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Gleis 4

Roman

(28)
Manchmal kommt alles anders. Und das muss noch nicht einmal schlecht sein.
Eigentlich will Isabelle nur für ein paar unbeschwerte Tage in den Urlaub nach Italien fliegen. Doch dann bricht der ältere Herr, der ihr am Bahnhof zum Flughafen freundlicherweise den Koffer zu den Gleisen hinaufträgt, plötzlich tot zusammen. An Urlaub ist daraufhin für Isabelle nicht mehr zu denken. Denn nicht nur fühlt sie sich unschuldig schuldig an dem Tod des Unbekannten, sondern sie möchte auch unbedingt herausfinden, wer der Verstorbene gewesen ist. Und damit gerät sie in eine ebenso ungeheuerliche wie geheimnisvolle Geschichte, die ihr gewohntes Leben völlig durcheinander rüttelt.
Portrait
Franz Hohler, geboren am 1.3. 1943 in Biel (Schweiz), wuchs auf in Olten, machte 1963 in Aarau das Abitur und begann in Zürich, Germanistik und Romanistik zu studieren. Der Erfolg seines ersten Soloprogramms "pizzicato" veranlaßte ihn, sein Studium nach fünf Semestern abzubrechen. Mit verschiedenen Ein-Mann-Programmen gastierte er in vielen Ländern West- und Osteuropas, in Kanada, Marokko, Tunesien u.a.. Franz Hohler lebt als Kabarettist und Schriftsteller in Zürich. Seine Gedicht, Theaterstücke und Erzählungen wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 2002 erhielt er den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor, 2005 den Kunstpreis der Stadt Zürich, 2013 den Solothurner Literaturpreis und im Jahr 2014 den Johann-Peter-Hebel-Preis.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 08.12.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74832-7
Verlag btb
Maße (L/B/H) 187/118/18 mm
Gewicht 212
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9,99
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Barbara Mahlkemper, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Ein älterer Mann hilft einer Frau, trägt ihren schweren Koffer, mit dem sie verreisen will. Er bricht zusammen, stirbt vor ihren Augen.
"Bitte..." ist sein letztes Wort an sie.
Franz Hohler hat einen großartigen Roman geschrieben, sehr fein, sehr leise.
Die Sprache erscheint fließend, fast ohne Betonungen und doch ist sie voller Bilder,
Ein älterer Mann hilft einer Frau, trägt ihren schweren Koffer, mit dem sie verreisen will. Er bricht zusammen, stirbt vor ihren Augen.
"Bitte..." ist sein letztes Wort an sie.
Franz Hohler hat einen großartigen Roman geschrieben, sehr fein, sehr leise.
Die Sprache erscheint fließend, fast ohne Betonungen und doch ist sie voller Bilder, voller starker Gefühle, die auf den Leser prallen.
Man will, man muss die Geschichte dieses Mannes erfahren, der sich aus einer trostlosen, furchtbaren Kindheit ein erfolgreiches Leben aufgebaut hat und am Ende seines Lebens zum ersten Mal einen anderen Menschen um Hilfe bittet.

„Spurensuche....“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln











Spannend wie ein Krimi, hintergründig wie eine Lehrstunde in Psychologie, atmosphärisch ganz dicht und eng, das sind die Mittel, mit denen Franz Hohler den Leser schon von der ersten Seite an in seinen Bann zieht und nicht mehr loslässt.
Ein schwerer Koffer und ein Zug der in drei Minuten Richtung Flughafen startet










Spannend wie ein Krimi, hintergründig wie eine Lehrstunde in Psychologie, atmosphärisch ganz dicht und eng, das sind die Mittel, mit denen Franz Hohler den Leser schon von der ersten Seite an in seinen Bann zieht und nicht mehr loslässt.
Ein schwerer Koffer und ein Zug der in drei Minuten Richtung Flughafen startet ...Wer würde da schon das Angebot ablehnen, was ein freundlicher älterer Herr Isabelle
macht:" Darf ich Ihnen den Koffer tragen ? " Die wiederum fühlt sich nach einer OP noch etwas mitgenommen und nimmt gern an ! Doch oben an der Treppe bricht der Herr tot zusammen. Schock und Schuldgefühle lassen Isabelle keine Ruhe und sie tritt ihre Reise nicht mehr an , sondern forscht mithilfe von Handy und Mappe des Toten nach dessen Identität ! Und das liest sich ,- nicht zuletzt durch die schlichte und präzise Sprache von Franz Hohler,- wie ein spannender Krimi ! Wir erfahren von einem bemerkenswertem Leben voller Schicksalsschläge , überraschender Ereignisse und Wendungen und auch für Isabelle ändert sich zumindest das eigene Verhältnis zu ihrer Tochter - ein richtig tolles Leseerlebnis mit vielen überraschenden Wendungen !

„Gleis 4“

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Isabelle möchte nach Italien reisen. Am Bahnhof macht Sie die Begegnung mit einem Mann, der ihr den Koffer zum Gleis trägt, dort bricht er zusammen und stirbt.
Isabelle wird von der Polizei befragt und tritt ihre Reise nun doch nicht an. Schließlich ist dieser Mann gestorben, als er ihr einen Gefallen tat. Sie ist neugierig und plötzlich
Isabelle möchte nach Italien reisen. Am Bahnhof macht Sie die Begegnung mit einem Mann, der ihr den Koffer zum Gleis trägt, dort bricht er zusammen und stirbt.
Isabelle wird von der Polizei befragt und tritt ihre Reise nun doch nicht an. Schließlich ist dieser Mann gestorben, als er ihr einen Gefallen tat. Sie ist neugierig und plötzlich in seine mysteriöse Lebensgeschichte verwickelt.

Franz Hohler hat mich mit seinem ruhigen, schönen Schreibstil von der ersten Seite an direkt in seinen Bann gezogen.

„Zufall oder doch nicht?“

Christina Andraschke, Thalia-Buchhandlung Erlangen, Arcaden

Ich gestehe, "Gleis 4" ist mein erstes Buch von Franz Hohler - welch' Versäumnis. Schon der Klappentext hat mich neugierig gemacht und alle meine Erwartungen wurden erfüllt, denn ich konnte "Gleis 4" erst wieder aus der Hand legen, als ich den letzten Satz gelesen hatte. Ein großartiger Roman voller Spannung und psychologisch raffiniert Ich gestehe, "Gleis 4" ist mein erstes Buch von Franz Hohler - welch' Versäumnis. Schon der Klappentext hat mich neugierig gemacht und alle meine Erwartungen wurden erfüllt, denn ich konnte "Gleis 4" erst wieder aus der Hand legen, als ich den letzten Satz gelesen hatte. Ein großartiger Roman voller Spannung und psychologisch raffiniert - ich wünsche "Gleis 4" viele Leserinnen und Leser, die sich von Franz Hohlers Stil begeistern lassen.

„Tod am Bahnsteig“

Eva Eggarter, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Der neue Roman von Franz Hohler ist packend wie ein Kriminalroman geschrieben.
Helvetischer Fremdenhass und eidgenössische Engstirnigkeit , Familiendrama und schweizer Heimatroman - all das verbindet Franz Hohler in dieser Geschichte.
Ein sprachliches Juwel.
Der neue Roman von Franz Hohler ist packend wie ein Kriminalroman geschrieben.
Helvetischer Fremdenhass und eidgenössische Engstirnigkeit , Familiendrama und schweizer Heimatroman - all das verbindet Franz Hohler in dieser Geschichte.
Ein sprachliches Juwel.

„Das Leben des Marcel Wyssbrod“

Ulrike Seine, Thalia-Buchhandlung Lingen

Es ist schon ein purer Lesegenuss diesen Roman zu lesen. Eine psychologische Glanzleistung, die Franz Hohler entwickelt.
Isabelle, die aufgrund des plötzlichen Todes am Bahnsteig ihre ganze Urlaubsplanung über den Haufen wirft. Isabelle, die eine Mappe und das Handy des Toten an sich nimmt und sich plötzlich mitten im Leben des Verstorbenen
Es ist schon ein purer Lesegenuss diesen Roman zu lesen. Eine psychologische Glanzleistung, die Franz Hohler entwickelt.
Isabelle, die aufgrund des plötzlichen Todes am Bahnsteig ihre ganze Urlaubsplanung über den Haufen wirft. Isabelle, die eine Mappe und das Handy des Toten an sich nimmt und sich plötzlich mitten im Leben des Verstorbenen befindet.
Das ist eine wirklich gute Story.

„Hohlers Schreibstil beeindruckt!“

Heidi Wosnitza, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Isabelle arbeitet in einem Altenheim und will sich nach einer OP bei ihrer Freundin in Italien erholen. Aber es kommt anders. Am Bahnhof bietet ihr ein älterer Herr Hilfe beim Tragen des Koffers an. Dann bricht er plötzlich tot zusammen. Isabelle ist geschockt und im allgemeinen Durcheinander nimmt sie seine kleine Mappe mit Handy an Isabelle arbeitet in einem Altenheim und will sich nach einer OP bei ihrer Freundin in Italien erholen. Aber es kommt anders. Am Bahnhof bietet ihr ein älterer Herr Hilfe beim Tragen des Koffers an. Dann bricht er plötzlich tot zusammen. Isabelle ist geschockt und im allgemeinen Durcheinander nimmt sie seine kleine Mappe mit Handy an sich. Sie sagt ihren Urlaub ab . Es gibt viele überraschende Ereignisse. Das Handy klingelt und jemand, der sich nicht zu erkennen gibt, will Marcel sprechen. Mit ihrer Tochter zusammen macht sie die Ehefrau ausfindig. Die lebt in Kanada und sagt, ihr Mann heißt Martin.Die Drei versuchen, die Vergangenheit von Martin aufzuklären. Er floh als junger Mann aus der Schweiz nach Kanada. Warum, und wieso änderte er seinen Namen? Ein Lesevergnügen erster Klasse. Auch den Lesern von Martin Suter würde dieses Buch gefallen.

„Reise in die Vergangenheit“

Joke Hoogendoorn, Thalia-Buchhandlung Leer (Ostfriesland)

Wer war der hilfsbereite ältere Herr, der am Bahnsteig zusammengebrochen und gestorben ist? Gerade hatte er Isabelle den Koffer die Treppe hoch getragen, und nun ist er tot. Er hat keine Papiere bei sich, es ist nicht gleich klar, wer er war. Isabelle kannte ihn nicht, aber jetzt möchte sie gerne mehr über ihn herausfinden. Die Polizei Wer war der hilfsbereite ältere Herr, der am Bahnsteig zusammengebrochen und gestorben ist? Gerade hatte er Isabelle den Koffer die Treppe hoch getragen, und nun ist er tot. Er hat keine Papiere bei sich, es ist nicht gleich klar, wer er war. Isabelle kannte ihn nicht, aber jetzt möchte sie gerne mehr über ihn herausfinden. Die Polizei ermittelt, dass der Mann Martin hieß und aus Kanada kam. Zusammen mit der Witwe des Mannes fängt Isabelle an, in seiner Vergangenheit zu recherchieren. Denn warum entfloh er in seinen jungen Jahren die Schweiz nach Kanada? Und wer ruft Isabelle auf dem Handy, das der Verstorbene bei sich hatte, an?

Die Geschichte, die Franz Hohler in „Gleis 4“ erzählt, ist wunderbar. Für mich hat sie die Atmosphäre eines schönen französischen Films. Die Geschichte entwickelt sich fließend, mit einem gewissen Abstand schaut der Leser zu, ständig neugierig, wie es wohl weiter geht. Hohlers Schreibstil hat mich tief beeindruckt. Es ist ein Geschenk, so eine schöne Geschichte lesen zu dürfen.

Sonja Hertkens, Thalia-Buchhandlung Freiburg

endlich als Taschenbuch, es lohnt sich endlich als Taschenbuch, es lohnt sich

„Leseempfehlung “

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Wie Hohler aus einer scheinbar harmlosen Alltagssituation eine Kriminalgeschichte entwickelt, hat mich überzeugt. Dabei erzählt er mit einer ruhigen und knappen Sprache glaubhaft von einer Spurensuche, die auch ein Stück Geschichte der Schweiz beleuchtet. Nach einem spannenden Auftakt bleibt das weitere Geschehen aber eher nüchtern. Wie Hohler aus einer scheinbar harmlosen Alltagssituation eine Kriminalgeschichte entwickelt, hat mich überzeugt. Dabei erzählt er mit einer ruhigen und knappen Sprache glaubhaft von einer Spurensuche, die auch ein Stück Geschichte der Schweiz beleuchtet. Nach einem spannenden Auftakt bleibt das weitere Geschehen aber eher nüchtern. Geschmälert wird die Lesefreude auch durch unglaubwürdige Aneinanderreihungen. Zum Beispiel „vergisst“ Isabell immer wieder Mappe und Handy des Verstorbenen der Polizei zu übergeben. Das fließend zu lesende Buch ist dennoch ein Tipp jenseits der Bestseller und eine klare Leseempfehlung.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
28 Bewertungen
Übersicht
21
6
0
1
0

Gleis 4
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberlunkhofen am 28.04.2015

Das Buch wurde als "Ferienlektüre" vorgestellt und genau das ist es auch. Einfach und leicht zu lesen. Mir hat es gefallen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Ein Satz mit x: das war wohl nix!
von Janine2610 am 15.06.2015

Eigentlich hat die Geschichte ja ganz vielversprechend begonnen: die Schweizerin Isabelle lässt sich am Bahnhof ihren Koffer von einem hilfsbereiten, älteren Herrn die Treppe hochtragen. Oben angekommen dauert es nicht lange und derselbe Mann bricht zusammen, schlägt mit dem Kopf am Bahnsteig auf, wird bewusstlos und stirbt gleich darauf.... Eigentlich hat die Geschichte ja ganz vielversprechend begonnen: die Schweizerin Isabelle lässt sich am Bahnhof ihren Koffer von einem hilfsbereiten, älteren Herrn die Treppe hochtragen. Oben angekommen dauert es nicht lange und derselbe Mann bricht zusammen, schlägt mit dem Kopf am Bahnsteig auf, wird bewusstlos und stirbt gleich darauf. Der guten Isabelle ist das natürlich alles nicht geheuer und anstatt dass sie sich von diesem Schock erst mal erholt, beschließt sie lieber, im Leben des freundlichen Kofferträgers herumzuschnüffeln ... So weit, so gut. Bis hierhin war ich noch halbwegs angetan von der Story. Leider sind mir die Protagonisten dann aber nach und nach dermaßen auf den Senkel gegangen. Isabelle meinte nämlich, sie muss jetzt herausfinden, wer dieser Mann war und was er genau in der Schweiz zu suchen hatte, weil er ja eigentlich Kanadier ist und irgendwie kam mir die ganze Sache dann schön langsam wie ein sanfter Krimi vor, denn Isabelle, ihre erwachsene, halbafrikanische Tochter Sarah und Veronique, die Witwe des Verstorbenen, rennen von einem Amt zum nächsten, von einer Person zur anderen und versuchen, irgendwas aus dem Leben des Toten herauszufinden. Und das war erstens langweilig und zweitens sowas von unglaubwürdig. Also nicht das, was sie herausgefunden haben, sondern eher das ganze Drumherum: wieso hat der Tote mit seiner Frau nie über seine Vergangenheit gesprochen, wenn es doch angeblich nichts Böses war, was er getan hat? Weshalb wird hier kaum getrauert? - Ich meine: Veronique hat gerade erst ihren Mann verloren und dann stürzt sie sich einfach so (mit eigentlich unbekannten Leuten) in irgendwelche Ermittlungen ... Isabelle und Sarah, dieses Mutter-Tochter-Gespann habe ich auch überhaupt nicht verstehen können: warum mischen die sich denn in die Angelegenheiten von wildfremden Menschen ein? - Das ist mir so vorgekommen, als wenn die beiden einen sechsten Sinn hätten, der ihnen mitteilen würde, dass der Aufenthalt des Toten mysteriöse Umstände hat!? Und dann fangen sie eben an, wie Ermittler herumzuschnüffeln ... Also, ich weiß nicht. Meins ist dieses Unauthentische echt nicht. Hinzu kommt dieser Schreibstil, der meinen Lesefluss ziemlich gestört hat, weil ich ihn erstens recht holprig fand (Bsp.: "... er hat mir erzählt von Kanada, und wie es ihm gut ergangen war dort, er ...") und zweitens irgendwie eigenartige Ausdrücke dabei hatte, die ich (als Österreicherin) noch nie gehört habe und beim Lesen ebenfalls nicht besonders angenehm waren (Bsp.: "Ich hab ihm telefoniert deswegen, die ..."). Immer wieder findet man zwischendurch auch englische und französische Sätze, die leider nicht immer gleich danach übersetzt werden (Weil man vielleicht davon ausgeht, dass die paar Brocken jeder versteht?). Mit dem Englischen hatte ich kein Problem, das Französische hingegen habe ich nicht immer verstanden, was blöd war, weil ich kein Französischlexikon benutzen wollte. Folgen konnte ich der Geschichte aber trotzdem ohne Weiteres, allerdings bin ich ein Mensch, den das immer stört, wenn ich Sätze lese, die ich nicht verstehe. Alles in allem fand ich die Geschichte einfach nur langweilig. Spannung war für mich überhaupt nicht vorhanden. Alles nur sehr gemächlich und dahinplätschernd. Der Versuch, aus dem Roman einen Krimi zu machen, ist in meinen Augen kläglich gescheitert. Das Verhalten der Protagonisten im Angesicht eines kürzlichen (und so nahen) Todesfalls und deren Motive, sich als Ermittler zu betätigen, konnte und wollte ich vielleicht auch gar nicht nachvollziehen. Es tut mir leid, aber mehr als 2 Sterne kann ich hierfür einfach nicht vergeben.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
eindrucksvoll
von einer Kundin/einem Kunden am 27.07.2013
Bewertet: eBook (ePUB)

Isabelle ist gerade am Bahnhof um nach Stromboli aufzubrechen, um sich dort mit ihrer Freundin zu treffen und gemeinsam zwei Ferienwochen zu verbringen. Am Bahnhof ist ihr ein älterer Mann behilflich den Koffer zu tragen und bricht dann vor ihren Augen tot zusammen. Wer war dieser Mann? Gemeinsam mit... Isabelle ist gerade am Bahnhof um nach Stromboli aufzubrechen, um sich dort mit ihrer Freundin zu treffen und gemeinsam zwei Ferienwochen zu verbringen. Am Bahnhof ist ihr ein älterer Mann behilflich den Koffer zu tragen und bricht dann vor ihren Augen tot zusammen. Wer war dieser Mann? Gemeinsam mit ihrer Tochter sucht sie nach Anhaltspunkten, als die Witwe das Mannes nach Zürich kommt versuchen sie zu dritt die Geschichte von Martin zusammenzusetzen. Seine Frau weiss nichts über seine Jugendjahre in der Schweiz, er hat ihr nur immer beteuert er habe nichts Unrechtes getan. Hohlers Buch beeindruckt durch eine schlichte, präzise Sprache. Ein Stück unrühmlicher Schweizer Vergangenheit wird hier aufgearbeitet.

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