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Gefangen in Nordkorea

Wie ich im Straflager Gott erlebte

(2)
Kenneth Bae, US-Bürger südkoreanischer Abstammung, arbeitet in China. Von dort aus führt er regelmäßig Besuchergruppen als Beter nach Nordkorea. Bei einer der Touren wird er verhaftet. Auf der Festplatte seines Computers findet die Geheimpolizei seine Missionsstrategie. Diese sieht sie als Frontalangriff auf den nordkoreanischen Staat.
15 Jahre Arbeitslager lautet das Urteil. Die US-Regierung versucht ihn herauszuholen, doch mehrfach scheitert die Übergabe in letzter Minute. In den 735 Tagen seiner Haft lernt Bae auf eine ganz neue Art zu glauben. Schließlich wird er sogar zum Missionar für seine Wächter …
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.02.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783765574818
Verlag Brunnen Verlag Gießen
Dateigröße 3333 KB
eBook
12,99
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Auch in schweren Zeiten ist Gott da
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 09.06.2017
Bewertet: Taschenbuch

Von China aus bringt der heimliche Missionar Kenneth Bae immer wieder Besuchergruppen nach Nordkorea, die für das Land und seine Menschen beten. Als Touristikunternehmer getarnt, bleibt seine wahre Tätigkeit lange unentdeckt bis er einen Fehler macht und verhaftet wird. Nach langen Verhören und einem Gerichtsprozess wird er zu 15... Von China aus bringt der heimliche Missionar Kenneth Bae immer wieder Besuchergruppen nach Nordkorea, die für das Land und seine Menschen beten. Als Touristikunternehmer getarnt, bleibt seine wahre Tätigkeit lange unentdeckt bis er einen Fehler macht und verhaftet wird. Nach langen Verhören und einem Gerichtsprozess wird er zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilt, aber in der USA bemüht man sich ihn frei zu bekommen... . In diesem Buch erzählt Kenneth Bae nicht nur, was er während seiner Haft in Nordkorea erlebt hat, sondern bezeugt auch, wie Gott ihm in dieser schwierigen Zeit beigestanden hat. Gemäß der Verfassung Nordkoreas hat er gegen den Artikel 60 verstoßen und sich damit in dem Land eines schweren Verbrechens schuldig gemacht, welches normalerweise mit dem Tod bestraft wird. Nur weil er Ausländer ist, bekommt er ,,nur" 15 Jahre Arbeitslager und wird dabei nach nordkoreanischen Verhältnissen anständig behandelt. Wenn man Kenneth Erlebnisse liest, fragt man sich, was mit der koreanischen Bevölkerung geschieht, wenn man diese als missionierende Christen erwischt. Mich hat seine Geschichte berührt und mir auch wieder neu gezeigt, dass man Gott auch in den dunkelsten Stunden vertrauen kann, auch wenn man sein Handeln nicht versteht. Es ist einfach schön zu lesen, wie Kenneth immer wieder Gelegenheiten bekommt, seinen Glauben zu bezeugen und damit die Behörden und auch seine Wächter im Lager nachdenklich macht und auf Jesus hinweist. Er hat erkannt, dass er trotz seiner schwierigen äußeren Umstände bestimmen kann, wie er darauf reagiert und was er aus seiner Situation macht. Anstatt seinen Anklägern mit Hass zu begegnen, hat er sich dazu entschieden, immer freundlich und höflich zu sein. Das Buch selbst ist einfach und gut lesbar geschrieben. Neben Kenneth Haftzeit erfährt man auch viel über das Land Nordkorea und dessen politische Führung. Ich denke für jeden, der dieses Buch liest, wird Nordkorea zu einem wichtigen Gebetsanliegen. Insgesamt hat mich ,,Gefangen in Nordkorea" sehr berührt und angesprochen. An Kenneth Erlebnissen sieht man, dass Gott auch in schwierigen Zeiten nicht von unser Seite weicht und zu seinen Verheißungen steht. Gerne empfehle ich das Buch weiter.

Erschütternd, aber nicht hoffnungslos
von einer Kundin/einem Kunden aus Schaffhausen am 11.03.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Buch beginnt mit einer grossen Enttäuschung: Wie nur ist es möglich, dass ein ausgewiesener Kenner der Verhältnisse in Nordkorea (es ist Kenneth Baes 18. Reise in dieses Land!) so leichtsinnig eine Festplatte mit unzäh-ligen geheimen Daten mit über die Grenze nimmt? Seine Verhaftung war selbst verschuldet, ein gefundenes... Das Buch beginnt mit einer grossen Enttäuschung: Wie nur ist es möglich, dass ein ausgewiesener Kenner der Verhältnisse in Nordkorea (es ist Kenneth Baes 18. Reise in dieses Land!) so leichtsinnig eine Festplatte mit unzäh-ligen geheimen Daten mit über die Grenze nimmt? Seine Verhaftung war selbst verschuldet, ein gefundenes Fressen für die Funktionäre der nordkoreanischen Regierung, die die Festplatte auswerteten! Soll ich überhaupt weiterlesen? Katastrophal finde ich auch sein "Schuldbekenntnis" gegenüber den nordkoreanischen Ermittlern. Der Text wird ihm zwar von einem Untersuchungsbeamten vorgelegt, aber er muss die definitive Fassung selber formulieren und unterschreiben. Sätze wie: "Ich bitte um Entschuldigung, dass ich versucht habe, Christen nach Nordkorea zu bringen, um dort zu beten" oder "Ich bitte um Entschuldigung, dass ich nordkoreanische Bürger im Chris-tentum ausgebildet habe" klingen für einen ex-Missionar in Nordkorea unglaublich. Auch wenn er hoffte, mit diesem "Schuldbekenntnis" seine baldige Freiheit zu erkaufen, hat man doch den Eindruck, dass er angesichts des starken psychischen Drucks völlig eingeknickt sei. Was mich an dem Buch aber am meisten erschüttert hat, ist die totale Abschottung des kleinen Landes vom Rest der Welt, verbunden mit einer gezielten Desinformation der ganzen Bevölkerung durch die Regierung. "Die Menschen in Nordkorea haben keinen Zugang zu Informationen aus dem Ausland, keine Reisefreiheit, keine Meinungsfreiheit und keine Möglichkeit, selbst ihren Glauben zu wählen. Das nordkoreanische Regime benutzt das Fernsehen als reines Propagandamittel zur 'Erziehung' der Bevölkerung. Jede Meldung dient dazu, die Nordkoreaner daran zu erinnern, dass ihr Land das Paradies auf Erden ist. Für die nordkoreanischen Medien ist die ganze Welt neidisch auf die Volksrepublik." Das Klima der Angst und die Unterwürfigkeit der nordkoreanischen Bevölkerung gegenüber dem Staatschef ist nicht zu fassen – und das in einem Volk, das erst vor 100 Jahren eine grosse christliche Erweckung erlebt hatte. "Pjöngjang galt damals als Jerusalem des Ostens." Nimmt man Bonhoeffers Buchtitel "Widerstand und Ergebung" als Massstab, so liegt der Schwerpunkt bei Ken-neth Bae eindeutig auf "Ergebung". Für unser westliches Verständnis hat er sich zu schnell in sein Schicksal gefügt, hat zugegeben, sich entschuldigt, wo es noch gar nicht nötig gewesen wäre. Vermutlich liegt dieser für meine Augen zu geringe Widerstand in der koreanischen Seele begründet, die das Leiden gewöhnt ist und sich mit schwierigen Situationen geschmeidig arrangiert. Eine Ausnahme ist seine Verweigerung einer weiteren Ko-operation, weil sein Fall blockiert scheint. Der Widerstand bricht aber durch einige Drohungen und Verspre-chungen (Zuckerbrot und Peitsche) wieder schnell in sich zusammen. Die versprochene Freiheit ist ihm wichti-ger als der Widerstand. Solche kritischen Sätze schreibe ich als einer, der noch nie im Gefängnis, geschweige denn in einem "Umerzie-hungslager" war. Es ist leicht (und kann überheblich klingen!), aus einer gesicherten Position Verfolgten Rat-schläge erteilen zu wollen. Gott ist anders! Er distanziert sich gerade auch in den härtesten Proben und in ver-zweifelten Situationen nicht von Kenneth Bae. Er hat ihn nicht vergessen, sondern macht ihn auf überraschende Art sogar in der Gefangenschaft zum Missionar für Nordkorea – allerdings auf ganz andere Art als er es geplant hatte: Im Arbeitslager wird er zum Seelsorger für seine Bewacher. Ein starkes Zeugnis.