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Götterdämmerung

(3)
Die Götter müssen verrückt sein.

Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein. Vor allem, wenn kein Mensch an einen glaubt und die eigene unsterbliche Sippe Intrigen spinnt. Göttervater Zeus beschließt daher, die Weltgeschichte mal ordentlich durchzuschütteln, damit die Großmäuler der Neuzeit wieder an Wunder glauben. Ein paar geschickt geschleuderte Blitze bringen historisch alles aus dem Lot, und drei Menschen aus unterschiedlichen Epochen sind fortan dazu bestimmt, das Allerschlimmste zu verhindern: ein Magier vom Hofe König Artus´, ein amerikanischer Detektiv – und ein deutscher Salatbar-Techniker ...

«Böttcher hat bizarre Einfälle, ein Händchen für witzige Dialoge und abstruse Szenarien.» (WAZ)
Portrait
Sven Böttcher, Jahrgang 1964, schreibt seit einem Vierteljahrhundert Romane, Sach- und Drehbücher. Er übertrug und ergänzte das notwendigste Wörterbuch aller Zeiten («Der tiefere Sinn des Labenz» von Douglas Adams & John Lloyd) für den deutschen Sprachraum und lieferte eine Reihe Thriller und philosophischer «Fantasy-Sci-Fi»-Kreuzungen ab, zuletzt die von Frank Schätzung als «intelligent und rasant» gelobte Prophezeiung (2011) - «Action mit Anspruch - brillant präsentiert» (WDR 5).
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.08.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783644470217
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 696 KB
eBook
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Zeus ist verdammt sauer: keiner dieser Banausen auf der Erde da unten mag noch so richtig an ihn glauben. Er beschließt, gehörig Chaos zu stiften. Götterkrieg olé! Zeus ist verdammt sauer: keiner dieser Banausen auf der Erde da unten mag noch so richtig an ihn glauben. Er beschließt, gehörig Chaos zu stiften. Götterkrieg olé!

Kundenbewertungen

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Alkohol ist böse!
von einer Kundin/einem Kunden am 03.04.2013
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nachdem ich mich in letzter Zeit vermehrt mit „ernsthafterer“ Literatur auseinandersetze war es für mich an der Zeit für ein unterhaltsameres Intermezzo – und genau das bekam ich mit „Götterdämmerung“ von Sven Böttcher. Einmal festgelesen ist das Buch in vier bis fünf Stunden verschlungen. Rückblickend muss ich sagen, dass... Nachdem ich mich in letzter Zeit vermehrt mit „ernsthafterer“ Literatur auseinandersetze war es für mich an der Zeit für ein unterhaltsameres Intermezzo – und genau das bekam ich mit „Götterdämmerung“ von Sven Böttcher. Einmal festgelesen ist das Buch in vier bis fünf Stunden verschlungen. Rückblickend muss ich sagen, dass die Neuadaption von 2012 schon wieder eines Updates bedürfte, schließlich sind die Maya mit ihrem Kalender grandios untergegangen - es sei denn man mag Schnee Anfang April als postapokalyptische Zustände bezeichnen. (Wird der ein oder die andere sicherlich so sieht, ich würde allerdings den Teufel erst mal ungemalt und die Wand weiß lassen.) Ich schweife ab also schnell zurück zu Böttcher und seiner Götterstory. Wie von der Vorrezensentin schon erwähnt spielen die Olympioniken (nicht die Sportler, die Obergöttlichen vom Olymp) bzw. die Asen (Odin und Konsorten) die tragende Rolle. Großteils als inzestuöse Holzköpfe beschriebene Gottheiten mischen sich also mal wieder in die Angelegenheiten der Sterblichen ein – mit für den kritischen Betrachter vorhersehbaren Folgen. Zeus‘ unter Alkoholeinfluss abgefeuerte Blitze reißen Löcher in das Raum-Zeit Gefüge und sorgen allerorts für amüsant zu lesende, für Betroffenen jedoch weniger lustige, Zusammenstöße von Kulturen und (mal was anderes) Epochen. So zieht eine Horde Hunnen, frisch aus der Steppe der Mongolei, raubend und mordend durch das L.A. der 80er Jahre, während anderorts Wikinger ein Versicherungsbüro in ihren Besitz bringen und den Leuten tatsächlich das Geld aushändigen, das ihnen zusteht (Man stelle sich vor! Die Versicherung zahlt ohne Streitereien!). Eine Einheit der britischen Armee des einundzwanzigsten Jahrhunderts verschlägt es in das Großbritannien des Hochmittelalters und der deutsche Verteidigungsminister landet samt Parteikumpels in einem Urwald. Um es kurz zu fassen: Chaos. Während sich also der Großteil der Bevölkerung aller Epochen in ihren Häusern, Hütten und Höhlen verkriecht um die offenkundig anstehende Apokalypse durch neugewonnen Gottesfurcht abzuwenden, erwählt Athene – ihres Zeichens Göttin des Weisheit – vier sterbliche die das drohende Unheil abwenden sollen… Alles in allem ein überaus gelungener Roman der mich schon ab dem Inhaltsverzeichnis begeistert hat.

Abgedrehter Humor trifft auf Mythologie
von einer Kundin/einem Kunden aus dem Saarland am 09.08.2012
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Rezension: Bei Sven Böttchers “Götterdämmerung” handelt es sich nicht um einen ganz neuen Roman, sondern um eine überarbeitete Fassung, die 1992 schon einmal unter dem gleichen Titel erschien. An Aktualität und Witz hat die Geschichte aber im Laufe der Jahre nichts eingebüßt – ganz im Gegenteil, wo uns doch der... Rezension: Bei Sven Böttchers “Götterdämmerung” handelt es sich nicht um einen ganz neuen Roman, sondern um eine überarbeitete Fassung, die 1992 schon einmal unter dem gleichen Titel erschien. An Aktualität und Witz hat die Geschichte aber im Laufe der Jahre nichts eingebüßt – ganz im Gegenteil, wo uns doch der Weltuntergang laut Mayakalender kurz bevor steht (man stelle sich an dieser Stelle ein Augenzwinkern vor). Wie immer spreche ich zu Anfang den Schreibstil an und hier liegt für mich auch die einzige Schwachstelle des Buches. Er ist nicht zwar schlecht und Worte wie langweilig oder zu ausschweifend wären übertrieben, aber irgendetwas verhinderte trotzdem oftmals, dass ich aufmerksam blieb, was dann dazu führte, dass ich bestimmte Passagen noch einmal lesen musste um zu wissen, worum es genau geht. Was ich aber sehr amüsant fand, waren die Randbemerkungen, die zwar nicht oft vorkommen, dann aber über mehrere Seiten gehen und einem mit Humor die Verbindungen innerhalb der verschiedenen Götterfamilien näherbringen. Noch witziger ist dies im übrigen, wenn man sich mit Mythologie etwas auskennt – die Beschreibungen sind sehr treffend und im wahrsten Sinne des Wortes göttlich unterhaltend. Die Geschichte zu beschreiben, könnte unter Umständen etwas verwirrend klingen, was sie aber im Buch eigentlich nicht ist, da auf den ersten Seiten jedes Kapitel der insgesamt drei Teile kurz zusammengefasst wird, z.B. “Viertes Kapitel, in dem Gwydiot sehr schmutzig wird und mit einem Stein plaudert”. Außerdem befindet sich am Ende des Buches ein “Wer hat was mit oder stammt von wem”-Götterregister. Die Hauptrolle der Götter nehmen übrigens die Griechen mit Zeus an ihrer Spitze und die Asen mit Odin an dieser ein. Alles in allem lässt sich aber sagen, dass die meisten Familienmitglieder als ziemlich schwachsinnig und versoffen dargestellt werden und die meiste Zeit dabei sind Intrigen gegeneinander zu spinnen. Auf der Seite der Menschen kommen viele namhafte Personen vor, die unter Zeus’ Blitzen zu leiden haben und wegen denen sich die Geschichte völlig neu schreibt, z.B. Stalin oder Goethe. Was bei den menschlichen Protagonisten aus den drei verschiedenen Epochen passiert, befindet sich meist jeweils in einem eigenen Kapitel – die Übersicht verliert man trotz der vielen Personen also nicht. Am besten kann man “Götterdämmerung” mit dem Humor aus den Büchern von Terry Pratchett und Douglas Adams vergleichen – herrlich bescheuert wobei man aber trotzdem etwas im Kopf haben muss, um ihn zu verstehen. Wenn das aber so ist, kommt man aus dem Kichern überhaupt nicht mehr heraus. Fazit: Abgedrehter Humor + Mythologie = Götterdämmerung.