Gedenke mein

Kriminalroman

(52)

Cold Cases - Verbrechen schlafen nicht


Gina Angelucci, die Partnerin des Münchner Kommissars Dühnfort, arbeitet in der Abteilung für Cold Cases in München: Sie löst Mordfälle, die seit Jahren nicht geklärt werden konnten. Auf die Bitte einer Mutter nimmt sie die Ermittlungen zu einem tragischen Fall wieder auf. Vor zehn Jahren verschwand die kleine Marie. Ihre Leiche wurde nie gefunden. Der Vater von Marie hat Selbstmord begangen. Hat er seiner Tochter etwas angetan? Gina ahnt, dass ihre Kollegen damals die falschen Fragen stellten. Warum sollte der Vater das Mädchen töten? Oder ist Marie noch am Leben? Gina folgt einer Spur, die zu unendlichem Leid führt …
Portrait
Inge Löhnig studierte an der renommierten Münchner Akademie U5 Grafik-Design. Nach einer Karriere als Art-Directorin in verschiedenen Werbeagenturen machte sie sich mit einem Designstudio selbstständig. Heute lebt sie als Autorin mit ihrer Familie und einem betagten Kater in der Nähe von München.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 15.01.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-61228-7
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/11,8/3 cm
Gewicht 285 g
Verkaufsrang 7.329
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„Leben in Ungewissheit“

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Es ist bereits der 8. Band dieser Reihe um den Kommissar Konstantin Dühnfort oder der erste aus einer neuen Serie. Je nach Standpunkt. Auf jeden Fall, ist dies eine gute Möglichkeit, die spannende Serie zu verfolgen oder neu einzusteigen.

In „Gedenke mein“ liegt der Fokus auf Gina Angelucci. Sie ist die Verlobte des Kommissars, schwanger und bearbeitet bei der Kripo München die sog. 'Cold Cases'; eben die Mordfälle, die auch nach jahrelanger intensiver Ermittlung nie gelöst wurden.
Aufgrund von positven Schlagzeilen auf Gina aufmerksam geworden, meldet sich Petra Weber in der Dienststelle, mit der Bitte, die Suche ihrer seit 10 Jahren verschwunden Tochter Marie wieder aufzunehmen.
Im Februar 2005 kamen ihr getrenntlebender Ehemann Christian sowie die gemeinsame Tochter nicht mehr von einem Wochenendausflug zurück. Christians Leiche wird kurze Zeit später in einer Hütte am See gefunden. Allein ein Abschiedsbrief von Christian gibt Hinweise, dass Petra Marie niemals wiedersehen wird. Die damals zuständige Polizeidienststelle Rosenheim ging davon aus, dass Christian erst Marie und dann sich getötet habe.
Obwohl von Marie bis heute jede Spur fehlt, glaubt Petra nicht, dass Christian das Mädchen getötet hat. Daher bitte sie Gina um Hilfe.
Nach anfänglichem Zögern gibt Gina nach und nimmt gemeinsam mit ihrem Kollegen den alten Fall wieder auf. Doch je mehr die beiden sich mit der damaligen Tat beschäftigen, je mehr Zweifel kommen ihnen, dass es sich im Jahre 2005 um einen Suizid handelte. Nach und nach wird klar, dass Fehler in der Aufklärung des Falls gemacht wurden. Gina ahnt, dass weitere Ermittlungen sehr schmerzhaft sein werden.
Wird es Gina und Holger gelingen, diesen alten Fall aufzuklären? Was ist mit Marie geschehen: Hat Christian seine Tochter getötet oder konnte sie fliehen und lebt sogar noch?

Das werde ich an dieser Stelle auf gar keinen Fall verraten. Verraten kann ich aber, dass es sich um einen gut durchdachten, schlüssigen und raffinierten Krimi handelt. Die Spannung nimmt bis zur letzten Zeile zu. Es gibt einige Verdächtige. Der Krimileser wird - wie es sich für einen fesselnden Krimi gehört - an der Nase herumgeführt. Ungeahnte Wendungen, neue Erkenntnisse, ständiges Misstrauen und ein erschreckendes Finale machen diesen Krimi so lesenswert.
Es ist bereits der 8. Band dieser Reihe um den Kommissar Konstantin Dühnfort oder der erste aus einer neuen Serie. Je nach Standpunkt. Auf jeden Fall, ist dies eine gute Möglichkeit, die spannende Serie zu verfolgen oder neu einzusteigen.

In „Gedenke mein“ liegt der Fokus auf Gina Angelucci. Sie ist die Verlobte des Kommissars, schwanger und bearbeitet bei der Kripo München die sog. 'Cold Cases'; eben die Mordfälle, die auch nach jahrelanger intensiver Ermittlung nie gelöst wurden.
Aufgrund von positven Schlagzeilen auf Gina aufmerksam geworden, meldet sich Petra Weber in der Dienststelle, mit der Bitte, die Suche ihrer seit 10 Jahren verschwunden Tochter Marie wieder aufzunehmen.
Im Februar 2005 kamen ihr getrenntlebender Ehemann Christian sowie die gemeinsame Tochter nicht mehr von einem Wochenendausflug zurück. Christians Leiche wird kurze Zeit später in einer Hütte am See gefunden. Allein ein Abschiedsbrief von Christian gibt Hinweise, dass Petra Marie niemals wiedersehen wird. Die damals zuständige Polizeidienststelle Rosenheim ging davon aus, dass Christian erst Marie und dann sich getötet habe.
Obwohl von Marie bis heute jede Spur fehlt, glaubt Petra nicht, dass Christian das Mädchen getötet hat. Daher bitte sie Gina um Hilfe.
Nach anfänglichem Zögern gibt Gina nach und nimmt gemeinsam mit ihrem Kollegen den alten Fall wieder auf. Doch je mehr die beiden sich mit der damaligen Tat beschäftigen, je mehr Zweifel kommen ihnen, dass es sich im Jahre 2005 um einen Suizid handelte. Nach und nach wird klar, dass Fehler in der Aufklärung des Falls gemacht wurden. Gina ahnt, dass weitere Ermittlungen sehr schmerzhaft sein werden.
Wird es Gina und Holger gelingen, diesen alten Fall aufzuklären? Was ist mit Marie geschehen: Hat Christian seine Tochter getötet oder konnte sie fliehen und lebt sogar noch?

Das werde ich an dieser Stelle auf gar keinen Fall verraten. Verraten kann ich aber, dass es sich um einen gut durchdachten, schlüssigen und raffinierten Krimi handelt. Die Spannung nimmt bis zur letzten Zeile zu. Es gibt einige Verdächtige. Der Krimileser wird - wie es sich für einen fesselnden Krimi gehört - an der Nase herumgeführt. Ungeahnte Wendungen, neue Erkenntnisse, ständiges Misstrauen und ein erschreckendes Finale machen diesen Krimi so lesenswert.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
52 Bewertungen
Übersicht
44
8
0
0
0

Gedenke mein - und vergiss mich nicht
von oztrail am 29.11.2017

Das Cover passt zum Inhalt, Darstellung des Tatortes, aber man hätte sich etwas anderes einfallen lassen sollen. Aber das ist Geschmackssache. Zum Inhalt: Petra Weber sucht seit zehn Jahren ihre Tochter Marie. Die Leiche des Mädchens wurde nie gefunden, die... Das Cover passt zum Inhalt, Darstellung des Tatortes, aber man hätte sich etwas anderes einfallen lassen sollen. Aber das ist Geschmackssache. Zum Inhalt: Petra Weber sucht seit zehn Jahren ihre Tochter Marie. Die Leiche des Mädchens wurde nie gefunden, die ihres Vaters schon. Angeblicher Selbstmord. Petra glaubt aber nicht das ihre Tochter tot ist, auch nicht nach dieser langen Zeit. Immer wieder taucht Petra bei der Kripo Rosenheim auf, die diesen Fall seinerzeit bearbeitet hat, um nachzufragen bzw. verlangt das diese die Ermittlungen wieder aufnehmen. Sie scheitert jedes Mal kläglich. Als sie keinen Ausweg mehr weiß, wendet sie sich an die Kripo München, an die inoffiziellen Abteilung Cold Cases. Kriminalhauptkommissarin Gina Angelucci soll diesen Fall noch einmal aufrollen. Wenn eine es schafft, dass Gina Angelucci. Trotz ihrer bevorstehenden Hochzeit mit Kommissar Dühnfort und ihrer Schwangerschaft, hat Gina, ob gewollt oder nicht, den Fall Weber nach München gebracht. Was sich hier dann an Schlamperei bei den Ermittlungen auftut, lässt der Ermittlerin und ihrem Partner, die Haare zu Berge steigen. Mehr wird aus dem Krimi nicht verraten. Mein Fazit: Es ist mein erster Roman der Autorin Inge Löhnig und es hat sehr viel Spaß gemacht, diesen Krimi zu lesen. Der Autorin ist es gelungen, immer wieder Lösungsansätze für den Leser anzubieten, aber die Spuren führten immer wieder in Leere. Sie hat dadurch die Spannung so aufrecht erhalten, dass man gezwungen wurde weiterzulesen und das Buch nicht aus der Hand zu legen. Obwohl ich auch einige Vermutungen zum Täter hatte, war doch sehr überrascht als die Lösung des Ermittlungsrätsels auf den Tisch kam. Von mir eine klare Leseempfehlung.

Ich liebe Cold Cases, dieser ist spannend aber auch erschreckend
von janaka aus Rendsburg am 21.10.2016

*Inhalt* Bei der Polizei in München wird eine neue Spezialeinheit ins Leben gerufen, die dortigen Mitarbeiten beschäftigen sich mit alten und ungelösten Fällen, den sogenannten Cold Cases. Der erste Fall, der gelöst werden konnte, hat in den Medien großes Aufsehen erregt. Gina Angelucci hat sich aufgrund ihrer Beziehung zu dem... *Inhalt* Bei der Polizei in München wird eine neue Spezialeinheit ins Leben gerufen, die dortigen Mitarbeiten beschäftigen sich mit alten und ungelösten Fällen, den sogenannten Cold Cases. Der erste Fall, der gelöst werden konnte, hat in den Medien großes Aufsehen erregt. Gina Angelucci hat sich aufgrund ihrer Beziehung zu dem Kommissaren Tino Dühnfort dorthin versetzen lassen. Durch den Medienrummel ist die Mutter Petra Weber auf sie aufmerksam geworden. Ihre Tochter ist vor zehn Jahren verschwunden, angeblich vom Vater entführt. Dieser hat den Druck nicht mehr ausgehalten und einen erweiterten Suizid gemacht. Doch die Leiche der kleinen Marie ist nie gefunden worden. Gina ist schwanger und kann sich gut in Petra hineinversetzen und übernimmt den Fall. Gina entdeckt, dass damals nicht genau ermittelt worden ist und stellt andere Fragen. Warum sollte ein liebender Vater seine Tochter töten? Lebt Marie vielleicht noch? Gina geht diesen Fragen nach und kommt dabei einem grausamen Geheimnis auf die Spur… *Meine Meinung* "Gedenke mein" von Inge Löhnig ist der ersten Teil einer neuen Reihe, in der Gina Angelucci, die Lebensgefährtin von dem Münchner Kommissaren Tino Dühnfort, alte Fälle neu aufrollt. Von Anfang an ist die Spannung auf einem hohen Level, durch kleine versteckte Hinweise und falsch ausgelegte Fährten schafft es die Autorin das Niveau auch hoch zu halten. Der Fall ist sehr rätselhaft und somit ziemlich spannend, aber er berührt mich als Mutter auch sehr. Ich konnte die Angst und die Trauer von Petra förmlich spüren. Das Ende ist nicht vorhersehbar, grausam und doch gut gelungen. Begeistert hat mich auch der Schreibstil von Inge Löhnig, er ist flüssig und fesselnd aber an manchen Stellen auch sehr emotional… Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Charaktere sind lebendig und authentisch. Gina hat mein Herz im Sturm erobert, sie eine taffe Frau, die genau weiß, was sie will. Ihre offene aber auch unkonventionelle Art beschert ihr kleine Teilerfolge in den Ermittlungen. Durch ihre Schwangerschaft ist sie ziemlich genussfreudig und eckt ab und zu mit ihren neuen Kollegen Holger aneinander. Er ist dem Fitnesswahn unterlegen und achtet sehr auf seine Ernährung, aber er weiß auch nichts von Ginas Schwangerschaft. Diese kleinen Kabbeleien der beiden lockern den Krimi ungemein auf. Ich mag die beiden sehr und finde, dass sie ein sehr gutes Team sind. Auch das Private kommt nicht zu kurz, da hat dann der andere Hauptprotagonist der Autorin Tino Dühnfort seinen Auftritt. *Fazit* Dieser Krimi ist ein echter Pagetuner, den jeden Fan von Cold Cases unbedingt lesen muss. Ich freue mich auf eine Fortsetzung und vergebe 5 Sterne.

Angelucci startet durch ...
von goat am 14.06.2016

Mit "Gedenke mein" wagt Inge Löhnig den Start in eine neue Reihe. Diese dreht sich allerdings immer noch um das Umfeld von Kommissar Dühnfort. Ermittlerin ist hier seine Verlobte Gina Angelucci, sodass wir Leser auch nicht gänzlich auf Dühnfort verzichten müssen. Gina arbeitet in der Abteilung für Cold Cases.... Mit "Gedenke mein" wagt Inge Löhnig den Start in eine neue Reihe. Diese dreht sich allerdings immer noch um das Umfeld von Kommissar Dühnfort. Ermittlerin ist hier seine Verlobte Gina Angelucci, sodass wir Leser auch nicht gänzlich auf Dühnfort verzichten müssen. Gina arbeitet in der Abteilung für Cold Cases. So bezeichnet man Fälle, die seit vielen Jahren ungeklärt sind. Gerade erst hat sie einen solchen Fall erfolgreich nach achtundzwanzig Jahren aufklären können. Diese Tatsache führt Petra Weber zu ihr. Verzweifelt bittet sie Gina, sich auf die Suche nach ihrer vor zehn Jahren verschwundenen Tochter Marie zu machen. Damals beging ihr Mann Selbstmord und die Polizei ging davon aus, dass er Marie mit in den Tod nahm. Doch die Leiche des kleinen Mädchens wurde nie gefunden. Da dieser Fall nicht in Ginas Zuständigkeitsbereich fällt, muss sie ablehnen. Die Tatsache, dass Gina bald selber Mutter ist und das Mitleid mit Petra Weber lassen sie jedoch nicht los,sodass sie sich an die zuständigen Beamten in Rosenheim wendet. Eine erneute Aufrollung des Falles stößt jedoch keineswegs auf Zustimmung und so bedient sich Gina eines kleinen Tricks, um den Fall zu übernehmen. Sehr schnell muss sie feststellen, dass die Ermittlungen damals nicht sehr sorgfältig geführt wurden und der Gedanke, Marie könne vielleicht doch noch leben, der für Petra Weber immer Gewissheit war, ist plötzlich gar nicht mehr so abwegig. Inge Löhnig hat, auch mit einer neuen Ermittlerin, wieder einen überzeugenden Krimi abgeliefert. Dass sie mit Gina Angelucci eine den Lesern bereits bekannte Protagonistin ausgewählt hat, hat sich als kluger Schachzug erwiesen. Somit ist Konstantin Dühnfort für alle noch in greifbarer Nähe - auch wenn er sich dezent im Hintergrund hält. Mir hat dabei vor allem gefallen, dass das Familienleben der beiden nicht über Gebühr behandelt wird und Ginas erster Fall im Vordergrund steht. Die Geschichte um das verschwundene Mädchen ist so spannend, dass ich das Gefühl hatte, nicht schnell genug lesen zu können, um endlich zu erfahren, was damals passiert ist. Ganz geschickt erzählt die Autorin auf zwei Zeitebenen - in der Gegenwart im Jahr 2015 und der Vergangenheit im Jahr 2005. Nach und nach werden immer mehr Details enthüllt und ich habe fieberhaft mitgerätselt. Aber Inge Löhnig wäre nicht Inge Löhnig, wenn sie ihre Leser nicht auf so manch falsche Fährte locken würde. "Gedenke mein" ist ein sehr flüssig zu lesender Krimi mit Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Die Protagonisten sind alte Bekannte und sympathisch wie immer. Die Geschichte geht unter die Haut und ist nicht unbedingt für Schwangere oder frischgebackene Eltern geeignet. Mich hat die Autorin voll und ganz überzeugt und ich freue mich schon auf den nächsten Band mit Gina Angelucci. Von mir gibt es fünf Sterne