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Hanoi Hospital

Vietnam-Krimi

(6)
Rezension
"Wunderbarer Krimi von einem Vietnamkenner, sehr lesenswert, spannend und voller Überraschungen. Klare Kauf- und Leseempfehlung!" (Axel Mierke, Green Tiger Travel)
Portrait

David Frogier de Ponlevoy hat von 2006 bis 2014 in Vietnam als Journalistenausbilder, PR-Berater, Moderator, Stadtführer und Publizist gearbeitet. In diesen acht Jahren hat er unter anderem mit 30 anderen Passanten an einer (sehr kleinen) Bushaltestelle vor einem Hagelsturm Zuflucht gesucht, ist gemeinsam mit dem nationalen Opernensemble aufgetreten, hat zwei deutschen Außenministern den Literaturtempel gezeigt, auf einem abgelegenen Markt Blutegelschutzstrümpfe gekauft und um 4 Uhr morgens mit Einheimischen am Rande des Urwalds die Fußball-WM im Fernsehen verfolgt, bis der Strom ausfiel. Seit seiner Rückkehr arbeitet er in Darmstadt als Redakteur und fragt sich manchmal, wie viel davon er nur geträumt hat.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum November 2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-943176-91-9
Reihe Länderkrimis
Verlag Conbook Medien GmbH
Maße (L/B/H) 211/137/30 mm
Gewicht 434
Auflage 1
Verkaufsrang 25.507
Buch (Taschenbuch)
12,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Rezension zu "Hanoi Hospital"
von Zsadista am 01.01.2016

Vietnam. Linh ist eigentlich Journalistin. Doch sie arbeitet in der Agentur „nur“ als Übersetzerin für vietnamesische Artikel ins Deutsche. Als sie dann endlich ins journalistische Geschehen eingreifen will, kommt sie nicht weit. Enttäuscht will sie ihr Interview abbrechen, da bekommt die alte Dame einen seltsamen Anfall und stirbt. Und... Vietnam. Linh ist eigentlich Journalistin. Doch sie arbeitet in der Agentur „nur“ als Übersetzerin für vietnamesische Artikel ins Deutsche. Als sie dann endlich ins journalistische Geschehen eingreifen will, kommt sie nicht weit. Enttäuscht will sie ihr Interview abbrechen, da bekommt die alte Dame einen seltsamen Anfall und stirbt. Und das direkt im Krankenhaus. Geschockt macht sich Linh auf den Nachhauseweg. Doch kurz darauf stirbt ein Kind an den gleichen Symptomen. Linh macht sich ihre eigenen Gedanken, doch niemand will das hören. Dann kommt Linh’s Cousine Anne aus Deutschland nach Vietnam. Sie absolviert in Hanoi ein Praktikum und versteht sich sehr gut mit Linh. Da es mittlerweile noch mehr Tote gibt vertraut sich Linh Anne, die eigentlich Van Anh heißt, an. Langsam aber sicher, werden die beiden in einen Strudel von Geheimnissen, Mord und Tod gezogen. Werden sie das Geheimnis hinter der Maskerade aufdecken können? „Hanoi Hospital“ ist ein sogenannter Vietnam Krimi. Für mich war der Krimi-Teil schon fast eine Nebensache. Ich war so fasziniert von der fremden Welt Vietnams, dass ich gar nicht so auf den Krimi fixiert war. Der Autor David Frogier de Ponlevoy gab so tiefgründige Blicke in die Welt Vietnams, dass ich schon fast selbst in Hanoi stand. Die Umstände der ständigen Bestechungen, die doch schlechte medizinische Versorgung der Bevölkerung und das Zusammenleben in der Familie war einfach faszinierend. Die Abgründe zwischen reicher und armer Bevölkerung sind fast unüberwindbar. Der Schreibstil ist klar und spannend. Durch die kleinen Kapitel ist man im Lesefluss kaum zu stoppen. Alle Kapitel sind auch sehr übersichtlich mit den Namen des jeweiligen Protagonisten betitelt. Daher ist man auch immer sehr schnell im entsprechenden Geschehen und muss nicht erst überlegen, wo man gerade ist. Am Ende des Buches gibt es dann einige Infos, auf die man während dem Lesen drauf zugreifen kann. Eine Namensliste mit jeweiliger Erklärung, die Aussprache einiger Namen, sowie das Glossar. Gerade das Glossar ist sehr informativ und hat mir sehr gut gefallen und auch geholfen. Ich finde den Roman als ein sehr gelungenes Debüt des Autors und erhoffe mir weitere gute Bücher von Herrn Frogier de Ponlevoy. Eine Empfehlung von mir für alle, die auch gerne mal Bücher lesen, die nicht immer nur in Europa oder Amerika spielen. Gerade deswegen fand ich „Hanoi Hospital“ ein so gelungenes Buch.

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Exotische Kulisse für einen Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 30.12.2015

Hanoi Hospital ist ein Krimi, der in Vietnam spielt und neben einer spannend erzählten Krimihandlung viele Einblicke in das Leben vor Ort in Vietnam bietet. Erzählt wird das Geschehen aus drei verschiedenen Perspektiven, dies erhöht die Spannung und gibt Gelegenheit, Vietnam aus verschiedenen Perspektiven zu sehen. Da ist zum einen Anne,... Hanoi Hospital ist ein Krimi, der in Vietnam spielt und neben einer spannend erzählten Krimihandlung viele Einblicke in das Leben vor Ort in Vietnam bietet. Erzählt wird das Geschehen aus drei verschiedenen Perspektiven, dies erhöht die Spannung und gibt Gelegenheit, Vietnam aus verschiedenen Perspektiven zu sehen. Da ist zum einen Anne, eine Deutsch-Vietnamesin, aufgewachsen in Deutschland, Vater aus Vietnam. Sie hießt eigentlich Van Anh, aber dies wurde in Deutschland zu Anne. In Deutschland wird sie oft als exotische Ausländerin betrachtet, in Vietnam als Viet Kieu, als Auslands-Vietnamesin. Gerade dieser Aspekt des zwischen-zwei- Kulturen-Lebens wird im Buch sehr gut dargestellt, ohne falsche Betroffenheit zu vermitteln. Anne studiert in Deutschland Wirtschaftswissenschaften und kommt für ein Praktikum nach Hanoi. Sie wohnt bei einer ihrer Tanten und wird sofort wieder von der vietnamesischen Großfamilie vereinnahmt. Linh ist eine Cousine von Anne und hat in Vietnam Deutsch studiert, jetzt hat sie eine Stelle im deutschsprachigen Programm des vietnamesischen Radiosenders und versucht sich zur richtigen Journalistin zu entwickeln. Linh ist ein Beispiel für die junge Generation der Vietnamesen, die sich zwischen den Traditionen der Großfamilie und den Anforderungen des modernen Lebens arrangieren müssen. Tuan ist ein junger Mann vom Land, der in die Großstadt Hanoi gezogen ist, um dort Geld und Glück zu finden. Doch das Geld lässt auf sich warten, bisher häuft er eher Schulden an. Und sein Glück mit der schönen Yen wird bedroht, als Yen erkrankt und eine Odysee durch das vietnamesische Gesundheitswesen beginnt. Tuan steht als Beispiel für viele Menschen, die aus einer ärmlichen bäuerlichen Existenz auf dem Land in die Großstadt ziehen in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Als Annes vietnamesische Großmutter vor ihren Augen nach heftigem Nasenbluten stirbt und auch Linh bei Recherchen in einem Krankenhaus einen gleichartigen Todesfall erlebt, beginnen die beiden mit Nachforschungen, die sie auf viele falsche Fährten aber auch unbemerkt in große Gefahr bringen. Und zwischendurch wirkt Yen, die Freundin von Tuan, immer schwächer - wird auch sie ein Opfer werden? Dies wird alles sehr spannend erzählt, mit viel Hintergrundwissen und vielen kleinen Geschichten und Anekdoten, die das Buch bebildern und ein lebendiges Bild vom Alltagsleben in Vietnam bieten. Da gibt es die Süßigkeiten-Verkäuferin, eine ehemalige Soldatin als Bettlerin, traditionelle Apotheken und überfüllte Kliniken, moderne Cafes und traditionelle Garküchen, die Gemeinde der Deutschen Expats in Hanoi und die Verwandten, die Anne und Linh dauernd fragen, wann sie denn nun endlich heiraten... All dies ergibt ein buntes Kaleidoskop und es lässt sich wunderbar lesen. Und durch den Kriminalfall ist zusätzlich spannend. Für mich war es ein wahres Lesevergnügen und ich hätte immer weiter lesen können. Aber natürlich muss der Fall auch gelöst werden und irgendwann war das Buch zu Ende. Leider. Und nun möchte ich ganz ganz dringend nach Vietnam reisen.

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Gelungener Kriminalroman, der den Leser nach Vietnam entführt
von PMelittaM aus Köln am 27.12.2015

Die Deutsch-Vietnamesin Anne reist wegen eines Praktikums nach Vietnam, nicht ohne auch ihre Verwandten dort zu besuchen. Als sie miterleben muss, wie ihre Großmutter im Krankenhaus stirbt und erfährt, dass es weitere Todesfälle mit ähnlichen Symptomen gibt, macht sie sich mit der Journalistin Linh daran, Klarheit über die Hintergründe... Die Deutsch-Vietnamesin Anne reist wegen eines Praktikums nach Vietnam, nicht ohne auch ihre Verwandten dort zu besuchen. Als sie miterleben muss, wie ihre Großmutter im Krankenhaus stirbt und erfährt, dass es weitere Todesfälle mit ähnlichen Symptomen gibt, macht sie sich mit der Journalistin Linh daran, Klarheit über die Hintergründe zu erhalten. Ein Kriminalroman der mit „Die Leiche ...“ anfängt, hat direkt meine Aufmerksamkeit, so auch hier, zumal der Autor einen direkt ins Geschehen wirft und von Anfang an spekulieren lässt. Nicht nur der Start in den Roman ist gelungen, er hat mir rundum gut gefallen. Das Setting sprach mich schon im Vorfeld an, einen Kriminalroman aus Vietnam hatte ich noch nicht gelesen, der Autor kennt das Land zudem sehr gut, ich freute mich auf einen spannende Geschichte, die mir zusätzlich Land und Leute nahebringt – und auch das ist dem Autor sehr gut gelungen. Erzählt wird aus mehreren Perspektiven, neben Anne, die sich sowohl in Deutschland als auch in Vietnam fremd fühlt, und Linh, die in Hanoi aufgewachsen ist, lernt man Tuan kennen, der vom Land in die Stadt kam, um sein Glück zu finden und dessen Freundin Yen schwer erkrankt. Eine weitere Perspektive kommt später dazu, über die ich jedoch an dieser Stelle nichts sagen möchte, um nichts vorwegzunehmen. Auch Vietnam selbst kommt gut zum Tragen, wir lernen es von allen möglichen Seiten kennen, sowohl aus Sicht der Einheimischen als auch der Ausländer, erhalten sowohl städtische als auch ländliche Einsichten und auch Geschichte, Sprache und Kultur werden angesprochen. Ich fühlte mich schnell mittendrin in Vietnam. Die Charaktere sind gut gelungen und wirken authentisch, ihre Handlungen und Emotionen sind nachvollziehbar dargestellt. Mir hat gefallen, dass durch sie verschiedene Bevölkerungsgruppen in den Mittelpunkt gestellt werden. Der Autor erzählt sehr anschaulich, das Kopfkino springt direkt an. Es gibt einige Szenen, die mich emotional berühren, bei anderen sollte man das sehr nützliche, umfangreiche Glossar im Anhang, zu Rate ziehen, auch, um sie richtig einordnen zu können. Neben dem Glossar finde ich auch die Anmerkungen des Autors sehr interessant, das Personenregister hätte ich nicht unbedingt benötigt, wer aber Probleme mit den vielen fremd klingenden Namen hat, wird bestimmt dankbar dafür sein. Auch den Fall finde ich gelungen, man kann gut miträtseln, er ist ausreichend spannend, bietet Möglichkeiten mit zu zittern, und die Auflösung ist logisch konstruiert und hat mir gut gefallen. Besonders mochte ich, dass der Autor die Geschichte ausklingen lässt, wir erfahren noch, wie es mit den Charakteren weitergeht. Der Roman hat mich sehr gut unterhalten, ich habe Einiges über Vietnam erfahren und einen interessanten Kriminalroman lesen können, den ich nur ungern wieder aus der Hand gelegt habe. Ich hoffe sehr, dass David Frogier de Ponlevoy weitere (Kriminal)Romane schreiben wird, ich würde sie sehr gerne lesen. Diesen hier empfehle ich gerne weiter, vor allem jenen, die gerne Kriminalromane lesen, die in „fremden“ Ländern spielen, aber auch allen, die gute Krimis mögen.

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