Gertrude und Claudius

Roman

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Die Vorgeschichte zu Shakespeares Hamlet: Gertrude, Tochter König Roriks, will den Mann nicht heiraten, den ihr Vater für sie ausgesucht hat. Doch die Staatsräson siegt. Der Schwager umwirbt sie, und in einer der schönsten Verführungsszenen, die Updike je geschrieben hat, erliegt sie seinem Begehren. Als der König Verdacht schöpft, bringen sie ihn gemeinsam ums Leben. Gertrude und Claudius feiern Hochzeit in Moll.
Portrait
Geboren am 18.03.1932 in der Kleinstadt Shillington, Pennsylvania, als einziges Kind des Sekundarschullehrers und Diakon Wesley Russel Updike und dessen Frau Linda Grace Hoyer. Kindheit in materieller Bedrücktheit. Schulbesuch weiterhin in Shillington. 1950 Stipendium zum Studium am Harvard College, Hauptfach Anglistik; Abschluss des Untergraduiertenstudiums 1954 mit summa cum laude. Er heiratete 1953 die Kunststudentin Mary Entwistle Pennington, mit der er nach Abschluss des Studiums ein Jahr an die Ruskin School of Drawing and Fine Art in Oxford, England, ging. Nach Rückkehr in die USA von 1955-1957 fest angestellt beim Magazin «The New Yorker». Danach verfasste er als freier Mitarbeiter Kurzgeschichten und einflussreiche literarische Kritiken. 1957 Umzug nach Ipswich im neuenglischen Massachusetts. 1964 Vortragsreisen durch die UdSSR, Rumänien, Bulgarien und die Tschechoslowakei. Seit 1964 war Updike Mitglied des National Institute of Arts and Letters. 1973 Fulbright-Lektor in Afrika. 1976 Mitglied der American Academy of Arts and Letters. Auszeichnungen: Guggenheim Fellowship in Poetry für «The Carpendered Hen and Other Tame Creatures» (1959); Rosenthal Foundation Award des National Institute of Arts and Letters für «Das Fest am Abend» (1960); Pulitzer Price for Fiction für «Bessere Verhältnisse» (1982); Lincoln Literary Award (1983); Distinguished Pennsylvania Artist Award (1983); National Book Critics Circle Award for Criticism für «Amerikaner und andere Menschen» (1984); St. Louis Literary Award (1988); Bobst Award for Fiction (1988); National Medal of Arts (1989); Premio Scanno (1991); O'Henry Award für «A Sandstone Farmhouse» aus «The Afterlife and Other Stories» (1991); Common Wealth Award (1993); Conch Republic Prize for Literature (1993) Commandeur de l'ordre des arts et des lettres (1995); The Howells Medal from the Academy of Arts and Letters (1995). John Updike starb am 27. Januar 2009 in Massachusetts. Sein gesamtes Werk ist auf Deutsch im Rowohlt Verlag und im Rowohlt Taschenbuch Verlag erschienen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 254
Erscheinungsdatum 01.07.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-23440-8
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19,3/11,6/2,2 cm
Gewicht 232 g
Originaltitel Gertrude and Claudius
Auflage 2
Übersetzer Maria Carlsson
Verkaufsrang 56.868
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Es war einmal in Dänemark
von Polar aus Aachen am 13.08.2007

Sinn oder Nichtsinn, das ist hier nicht die Frage. Sollen wir Shakespeares Hamlet in die Melancholie oder in Updikes hollywoodgetränkter Liebesgeschichte folgen? Eine hübsche Spielerrei. Schauspielern wird bei Proben empfohlen, sich vorzustellen, woher sie kommen, ob es draußen regnet, schneit, die Sonne scheint. Nichts anderes schafft John Updike mit... Sinn oder Nichtsinn, das ist hier nicht die Frage. Sollen wir Shakespeares Hamlet in die Melancholie oder in Updikes hollywoodgetränkter Liebesgeschichte folgen? Eine hübsche Spielerrei. Schauspielern wird bei Proben empfohlen, sich vorzustellen, woher sie kommen, ob es draußen regnet, schneit, die Sonne scheint. Nichts anderes schafft John Updike mit diesem Roman. Er erfindet Dänemarks Hof eine Vergangenheit, die etwas von Shakespeare Stück abweicht. Die Königin ist nicht gar so verlottert dargestellt, sondern besitzt gute Gründe, warum sie sich auf Claudius einläßt. Hamlet erscheint auf einmal nicht mehr als der Entdecker geheimer Machenschaften am Hof, sondern als verzogener spätpubertärer Sohn, der der Mutter den Verrat nicht verzeiht und sich zur Aufklärung des Mordes berufen fühlt. Etwas für Hamlet-Liebhaber, die mit dem Aha-Erlebnis, so hätte es gewesen sein können, in die nächste Inszenierung geschickt werden.