Hallo Leben, hörst du mich?

(27)
Was würdest du tun, wenn du allein mit deiner Mom lebst, die manchmal ihre “ruhigen Tage” hat, und du planst, deinen iPod mit einer selbstgebauten Rakete ins All zu schießen, um den Außerirdischen das menschliche Leben auf der Erde zu erklären?
Ganz einfach: Der 11-jährige Alex wagt gemeinsam mit seinem Hund Carl Sagan die große Reise quer durchs Land zu einer Convention von Raketen-Nerds. Dabei lernt er nicht nur die unterschiedlichsten Menschen kennen, sondern erfährt auch eine Menge über Freundschaft, Familie, Liebe und all die anderen Dinge, die das Leben als Mensch so lustig, traurig, wunderschön und überraschend machen. Und zum Schluss ist Alex´ Welt um viele kostbare Freundschaften und sogar eine Schwester reicher.
Rezension
"Und genau darüber hätte sich Carl Sagan, anders als über das "Cosmos"-Remake, das sich als Fortsetzung seines Lebenswerks missversteht, mindestens einen neuen Stern gefreut."
Portrait
Jack Cheng wurde in Shanghai geboren und ist in Michigan aufgewachsen. Er lebte neun Jahre in New York, wo er als Werbetexter gearbeitet hat und Mitbegründer einer interaktiven Design-Agentur war. 2014 hat er Brooklyn verlassen und verbrachte einen Winter in Südafrika. Seitdem war er eigentlich mehr oder weniger immer unterwegs. Zurzeit lebt er in Detroit. Nach seinem Belletristikroman These Days ist Hallo Leben, hörst du mich? sein erstes Buch für jüngere Leser.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 384, (Printausgabe)
Altersempfehlung 12 - 99
Erscheinungsdatum 06.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783641187811
Verlag Cbt
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„Ein Leben auf dem iPod“

E.Rieger, Thalia-Buchhandlung Frankfurt

In diesem Buch begleiten wir Alex auf seinem Roadtrip zur Raketen-Nerd-Convention und gleichzeitig auf seiner Reise zwischen seinen Träumen und der Realität.
Er will seinen iPod mit einer selbstgebauten Rakete ins Weltall schießen, damit die Außerirdischen einen Einblick in unser, und speziell in Alex', Leben gewinnen können. Und
In diesem Buch begleiten wir Alex auf seinem Roadtrip zur Raketen-Nerd-Convention und gleichzeitig auf seiner Reise zwischen seinen Träumen und der Realität.
Er will seinen iPod mit einer selbstgebauten Rakete ins Weltall schießen, damit die Außerirdischen einen Einblick in unser, und speziell in Alex', Leben gewinnen können. Und das ist in seinem Fall nicht immer einfach. Mit 11 Jahren selbst noch ein Kind, muss Alex öfter die Aufgaben seiner Mutter übernehmen, die ihre "ruhigen Tage" hat und eben so ist, wie sie ist.
Auf dieser Reise lernt Alex einiges über die Dinge, die das Leben lustig, traurig und eben lebenswert machen.

„Das Leben als Mensch“

Barbara Mahlkemper, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Ein Junge nimmt sein Leben auf.
Für die Außerirdischen, die wissen sollen, wie es hier auf der Erde ist.
Jack Cheng hat nicht vergessen, wie man sich als Kind fühlt.
Das macht sein Buch so besonders.
Das logische Denken, mit dem Alex alle Geschehnisse und Gefühle gleichberechtigt nebeneinander stellt, lässt viel Platz für das eigene
Ein Junge nimmt sein Leben auf.
Für die Außerirdischen, die wissen sollen, wie es hier auf der Erde ist.
Jack Cheng hat nicht vergessen, wie man sich als Kind fühlt.
Das macht sein Buch so besonders.
Das logische Denken, mit dem Alex alle Geschehnisse und Gefühle gleichberechtigt nebeneinander stellt, lässt viel Platz für das eigene Erleben des Lesers, und man beginnt, Alltägliches neu zu überdenken.
Du bist Deine eigene Welt.

„Eine eindrucksvolle Reise“

Julia Deuling, Thalia-Buchhandlung Peine

Ein I-Pod mit den Gedanken eines 11 jährigen Jungen. Mit seinen Empfindungen und Sorgen vertraut er sich seinem Aufnahmegerät an, um es dann in den Weltraum zu schicken.
Eine abenteuerliche Reise durch Amerika beginnt.
Wundervolle Worte, eine tolle Geschichte und eine bildhafte Sprache machen dieses Buch zu etwas ganz Besonderem!
Ein I-Pod mit den Gedanken eines 11 jährigen Jungen. Mit seinen Empfindungen und Sorgen vertraut er sich seinem Aufnahmegerät an, um es dann in den Weltraum zu schicken.
Eine abenteuerliche Reise durch Amerika beginnt.
Wundervolle Worte, eine tolle Geschichte und eine bildhafte Sprache machen dieses Buch zu etwas ganz Besonderem!

Sabrina Müller, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Ein ganz besonderes Jugendbuch, Alex Sicht auf die Welt ist genauso einmalig, wie seine Art, mit allem umzugehen, was er erlebt.
Die Zeit vergeht beim Lesen viel zu schnell. Tipp!
Ein ganz besonderes Jugendbuch, Alex Sicht auf die Welt ist genauso einmalig, wie seine Art, mit allem umzugehen, was er erlebt.
Die Zeit vergeht beim Lesen viel zu schnell. Tipp!

„Die Menschheit auf einem goldenen iPod“

Lisa Kleinwächter, Thalia-Buchhandlung Bad Zwischenahn

Alex hat eine große Mission! Er hat es sich fest vorgenommen seinen goldenen iPod, voller Tonaufnahmen über das Leben auf der Erde, mit einer selbstgebauten Rakete ins Weltall zu schicken.
Zusammen mit seinem Hund macht er sich auf die Reise zum großen Raketenfestival um sein Vorhaben in die Tat umzusetzen.
Mit seinen elf Jahren ist
Alex hat eine große Mission! Er hat es sich fest vorgenommen seinen goldenen iPod, voller Tonaufnahmen über das Leben auf der Erde, mit einer selbstgebauten Rakete ins Weltall zu schicken.
Zusammen mit seinem Hund macht er sich auf die Reise zum großen Raketenfestival um sein Vorhaben in die Tat umzusetzen.
Mit seinen elf Jahren ist er schon ziemlich erwachsen, kümmert sich um seine Mutter, wenn sie mal wieder einen ihrer "ruhigen" Tage hat und schmeißt den Haushalt ganz alleine.
Doch sein kleiner Road-Trip entwickelt sich ganz anders als erwartet und ein spannendes Abenteuer beginnt...

„Ich jedenfalls kann dich hören!“

H. Becker, Thalia-Buchhandlung Dresden

Manchmal kann das Verantwortungsbewusstseinsalter noch so hoch sein und doch verschließt man vor manchen Sachen die Augen. Ein Buch zwischen "Lebe deinen Traum" und "Verlier nicht die Wirklichkeit aus den Augen". Alex lernt die tollsten Menschen an den seltsamsten Orten kennen. Das Buch besteht vollständig aus Aufnahmen fürs All und Manchmal kann das Verantwortungsbewusstseinsalter noch so hoch sein und doch verschließt man vor manchen Sachen die Augen. Ein Buch zwischen "Lebe deinen Traum" und "Verlier nicht die Wirklichkeit aus den Augen". Alex lernt die tollsten Menschen an den seltsamsten Orten kennen. Das Buch besteht vollständig aus Aufnahmen fürs All und so wird man direkter Zeuge der Geschehnisse. Ein Roman, der sich lohnt!

„Für alles Fans von "Simpel" und "Wunder"“

Alina Tiedemann, Thalia-Buchhandlung Wolfsburg

Alex ist 13 und hat ein ganz festes Ziel vor Augen: Er will seine eigene Rakete auf einem speziellen Festival starten lassen. Und trotz seines schweren Lebens schafft er es, weil er einfach ein toller Kerl ist!
Ein ganz wunderbaren Buch über Lebensziele, Ideale, Freundschaft, Familie und Liebe.
Alex ist 13 und hat ein ganz festes Ziel vor Augen: Er will seine eigene Rakete auf einem speziellen Festival starten lassen. Und trotz seines schweren Lebens schafft er es, weil er einfach ein toller Kerl ist!
Ein ganz wunderbaren Buch über Lebensziele, Ideale, Freundschaft, Familie und Liebe.

„Lesenswert!“

Celine Weber, Thalia-Buchhandlung Wiesmoor

Ein unglaublich toller Jugendroman, der dem Leser viele Momente zum Nachdenken, aber auch zum Lachen schenkt. Mit einer Menge Gefühl und Humor lässt uns Alex die schönen Seiten des Lebens entdecken. Ein unglaublich toller Jugendroman, der dem Leser viele Momente zum Nachdenken, aber auch zum Lachen schenkt. Mit einer Menge Gefühl und Humor lässt uns Alex die schönen Seiten des Lebens entdecken.

Linda Schmidt, Thalia-Buchhandlung Iserlohn

Aufgrund des ungewöhnlichen Schreibstil wirkt die Geschichte sehr realistisch und bringt den Leser zum Schmunzeln und gleichzeitig zum weinen und leiden. Ein besonderes Buch Aufgrund des ungewöhnlichen Schreibstil wirkt die Geschichte sehr realistisch und bringt den Leser zum Schmunzeln und gleichzeitig zum weinen und leiden. Ein besonderes Buch

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein Roadtrip der besonderen Art! Die Fragen des kleinen Alex (11) & seine Sicht der Dinge muten fast philosophisch an, und geben uns den Blick frei, auf die Schönheit des Lebens. Ein Roadtrip der besonderen Art! Die Fragen des kleinen Alex (11) & seine Sicht der Dinge muten fast philosophisch an, und geben uns den Blick frei, auf die Schönheit des Lebens.

Lisa Schott, Thalia-Buchhandlung Marburg

Nach dem Lesen ist man einfach glücklich, die Welt für einen Moment durch Alex' Augen gesehen zu haben! Nach dem Lesen ist man einfach glücklich, die Welt für einen Moment durch Alex' Augen gesehen zu haben!

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  • 28796153
    Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone
    von Mark Haddon
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    von Louis Sachar
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    Das Schicksal ist ein mieser Verräter
    von John Green
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  • 34207943
    Sofies Welt
    von Jostein Gaarder
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  • 37190590
    Rico Gesamtausgabe, Band 1 - 3 (Rico und Oskar )
    von Andreas Steinhöfel
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    Eine Geschichte der Zitrone
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
27 Bewertungen
Übersicht
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Wir sehen uns dann im Kosmos
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 11.05.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es geht um einen kleinen Jungen mit einem großen Hobby: Alex will den Außerirdischen die Erde und das menschliche Leben erklären – genauso wie sein Held und Vorbild, der Wissenschaftler Carl Sagan. Der schickte nämlich 1977 zwei goldene "Schallplatten" mit Botschaften und Informationen über die Erde ins All, mit... Es geht um einen kleinen Jungen mit einem großen Hobby: Alex will den Außerirdischen die Erde und das menschliche Leben erklären – genauso wie sein Held und Vorbild, der Wissenschaftler Carl Sagan. Der schickte nämlich 1977 zwei goldene "Schallplatten" mit Botschaften und Informationen über die Erde ins All, mit den Raumsonden 'Voyager 1' und 'Voyager 2.' Also lackiert Alex seinen iPod einfach golden und fängt an, alles darauf zu sprechen, was die Außerirdischen seiner Meinung nach wissen sollten; den iPod will er dann bei einem Raketenfestival mit seiner selbstgebauten Rakete 'Voyager 3' ins All schicken. Als Leser merkt man jedoch schnell, dass im Leben des Jungen noch viel mehr passiert als nur dieses Projekt und der nahende Raketenstart, denn er erzählt seinen außerirdischen Freunden durchaus auch persönliche Dinge. Der Titel "Hallo Leben, hörst du mich?" ist gut gewählt. denn das Buch deckt tatsächlich die volle Bandbreite des Lebens ab: das Lustige und Schöne genauso wie das Schlimme oder Traurige. Es wird alles sehr unverfälscht beschrieben und der Leser ist immer ganz nah und unmittelbar dran an Alex' Gedanken, da die Geschichte ausschließlich durch seine Aufnahmen erzählt wird. Das ist manchmal etwas holprig – er ist schließlich nur ein kleiner Junge, der erzählt, was ihm gerade so in den Sinn kommt, und dabei erwachsener klingen möchte, als er ist –, aber mir hat das gut gefallen, weil es alles umso glaubhafter macht. Es geht nicht nur um den Raketenstart, sondern um eine Vielzahl von Themen, wie zum Beispiel die psychische Erkrankung von Alex' Mutter. Diese führt dazu, dass er mit seinen 11 Jahren in die Rolle des Erwachsenen gedrängt wird und sich um Dinge wie Putzen, Einkaufen und Kochen kümmern muss. Außerdem geht es um Freundschaft, Mut, Abenteuer, Außerirdische und ganz, ganz oft um den Wissenschaftler Carl Sagan... Alex' Reise ist wirklich eine außergewöhnliche, in deren Verlauf er Dinge findet, von denen er gar nicht wusste, dass er sie sucht. Er geht eigentlich mit großer Ernsthaftigkeit an sein Projekt heran, das führt dann aber oft zu den lustigsten Situationen – die er dann wiederum sehr ernsthaft beschreibt und gar nicht versteht, warum andere Menschen um ihn herum so seltsam darauf reagieren?! Den Humor fand ich großartig, denn auch, wenn er oft daraus entsteht, dass Alex etwas unfreiwillig Komisches sagt oder tut, ist er dennoch nicht herabwertend. Die Charaktere werden wunderbar beschrieben, lebendig und authentisch. Auch wenn der Leser sie nur indirekt durch Alex' Aufnahmen kennenlernt, bekommt man ein sehr gutes Gefühl für ihre verschiedenen Persönlichkeiten, und das ist ein echtes Kunststück des Autors. Besonders erstaunlich ist das bei Zed: Veganer mit Schweigegelübde, Hippie und grundguter Mensch. Wie der Autor seine Persönlichkeit rüber bringt, obwohl Alex' Aufnahmen normal nur sein Schweigen aufzeichnen, ist grandios! Alex selber ist altklug, intelligent und verantwortungsbewusst über sein Alter hinaus und dabei doch noch Kind genug, um bei einer Enttäuschung in Tränen auszubrechen. Es ist unglaublich rührend, wie sehr er seinen Hund liebt, den er nach seinem großen Vorbild natürlich 'Carl Sagan' genannt hat, und überhaupt ist er einfach ein sehr lieber kleiner Kerl, dem man nur das Beste wünscht. Es ist nicht nur eine rührende, sondern auch eine sehr spannende Geschichte. Am Anfang fragt man sich: wird Alex' Rakete wirklich fliegen? Wie geht es mit ihm und seiner Mutter weiter? Aber dann passieren so wahnsinnig viele Dinge, und aus der Reise zum Raketenfestival wird eine große persönlich Suche, die mich nicht mehr losgelassen hat. Fazit: Ein kleiner Junge reist ganz alleine zu einem Raketenfestival, um dort mit einer selbstgebauten Rakete seinen goldenen iPod ins All zu schicken, auf dem er Botschaften für die Außerirdischen aufgenommen hat. Aber natürlich ist das alles nicht so einfach, und auf dem Weg findet Alex oft nicht das, was er gesucht hat, dafür aber Freundschaft, Abenteuer, tausend neue Erfahrungen und sogar eine ganz wichtige Person, von der er gar nicht wusste, dass es sie gibt. Der Schreibstil ist sehr ungewöhnlich, passt aber in meinen Augen perfekt zur Geschichte: das Buch ist sozusagen eine Mitschrift von Alex' Aufnahmen. Obwohl der Leser die Geschehnisse dadurch immer nur aus seinem Blickwinkel sieht, wirken auch die anderen Charaktere sehr vielschichtig und glaubhaft, und Alex' Erlebnisse sind ungeheuer spannend, dabei aber auch bewegend und zum Nachdenken anregend.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
eine Hommage an das Leben, die Liebe und die Freundschaft
von meggie aus Mertesheim am 21.04.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Alex ist 11 Jahre alt und interessiert sich für das Weltall, die Sterne und Außerirdische. Er will unbedingt am SHAFT teilnehmen, einem Raketenfestival. Dort will er mit seiner selbstgebauten Rakete seinen goldenen iPod ins Weltall schießen, und hofft, dass ihn Außerirdische finden und seine Aufnahmen anhören. Zusammen mit seinem Hund... Alex ist 11 Jahre alt und interessiert sich für das Weltall, die Sterne und Außerirdische. Er will unbedingt am SHAFT teilnehmen, einem Raketenfestival. Dort will er mit seiner selbstgebauten Rakete seinen goldenen iPod ins Weltall schießen, und hofft, dass ihn Außerirdische finden und seine Aufnahmen anhören. Zusammen mit seinem Hund Carl Sagan fährt er mit dem Zug zum Festival, natürlich nicht ohne vorher für seine Mutter Essen vorzukochen und ihr zu sagen, dass er sie lieb hat. Auf dem Weg zum Festival lernt er Zed kennen, der ein Schweigegelübde abgelegt hat. Zed ist ebenfalls raketenbegeistert und will am SHAFT teilnehmen. Beim Start der selbstgebauten Rakete geht diese jedoch kaputt und Alex ist am Boden zerstört. Eine Mail eines Ahnenforschungsinstituts heitert ihn jedoch wider etwas auf, denn diese behaupten, sein totgeglaubter Vater wohne in Las Vegas. Also macht sich Alex zusammen mit Zed und dem ebenfalls kennengelernten Steve auf, um Alex Vater zu finden. Und plötzlich dreht sich das Leben aller um 180 Grad. Das Ungewöhnliche an dem Buch ist nicht die Erzählweise aus Sicht eines 11jährigen Kindes, der eigentlich viel älter wirkt, sondern die einzelnen Kapitel. Diese sind nämlich nicht wie "normale" Kapitel aufgebaut, sondern geben die Aufnahmen wieder, die Alex auf seinem iPod macht. D. h. man liest, was Alex und die anderen Charaktere erzählen oder miteinander besprechen. In eckigen Klammern kommen dann auch mal Geräusche dazu, wie [Hundegebell] oder [Geräusch quietschender Reifen]. Am Anfang fand ich dies sehr gewöhnungsbedürftig, doch kann nach kurzer Zeit fand ich es sogar sehr einfach zu lesen. Alex ist für seine 11 Jahre schon ziemlich verantwortungsbewusst, was wohl auch daran liegt, dass er einen großen Helferdrang besitzt. Und dies muss er auch, denn seine Mutter wirkt sehr teilnahmslos und scheint sich auch nicht um Alex kümmern zu können. So macht Alex eigentlich alles alleine. Er sorgt dafür, dass er in die Schule geht, ordentlich angezogen ist oder immer etwas zum Essen im Haus ist. Er putzt, kocht, hat einen kleinen Job an der Tankstelle und immer wieder Zeit, an seiner Rakete zu bauen, um diese dann am SHAFT-Festival steigen zu lassen. Auf seinem iPod nimmt er Passagen auf, die er zusammen mit der Rakete ins Weltall schicken möchte, damit Außerirdische ihn finden und wissen, wie es denn auf der Erde eigentlich so ist. Die Aufnahmen sind teilweise sehr emotional und mehr als einmal musste ich schwer schlucken. Da sie auch noch von einem Kind gesprochen werden bzw. der Schreibstil eher kindlich wirkt, ist es doppelt so schwer, über manche Dinge hinwegzusehen. Wir lernen nämlich die Welt aus Alex Sicht kennen. Er versteht nichts von dem Erwachsenen, manche Dinge kann er auch noch nicht verstehen, aber er versucht immer wieder, sich in die Gedankenwelt eines Erwachsenen hineinzuversetzen. So denkt man auch manchmal: Mensch, Alex, das brauchst Du doch gar nicht zu verstehen. Und doch weiß er teilweise ganz genau, was denn so vor sich geht. Alex musste ein Stück weit erwachsen werden, weil seine Mutter eben so ist, wie sie ist. Und so übernimmt Alex ihre Aufgaben. Dies führt dazu, dass er sehr selbstständig ist und sich eben keine Gedanken darum macht, dass er jetzt mit 11 Jahren alleine mit dem Zug durchs Land reist, um dann auf einem Raketenfestival zu übernachten. Er hat zwar einen Bruder namens Ronnie, doch dieser wohnt in Los Angeles und hat aufgrund seines Berufes nur spärlich Zeit für seine Familie. So kommt es, dass Alex mit ihm telefoniert, Ronnie jedoch nicht richtig zuhört und so irrtümlicherweise die Erlaubnis dafür erteilt, dass sich Alex auf den Weg macht. Alex Blick auf die Welt ist eine Mischung aus kindlicher Energie und den wissenschaftlichen Fakten, die er aus Büchern kennt. Und so ergeben sich Schlussfolgerungen, die einem manchmal den Mund offen stehen lassen. Alex ist eben ein ungewöhnlicher Junge, der auch die Gabe hat, an ungewöhnliche Leute zu geraten. Die Geschichte lebt von den kindlichen Momenten Alex', den Begegnungen mit netten und chaotischen Menschen, den seltsamen Verknüpfungen und vor allem dem zwischenmenschlichen Zusammenspiel. Gepaart mit dem flüssigen Schreibstil des Autors ist man völlig gefesselt von der Story und verliebt sich immer mehr - in Alex, in Zed, in Steve und eben in alles, was passiert. Es ist tiefgründig, melancholisch, spassig und lebensfroh zugleich. Und genau diese Mischung macht die Geschichte zu etwas Einzigartigem und damit zu meinem April-Highlight im Jahr 2017. Fragt man sich zu Anfang, wie es denn sein kann, dass eine Mutter sich nicht um ihr Kind kümmert oder zumindest ein anderer Erwachsener ein Auge auf Alex hat, kommt erst im Laufe der Geschichte heraus, was eigentlich wirklich los ist. Nach und nach rückt die Wahrheit ins Licht und mit jeder gelesenen Seite will man Alex mehr an sich drücken und ihm helfen. Man kann wirklich froh sein, dass er Leute trifft, die es gut mit ihm meinen. Es gibt wenige Bücher, die mit einer eigentlich traurigen Story so dermaßen Frohsinn und Lebensmut verbreiten können. Dieses Buch gehört definitiv dazu. Fazit: Eine faszinierende Geschichte rund ums Leben.

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...
von Weinlachgummi aus Schwarzwald am 06.04.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Hallo Leben, hörst du mich? Hier hat mich gleich der Titel angesprochen. Noch dazu finde ich das Cover ansprechend. Die Gestaltung passt sehr schön zum Inhalt. Man sieht einen Jungen mit einem Hund, der eine Rakete steigen lässt. Der Klappentext klang auch interessant, außerdem hat sich der Autor von... Hallo Leben, hörst du mich? Hier hat mich gleich der Titel angesprochen. Noch dazu finde ich das Cover ansprechend. Die Gestaltung passt sehr schön zum Inhalt. Man sieht einen Jungen mit einem Hund, der eine Rakete steigen lässt. Der Klappentext klang auch interessant, außerdem hat sich der Autor von Das blubbern von Glück positiv zum Buch geäußert, da ich beim Lesen des Klappentextes an dieses Buch denken musste, passte dies super. Manchmal sind die Wolken in meinem Kopf so groß und grau und dick, dass sich dann durch meine Augen Sturm und Gewitter entladen. Seite 29 Zum Inhalt. Alex ist 11 Jahre alt, aber er ist so verantwortungsbewusst wie ein 13 Jähriger. Den sein Bruder ist schon längst nach LA gezogen und seine Mum hat oft ihre ruhigen Tage. Deswegen kümmert er sich um das Essen und den Haushalt. Seine Leidenschaft sind Raketen und das Weltall, sein größter Held Carl Sagan, nachdem er auch seinen Hund benannt hat. Deswegen will er auch unbedingt zum Raketen Festival, um dort seinen goldenen iPod ins Weltall zu jagen. Auf diesem hat er für die Außerirdischen nämlich jede Menge aufgenommen. So begibt er sich auf eine sehr turbulente Reise, die so einige Überraschungen beinhaltet. Vom Stil her hat das Buch mich etwas an Das blubbern nach Glück und Die Sache mit dem Glück erinnert. Jack Cheng hat einen jugendlich gerechten Schreibstil, der aber auch gut von Erwachsenen gelesen werden kann. Alex nimmt auf seinem iPod Nachrichten für die Außerirdischen auf und diese Nachrichten bekommen wir als Leser vorgesetzt. Und zwar nur diese Nachrichten, wir erfahren nur das was er ihnen erzählt und beschreibt. Dies macht einen speziellen Charme des Buches aus. Ist manchmal aber auch etwas anstrengend gewesen. Manchmal erzählt Alex die Erlebnisse, manchmal ist man aber auch live dabei und dann werden die Dialoge wiedergegeben und dies fand ich etwas anstrengend. Am Anfang jedes Kapitels steht die Nummer der Aufnahme und die Dauer und als kleines Detail gibt es noch das Bild einer Rakete. Die Charaktere. Alex ist ein spezieller 11 Jähriger, ganz selbstverständlich übernimmt er viel Verantwortung. Seine Mission einen goldenen iPod ins Weltall zu schießen ist eine treibende Kraft bei ihm. Er mag alles, was mit dem Universum zu tun hat und liebt seinen Hund. Seine kindliche Naivität ist manchmal erfrischend und erheiternd. Doch ganz selten war ich auch mal genervt, auf eine Art, wie Kinder nun mal Erwachsene nerven können, mit ihrer Überschwänglichkeit und ihrer Ungeduld. Auf seiner Reise lernt er einige individuelle Menschen kennen. Da wäre Zed, der ein Schweigegelübde abgelegt hat. Und Steve, der versucht mit allem Geld zu verdienen. Wie kann ich tapfer sein, wenn ich so traurig bin.... Eben genau deshalb. Denn wenn man nur tapfer ist wenn man glücklich ist, dann ist das gar keine Tapferkeit. Seite 135 Zur Geschichte. Ich mag solche Roadtrips sehr gerne, deswegen habe ich mich über diesen Aspekt sehr gefreut. Außerdem spielt das Thema Freundschaft und auch Familie hier eine wichtige Rolle. Aber auch Einzigartigkeit und dass man nicht aufgeben darf. Ich habe es genossen Alex auf seiner Reise zu begleiten und mit zu erleben, wie er so einige Menschen trifft. Einen großen Spannungsbogen gab es für mich nicht, trotzdem kam bei mir keine Langeweile auf und ich habe die Geschichte am Stück gelesen. Fazit: Trotz kleiner Kritikpunkte eine schöne Geschichte. Ein Roadtrip, verbunden mit den Themen Familie und Freundschaft und natürlich dem Weltall. Ungewöhnlicher Erzählstil und liebenswerte Charaktere.

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