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Harte Jahre - starke Frauen

Südtirolerinnen erzählen

(4)
Das Buch erzählt wahre Geschichten aus dem Leben von fünf Südtirolerinnen, beginnend in der Habsburger Monarchie um 1900 bis heute. Unter dem gemeinsamen Hintergrund von Faschismus, Krieg, Nachkriegszeit und Aufbruch in die Moderne berichten sie von ihrem Weg durch das 20. Jahrhundert, gezeichnet von schwerer Arbeit, Armut und Unterdrückung, aber auch von Momenten des Glücks, von Kraft und Stärke.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 192 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 08.10.2015
Sprache Deutsch
EAN 9788868391140
Verlag Athesia
Dateigröße 875 KB
eBook
9,99
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Kundenbewertungen

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beeindruckende Lebensgeschichten von 5 tiroler Frauen
von einer Kundin/einem Kunden aus Freudenberg am 03.11.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Klapptext: Das Buch erzählt wahre Geschichten aus dem Leben von fünf Südtirolerinnen, beginnend in der Habsburger Monarchie um 1900 bis heute. Unter dem gemeinsamen Hintergrund von Faschismus, Krieg, Nachkriegszeit und Aufbruch in die Moderne berichten sie ihren Weg durch das 20. Jahrhundert, gezeichnet von schwerer Arbeit, Armut und Unterdrückung, aber... Klapptext: Das Buch erzählt wahre Geschichten aus dem Leben von fünf Südtirolerinnen, beginnend in der Habsburger Monarchie um 1900 bis heute. Unter dem gemeinsamen Hintergrund von Faschismus, Krieg, Nachkriegszeit und Aufbruch in die Moderne berichten sie ihren Weg durch das 20. Jahrhundert, gezeichnet von schwerer Arbeit, Armut und Unterdrückung, aber auch von Momenten des Glücks, von Kraft und Stärke. Sehr authentisch und bildhaft haben es die Autorinnen verstanden uns die Lebensgeschichten dieser Frauen nahe zu bringen.Schon nach den ersten Seiten war ich total begeistert und konnte das Buch kaum noch aus den Händen legen.Wir erhalten einen Eindruck was die Frauen alles erlebt und durch gemacht haben.In diesen schweren Zeiten,die politisch und wirtschaftlich sehr geprägt waren,mussten Sie sich beweisen.Gerade die beiden Weltkriege und auch die Nachkriegszeit erforderten viel Energie,Kraft und Aufopferung,Ihr Leben war gezeichnet von harter Arbeit und Unterwürfigkeit.Sie hatten die Pflicht den Haushalt zu führen,Kinder zu gebären und groß zu ziehen.Selbst denken und Ihre eigenen Wünsche zu verwirklichen das gab es nicht.Sie konnten nur davon Träumen.Und so haben Sie sich Ihrem Schicksal ergeben und gelernt damit zu recht zu kommen.Trotz dieser schwierigen Bedingungen waren Sie mit Ihrem Leben zufrieden und freuten sich auch über kleine schöne Dinge.Es hat mich emotional sehr berührt und bewegt davon zu lesen.Schön fand ich auch das die Geschichten aus der Ich-Perspektive erzählt wurden.Durch den sehr interessanten und einfühlsamen Erzählstil wurde ich förmlich in die Geschichten hinein gezogen.So konnte ich mir alles sehr gut selbst vorstellen.Es gab so viele kleine Details die mich fasziniert und beeindruckt haben.Auch das Cover finde ich sehr ansprechend .Es passt hervorragend zu diesem Buch und den Geschichten.Für mich rundet es das brilliante Werk ab.Ich hatte viele wunderschöne und bewegende Lesemomente mit dieser Lektüre.Ich vergebe glatte 5 Sterne.

Harte Jahre – starke Frauen
von Sikal am 29.09.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Das Buch von Sigrid Mahlknecht-Ebner und Katharina Weiss gibt fünf Südtiroler Frauen eine Stimme. Diese Frauen erzählen aus ihrem Leben im 20. Jahrhundert - zu Zeiten der Weltkriege - welches von Arbeit, Armut und Krieg gezeichnet war. Von Kindesbeinen an mussten Josefine, Toia, Kathi, Augusta und Margareth mit Entbehrungen,... Das Buch von Sigrid Mahlknecht-Ebner und Katharina Weiss gibt fünf Südtiroler Frauen eine Stimme. Diese Frauen erzählen aus ihrem Leben im 20. Jahrhundert - zu Zeiten der Weltkriege - welches von Arbeit, Armut und Krieg gezeichnet war. Von Kindesbeinen an mussten Josefine, Toia, Kathi, Augusta und Margareth mit Entbehrungen, schwierigen Verhältnissen und oftmals vorbestimmten Zielen umzugehen lernen. Frauen waren dazu bestimmt, die Arbeit im Haus und zumeist am Hof zu übernehmen, Kinder zu gebären und groß zu ziehen, den Mann zu unterstützen oder – oftmals durch die Abwesenheit während des Krieges – gar zu ersetzen. Schule, Ausbildung oder vielleicht ein Wunschberuf blieben auf der Strecke. „Zu teuer“ – der allgemeine Tenor. Doch hatten auch diese Frauen Wünsche, Träume und ihre Vorstellungen vom Leben, wurden vielleicht durch Umstände zu einem „General“ oder hüteten ihr einziges besonderes Kleidungsstück in Seidenpapier eingepackt über Jahrzehnte, um es im Moment der Freiheit zu genießen. Abwechslung erlebten sie nur durch einen „Ratsch“ mit der Nachbarin oder den sonntäglichen Kirchgang. Bereits geprägt während der Kindheit, erlaubten sie sich auch im Eheleben keine eigene Meinung, keinen Widerspruch - und so ging die Unterdrückung nahtlos vom Vater auf den Ehemann über. Und trotzdem hat man das Gefühl, dass sie ihr Leben so annahmen wie es für sie bestimmt war, dass sie zufrieden waren, wenn die Kinder gesund waren und regelmäßig Essen auf dem Tisch stand. Ein längst vergangener Tanzabend war eine nette Erinnerung, aber nicht mehr. Sie hatten gelernt durchzuhalten, schwere Zeiten zu überstehen, mit Optimismus nach vorne zu schauen und mit wenig auszukommen. Meine Mutter wurde auch 1933 geboren und auch sie konnte mir bereits viele Geschichten der damaligen Zeit erzählen. Aus ihrem Leben finde ich einige Parallelen zu den dargestellten Porträts. Beeindruckende Lebensgeschichten und ich finde es wichtig, diese festzuhalten, damit sie nicht in Vergessenheit geraten.

Ora et labora
von solveig am 27.09.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

„Bete und arbeite“ - so lautet das Credo der fünf Frauen, aus deren Leben in diesem Buch berichtet wird. Die beiden Autorinnen geben den Bäuerinnen Josefine, Toia, Kathi, Augusta und Margareth eine Stimme; sie haben die Erzählungen gesammelt und so behutsam ins Hochdeutsche geschrieben, dass... „Bete und arbeite“ - so lautet das Credo der fünf Frauen, aus deren Leben in diesem Buch berichtet wird. Die beiden Autorinnen geben den Bäuerinnen Josefine, Toia, Kathi, Augusta und Margareth eine Stimme; sie haben die Erzählungen gesammelt und so behutsam ins Hochdeutsche geschrieben, dass sie authentisch bleiben. Geboren zwischen 1894 und 1943, haben die fünf Tirolerinnen politisch und wirtschaftlich schwierige Zeiten erlebt. Sie wuchsen in ärmlichen Verhältnissen auf und mussten schon als Kinder einen großen Teil der Arbeit in Haus und Hof übernehmen. Häufig wurden sie in entfernte Orte auf Bauernhöfe oder in Haushalte geschickt, um dort zu arbeiten. Der Schulbesuch war für diese schwer arbeitenden Kinder Nebensache und währte nur kurze Zeit. Auch in der Ehe erwartete die Frauen oft ein hartes Schicksal. Ihr Lebensinhalt bestand aus Pflichterfüllung - Kindergebären, arbeiten und beten. Welche Erwartungen hatten sie eigentlich an ihr Leben? Widerspruch wagte keine der Frauen. Gesellschaft und Kirche erwarteten von ihnen strikte Unterordnung: „Wir waren zu Gehorsam erzogen worden, in jeder Lebenslage, und wir waren dafür vorgesehen, zu helfen und zu dienen“ erklärt Augusta (Jahrgang 1933). Dennoch bezeichnen sich die Frauen trotz aller Widrigkeiten und Härten in ihrem Leben als zufrieden. Was macht sie so ausgeglichen? Auch das Foto, welches das Buchcover ziert, lässt sehr eindrucksvoll die Lebensbedingungen der weiblichen Landbevölkerung erahnen. Trotz Not und schwerer Arbeit lächelt das junge Mädchen bereitwillig in die Kamera, sie wirkt nicht bedrückt oder unglücklich. Schlicht und dabei sehr eindrücklich lesen sich die Lebensberichte der fünf Tiroler Bäuerinnen, die stellvertretend für viele Frauen ihrer Generation und ihres gesellschaftlichen Standes von ihren Schicksalen erzählen.