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Gute Geister

Roman

(74)
Mississippi, 1962: Die junge Skeeter wünscht sich nur eins: Sie will weg aus dem engen Jackson und als Journalistin in New York leben. Um etwas zu verändern, verbündet sie sich mit zwei schwarzen Dienstmädchen: Aibileen zieht die Kinder ihrer Arbeitgeber auf – das Tafelsilber darf sie aber nicht berühren. Und Minny ist auf der Suche nach einer neuen Stelle. Sie ist bekannt für ihre Kochkünste, aber sie ist auch gefürchtet: Denn Minny trägt das Herz auf der Zunge. Gemeinsam beschließen die drei Frauen, gegen die Konventionen ihrer Zeit zu verstoßen und etwas zu wagen. Denn sie alle haben das Gefühl zu ersticken und wollen etwas verändern – in ihrer Stadt und in ihrem eigenen Leben.




Rezension
"Dieser Roman wird Millionen Leser begeistern." New York Times
Portrait
Kathryn Stockett ist in Jackson, Mississippi, geboren und aufgewachsen, wo auch ihr Roman spielt. Nach ihrem Studium der englischen Literatur zog sie nach New York. Dort arbeitete sie neun Jahre lang bei Zeitungsverlagen. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Atlanta. “Gute Geister“ ist ihr literarisches Debüt, das gleich zu einem phänomenalen Bestsellererfolg wurde.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 608
Erscheinungsdatum 10.09.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74508-1
Verlag btb
Maße (L/B/H) 187/119/40 mm
Gewicht 485
Originaltitel The Help
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Verkaufsrang 21.685
Buch (Taschenbuch)
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„Frauenpower“

Sonja Hertkens, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Eine Geschichte, die von starken Frauen handelt, zu einer Zeit, in der Frauen nur als hübsches Anhängsel waren oder dank ihrer Hautfarbe sowieso Menschen dritter Klasse.

Wir folgen drei außergewöhnlichen Frauen, jede erzählt in ihrer eigenen Sprache und auch Dialektik, durch die 60er Jahre im Süden der USA. Aibileen und Minny sind
Eine Geschichte, die von starken Frauen handelt, zu einer Zeit, in der Frauen nur als hübsches Anhängsel waren oder dank ihrer Hautfarbe sowieso Menschen dritter Klasse.

Wir folgen drei außergewöhnlichen Frauen, jede erzählt in ihrer eigenen Sprache und auch Dialektik, durch die 60er Jahre im Süden der USA. Aibileen und Minny sind schwarz und haben das Glück eine Anstellung bei „Weißen“ als Haushaltshilfen (die guten Geister) zu haben. Immer in ihren grauen Uniformen ziehen sie die Kinder des Hauses groß und müssen trotzdem beobachten, wie sich im Laufe des Erwachsenwerdens ihr Ansehen von Vertraute zu Angestellte wechselt. Aber da ist Miss Skeeter, eine rebellische junge weiße „Dame“, die nie über das Weggehen ihrer „Vertrauten“ hinwegkam. Durch ihre Hartnäckigkeit, und der liebevollen Art von Aibileen und der direkten Art von Minny schaffen es die drei eine Revolution zu starten, nicht nur für schwarze, sondern generell für alle Frauen.

Kathryn Stockett hat tolle Charaktere geschaffen, ihre Unterschiede auch mit der Sprache wunderbar umgesetzt und ein fantastisches Buch für alle Frauen geschrieben.

„Klasse!“

Tina Brandner, Thalia-Buchhandlung Passau

1962: Als Skeeter vom Studium zurück in ihre Heimatstadt kommt ist sie mit ihren 23 Jahren schon fast eine alte Jungfrau, alle ihre Freundinnen haben bereits geheiratet. Da die Kuppelversuche ihrer Freundinnen immer wieder misslingen fasst sie den Plan Journalistin zu werden. Mit einer Absage einer Verlegerin erhält sie den Tipp über 1962: Als Skeeter vom Studium zurück in ihre Heimatstadt kommt ist sie mit ihren 23 Jahren schon fast eine alte Jungfrau, alle ihre Freundinnen haben bereits geheiratet. Da die Kuppelversuche ihrer Freundinnen immer wieder misslingen fasst sie den Plan Journalistin zu werden. Mit einer Absage einer Verlegerin erhält sie den Tipp über Dinge zu schreiben die sie wirklich bewegen. Dadurch entschließt sie sich ein Buch über die Erlebnisse farbiger Dienstmädchen zu schreiben. Anfangs ist ihr allerdings die Gefahr, in die sie sich und die Mädchen sich bringt, nicht bewusst...
Ein wunderschönes Buch über Menschen mit Zivilcourage die bestehende Regeln und Normen durchbrechen - einfach schön!!!

„Großartiger Roman mit Suchtpotential“

K.Hoppe, Thalia-Buchhandlung Solingen

"Jackson, Mississippi, 1962: Drei außergewöhnliche Frauen brechen mit allen Konventionen.Sie haben das Gefühl zu ersticken und wollen etwas verändern - in ihrer Stadt und ihrem eigenen Leben."
Und genau das tun Sie! Fesselnd und bewegend erzählt Kathryn Stockett diese Geschichte, die einem auf der einen Seite den Atem raubt und auf
"Jackson, Mississippi, 1962: Drei außergewöhnliche Frauen brechen mit allen Konventionen.Sie haben das Gefühl zu ersticken und wollen etwas verändern - in ihrer Stadt und ihrem eigenen Leben."
Und genau das tun Sie! Fesselnd und bewegend erzählt Kathryn Stockett diese Geschichte, die einem auf der einen Seite den Atem raubt und auf der anderen Seite einem das Gefühl gibt, dass Teile dieser Geschichte nicht reell passiert sein können!
Wahnsinn

„Lieblingsbuch!“

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Wow! Ein großartiger Roman, den Kathryn Stockett hier vorlegt. Dieses Buch MUSS man einfach gelesen haben. Nicht nur, dass die Autorin ihre Figuren unwahrscheinlich lebensecht zeichnet und ihre Geschichte besonders spannend verpackt, das Buch hat darüber hinaus einiges Potential zum Nachdenken. Flüssig zu lesen und dabei immer anspruchsvoll. Wow! Ein großartiger Roman, den Kathryn Stockett hier vorlegt. Dieses Buch MUSS man einfach gelesen haben. Nicht nur, dass die Autorin ihre Figuren unwahrscheinlich lebensecht zeichnet und ihre Geschichte besonders spannend verpackt, das Buch hat darüber hinaus einiges Potential zum Nachdenken. Flüssig zu lesen und dabei immer anspruchsvoll. Ein großartiges Werk und unbedingt empfehlenswert.

„Die Gedanken sind frei!!!“

Wiebke Renken, Thalia-Buchhandlung Günthersdorf

Ein großartiges Buch, mit dem die Autorin Zivilcourage beweist und das autobiografische Züge hat, denn auch Kathryn Stockett ist in Mississippi aufgewachsen und hatte ein farbiges Kindermädchen.

Die Handlung wird von Frauen aus drei unterschiedlichen Perspektiven geschildert: Den farbigen Hausangestellten Aibileen und Minny und
Ein großartiges Buch, mit dem die Autorin Zivilcourage beweist und das autobiografische Züge hat, denn auch Kathryn Stockett ist in Mississippi aufgewachsen und hatte ein farbiges Kindermädchen.

Die Handlung wird von Frauen aus drei unterschiedlichen Perspektiven geschildert: Den farbigen Hausangestellten Aibileen und Minny und einer Weißen namens Skeeter, die diesen Spitznamen trägt, weil sie so insektenartig lange und schmale Gliedmaßen hat. Skeeter ist im Gegensatz zu ihren Freundinnen noch ohne Mann und Kinder Sie möchte als Schriftstellerin ihren Lebensunterhalt verdienen und erhält von einer New Yorker Verlegerin, als Chance sich zu beweisen, den Auftrag, über etwas zu schreiben, das sie wirklich bewegt.

Skeeter entschließt sich, ein Buch über die Arbeit von farbigen Haushälterinnen und Kindermädchen zu schreiben und zwar aus ihrer Sichtweise und mit ihren Empfindungen bei diesen Tätigkeiten. Im Mississippi der sechziger Jahre ein absolutes Wagnis, denn die Rassentrennung ist geprägt von Willkür bishin zu körperlichen Übergriffen. In Aibileen und Minny findet sie farbige Frauen, die ihr von ihren Erlebnissen erzählen und die ihr auch weitere Interview-Partnerinnen vermitteln, aber alle müssen ständig mit Angst leben, entdeckt zu werden.

Dieses Buch finde ich deshalb so hervorragend, weil wir hier auf besondere Art und Weise ein Stück amerikanische Zeitgeschichte vermittelt bekommen – lebensnah, ungeschönt, ehrlich und vor allem merkt man, dass sich hier jemand mit ganzem Herzen etwas von der Seele geschrieben hat.

„Unterhaltsam und tiefgründig“

Maren Oberwelland

Jackson, Mississippi, 1962. In den USA ist die Apartheid zu dieser Zeit noch deutlich spürbar.
Die Geschichte der "Guten Geister" wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt: aus der Sicht von Skeeter – einer jungen „weißen Lady“ und aus der Sicht von Aibileen und Minny – zwei schwarzen Dienstmädchen. Alle drei sind unzufrieden
Jackson, Mississippi, 1962. In den USA ist die Apartheid zu dieser Zeit noch deutlich spürbar.
Die Geschichte der "Guten Geister" wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt: aus der Sicht von Skeeter – einer jungen „weißen Lady“ und aus der Sicht von Aibileen und Minny – zwei schwarzen Dienstmädchen. Alle drei sind unzufrieden mit ihrem eigenen Leben und zugleich mit einer ganzen Gesellschaft. Deshalb wagen diese drei in jeder Beziehung so unterschiedlichen Frauen etwas und machen, trotz ihrer Angst vor lebensbedrohenden Repressalien, auf unkonventionelle Weise aufmerksam auf die Missstände ihrer Zeit – Rassismus und Unterdrückung.


Ich habe lange kein so unterhaltsames und zugleich tiefgründiges und bewegendes Buch gelesen. Die Tatsache, dass Kathryn Stockett selbst während der Apartheid aufwuchs und den Zwiespalt zwischen ihrer weißen Familie und ihrer Liebe zu ihrem schwarzen Kindermädchen kennt, lässt den Leser sehr nah an das Geschehen heranrücken.
'Gute Geister' ist zu einem meiner Lieblingsbücher geworden. Es macht einen wütend und traurig, es lässt einen aber auch schmunzeln und vor allem lässt es einen, wenn man die Buchdeckel zuklappt, mit einer begründeten Hoffnung zurück.

„Minny,Aibbeleen und Skeeter“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Zum Glück gibt es Bücher, über die man ringsherum einfach alles vergisst, manchmal sogar den Ausstieg aus Bus oder Bahn ! Das Buch Die Guten Geister gehören für mich in jedem Fall dazu und sind jetzt schon eines meiner Lieblingsbücher !
1962 in Jackson, Mississippi sammelt Skeeter, eine junge weiße Frau mit journalistischen Ambitionen,
Zum Glück gibt es Bücher, über die man ringsherum einfach alles vergisst, manchmal sogar den Ausstieg aus Bus oder Bahn ! Das Buch Die Guten Geister gehören für mich in jedem Fall dazu und sind jetzt schon eines meiner Lieblingsbücher !
1962 in Jackson, Mississippi sammelt Skeeter, eine junge weiße Frau mit journalistischen Ambitionen, die Lebensgeschichten der schwarzen Dienstmädchen,die eigentlich die unentbehrlichen Ersatzmütter für die Kinder der weißen Herrschaft sind ! Jeder ,- der Vom Winde verweht - kennt, kennt auch Mummy ,die Sklavin! Allerdings nur im Zusammenhang mit Scarlett und ihren Schwestern, ein ihr zugehöriges eigenes Leben wird nicht gezeigt und ihr nicht zugestanden ! Das dies in den 60iger Jahren noch so ist - ist einfach erschütternd !
Ein bemerkenswertes Buch über wunderbare Frauen, ob schwarz oder weiß , ein unvergesslicher Südstaatenroman, der zu Herzen geht und ein tolles Debüt mit autobiografischem Hintergrund der Autorin !

„Wer es noch nicht kennt, sollte es als Taschenbuch auf jeden Fall lesen!“

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Ein Debut voller Wärme und Humor.
„Gute Geister“ ist das beste Buch, das ich seit langem gelesen habe. Ein fesselnder Roman über Mut, Freundschaft und Menschen, die für ihre Überzeugungen eintreten.
Das Cover und der Titel werden dem Buch nicht so ganz gerecht, man könnte eine triviale Geschichte dahinter vermuten, aber dem ist nicht
Ein Debut voller Wärme und Humor.
„Gute Geister“ ist das beste Buch, das ich seit langem gelesen habe. Ein fesselnder Roman über Mut, Freundschaft und Menschen, die für ihre Überzeugungen eintreten.
Das Cover und der Titel werden dem Buch nicht so ganz gerecht, man könnte eine triviale Geschichte dahinter vermuten, aber dem ist nicht so. In einem guten Schreibstil schreibt Kathryn Stockett eine wirklich fesselnde Geschichte über tapfere, mutige Frauen. Absolut lesens- und empfehlenswert!

„Ein Schmöker der bleibt...“

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Dieses Buch habe ich erst vor kurzem gelesen, Cover und Filmrezensionen haben es für mich nicht zur ersten Wahl gemacht. Zum Glück fiel es mir doch noch in die Hände und so tauchte ich ein die 1960er Jahre der amerikanischen Südstaaten. Gruselig und unvorstellbar wie die sogenannte Rassentrennung dort gelebt wurde (und wird?).
Die
Dieses Buch habe ich erst vor kurzem gelesen, Cover und Filmrezensionen haben es für mich nicht zur ersten Wahl gemacht. Zum Glück fiel es mir doch noch in die Hände und so tauchte ich ein die 1960er Jahre der amerikanischen Südstaaten. Gruselig und unvorstellbar wie die sogenannte Rassentrennung dort gelebt wurde (und wird?).
Die Autorin erzählt die Geschichte einer jungen Frau die unter höchst konspirativen Umständen schwarze Dienstmädchen zu ihren Arbeitgebern befragt um daraus ein Buch zu machen.
Trotz allem Ernst kommt der Humor nicht zu kurz, und manchmal ist eine Torte eine Lebensversicherung

„Bedienstete und andere Wesen“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Als die junge "Skeeter" ,stolz auf ihre guten Noten, vom College wieder nach Hause kommt,fertigt ihre Mutter sie nur dahingehend ab, das alle ihre Jugendfreundinnen Gottseidank verheiratet sind und teilweise auch schon Kinder haben...Aber welche Mann will schon so einen "Blaustrumpf" wie die lange "Skeeter"(=Heuschrecke) zur Frau?!
Auch
Als die junge "Skeeter" ,stolz auf ihre guten Noten, vom College wieder nach Hause kommt,fertigt ihre Mutter sie nur dahingehend ab, das alle ihre Jugendfreundinnen Gottseidank verheiratet sind und teilweise auch schon Kinder haben...Aber welche Mann will schon so einen "Blaustrumpf" wie die lange "Skeeter"(=Heuschrecke) zur Frau?!
Auch ihr heißgeliebtes Kindermädchen ist nicht mehr da, sie wurde entlassen und das junge Mädchen vermisst sie schmerzhaft.
Aber in Jackson, Mississippi ,Anfang der 60er Jahre, hatten Schwarze bzw.Farbige einen noch schwereren Stand als im heutigen Amerika und wer mit ihnen verkehrt, ist bald genauso ausgegrenzt.
Skeeter jedoch hat einen wilden Plan: sie will nicht länger in dieser beschränkten Kleinstadt versauern und nimmt den Tipp einer Verlagsfrau ernst, ein ungewöhnliches Sujet für ein Buch zu nehmen, das sie selbst verfassen will: ein Buch über die Arbeit und das Leben der guten Geister:sprich der Dienstboten in der Stadt, die für ihre weissen Herren den Dreck wegmachen dürfen und selber wie Dreck behandelt werden.Bis sie allerdings zwei schwarze Frauen findet, die über ihre Schatten springen und gemeinsam mit dem jungen Ding ein Buch über ihr Leben verfassen, braucht es schon etwas mehr als Überredungskünste...
Absolut überzeugend aus ihren verschiedenen Blickwinkeln erzählt, verfolgen wir die nicht ungefährliche ! Arbeit der drei Protagonistinnen, spannend, glaubwürdig,witzig und Herzschmerz erzeugend - dieser Roman einer jungen, weißen(!) Autorin ist ein kleiner Schatz
und jederzeit lesenswert !!!
UND in dieser schönen Leinen-Ausgabe auch ein wunderbares Geschenk !

M. Döll, Thalia-Buchhandlung Wetzlar

Ein wirklich toller Roman über ein brisantes Thema, das auch heute leider noch sehr aktuell ist, zeitgleich aber auch ein Roman über Freundschaft und Zusammenhalt. Ein wirklich toller Roman über ein brisantes Thema, das auch heute leider noch sehr aktuell ist, zeitgleich aber auch ein Roman über Freundschaft und Zusammenhalt.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Eins der schönsten Bücher der letzten 10 Jahre! Bitte unbedingt lesen, verschenken, immer wieder lesen! Eins der schönsten Bücher der letzten 10 Jahre! Bitte unbedingt lesen, verschenken, immer wieder lesen!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Der Südstaatenroman über den alle Welt spricht. Spätestens seit der erfolgreichen Verfilmung gehört dieses Buch zu den modernen Klassikern. Der Südstaatenroman über den alle Welt spricht. Spätestens seit der erfolgreichen Verfilmung gehört dieses Buch zu den modernen Klassikern.

Eva Bahlmann, Thalia-Buchhandlung Bremen

Ein kraftvoller Roman, der das Thema Rassismus in Mississippi 1962 aus der Sicht von bei weißen Familien beschäftigen Frauen zeigt. Mit einem Ende das hoffen lässt! Ein kraftvoller Roman, der das Thema Rassismus in Mississippi 1962 aus der Sicht von bei weißen Familien beschäftigen Frauen zeigt. Mit einem Ende das hoffen lässt!

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Kurzweilig und einfühlsam nimmt einen dieses Buch mit in die 60er Jahre der USA, wo Rassentrennung den Alltag beherrscht. Großartig erzählt und auch schön verfilmt! Kurzweilig und einfühlsam nimmt einen dieses Buch mit in die 60er Jahre der USA, wo Rassentrennung den Alltag beherrscht. Großartig erzählt und auch schön verfilmt!

Nadja Schwarz, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Spannend und unwahrscheinlich berührend - bester Roman seit langem. Spannend und unwahrscheinlich berührend - bester Roman seit langem.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein Buch, dass bewegt, mitreißt, einfühlsam und wachrüttelnd ist. Es fesselt und begeistert und regt zum nachdenken an. Ein klasse Umgabg mit einem ernsten Thema Ein Buch, dass bewegt, mitreißt, einfühlsam und wachrüttelnd ist. Es fesselt und begeistert und regt zum nachdenken an. Ein klasse Umgabg mit einem ernsten Thema

Heike Heinlein, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Ein wunderbares Buch mit tiefen Einblicken in die damalige Zeit.
Man liebt die schwarzen Dienstmädchen, leidet und hofft mit ihnen!
Spannend wie ein Krimi!

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Man liebt die schwarzen Dienstmädchen, leidet und hofft mit ihnen!
Spannend wie ein Krimi!

Kristina Urban, Thalia-Buchhandlung Berlin

Starke Charaktere, die nicht immer gewinnen, aber auch nie aufgeben. Starke Charaktere, die nicht immer gewinnen, aber auch nie aufgeben.

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Tragisch ist die Geschichte des Romans. Kathrin Stockett schafft es aber sensibel und mit Humor an den Richtigen Stellen einen hervorragenden Roman zu schaffen. Tragisch ist die Geschichte des Romans. Kathrin Stockett schafft es aber sensibel und mit Humor an den Richtigen Stellen einen hervorragenden Roman zu schaffen.

S. Möller, Thalia-Buchhandlung Bonn

Ein Buch das Herz und Seele wärmt.Eine junge Frau träumt vom großen Durchbruch und stellt sich gegen die Zustände der 60er Jahre.Lieblingsbuch! Ein Buch das Herz und Seele wärmt.Eine junge Frau träumt vom großen Durchbruch und stellt sich gegen die Zustände der 60er Jahre.Lieblingsbuch!

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Liebevoll beschriebene Heldinnen, die mit Mut, Wut und Humor, ein Kapitel amerikanischer Geschichte näherbringen. Liebevoll beschriebene Heldinnen, die mit Mut, Wut und Humor, ein Kapitel amerikanischer Geschichte näherbringen.

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Einfühlsam und zugleich schonungslos beschreibt die Autorin die großen Probleme und die kleinen Zeichen von Freundschaft und Liebe zwischen schwarz und weiß in den 1960er Jahren Einfühlsam und zugleich schonungslos beschreibt die Autorin die großen Probleme und die kleinen Zeichen von Freundschaft und Liebe zwischen schwarz und weiß in den 1960er Jahren

4Frauen in den 50er Jahren in Loisianna. Alle ganz unterschiedlich, alle wollen ausbrechen. Wundervoll! 4Frauen in den 50er Jahren in Loisianna. Alle ganz unterschiedlich, alle wollen ausbrechen. Wundervoll!

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Bewegende und humorvolle Geschichte. Bewegende und humorvolle Geschichte.

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Große Geschichte, im kleinen erzählt: wie schwer die Aufhebung der Rassentrennung in die Köpfe ging und warum hinter jedem Mann mit weisser Robe eine Frau mit Nähmaschine steht! Große Geschichte, im kleinen erzählt: wie schwer die Aufhebung der Rassentrennung in die Köpfe ging und warum hinter jedem Mann mit weisser Robe eine Frau mit Nähmaschine steht!

Natalie Krone, Thalia-Buchhandlung Vechta

Unglaublich einfühlsam beeindruckender Roman. Sehr authentisch verfasst. Dieses Buch lässt den Leser nicht mehr los! Unglaublich einfühlsam beeindruckender Roman. Sehr authentisch verfasst. Dieses Buch lässt den Leser nicht mehr los!

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Sprachlich genial, tolle Figuren, berührendes Thema und gutem Humor. Der Film dazu lohnt sich auch. Ein Buch was man gelesen haben sollte! Sprachlich genial, tolle Figuren, berührendes Thema und gutem Humor. Der Film dazu lohnt sich auch. Ein Buch was man gelesen haben sollte!

S. Schmidt, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Stockett lässt eine zauberhafte, tragische Geschichte mit sehr viel Südstaatenflair entstehen. Gebannt folgt man den Protagonistinnen in ihre Leben und fiebert mit ihnen. Fesselnd! Stockett lässt eine zauberhafte, tragische Geschichte mit sehr viel Südstaatenflair entstehen. Gebannt folgt man den Protagonistinnen in ihre Leben und fiebert mit ihnen. Fesselnd!

Andrijana Prce, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Am faszinierendsten fand ich die Beschreibungen des Alltags, die so genau und lebhaft beschrieben wurden, das man meint die Küchendüfte zu riechen und die Sonne zu spüren. Am faszinierendsten fand ich die Beschreibungen des Alltags, die so genau und lebhaft beschrieben wurden, das man meint die Küchendüfte zu riechen und die Sonne zu spüren.

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Ein Schmöker über die Rassentrennung im Amerika der 60er Jahre! Erschreckend realistisch, aber teilweise auch urkomisch beschrieben. Ein Schmöker über die Rassentrennung im Amerika der 60er Jahre! Erschreckend realistisch, aber teilweise auch urkomisch beschrieben.

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So schön, intelligent und humorvoll. Und dennoch mit Tiefgang! So schön, intelligent und humorvoll. Und dennoch mit Tiefgang!

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Ein großes Buch über Mut, Vertrauen und die Rassentrennung. Trotz des ernsten Themas leicht und mit viel Humor geschrieben. Ein Highlight! Ein großes Buch über Mut, Vertrauen und die Rassentrennung. Trotz des ernsten Themas leicht und mit viel Humor geschrieben. Ein Highlight!

„Drei "Gute Geister"“

Jutta Mudder, Thalia-Buchhandlung Emden

Mississippi im Jahre 1962: Die schwarzen Frauen arbeiten für die weißen als Dienstmädchen. Skeeter lernt durch die Treffen mit ihren weíßen Freundinnen Aibileen kennen, die als Kindermädchen und Haushaltshilfe arbeitet. Durch Aibileen lernt sie das Dienstmädchen Minny kennen, die das Herz auf der Zunge trägt. Diese 3 Frauen finden sich Mississippi im Jahre 1962: Die schwarzen Frauen arbeiten für die weißen als Dienstmädchen. Skeeter lernt durch die Treffen mit ihren weíßen Freundinnen Aibileen kennen, die als Kindermädchen und Haushaltshilfe arbeitet. Durch Aibileen lernt sie das Dienstmädchen Minny kennen, die das Herz auf der Zunge trägt. Diese 3 Frauen finden sich zu einem, in der Zeit ganz ungewöhnlichen und auch gefährlichen Projekt zusammen, da sie sich die unmenschlichen Behandlungen nicht länger gefallen lassen wollen.
Ein Buch, das zum Nachdenken anregt.

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Packende Story, sympathische Protagonisten, herzerwärmende Dialoge. Ein Roman, den man nicht so schnell aus der Hand legen und vergessen wird. Packende Story, sympathische Protagonisten, herzerwärmende Dialoge. Ein Roman, den man nicht so schnell aus der Hand legen und vergessen wird.

„Grenzen überschreiten“

Ulrike Seine, Thalia-Buchhandlung Lingen

Ich denke das Amerika der frühen 60er Jahre ist an Prüderie und gewachsenem Rassismus kaum zu überbieten. Und dann gibt es diesen wunderbaren Roman, der zeigt wie sich andere Wege finden, wenn man nur den Schritt wagt. Toll und dazu noch unterhaltsam geschrieben. Ich denke das Amerika der frühen 60er Jahre ist an Prüderie und gewachsenem Rassismus kaum zu überbieten. Und dann gibt es diesen wunderbaren Roman, der zeigt wie sich andere Wege finden, wenn man nur den Schritt wagt. Toll und dazu noch unterhaltsam geschrieben.

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Ein wunderbarer Roman
von PMelittaM aus Köln am 01.04.2017

1962: Skeeter Phelan hat gerade ihr Journalistikstudium beendet und ist in ihre Heimatstadt Jackson/Mississippi heimgekehrt. Sie ist die Einzige aus ihrem Freundeskreis, die nicht ihr Studium abgebrochen hat, um zu heiraten und Kinder zu bekommen. Ihre Mutter möchte Skeeters ledigen Zustand so bald wie möglich beendet sehen, doch Skeeter... 1962: Skeeter Phelan hat gerade ihr Journalistikstudium beendet und ist in ihre Heimatstadt Jackson/Mississippi heimgekehrt. Sie ist die Einzige aus ihrem Freundeskreis, die nicht ihr Studium abgebrochen hat, um zu heiraten und Kinder zu bekommen. Ihre Mutter möchte Skeeters ledigen Zustand so bald wie möglich beendet sehen, doch Skeeter will vor allem eins: Ihr Studium nutzen und einen guten Job bekommen, sie will schreiben, aber zuerst müssen Ideen her. Aibileen arbeitet als Dienstmädchen bei Skeeters Freundin Elizabeth und ist auch dafür zuständig, sich um deren kleine Tochter zu kümmern – und sie ist, wie all die anderen Dienstmädchen, farbig. Als Skeeter mitbekommt, dass Aibileen – und nicht nur diese – von ihren Dienstherren eigene Toiletten gebaut bekommen, damit sie nicht die der Familie, bei der sie beschäftigt sind, benutzen, keimt in ihr eine Idee: Warum nicht die Dienstmädchen interviewen und ein Buch darüber schreiben, wie es ist, als Farbige bei Weißen zu arbeiten. Das ist jedoch ein sehr gefährliches Unterfangen und jemanden zu finden, der sich interviewen lässt, ist sehr schwer … Die Autorin ist selbst in den Südstaaten der USA aufgewachsen und wurde von einem farbigen Dienstmädchen groß gezogen, wie sie in ihrem Nachwort schreibt, sie weiß also, wovon sie spricht. Mit dem Bundesstaat Mississippi und vor allem mit der Stadt Jackson hat sie zudem einen Ort ausgesucht, der in der Geschichte der Farbigen in den USA eine traurige Rolle einnimmt. So hat Kathryn Stockett auch einige reale historische Personen und Gegebenheiten in ihren Roman mit einfließen lassen, sei es der Mord an Medgar Evers, der erst Jahrzehnte später gesühnt wurde, sei es Martin Luther King und seine „Ich habe einen Traum“-Rede, sei es J: F. Kennedys Ermordung, aber auch Popkulturelles, wie Bob Dylan und die Stones. Das gibt dem Roman ein ordentliches Quantum Authentizität und regt den Leser dazu an, sich mehr mit der Thematik auseinanderzusetzen. Erzählt wird die Geschichte (bis auf ein Kapitel) abwechselnd von Skeeter, Aibileen und einer weiteren Farbigen, Minny, im Präsens in Ich-Form. Als Leser taucht man so tief ein in das Geschehen ein, das man eben nicht nur aus Skeeters Sicht verfolgt, sondern auch hautnah aus der der beiden Dienstmädchen. Auch das trägt viel zur Authentizität bei, zumal die Autorin die Erzählung Skeeters sprachlich von der der beiden anderen unterscheidet, deren Sprache ist eindeutig restringierter. Farbige, vor allem Frauen, hatten kaum die Möglichkeiten, die Schule abzuschließen, mussten schon sehr früh in Arbeit gehen. Man muss schon sehr oft schlucken, wenn man liest, wie es den Farbigen jener Zeit ging. Schön aber auch, zu sehen, dass nicht alle Weißen absolut rassistisch dachten, dass es auch Vertrauen und Freundschaft zueinander geben konnte, auch wenn man das besser geheim hielt. Man kann aber auch erkennen, wie krank ein System ist, das Rassen trennen möchte, aber den Farbigen das Aufziehen der weißen Kinder überlässt. Die Charaktere sind der Autorin sehr gut gelungen. Aibileen hat rund 20 fremde Kinder großgezogen, ist alleinstehend, ihr Sohn lebt nicht mehr. Sie versucht, dem ihr anvertrauten Kind nicht nur Selbstvertrauen zu vermitteln, sondern auch, dass Farbige und Weiße lediglich durch die Hautfarbe verschieden sind. Minny ist einiges jünger, aber Aibileens beste Freundin. Sie hat einen prügelnden Ehemann und mehrere Kinder. Durch ihr vorlautes Mundwerk hat sie es nicht leicht, ihre Stellungen zu behalten. Skeeter bleibt nicht nur wegen ihrer Hautfarbe gegenüber den beiden Dienstmädchen eher blass, doch auch sie bringt sich durch ihr Projekt in Gefahr, zumindest macht sie sich zu einer Außenseiterin in der weißen Oberschichtgesellschaft. Mit Skeeter kommt aber auch einiges an Humor in den Roman, der dadurch nicht nur bedrückend wirkt. Die Antagonistin, Hilly Holbrook, ist Rassistin durch und durch, sie kann man so richtig schön verachten. Ein weiterer Charakter erscheint mir erwähnenswert: Celia Foote. Sie hat in die weiße Oberschicht eingeheiratet, stammt aber aus ärmlichen Verhältnissen und eckt daher auch ständig an. Ihr Mädchen jedoch behandelt sie eher als gleichberechtigt, gleichwertig, hier kommt die Distanz eher von diesem, das Celias Verhalten nicht recht einzuordnen weiß. Mir hat Celia sehr gut gefallen, neben Aibileen ist sie die interessanteste Figur im Roman. Der Autorin ist ein wunderbarer Roman gelungen, der Stoff zum Nachdenken bietet und den man unbedingt lesen sollte.

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Ein Buch, das das Herz erwärmt
von VroniMars aus Coburg am 18.02.2014

Bereits der Film "The Help" hat mich sehr angesprochen. Eigentlich wollte ich mir das Buch dann sparen, denn ich sehe mir grundsätzlich alle Buchverfilmungen erst an, nachdem ich das Buch gelesen habe. In dem Fall bekam ich das Buch aber zum Geburtstag geschenkt und ich bin froh, dass es... Bereits der Film "The Help" hat mich sehr angesprochen. Eigentlich wollte ich mir das Buch dann sparen, denn ich sehe mir grundsätzlich alle Buchverfilmungen erst an, nachdem ich das Buch gelesen habe. In dem Fall bekam ich das Buch aber zum Geburtstag geschenkt und ich bin froh, dass es so war. Das Buch hat doch noch mehr zu bieten. Es erzählt die Geschichte von weißen und schwarzen Amerikanern in den Sechzigern. Es werden vor allem Alltagsprobleme des zwischenmenschlichen Miteinanders und am Rande auch gewalttätige Konflikte geschildert. Manche Rezensenten kritisieren, dass zu wenig auf Letzteres eingegangen wird. Ich persönlich finde die Autorin hat sich genau richtig entschieden, den Rassismus und Benachteiligung muss nicht unmittelbar mit offener Diskriminierung und Gewalt veranschaulicht werden. Nein, hier sehen wir Diskriminierung im Alltag, so wie es allen Schwarzen tagtäglich ergangen ist. Rassismus versteckt hinter Heucheleien. "Bist du nicht froh, dass du deine eigene Toilette bekommst?" Rassismus, den vor allem die weiße Mittelschichtsamerikanerin der Sechziger an den Tag legte, den sie hinter einer freundlichen Fassade auch verstecken kann. Mich hat das Buch aber auch deshalb überzeugt, weil es sehr viel Wärme und Herz hat. Ein Buch, indem Trauer und Freude Hand in Hand gehen.... Klare Kaufempfehlung!

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Einfach: GENIAL
von Vladimir Rodriguez aus Bulach am 19.12.2013

ist definitiv ein wunderbares Buch, das ein Thema behandelt, das leider heute noch aktuell ist. Sicher hat sich vieles verändert, aber die Lektüre dieses Buches sensibilisiert und öffnet die Augen und lässt einen nachdenken, auch über das eigene Denken und Handeln. The Help (Film) ist Super, habe ich selber... ist definitiv ein wunderbares Buch, das ein Thema behandelt, das leider heute noch aktuell ist. Sicher hat sich vieles verändert, aber die Lektüre dieses Buches sensibilisiert und öffnet die Augen und lässt einen nachdenken, auch über das eigene Denken und Handeln. The Help (Film) ist Super, habe ich selber 5x geschaut bis jetzt.

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