist wie von einem Zauber umgeben, einem Zauber , den auch ihre Tochter erkennt ...
Wunderbar beschrieben, ein Buch was man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte, wenn man sehr besondere Figuren und ihre Geschichte mag !

Heike Blume, Thalia-Buchhandlung Dresden

Ein lesenswerter Debütroman über eine Familie, mit viel Wortwitz, Ironie und ungewöhnlichen Figuren. Ein lesenswerter Debütroman über eine Familie, mit viel Wortwitz, Ironie und ungewöhnlichen Figuren.

„Eher geschüttelt als gerührt...“

Sandra Nonnenmacher, Thalia-Buchhandlung Essen

Keine Chance auf Kindheit, Jugend findet nicht wirklich statt oder eher nebenbei. Liebe gilt in dieser strebsamen, deutschen Mittelstandsfamilie als Schwäche.

Höher, schneller, weiter - was zählt ist Leistung.
Doch dann bricht eines Tages sowas wie Leidenschaft in "Mutters" Leben...

Doch wie damit umgehen? Was macht sie da überhaupt?

Klar
Keine Chance auf Kindheit, Jugend findet nicht wirklich statt oder eher nebenbei. Liebe gilt in dieser strebsamen, deutschen Mittelstandsfamilie als Schwäche.

Höher, schneller, weiter - was zählt ist Leistung.
Doch dann bricht eines Tages sowas wie Leidenschaft in "Mutters" Leben...

Doch wie damit umgehen? Was macht sie da überhaupt?

Klar gezeichnete Charaktere, sprachliches Gefühlschaos, Hoffnung und Desillusion - ein tolles Buch! Lesen!

„Verwandtschaft kann man sich nicht aussuchen.“

Eva Eggarter, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

" Meine Mutter war sehr hässlich. Alles andere hätte mein Großvater ihr nie erlaubt."
Mit großem literarischen Können wird dem Leser die Lebensgeschichte der sterbenskranken Mutter erzählt.
Ein herrlich vielschichtiger Roman, humorvoll und tiefgründig.
" Meine Mutter war sehr hässlich. Alles andere hätte mein Großvater ihr nie erlaubt."
Mit großem literarischen Können wird dem Leser die Lebensgeschichte der sterbenskranken Mutter erzählt.
Ein herrlich vielschichtiger Roman, humorvoll und tiefgründig.

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Eine Familiengeschichte und gleichzeitig ein Einblick in die Geschichte unseres Landes. Mit Witz und Hintersinn spinnt die Autorin die Geschichte der pfälzischen Familie. Eine Familiengeschichte und gleichzeitig ein Einblick in die Geschichte unseres Landes. Mit Witz und Hintersinn spinnt die Autorin die Geschichte der pfälzischen Familie.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
11
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großes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 22.08.2013

"Die Welt zu erobern" war zeitlebens das Motto des Großvaters. Als ehemaliger Wehrmachtsoffizier und nach dem Krieg Besitzer eines Modefachgeschäfts, ließ er sich durch gar nichts auf seinem Weg zum Erfolg bremsen. Schon gar nicht durch die Geburt seiner Tochter.Von Kindheit oder dem Erwachsenwerden seiner Tochter war er... "Die Welt zu erobern" war zeitlebens das Motto des Großvaters. Als ehemaliger Wehrmachtsoffizier und nach dem Krieg Besitzer eines Modefachgeschäfts, ließ er sich durch gar nichts auf seinem Weg zum Erfolg bremsen. Schon gar nicht durch die Geburt seiner Tochter.Von Kindheit oder dem Erwachsenwerden seiner Tochter war er wenig begeistert. Immer schon behandelte er sie wie eine Erwachsene. Für etwas anderes war weder Gefühl noch Zeit. Die Großmutter stemmte sich von der anderen Seite dagegen. Ein stilles, einsames, unsicheres Wunderkind. Das war sie und sie tat sich schwer mit der Liebe. Immer. Als sie unheilbar erkrankt, erzählt sie ihrer Tochter, wie es war , ihr verplantes Leben zwischen den unbeugsamen Großeltern. Und sie erzählt davon, als sie ihrem Unglück hinterher rannte.....

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1 0
... sprachliches Meisterwerk
von einer Kundin/einem Kunden aus Seybothenreuth am 04.11.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

„Fünf Kopeken“, ist das beeindruckende Romandebüt von Sarah Stricker. Es ist nicht nur eine Mutter-Tochter-Geschichte sondern auch eine Familiensaga. Literarisch ist es absolut überzeugend und mitreißend vom ersten Satz an. Die Autorin wählte eine freche, frische, heitere und oftmals sehr ironische Sprache - volle Konzentration war gefragt um bei... „Fünf Kopeken“, ist das beeindruckende Romandebüt von Sarah Stricker. Es ist nicht nur eine Mutter-Tochter-Geschichte sondern auch eine Familiensaga. Literarisch ist es absolut überzeugend und mitreißend vom ersten Satz an. Die Autorin wählte eine freche, frische, heitere und oftmals sehr ironische Sprache - volle Konzentration war gefragt um bei den verblüffenden Satzkonstruktionen nicht den Faden zu verlieren und jedes Wort genießen zu können. Zitat aus dem Buch:„Meine Mutter war sehr hässlich. Alles andere hätte mein Großvater ihr nie erlaubt.“ Erzählt wird die Lebensbeichte der Mutter an deren Sterbebett. In dieser schweren Stunde offenbart sie sich ihrer Tochter und spricht sich alles von der Seele: sie erzählt von ihrer Kindheit, ihrer Jugend und, vor allem, von ihrer ganz großen Liebe. Der Vater der Mutter ist ein ehemaliger Wehrmachtsoffizier und ein Leistungsfanatiker, der seine einzige Tochter auf Erfolg trimmt. Schön muss sie nicht sein, aber klug. Gefühle gewöhnt er ihr vorsorglich ab. Hochbegabt, hochintelligent, hochtalentiert und sehr einsam - so verbringt die Mutter ihre Kindheit und Jugend.. Die Liebesbeziehung, an die sich die Mutter im Krankenhaus in allen Details erinnert und die sie nun unbedingt mit ihrer Tochter teilen möchte steht im Zentrum des Buchs. Die Liebe schlägt erst spät zu, dafür aber umso heftiger. So braucht die Mutter fast ihr ganzes Leben um sich davon zu erholen... Wahrlich ein Kunstwerk, mal ganz anders und sehr empfehlenswert!

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0 0
Ein beeindruckendes Debüt
von Karthause aus Duisburg am 28.08.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Debütromane lese ich sehr gern, weil darin immer ein bisschen die Hoffnung mitschwingt, eine Entdeckung zu machen. Mit „Fünf Kopeken“ stellte nun die Journalistin Sarah Stricker ihren Erstling vor und dieser Roman entpuppte sich für mich als Glücksgriff. Schnell las ich mich in die Geschichte ein und schloss den... Debütromane lese ich sehr gern, weil darin immer ein bisschen die Hoffnung mitschwingt, eine Entdeckung zu machen. Mit „Fünf Kopeken“ stellte nun die Journalistin Sarah Stricker ihren Erstling vor und dieser Roman entpuppte sich für mich als Glücksgriff. Schnell las ich mich in die Geschichte ein und schloss den kauzigen Großvater, die lamentierende Großmutter, die hässliche, aber hochbegabte Mutter und die in der Ich-Form erzählende Tochter in mein Herz. Die Figuren waren lebensecht und sehr glaubwürdig beschrieben. Namentlich werde diese selten genannt. Aber deren Beschreibungen sind so schlüssig, die Charaktere so ausgefeilt und in den Dialogen so eindeutig zuordenbar, dass dies kein Problem, sondern eher etwas Besonderes darstellte. Die Geschichte selbst wird von der Tochter erzählt. Ihre Mutter, die so hässlich war, dass sie sich Dummheit nicht mehr leisten konnte, erzählt der Tochter ihre Kindheits- und Jugenderlebnisse, von der Liebe, für die ihr das Talent fehlte und dem, was sie am meisten hasste, die Schwäche. Das alles notiert die Tochter sozusagen für den Leser des Romans. Begegnet man zu Beginn des Romans noch häufig der Großmutter und dem Großvater, der diesem ein ganz besonderes Kolorit verleiht, so wird deren Erscheinen im Handlungsverlauf immer seltener. Obwohl es sich bei „Fünf Kopeken“ um das Debüt von Sarah Stricker handelt, ist die Sprache erstaunlich ausgefeilt und ausgereift. Sie spielt mit Wortgewandtheit, Witz, Ironie und bissigem schwarzem Humor. Ihr Stil ist sehr ansprechend und durchaus anspruchsvoll. Es gibt einige dialektgefärbte Dialoge, die die Authentizität besonders unterstreichen. Dabei lässt sie ihre Gedanken auch in die Tiefe gehen und betrachtet manche Dinge fast schon philosophisch, ohne dabei den Leser belehren zu wollen. Mit „Fünf Kopeken“ hat die junge Autorin einen äußerst beachtenswerten Roman vorgelegt, der sich sehr positiv von der großen Masse der Neuerscheinungen abhebt. Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung. Ich wünsche diesem besonderen Debüt viele begeisterte Leser.

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