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Gehe hin, stelle einen Wächter

Ungekürzte Lesung

(24)
Harper Lee: WELTWEIT wurden 40 Millionen Exemplare von "Wer die Nachtigall stört" verkauft. Nun erscheint ihr ROMANERSTLING "Gehe hin, stelle einen Wächter". In den 1950er-Jahren geschrieben, jetzt erst GEFUNDEN.



Harper Lee hat bisher nur einen Roman veröffentlicht, doch dieser hat der US-amerikanischen Schriftstellerin Weltruhm eingebracht: "Wer die Nachtigall stört", erschienen 1960 und ein Jahr später mit dem renommierten Pulitzer-Preis aus gezeichnet, ist mit 40 Millionen verkauften Exemplaren und Übersetzungen in mehr als 40 Sprachen eines der meist gelesenen Bücher weltweit. Mit "Gehe hin, stelle einen Wächter" – zeitlich vor "Wer die Nachtigall stört" entstanden – erscheint nun das Erstlingswerk. Das Manuskript wurde nie veröffentlicht und galt als verschollen – bis es eine Freundin der inzwischen 88-jährigen Autorin im September 2014 fand.



In "Gehe hin, stelle einen Wächter" treffen wir die geliebten Charaktere aus "Wer die Nachtigall" stört wieder, 20 Jahre später: Eine inzwischen erwachsene Jean Louise Finch, "Scout", kehrt zurück nach Maycomb und sieht sich in der kleinen Stadt in Alabama, die sie so geprägt hat, mit gesellschaftspolitischen Problemen konfrontiert, die nicht zuletzt auch ihr Verhältnis zu ihrem Vater Atticus infrage stellen.



Ein Roman über die turbulenten Ereignisse im Amerika der 1950er-Jahre, der zugleich ein faszinierend neues Licht auf den Klassiker wirft. Bewegend, humorvoll und überwältigend – ein Buch, das seinem Vorgänger in nichts nachsteht.



Mit ihrer Stimme verleiht Nina Hoss dem literarischen Schatz von Harper Lee funkelnden Glanz.



(1 mp3-CD, Laufzeit: 7h 30)




Portrait
Harper Lee wurde 1926 in Monroeville/Alabama geboren. Sie studierte ab 1945 Jura an der Universität von Alabama, ging aber vor dem Abschluss nach New York und arbeitete bei einer internationalen Luftverkehrsgesellschaft. Für das 1960 veröffentlichte Debüt und ihr bis 2015 einziges Buch "Wer die Nachtigall stört" erhielt sie mehrere Preise, u.a. den Pulitzer-Preis. Der Roman zählt zu den bedeutendsten US-amerikanischen Werken des 20. Jahrhunderts, wurde in 40 Sprachen übersetzt und hat sich international rund 40 Millionen Mal verkauft. "Gehe hin, stelle einen Wächter" wurde von Harper Lee vor ihrem Weltbestseller "Wer die Nachtigall stört" geschrieben und galt als verschollen. 2015, fast sechzig Jahre später, erschien er unter großer weltweiter Aufmerksamkeit und führte in Deutschland und der englischsprachigen Welt die Bestsellerlisten an. Harper Lee, 2007 mit der amerikanischen Freiheitsmedaille des Präsidenten ausgezeichnet, lebte zurückgezogen in ihrem Heimatort Monroeville/Alabama, wo sie im Februar 2016 verstarb.

Nina Hoss, 1975 in Stuttgart geboren, erlangte 1996 erste Bekanntheit in der Neuverfilmung von "Das Mädchen Rosemarie" von Bernd Eichinger. 1999 schloss Hoss ihr Schauspielstudium an der renommierten Ernst-Busch-Schule in Berlin ab. Neben Engagements am Deutschen Theater und an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin ist sie auch in zahlreichen TV- und Kinoproduktionen zu sehen, u. a. in Doris Dörries "Nackt" und in "Die weiße Massai". 2003 und 2005 erhielt sie den Grimme-Preis in Gold, für "Toter Mann" und "Wolfsburg". Für ihre Hauptrolle im Kinofilm "Yella" wurde Hoss 2008 mit dem Deutschen Filmpreis und dem silbernen Bären auf der Berlinale ausgezeichnet. Im gleichen Jahr spielte sie in "Anonyma – Eine Frau in Berlin" die Hauptrolle. 2012 erschien der Kinofilm "Barbara" von Christian Petzold. 2014 war sie in "Phoenix", "A Most Wanted Man" und der hochgelobten US-Serie "Homeland" zu sehen. Für den Hörverlag ist sie in Anna Enquists "Die Betäubung" und Tania Blixens "Jenseits von Afrika" zu hören.

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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3-CD
Sprecher Nina Hoss
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 17.07.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783844519808
Genre Belletristik
Verlag DHV Der Hoerverlag
Spieldauer 450 Minuten
Hörbuch (MP3-CD)
13,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Harper Lees zweiter Roman polarisiert und ist ganz anders als "Wer die Nachtigall stört". Er ist aufgebrachter, energischer und intensiver. Scout hinterfragt, versteht nicht und rebelliert und mit ihr der Leser. "Gehe hin, stelle einen Wächter" ist um einiges schwerer zu verarbeiten als das erste Buch, es nimmt mit und wirkt nach. Großartig.

„Großartig und aktueller den je “

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Jean-Louise kehrt jedes Jahr für den Sommer aus New York wieder zu Ihrer Familie in den Süden zurück. Den Süden in dem Schwarze bis vor kurzem immer noch wie Sklaven behandelt wurden. Wie Menschen zweiter Klasse. Ähnlich den Frauen, deren Aufgabe es ist sittsam und adrett zu sein und die sich doch bitte nicht in die Politik einmischen Jean-Louise kehrt jedes Jahr für den Sommer aus New York wieder zu Ihrer Familie in den Süden zurück. Den Süden in dem Schwarze bis vor kurzem immer noch wie Sklaven behandelt wurden. Wie Menschen zweiter Klasse. Ähnlich den Frauen, deren Aufgabe es ist sittsam und adrett zu sein und die sich doch bitte nicht in die Politik einmischen sollen um ihre Schönheit nicht durch Denkfalten zu gefährden. Man gibt sich großzügig und gönnerhaft den Schwarzen gegenüber in der Familie Finch schließlich brauchen diese Menschen zweiter Klasse ja Unterstützung. Aber bitte nicht im eigenen Haus und nicht im eigenen Viertel und überhaupt wie soll man diesen Ungebildeten denn über den Weg trauen.
Lee Harper hat mich unglaublich berührt und wütend gemacht und überzeugt das wir noch lange nicht da sind wo wir sein sollten was Gerechtigkeit angeht.
Das Kleinbürgertum was sich selbst als großer Helfer sieht aber doch bitte in seiner Komfortzone nicht gestört werden möchte gibt es auch heute noch.
Jeder sollte dieses Buch lesen !

„Was für ein zeitloses, bzw. aktuelles Buch“

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Was für eine Sensation! 2015 erschien weltweit ein 2. Buch von Harper Lee. Die meisten von uns haben wohl „Wer die Nachtigall stört“ entweder gelesen und/oder als wundervollen Film mit Gregory Peck geguckt. Bei mir ist es beides schon etwas her, aber ich habe auch beides in sehr liebevoller Erinnerung behalten. Da erstaunte es doch, Was für eine Sensation! 2015 erschien weltweit ein 2. Buch von Harper Lee. Die meisten von uns haben wohl „Wer die Nachtigall stört“ entweder gelesen und/oder als wundervollen Film mit Gregory Peck geguckt. Bei mir ist es beides schon etwas her, aber ich habe auch beides in sehr liebevoller Erinnerung behalten. Da erstaunte es doch, dass Harper Lee, die zu dem Zeitpunkt 89 Jahre alt war, anscheinend schon vor „Wer die Nachtigall stört“ ein Buch geschrieben hat, welches von den Verlagen abgelehnt wurde. Wieso kam es erst 2015 heraus? Wollte die Autorin es wirklich veröffentlicht sehen?

Harper Lees Roman (geschrieben 1957) spielt in den 50er Jahren in Maycomb County, dem Ort, in dem auch „Wer die Nachtigall stört“ gespielt hat. Scout, die Tochter des Anwalts Atticus Finch, ist inzwischen erwachsen und lebt in New York. Sie wird jetzt auch nicht mehr Scout genannt, sondern Jean Louise. Sie kommt zu einem Sommerurlaub nach Hause und macht dort eine erschreckende Entdeckung. Ihr Geburtsort ist ihr fremd geworden. Sie war ja schon immer anders als die anderen Kinder. Und dies hat sich durch ihr Leben in New York noch verstärkt. In Maycomb herrschen noch die alten Sitten und Gebräuche. Die Frauen kümmern sich um die drei Ks. Sie machen sich jeden Tag hübsch für ihre Männer und plappern brav nach, was diese so von sich geben. Jean Louises Tante Alexandra, die inzwischen für ihren Bruder den Haushalt führt, kritisiert andauernd Jean Louises Aussehen. Kein Lippenstift und Hosen! Und dann merkt Jean Louise, dass sich auch die Stimmung vor Ort geändert hat. Während sich die schwarzen und weißen Mitbürger einigermaßen freundlich miteinander abgegeben haben, herrscht jetzt eine strikte Trennung. Und es hat sich in Maycomb County ein Bürgerrat gebildet, dem sehr zu Jean Louise Entsetzens auch ihr Vater und ihr Freund aus Kindertagen, Henry, angehören. Sie sind gegen die Forderung des Obersten Bundesgerichts, die den Schwarzen die gleichen Bürgerrechte zubilligen wollen. Es kommt zu einer erbitterten Auseinandersetzung mit ihrem Vater.

Es ist dies ein ganz anderes Buch als „Wer die Nachtigall stört“. Bei dem zuerst erschienenen Buch wurde die Geschichte aus Kindersicht erzählt. Es war eine sehr versöhnliche Sichtweise. „Geh hin, stelle einen Wächter“ ist da ganz anders. Harper Lee wechselt zwischen der Erzählung, wie Jean Louise nach Maycomb County zurückkehrt und den Gedanken, die sich Jean Louise macht. Es ist ein Buch, welches sich sehr intensiv mit der Zeit der Rassenkonflikte in den USA beschäftigt. Jean Louise kann einfach nicht verstehen, wie die Menschen in ihrer Heimatstadt ticken. Es ist ein großartiges Buch, was sehr zum Nachdenken anregt. Das einzige, was mir an diesem Buch gefehlt hat, ist ein Nachwort vom Verlag. Ich hätte gerne noch etwas mehr über die Entstehung des Buches, die Hintergründe und eine geschichtliche Einordnung der Zeit in den USA bekommen. Denn darüber weiß in Deutschland nicht jeder Bescheid.

Als ich dieses Buch schon relativ weit gelesen hatte, hab ich festgestellt, dass dieses Buch einfach zeitlos und damit immer aktuell ist. Denn immer wird es Menschen geben, die Angst vor Menschen haben, die anders sind. Sei es die Hautfarbe, die Religion, die Nationalität, die sexuelle Orientierung oder die Gesundheit der Menschen. Was anders ist macht Angst. Der Mensch muss sich dagegen wappnen. Und je nach Temperament kämpft er für oder gegen diese andersartigen Menschen. Besonders schwierig sind aber die Menschen, die einfach ihr Fähnchen in den Wind hängen, die sogenannten Mitläufer. Sie sind nämlich eine Grauzone und sehr schwer zu enttarnen. Und sie stützen so manches Unrechtsregime. Und genau in diese Wunde hat Harper Lee schon sehr früh ihre Finger legt. Es war kein Wunder, dass das Buch nicht erschienen ist, als sie einen Verlag dafür gesucht hat. Es hätte nämlich zu vielen Menschen einen Spiegel vors Gesicht gehalten.

Dieses Buch ist einerseits eine ideale Lektüre für Leserinnen und Leser, die gerne durchaus kritische, aber liebevolle Bücher über den Süden der USA mögen. D.h. die gerne „Gute Geister“ von Kathryn Stockett, „Grüne Tomaten“ von Fannie Flagg oder auch „Die Bienenhüterin“ von Sue Monk Kidd gelesen haben. Allerdings ist dies Buch auch gerade jetzt sehr interessant für Menschen, die sich mit der aktuellen Flüchtlingssituation beschäftigen, denn auch hier kommen wieder unsere Ängste durch.

Anette Dingeldein, Thalia-Buchhandlung Varel

20 Jahre nach den Ereignissen in "Wer die Nachtigall stört" muss sich Scout auf schmerzhafte Weise mit ihrem geliebten Vater Atticus Finch auseinandersetzen. Unbedingt lesen! 20 Jahre nach den Ereignissen in "Wer die Nachtigall stört" muss sich Scout auf schmerzhafte Weise mit ihrem geliebten Vater Atticus Finch auseinandersetzen. Unbedingt lesen!

Vera Theus, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Eine kritische Geschichte die, obwohl Jahrzehnte alt so aktuell wie nie ist. Gut geschrieben und mit ausgefeilten Charakteren. Eine kritische Geschichte die, obwohl Jahrzehnte alt so aktuell wie nie ist. Gut geschrieben und mit ausgefeilten Charakteren.

Friederike Foerster, Thalia-Buchhandlung Bonn

Überzeugend und ernsthaft wird die Auseinandersetzung der Tochter mit dem übermächtigen Vater und Anwalt aus "wer die Nachtigall stört" betrieben. Das geht unter die Haut. Überzeugend und ernsthaft wird die Auseinandersetzung der Tochter mit dem übermächtigen Vater und Anwalt aus "wer die Nachtigall stört" betrieben. Das geht unter die Haut.

Andrea Dippel, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Die Fortsetzung von "Wer die Nachtigall stört". Scout ist erwachsen geworden und stellt sich den Themen ihres Lebens, ihrer Familie, ihrer Stadt und ihres Landes. Beeindruckend! Die Fortsetzung von "Wer die Nachtigall stört". Scout ist erwachsen geworden und stellt sich den Themen ihres Lebens, ihrer Familie, ihrer Stadt und ihres Landes. Beeindruckend!

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Die großen Themen dieses Romans - Emanzipation, Ablösung, Heimkehr und Rassismus. Ein schönes Buch, humorvoll und leicht geschrieben über ein wichtiges immer noch aktuelles Thema. Die großen Themen dieses Romans - Emanzipation, Ablösung, Heimkehr und Rassismus. Ein schönes Buch, humorvoll und leicht geschrieben über ein wichtiges immer noch aktuelles Thema.

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Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
11
6
5
0
2

20 Jahre später ...
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 17.01.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Das Leben der Familie Finch in Maycomb, Alabama, hat sich in den letzten 20 Jahren sehr verändert. Atticus Finch arbeitet noch immer als Anwalt, doch sonst ist nichts mehr, wie es einst war. Jem, sein einziger Sohn, starb mit knapp 30 Jahren an Herzversagen, wie schon seine Mutter und... Das Leben der Familie Finch in Maycomb, Alabama, hat sich in den letzten 20 Jahren sehr verändert. Atticus Finch arbeitet noch immer als Anwalt, doch sonst ist nichts mehr, wie es einst war. Jem, sein einziger Sohn, starb mit knapp 30 Jahren an Herzversagen, wie schon seine Mutter und aus der kleinen, rebellischen Scout wurde Jean Louise Finch. Diese hat Maycomb verlassen und lebt in New York. Zwar kehrt sie regelmäßig nach Hause zurück, doch Zuhause ist sie in Maycomb nicht mehr. Es sind die 1950er und auch in diesem Sommer wird die 26-jährige Jean Louise wieder in ihre alte Heimat zurückkehren und dort einige Zeit verbringen. Ihr Vater ist mittlerweile über 70 Jahre alt und von Krankheiten gezeichnet, so zum Beispiel Arthritis, die es ihm schwer macht, den Alltag zu bewältigen. Ihm zur Hand geht seine Schwester Alexandra, die bereits seit einigen Jahren bei ihrem Bruder wohnt und ihm den Haushalt führt und ihm zur Hand geht. Eigentlich ist alles wie immer und doch wird sich alles ändern. Während einer Bürgerversammlung, welche natürlich nur Männer besuchen, entdeckt Jean Louise, die sich heimlich hineingeschlichen hat, was hinter der Fassade der Bürger von Maycomb County steckt - sowohl Atticus, wie auch Henry, Atticus Vize nach Jems Tod und Jean Louises Verehrer, sind Mitglieder im KKK und noch dazu lassen sie Aufrührer gegen die farbige Bevölkerung vor ihrem Rat sprechen. Sind denn alle Menschen in Maycomb, alle, die sie ihr Leben lang kannte, in Wirklichkeit ganz anders, als sie sie bisher gesehen hat? Kann es sein, dass der Rassismus im County noch immer tief verwurzelt ist und sich nun seinen Weg in die Öffentlichkeit bahnt? 20 Jahre später ... Der Plot des Buches wurde anschaulich und abwechslungsreich erarbeitet, wobei ich gestehen muss, dass ich hier eindeutig sehr irritiert war. Wie bereits in der "Nachtigall" übernimmt Jean Louise den Erzählerpart und lässt uns hier an Erinnerungen aus ihrer Kindheit (zu Zeiten der Nachtigall und auch danach) teilhaben und was soll ich sagen - diese stimmen teilweise überhaupt nicht mit der Nachtigall überein, obwohl sie genau in diesem Zeitrahmen spielen und in der Nachtigall Erwähnung fanden. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet, haben allerdings in meinen Augen, gerade auf Grund er Veränderungen, die sie durchlaufen haben, etwas an ihrem Reiz verloren. Wo ist der strahlende Anwalt geblieben, der in der Nachtigall so verbissen für seinen Mandanten kämpfte und Gerechtigkeit predigte? Wo das kleine Mädchen, dass immer ihrem Herzen folgte, ohne auf die Konsequenzen zu achten? Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, jedoch konnte dieses Buch nicht an die Nachtigall heranreichen, ja schlimmer noch, ich hatte das Gefühl, dass dieses Buch von jemand ganz anderem geschrieben wurde. Kann es sein, dass die Autorin tatsächlich, wie bereits gemutmaßt, die Nachtigall nicht alleine schrieb und warum hat sie nicht wenigstens die Nachtigall nochmals gelesen, damit wenigstens dieser Nachfolger stimmig mit der Nachtigall ist? Ich hatte mir hier, gerade nach der Nachtigall, so viel erhofft und bleibe doch enttäuscht zurück.

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