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Gebrauchsanweisung für Ostdeutschland

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Wissen Sie, was den Burj Khalifa in Dubai mit dem Palast der Republik verbindet? Wo der Eierscheckenäquator verläuft? Und welches Wahrzeichen die »Fit«-Flasche kopiert? Jochen Schmidt, aufgewachsen in der DDR, reist durch die Bundesländer des Ostens, die immer noch für viele Deutsche Neuland sind. Um dies zu ändern, besichtigt er die Raumfahrtausstellung im Heimatort des ersten Deutschen im All. Erkundet nationale Aufbauprojekte wie den Rostocker Seehafen. Und sucht im Köpenicker Forst den Kopf einer vergrabenen Lenin-Statue. Er ergründet die Zeugnisse der »Ostmoderne«, würdigt das Improvisationstalent der Menschen und lässt sich ihre Geschichten erzählen. Eine kluge Anleitung für alle, die den Osten entdecken wollen oder sich gerne erinnern.
Rezension
"Das Buch ist ein bunter Roadtrip durch die Republik.", MOZ Frankfurter Stadtbote, 06.02.2016
Portrait
Jochen Schmidt, 1970 in Berlin geboren, hat in Bukarest studiert und verbrachte Auslandsaufenthalte in Brest, Valencia, Rom, New York und Moskau. 1999 war er Mitbegründer der Berliner Lesebühne »Chaussee der Enthusiasten«. Er ist Übersetzer und Autor, u.a. des Romans »Müller haut uns raus« und der Bände »Triumphgemüse«, »Meine wichtigsten Körperfunktionen«, »Schmidt liest Proust« und »Schneckenmühle«. Seit einigen Jahren dokumentiert er fotografisch die Kuriositäten der DDR-Vergangenheit im Alltag. Zum Jubiläum des Mauerfalls veröffentlichte er zusammen mit David Wagner »Drüben und drüben«, und zuletzt erschien von ihm »Der Wächter von Pankow«. Jochen Schmidt lebt in Berlin; Bei Piper liegen seine "Gebrauchsanweisung für die Bretagne" und "Gebrauchsanweisung für Osteutschland" vor. Zuletzt erschienen seine Romane "Schneckenmühle" und "Zuckersand".
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 238
Erscheinungsdatum 14.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-27669-6
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 193/120/25 mm
Gewicht 288
Verkaufsrang 89.681
Buch (Taschenbuch)
14,99
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Reisefibel und Spurensuche
von Reiner Graff aus Hoppegarten am 29.12.2015

Danke für den spannenden Nachmittag und die folgende schlaflose Nacht. Ich hatte mehrmals versucht das Buch beiseitezulegen. Vergebens. Da waren sie also wieder, die Erinnerungen. Was konnte man mit einen Bebo-Sher-Rasierer alles bauen und wie rochen nur die Hände, nachdem man als Kind seine Kletterei auf dem DDR Klettergerüst... Danke für den spannenden Nachmittag und die folgende schlaflose Nacht. Ich hatte mehrmals versucht das Buch beiseitezulegen. Vergebens. Da waren sie also wieder, die Erinnerungen. Was konnte man mit einen Bebo-Sher-Rasierer alles bauen und wie rochen nur die Hände, nachdem man als Kind seine Kletterei auf dem DDR Klettergerüst beendet hatte? War Trampen in der DDR überhaupt erlaubt? Sagte man wirklich zum Kofferradio „Heule“ oder gar „Kofferheule“? Solchen Fragen stellen sich Autor und seine Begleiter auf einer Gegenwartsreise östlich der Elbe. Dabei sind sie immer auf der Suche nach Spuren der Vergangenheit und es ist wirklich noch viel zu finden. Manches dagegen wartet noch darauf wiederentdeckt zu werden. Ein Gratis-Comic zeigt die bereisten Orte in einer Art Zusammenfassung aus der Sicht des Zeichners. Klasse gezeichnet und gut getextet, auch wenn darin die „Pfefferkuchenstadt Pulsnitz“, zu Unrecht zur „Lebkuchenstadt“ gemacht wird. Es gibt nicht nur einen Eierschecken- sondern auch einen Pfefferkuchenäquator! Aber wo verläuft der nur? Viele Dinge und Orte mit Spuren der Vergangenheit „DDR“ gibt es noch zu bereisen. Das vorliegende Buch kann durchaus einen „Zweiten Teil“ vertragen.

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