Hell-go-Land

Gekürzte Lesung

(25)
Ein roter Fels im sturmgepeitschten Meer. Darauf Deutschlands abgeschiedenster Polizeiposten. Hier ist ihre neue Dienststelle. Hier war ihr Zuhause. Bis der Albtraum über Anna Krüger hereinbrach. Kaum jemand weiß von ihrer Rückkehr nach Helgoland. Doch schon an ihrem ersten Arbeitstag erwartet sie eine grausame Überraschung, die Anna klarmacht, dass es keine Flucht vor der Vergangenheit gibt. Nicht für sie. Nicht an diesem Ort.
Portrait
Sprecherin: Frank Arnold ist Schauspieler, Regisseur und Sprecher. Seine Stimme ist bekannt aus zahlreichen Hörbüchern, Dokumentarfilmen sowie dem Kulturmagazin „Aspekte“. 2014 wurde er mit dem Deutschen Hörbuch Preis ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Frank Arnold
Anzahl 6
Erscheinungsdatum 14.10.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783956391538
Genre Belletristik
Verlag Audio media GmbH
Auflage 1
Spieldauer 463 Minuten
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Diesen Autor sollte man sich merken ! Ein spannender Krimi, mit kleinen Fehlern. Für alle Helgoland-Fans ein absolutes Muss. Stimmung und Spannung bis zuletzt. Atmosphäre stimmig! Diesen Autor sollte man sich merken ! Ein spannender Krimi, mit kleinen Fehlern. Für alle Helgoland-Fans ein absolutes Muss. Stimmung und Spannung bis zuletzt. Atmosphäre stimmig!

54°11´N, 7°53´O sind die Koordinaten von Helgoland. Selbst hier, weit im Meer, lauert das Verbrechen. Spannende Auszeit mit stürmischer Atmosphäre für Nordseefans. 54°11´N, 7°53´O sind die Koordinaten von Helgoland. Selbst hier, weit im Meer, lauert das Verbrechen. Spannende Auszeit mit stürmischer Atmosphäre für Nordseefans.

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Ein Spitzenkrimi mit viel Lokalkolorit. Super spannende Ermittlerstory mit ganz fiesem Touch. Eine Mischung aus Krimi und Thriller, die kaum loslässt. Lesen!! Ein Spitzenkrimi mit viel Lokalkolorit. Super spannende Ermittlerstory mit ganz fiesem Touch. Eine Mischung aus Krimi und Thriller, die kaum loslässt. Lesen!!

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Atmosphärisch, stimmungsvoll und (fast) durchgehend spannend.
Die Charaktere und der Schauplatz sind toll und am Ende wird alles stimmig aufgelöst und alle Fragen beantwortet.
Atmosphärisch, stimmungsvoll und (fast) durchgehend spannend.
Die Charaktere und der Schauplatz sind toll und am Ende wird alles stimmig aufgelöst und alle Fragen beantwortet.

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Ein mitreißender Thriller mit dramatischer Atmosphäre. Sturm, Kälte und Eisregen sind so gut beschrieben, dass man beim Lesen dagegen ankämpft. Dazu noch eine gute Story! Ein mitreißender Thriller mit dramatischer Atmosphäre. Sturm, Kälte und Eisregen sind so gut beschrieben, dass man beim Lesen dagegen ankämpft. Dazu noch eine gute Story!

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
25 Bewertungen
Übersicht
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3
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0

Solider Insel-Krimi
von NiWa aus Euratsfeld am 07.02.2018

Anna Krüger ist auf Helgoland aufgewachsen. Doch ein Albtraum in ihrer Jugend hat sie von der Insel vertrieben. Nun stellt sie sich der Vergangenheit und tritt eine Stelle am Polizeiposten auf der Insel an. Schon an ihrem ersten Arbeitstag wartet ein blutiger Willkommensgruß auf sie. "Hell-Go-Land“ ist ein atmosphärischer Krimi,... Anna Krüger ist auf Helgoland aufgewachsen. Doch ein Albtraum in ihrer Jugend hat sie von der Insel vertrieben. Nun stellt sie sich der Vergangenheit und tritt eine Stelle am Polizeiposten auf der Insel an. Schon an ihrem ersten Arbeitstag wartet ein blutiger Willkommensgruß auf sie. "Hell-Go-Land“ ist ein atmosphärischer Krimi, der mit den Begebenheiten auf der Insel besticht. Erzberg verdeutlicht die Unerbittlichkeit der Natur und das soziale Gefüge, das aus dem Inselklima entstanden ist. Anna Krüger ist schon länger bei der Polizei und begibt sich auf ihre Heimatinsel Helgoland zurück. Hier tritt sie eine Stelle an, die an und für sich ruhig sein soll. Verbrechen gibt es auf Helgoland kaum und die Polizisten üben sich in routinierter Unterforderung. Doch gemeinsam mit Anna trifft ein grausiger Willkommensgruß auf der Polizeistation ein, der sie und ihre Kollegen erheblich ins Schwitzen bringt … Die Polizeiarbeit auf Helgoland wird von Tim Erzberg sehr eintönig beschrieben. Man hat das Gefühl, dass es dort nur der Ordnung halber einen Posten gibt, und diese Stimmung wird auch von den Beamten und der Bevölkerung geteilt. Dadurch entsteht das Problem, dass die Polizei von Helgoland bei Kollegen am Festland nicht ganz Ernst genommen wird, wodurch sich manche Situation zuspitzen kann. Hier hat mir gefallen, dass die Beamten mal auf sich gestellt sind. Sie haben kaum hochmodernen Schnickschnack, der ihnen bei der Spurenanalyse hilft, sondern müssen methodisch und überlegt vorgehen. Im Gegensatz zu vielen anderen Krimis ist dies als abwechslungsreicher Pluspunkt hervorzuheben. Das Inselfeeling wird sehr schön transportiert. Es ist Winter auf Helgoland und nur die alteingesessenen Bewohner der Insel sind anzutreffen. Noch dazu zieht ein Sturm auf, weshalb Ausgangssperre herrscht, und manche Geschichten vom 2. Weltkrieg zur Sprache kommen. Damit hat Erzberg Helgoland ein umfassendes Gesicht gegeben. Er beschreibt die düstere Seite der Insel, ihre Geschichte, ihre Bewohner und wie hart hier die Winter sind. Der Fall selbst ist solide und gut inszeniert. Durch Annas Vergangenheit auf der Insel weiß man von Vornherein, dass sie ihr Päckchen zu tragen hat, und fühlt sich nicht so richtig daheim. Außerdem ist das blutige Fundstück an sie gerichtet, und man fragt sich, wen sie damals wohl verärgert hat. Dieser Aspekt lässt mich etwas zwiegespalten zurück, weil es ich es nicht unbedingt mag, wenn die Ermittler selbst Teil ihres Falls sind. Dieses Konzept finde ich sehr überstrapaziert, hat aber bei „Hell-Go-Land“ im Großen und Ganzen gut funktioniert. Dabei zeigt Erzberg vor allem Probleme des Insellebens auf und wie wichtig manche Einrichtungen gerade auf begrenztem Lebensraum sind. Meiner Meinung nach hat Tim Erzberg mit „Hell-Go-Land“ einen informativen und unterhaltsamen Krimi geschrieben, dem die dichte Insel-Atmosphäre eine besondere Note verleiht. Ich denke, Krimileser werden damit schöne Lesestunden haben und wer sich für Helgoland interessiert, wird so einiges über das Inselleben erfahren.

Ideale Urlaubslektüre
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 17.08.2017
Bewertet: eBook (ePUB)

Wenn man einen guten Krimi zu schätzen weiß, ist man mit diesem Buch gut bedient. Ich habe es in einem Zug durchgelesen, denn die Spannung baut sich von Seite zu Seite mehr auf. Zwei parallel laufende Erzählstränge - die Verbrechen sowie die Geschehnisse in der Vergangenheit der Protagonistin... Wenn man einen guten Krimi zu schätzen weiß, ist man mit diesem Buch gut bedient. Ich habe es in einem Zug durchgelesen, denn die Spannung baut sich von Seite zu Seite mehr auf. Zwei parallel laufende Erzählstränge - die Verbrechen sowie die Geschehnisse in der Vergangenheit der Protagonistin - verweben sich zu einem interessanten Geflecht und lassen dabei keine Durchhänger im Erzählfluss aufkommen. Das ideale Buch für entspannte Lesestunden - ob im Urlaub oder daheim in der gemütlichen Leseecke.

Wintersturm statt Ferienidylle
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 08.02.2017
Bewertet: Einband: Paperback

Mit Helgoland verbinden die meisten Menschen wohl eher gemütliche Urlaubsatmosphäre (inkl. Strandspaziergang, Heilbad und Matjesbrötchen) als einen zunehmend düsteren Albtraum (inkl. Sturmfront, Ausgangssperre und Blut im Einmachglas). Insofern ist die Wahl des Schauplatzes für diesen Thriller originell - und stimmig, denn nach dem Lesen kann ich nur sagen: Helgoland im... Mit Helgoland verbinden die meisten Menschen wohl eher gemütliche Urlaubsatmosphäre (inkl. Strandspaziergang, Heilbad und Matjesbrötchen) als einen zunehmend düsteren Albtraum (inkl. Sturmfront, Ausgangssperre und Blut im Einmachglas). Insofern ist die Wahl des Schauplatzes für diesen Thriller originell - und stimmig, denn nach dem Lesen kann ich nur sagen: Helgoland im Winter ist geradezu der perfekte Ort für so eine Geschichte! Außerhalb der Urlaubssaison fahren die Fähren ohnehin nur zweimal in der Woche, und bei Unwetter, was wohl nicht selten vorkommt, ist die Insel sogar vollkommen von der Außenwelt abgeschnitten. Jeder kennt jeden auf so einer kleinen Insel, und einer davon soll ein skrupelloses Monster sein...? Gänsehaut vorprogrammiert. Ein Großteil der Spannung entsteht alleine schon durch die klaustrophobische, unheilvolle Atmosphäre. So lebendig, grandios und stimmungsvoll das sturmumtoste Helgoland beschrieben wird, desto blass bleiben jedoch leider manche der Charaktere. Die Geschichte wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. In der Gegenwart sieht der Leser die Geschehnisse vor allem aus Sicht der Polizistin Anna Krüger, an die ein unbekannter Täter grausige Präsente schickt, und aus Sicht der Putzfrau Katharina Loos, die einen unheilvollen Verdacht hat, was ihren Arbeitgeber betrifft, und auf eigene Faust ermittelt. Außerdem fließen immer mal wieder Gespräche zwischen Täter und Opfer in die Geschichte ein, reduziert auf den reinen Dialog. Auch Annas Erinnerungen spielen eine große Rolle. Schnell wird dem Leser klar: vor 8 Jahren muss ihr etwas Furchtbares angetan worden sein auf Helgoland. Etwas, für das ihr nie Gerechtigkeit zuteil wurde, ganz im Gegenteil. Lange wird alles nur angedeutet, und als Anna es dann doch mal jemandem erzählt, bricht der Autor die Szene einfach ab und blendet über zur nächsten - aber das verhindert nicht, dass man sich doch recht schnell einen Teil dessen, was geschehen ist, denken kann. Die Charaktere haben alle viel Potential und auch interessante Eigenheiten. (So hat Anna zum Beispiel ihrer Migräne den Namen Stalin gegeben und spricht gelegentlich mit ihr.) Aber wirkliche Sympathie habe ich weder mit ihr noch mit den anderen Charakteren entwickelt, und sie blieben für mich merkwürdig farblos. Die drei Polizisten sind mit der Situation hoffnungslos überfordert und ermitteln fast stümperhaft, was aber zugegebenermaßen verständlich ist. Kein angeschlossenes Labor, keine Experten für Spurensicherung... Im Grunde sind sie nur eine Dorfpolizei, die normalerweise alles ans Festland weitergibt, was wirkliche Ermittlungen erfordert - nur, dass das jetzt wegen des Sturms eben nicht geht. Nicht nachvollziehen konnte ich hingegen, dass Anna ihren Kollegen ohne ersichtlichen Grund wichtige Dinge vorenthält, wie z.B., dass sie eine Reihe von beunruhigenden SMS erhalten hat. Ein Versuch des Autors, zusätzliche Spannung zu erzeugen, indem er Anna isoliert? Der aufmerksame Leser kann schon früh zumindest eine Ahnung entwickeln, wer hinter den blutigen Post-Sendungen steckt, trotz falscher Fährten - allerdings bleibt spannend, warum derjenige tut, was er tut. Die Auflösung und das Motiv des Täters konnten mich am Schluss aber nur so halbwegs überzeugen. Im Großen und Ganzen gefiel mir der Schreibstil gut, mit kleinen Abstrichen: Immer wieder findet der Autor tolle Bilder und eine großartige Sprachmelodie, oft baut er eine wunderbar dichte, düstere Atmosphäre auf, die alle Sinne anspricht - gelegentlich driftet er aber auch ab ins Melodramatische. Zitat - Anna blickt hinab aufs Meer und bekommt Migräne: Eisig war es und sah doch aus, als würde es dort unten von einem Höllenfeuer zum Kochen gebracht. Im Augenblick der Begegnung mit dem zornigen Gott des Meeres waren sie aufgeflammt, hatte es hinter ihren Augen zu pochen begonnen. Zunächst hatte es sich angefühlt, als packe eine eisige Faust ihren Sehnerv und zöge ihn mit Gewalt in den Schädel. Abschließend möchte ich sagen, dass mich das Buch trotz der angesprochenen Kritikpunkte gut unterhalten hat und dass ich es auch sehr spannend fand. Fazit: Der heimliche Star des Buches ist für mich die Insel Helgoland selbst, denn der Autor beschreibt sie packend und eindringlich - und zeigt sie dabei in einem ganz anderen Licht, als man sie aus Ferienprospekten kennt. Brutale Winterstürme und die damit einhergehende vollkommene Isolation vom Festland bilden die Kulisse für einen Thriller, der seinem Potential in meinen Augen nicht vollständig gerecht wird (besonders die Darstellung der Charaktere hat noch Luft nach oben), aber dennoch hochspannend ist.