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Geheime Tochter

Roman

(58)
Der Weltbestseller!
Somers Leben ist genauso, wie sie es sich immer vorgestellt hat. Frisch verheiratet, mit einem neuen Job als Ärztin in San Francisco. Doch dann stellt sie fest, dass sie keine Kinder bekommen kann.Zur gleichen Zeit wird in einem abgelegenen indischen Dorf ein Mädchen geboren. Kavita, die Mutter, erkennt, dass sie das Leben ihrer Tochter nur retten kann, wenn sie sie weggibt. Als Somer und ihr Ehemann ein Foto des Mädchens in einem Waisenhaus in Mumbai sehen, entscheiden sie sich für eine Adoption. Somer ahnt, dass dieser Weg nicht leicht wird. Aber sie hofft, dass Liebe alle Probleme lösen kann.Shilpi Somaya Gowdas Debüt war in den USA und Kanada ein Sensationserfolg – es stand über viele Monate auf Platz eins der Bestsellerlisten. Der große Roman über eine Suche nach den Wurzeln und nach dem, was das Leben ausmacht, bewegt inzwischen Leserinnen auf der ganzen Welt.
»Fesselnd, sehr klug, lebendig und herzzerreißend« (Minneapolis StarTribune)
Rezension
»[...] berührend und ohne Pathos erzählt. Ein Weihnachtsschmöker!«
Portrait
Shilpi Somaya Gowda ist in Toronto geboren und aufgewachsen. Ihre Eltern sind aus Mumbai nach Kanada immigriert. Die Idee zu diesem Roman kam ihr, als sie nach dem Studium in einem Waisenhaus in Indien arbeitete. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren Kindern in Kalifornien.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 512, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.08.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783462306149
Verlag EBook by Kiepenheuer&Witsch
Verkaufsrang 4.708
eBook
9,99
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„Suche nach Wurzeln“

Heidi Wosnitza, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Asha, eine junge Inderin, weiss schon lange, daß sie adoptiert ist. Sie lebt in Amerika. Somer, eine Ärztin und Krishnan, indischen Ursprungs, aber schon lange im Amerika lebend, haben nie selber Eltern werden können. Als Asha erwachsen ist, möchte sie nach Indien reisen, um mithilfe ihrer dort lebenden Verwandten ihres Adoptivvaters Asha, eine junge Inderin, weiss schon lange, daß sie adoptiert ist. Sie lebt in Amerika. Somer, eine Ärztin und Krishnan, indischen Ursprungs, aber schon lange im Amerika lebend, haben nie selber Eltern werden können. Als Asha erwachsen ist, möchte sie nach Indien reisen, um mithilfe ihrer dort lebenden Verwandten ihres Adoptivvaters ihre leiblichen Eltern zu finden. Und dort gibt es Kavita, die Asha direkt nach der Geburt in ein Waisenhaus brachte, damit sie als unerwünschtes Mädchen überhaupt überleben konnte. Ihre erstgeborene Tochter wurde ihr sofort weggenommen und sie ahnt nur, was man mit ihr gemacht hat. Dieses Schicksal soll Asha nicht erleiden. Ihr Ehemann Jasu kann sich leider den Gesetzen der indischen Vorstellung von nichtsnutzigen Mädchen nicht erwehren. Und so sucht Asha, wird sie ihre leiblichen Eltern finden und wie werden sich Somer und Krishnan verhalten? Sehr aufschlussreich und spannend, wie zwei so unterschiedliche Welten und Lebensformen aufeinandertreffen. Eine tolle Geschichte!

„Die Tochter“

Ulrike Seine, Thalia-Buchhandlung Lingen

Im Mittelpunkt dieses Romans steht für mich Somer, die Amerikanerin, die Ärztin, die Ehefrau eines indischen Arztes. Indien ist für sie weit weg, ein Interesse an der Kultur und Lebensart nicht spürbar.
Somer kann keine leiblichen Kinder bekommen, aber es ergibt sich für sie und ihren Mann die Möglichkeit ein Kind aus Indien
Im Mittelpunkt dieses Romans steht für mich Somer, die Amerikanerin, die Ärztin, die Ehefrau eines indischen Arztes. Indien ist für sie weit weg, ein Interesse an der Kultur und Lebensart nicht spürbar.
Somer kann keine leiblichen Kinder bekommen, aber es ergibt sich für sie und ihren Mann die Möglichkeit ein Kind aus Indien zu adoptieren.
Asha, dieses gewollte kleine Mädchen, gewollt von ihrer indischen Mutter und ihren amerikanischen Eltern. Sie wird in den Staaten aufwachsen und es wird ihr an nichts fehlen. Gäbe es da nicht diese Sehnsucht und die Leidenschaft für Indien, die sie mit ihrem Adoptivvater teilt. Asha findet ihren Weg, ihr gelingt der Spagat zwischen zwei unterschiedlichen Kulturen, Herkunft und Sozialisation. Und auch Somer, ihre amerikanische Mutter lernt nach vielen Jahren, daß zur Liebe auch die Achtung vor der Herkunft des Anderen gehört.

Emily Stein, Thalia-Buchhandlung Fulda

Tolle Biografie über das Thema Adoption und der Sehnsucht nach den leiblichen Wurzeln. Tolle Biografie über das Thema Adoption und der Sehnsucht nach den leiblichen Wurzeln.

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Eine wunderschöne rührende Mutter-Tochter Beziehung, Spurensuche in Indien nach glücklicher Kindheit in den USA. Eine wunderschöne rührende Mutter-Tochter Beziehung, Spurensuche in Indien nach glücklicher Kindheit in den USA.

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Teilweise autobiographisch beschreibt dieses Debüt von der Adoption eines indischen Mädchens durch ein amerikanisches Paar. Niemals kritisch, mit indischen Kultur eng verbunden. Teilweise autobiographisch beschreibt dieses Debüt von der Adoption eines indischen Mädchens durch ein amerikanisches Paar. Niemals kritisch, mit indischen Kultur eng verbunden.

„Zwei Welten“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Die geheime Tochter verbindet die Geschichte zweier Familien , zweier Kulturen und verschiedener Welten auf die berührendste Weise. Zwiespältige Gefühle prallen bei dieser besonderen Apotionsgeschichte aufeinander und dem kann man sich emotional einfach nicht entziehen. Das liegt mit Sicherheit auch an der Tiefe der verschiedenen Die geheime Tochter verbindet die Geschichte zweier Familien , zweier Kulturen und verschiedener Welten auf die berührendste Weise. Zwiespältige Gefühle prallen bei dieser besonderen Apotionsgeschichte aufeinander und dem kann man sich emotional einfach nicht entziehen. Das liegt mit Sicherheit auch an der Tiefe der verschiedenen Frauenfiguren, die jede auf ihre Art sehr besonders sind. Das Thema Auslandsadoptionen wird hochemotional und teilweise recht provokant ausgelotet und lässt einen zum Teil absolut fassungslos zurück . Man ist mittendrin und Indien scheint so nah !

Sigrid Heipcke, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein Roman, der geschickt Familienschicksale über Kontinente hinweg verbindet. Einfühlsam und nachvollziehbar erzählt. Ein Roman, der geschickt Familienschicksale über Kontinente hinweg verbindet. Einfühlsam und nachvollziehbar erzählt.

„Eine berührende Familiengeschichte“

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Die eine kann keine Kinder bekommen, die andere schenkt einem Mädchen das Leben. In Indien ein ungewisses Schicksal für das Neugeborene, also gibt es die Mutter zur Adoption frei. Die neuen Eltern ebnen mit viel Liebe den Weg in die Zukunft. Aber Jahre später bricht eine junge Frau auf, um ihre Wurzeln zu finden. Eine schicksalsträchtige Die eine kann keine Kinder bekommen, die andere schenkt einem Mädchen das Leben. In Indien ein ungewisses Schicksal für das Neugeborene, also gibt es die Mutter zur Adoption frei. Die neuen Eltern ebnen mit viel Liebe den Weg in die Zukunft. Aber Jahre später bricht eine junge Frau auf, um ihre Wurzeln zu finden. Eine schicksalsträchtige Reise beginnt.

„Wie groß muss Mutterliebe sein....“

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Wie groß muss Mutterliebe sein? Kavita muss gleich nach der Geburt ihrer Tochter eine schwere Entscheidung treffen: wenn sie ihre Tochter nicht in die sichere Obhut eines Waisenhauses gibt, wird diese in Indien nicht überleben.

In Shilpi Somaya Gowdas Buch begegnen wir starken Frauen.
Kavita, die erkennen muss, dass in Indien
Wie groß muss Mutterliebe sein? Kavita muss gleich nach der Geburt ihrer Tochter eine schwere Entscheidung treffen: wenn sie ihre Tochter nicht in die sichere Obhut eines Waisenhauses gibt, wird diese in Indien nicht überleben.

In Shilpi Somaya Gowdas Buch begegnen wir starken Frauen.
Kavita, die erkennen muss, dass in Indien nur der männliche Nachwuchs zählt und Somer, die erfahren muss, dass sie keine eigenen Kinder bekommen kann. Das Schicksal führt die 2 Frauen über Kavitas Tochter Asha zusammen.

Sehr einfühlsam, aber auch deutlich werden die Leben der Frauen beleuchtet. Beeindruckend auch die Auseinandersetzung mit dem Thema Auslandsadoption und "Heimat finden".
Diese Buch hat mich nicht "kalt" gelassen, die Gefühle werden lebendig und die Frage "Was bedeutet Familie" lässt nicht los. Absolut lesenswert.

Gina Samuelsen, Thalia-Buchhandlung Kaiserslautern

Ein Buch über 2 komplett verschiedene Welten, die nicht immer zusammen passen. Ein Roman der zum nachdenken anregt und eine Empfehlung für alle Mütter. Ein Buch über 2 komplett verschiedene Welten, die nicht immer zusammen passen. Ein Roman der zum nachdenken anregt und eine Empfehlung für alle Mütter.

„Ein mitreißender Roman“

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Wunderschöne Lektüre über die verschiedenen Arten und Möglichkeiten der Mutterliebe, die niemanden kalt lassen kann. Was ist eine Familie? Diese Frage stellt man sich unweigerlich, wenn man dieses Buch liest? Bewegend, aber ohne kitschig zu sein wird über die Höhen und Tiefen und die Vielfältigkeit des Familienlebens geschrieben. Wunderschöne Lektüre über die verschiedenen Arten und Möglichkeiten der Mutterliebe, die niemanden kalt lassen kann. Was ist eine Familie? Diese Frage stellt man sich unweigerlich, wenn man dieses Buch liest? Bewegend, aber ohne kitschig zu sein wird über die Höhen und Tiefen und die Vielfältigkeit des Familienlebens geschrieben. Lesenswert!

„Ein indisches Mädchen“

Ingrid Böhmer-Pietersma, Thalia-Buchhandlung Kleve

Ein kleines Mädchen wird geboren; „Usha“ - Morgendämmerung – Tochter von Kavita und Jasu; ihre Mutter kann es nicht behalten, denn es kommt in Indien zur Welt und die Eltern sind arm... nur im Waisenhaus hat es eine Chance.
In Kalifornien müssen das Ärztepaar Somer und der indischstämmige Kris akzeptieren, dass sie keine leiblichen
Ein kleines Mädchen wird geboren; „Usha“ - Morgendämmerung – Tochter von Kavita und Jasu; ihre Mutter kann es nicht behalten, denn es kommt in Indien zur Welt und die Eltern sind arm... nur im Waisenhaus hat es eine Chance.
In Kalifornien müssen das Ärztepaar Somer und der indischstämmige Kris akzeptieren, dass sie keine leiblichen Kinder haben können. Sie adoptieren ein kleines indisches Waisenkind, „Asha“. Irgendwann geht Asha ihren indischen Wurzeln auf den Grund... . Kulturelle Unterschiede sind ein Thema dieses Buches; man bekommt einen Eindruck vom Leben in Indien – oder Kalifornien. Aber im Vordergrund stehen familiäre Themen; Gefühle und die Wünsche fürs Leben.
Das Aufeinanderprallen der verschiedenen Kulturen kommt hier und da etwas zu kurz; trotzdem ist die Geschichte spannend geschrieben und sehr gut zu lesen!!.

„Wunderbar leicht und spannend“

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

In die facettenreiche Handlung wurde ich schnell hineingezogen. So unterhaltsam und bewegend, so ausdrucksstark erzählt die Autorin von zwei Familien, einer indischen und einer amerikanischen. Diese Familien verbindet die Tochter Asha, die die amerikanischen Eltern aus Bombay adoptiert haben. Aber es ist nicht nur der Entwicklungsgang In die facettenreiche Handlung wurde ich schnell hineingezogen. So unterhaltsam und bewegend, so ausdrucksstark erzählt die Autorin von zwei Familien, einer indischen und einer amerikanischen. Diese Familien verbindet die Tochter Asha, die die amerikanischen Eltern aus Bombay adoptiert haben. Aber es ist nicht nur der Entwicklungsgang der Tochter, der berührt. Vielmehr sind es die komplexen Themen und persönlichen Lebensgeschichten aus Indien und Amerika wie Adoption, Herkunft, Familie, Identität und Muttersein, die die Autorin sehr lebendig, sehr glaubhaft und interessant schildert. Dabei fließt vor allem auch indische Lebensart unterschiedlicher gesellschaftlicher Schichten in den Text ein. Trotz des versöhnlichen Ausgangs ist der Roman frei von Kitsch und Klischees und variiert, wunderbar leicht und spannend zu lesen, zeitlose Themen.

„Bewegend“

Jana Torge, Thalia-Buchhandlung Freital

Eine indische Mutter ist gezwungen ihre Tochter heimlich ins Waisenhaus zu bringen. Das machen fast alle arme Familien. Es ist ihre Zweitgeborene. Sie soll leben und nicht, wie ihre Schwester sterben. Ein Ehepaar aus Kalifornien adoptiert das Mädchen. Als Erwachsene sucht sie ihre Wurzeln in Indien und findet ihre Familie, jedoch werden Eine indische Mutter ist gezwungen ihre Tochter heimlich ins Waisenhaus zu bringen. Das machen fast alle arme Familien. Es ist ihre Zweitgeborene. Sie soll leben und nicht, wie ihre Schwester sterben. Ein Ehepaar aus Kalifornien adoptiert das Mädchen. Als Erwachsene sucht sie ihre Wurzeln in Indien und findet ihre Familie, jedoch werden sie sich niemals treffen. Es ist kaum zu ertragen, über dieses Schicksal zu lesen, denn Usha wird 1984 geboren! Es ist also gegenwärtige Realität, dass Mädchen in armen indischen Familien nichts wert sind und entsorgt werden.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
58 Bewertungen
Übersicht
31
23
4
0
0

Wahre Mutterliebe!
von Marion Olßon aus Reutlingen am 04.04.2013

Eine junge Frau bringt kurz vor dem Monsun in Indien eine Tochter zur Welt, diese hat in dem Land keine Möglichkeit frei aufzuwachsen. Um nicht das Schicksal ihrer erstgeborenen Schwester zu teilen bingt Kavita ihr Mädchen in ein Waisenhaus.Ein indisch-amerikanisches Ehepaar adoptiert ein Jahr später die Kleine und diese... Eine junge Frau bringt kurz vor dem Monsun in Indien eine Tochter zur Welt, diese hat in dem Land keine Möglichkeit frei aufzuwachsen. Um nicht das Schicksal ihrer erstgeborenen Schwester zu teilen bingt Kavita ihr Mädchen in ein Waisenhaus.Ein indisch-amerikanisches Ehepaar adoptiert ein Jahr später die Kleine und diese wächst in Amerika auf ,mit allen Möglichkeiten die sich ihr dort bieten.Ihre leiblichen Eltern vergessen sie nie und doch müssen sie sich mehr schlecht als recht durch das Leben schlagen.Als junge Erwachsene macht sich das Mädchen auf,ihre leiblichen Eltern zu suchen, eine Suche die mit vielen Schmerzen und Unsicherheiten verbunden ist. Ein wirklich gelungener Roman der uns die Unterschiedlichkeit zweier Kulturen nahe bringt aber auch ein Aufruf an die Menschlichkeit und an das Verstehen des Anderen.

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Morgendämmerung und Hoffnung
von Sunny am 21.09.2012
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kavita ist 1984 zum zweiten Mal schwanger. Noch immer ist sie entsetzt, dass ihr erstes Kind direkt nach der Geburt getötet wurde, weil es ein Mädchen war. In ihrer Heimat Indien sind Mädchen Kinder zweiter Klasse. Kavita hat sich geschworen, dass es beim zweiten Kind auf jeden Fall anders... Kavita ist 1984 zum zweiten Mal schwanger. Noch immer ist sie entsetzt, dass ihr erstes Kind direkt nach der Geburt getötet wurde, weil es ein Mädchen war. In ihrer Heimat Indien sind Mädchen Kinder zweiter Klasse. Kavita hat sich geschworen, dass es beim zweiten Kind auf jeden Fall anders laufen wird als beim ersten. Da sie wieder einem kleinen Mädchen das Leben schenkt, weiß sie, dass sie das Kind nicht behalten kann. Sie ringt ihrem Mann einen Tag mit ihrem Baby ab und begibt sich auf den weiten Weg aus ihrem kleinen ärmlichen Dorf in die große Stadt. Kavita gibt das süße Baby unter Tränen im Weisenhaus ab, damit das Mädchen zumindest leben kann. Kavita gibt ihrer Tochter den Namen Usha, was Morgendämmerung bedeutet. Somer erleidet ungefähr zum gleichen Zeitpunkt eine weitere Fehlgeburt. Durch diese Fehlgeburt und durch die darauffolgende Diagnose, dass sie keine Kinder bekommen kann, versinkt sie in eine tiefe Trauer. Ihr Mann Krishnan schlägt ihr vor, ein Kind zu aus seiner Heimat Indien zu adoptieren. Somer stimmt nach reiflicher Überlegung zu. Für die Adoption müssen Somer und Kris viele Anträge stellen und einige unangenehme Prüfungen über sich ergehen lassen. Da sie in geordneten Verhältnissen leben und auch finanziell gut gestellt sind, erhalten sie nach langer Wartezeit die Zusage. Sie dürfen Asha adoptieren, ein süßes Mädchen mit schwarzen Locken und mandelförmigen hellbraunen Augen. Asha bedeutet Hoffnung. Glücklich besteigen die Somer und Kris das Flugzeug in Richtung Indien um ihre Tochter nach Kalifornien zu holen… Die Charaktere sind sehr liebevoll und tiefgründig beschrieben und es werden die Gefühle und Gedanken der Hauptperson des einzelnen Kapitels gut wiedergegeben. Kavita ist eine einfache aber starke Frau, die in ärmlichen Verhältnissen lebt. Somer ist eine junge selbstbewusste Ärztin, die glücklich verheiratet ist. Allerdings haben die Fehlgeburten und ihre tiefe Sehnsucht nach einem Kind, ziemlich an ihr genagt. Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Das Buch ist im personalen Erzählstil geschrieben. Mir fiel es leicht, mich in die betreffende Person hineinzuversetzen. Die Geschichte spielt an mehreren Orten in Amerika und Indien. Die Geschichte ist teilweise sehr schön aber dann auch wieder sehr traurig. Sie berichtet über das Leben der Menschen in den Slums, über das Verhältnis zwischen reichen und armen Menschen in Indien und natürlich auch über das Verhältnis zwischen Männer und Frauen dort. Doch es werden auch die Schwierigkeiten bei Adoptionen aufgeführt und die Sehnsucht der adoptieren Kinder etwas über ihre Herkunft zu erfahren. Ein atemberaubendes und emotionales Buch, das mich zum Lachen und zum Weinen gebracht hat. Es erzählt die bewegende Geschichte zweiter Familien, die miteinander verbunden sind, ohne etwas von der anderen zu wissen.

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2 0
Asha
von einer Kundin/einem Kunden aus Bayreuth am 15.09.2012
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Geschichte um Asha wird in 2 Handlungssträngen erzählt. Kavita bringt in einem Dorf in Indien eine weitere Tochter zur Welt. Die erste wurde ihr entrissen, denn ein Mädchen ist in Indien leider weniger 'wert' als ein Junge. Um dieses Schicksal ihrer 2. Tochter zu ersparen machte sie sich... Die Geschichte um Asha wird in 2 Handlungssträngen erzählt. Kavita bringt in einem Dorf in Indien eine weitere Tochter zur Welt. Die erste wurde ihr entrissen, denn ein Mädchen ist in Indien leider weniger 'wert' als ein Junge. Um dieses Schicksal ihrer 2. Tochter zu ersparen machte sie sich mit ihrer Schwester und dem 3 Tage alten Säugling , dem sie den Namen Usha gibt, auf den weiten Weg nach Mumbai um ihre Tochter in ein Waisenhaus zu geben und ihr so vielleicht ein besseres aber generell überhaupt ein Leben zu ermöglichen. Ihrem Mann Jasu kann sie diese Tat, ihr beide Töchter wegzunehmen nur schwer verzeihen, doch als sie endlich den ersehnten Sohn zur Welt bringt nähern sich die beiden wieder an. In den folgenden Jahren ziehen Kavita und Jasu mit ihrem Sohn nach Mumbai um ein besseres Leben zu leben und dies vor allem ihrem Sohn zu ermöglichen. In dieser beschwerlichen Zeit vergisst Kavita jedoch niemals das kleine Mädchen, das sie vor vielen Jahren ins Waisenhaus gebracht hat und denkt täglich an sie. Zur gleichen Zeit versuchen Krishnan und Somer im fernen Amerika verzweifelt ein Kind zu bekommen, doch nach einigen Fehlgeburten stellt sich heraus, dass Somer keine Kinder bekommen kann, was sie in eine tiefe Krise stürzt. Nach einem langwierigen Prozess adoptieren sie schließlich die kleine Asha in Krishnans Heimat Mumbai/Indien. Die folgenden Jahre Ashas sind geprägt von der Sehnsucht zu verstehen wo sie herkommt und wer sie ist. Als sich schließlich die Gelegenheit bietet nimmt sie ihr Schicksal selbst in die Hand. Ich finde die Art eine Geschichte in 2 Handlungssträngen, deren Verbindung von Anfang an klar ist, sehr toll. Viel Wert wird dabei auf die Liebe der Mutter gelegt, ob nun biologisch oder nicht, die Liebe für das Kind ist bei beiden gleich, das hat mir sehr gefallen; auch dass Asha dieses Thema später aufnimmt ist ne tolle Idee. Ashas Adoptivmutter Somer hat mich manchmal ein wenig genervt, weil sie nie richtig auf ihre Tochter eingegangen, sie so von sich wegschiebt und dann eifersüchtig ist. Doch als sie das dann später selbst einsieht war sie mir umso sympathischer. Diese Gefühle der jeweiligen Mütter, auch die Sehnsucht Kavitas nach ihrer Tochter die sie nur 3 Tage lang kannte sind toll dargestellt. Ein echt tolles, gefühlvolles Buch ohne kitschig zu sein, gefällt :) Lediglich die Auflösung, die man (oder zumindest ich) von Beginn an vermutet tritt nicht ein, zumindest nicht so wie ich das gedacht hab. Das fand ich anfangs sehr enttäuschend aber es ist halt keine kitschige Geschichte und vielleicht würde ich selbst auch so reagieren in dieser Situation? Keine Ahnung, aber es hat meinen Blickwinkel auf die ganze Sache ein wenig geändert. Tolles Buch, sehr empfehlenswert :)

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