Herr aller Dinge

Roman

(32)
Rezension
"Seine Bücher unterhalten nicht nur, sie belehren." WDR 5
"Der Herr aller Dinge ist ein herausragendes Beispiel für einen Roman, der wissenschaftliche Fantasien in real vorstellbare und surreal erlebbare Welten umzusetzen vermag." Kölner Stadt-Anzeiger
"Eine kluge Meditation über das Wesen des Geldes und darüber, wie Menschen den Maschinen, die sie zu ihrem Heil ersonnen haben, anheim fallen können." dradio.de
Portrait
Andreas Eschbach, geboren am 15.09.1959 in Ulm, ist verheiratet, hat einen Sohn und schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Von 1993 bis 1996 war er geschäftsführender Gesellschafter einer EDV-Beratungsfirma. Als Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung "für schriftstellerisch hoch begabten Nachwuchs" schrieb er seinen ersten Roman "Die Haarteppichknüpfer", der 1995 erschien und für den er 1996 den "Literaturpreis des Science Fiction-Clubs Deutschland" erhielt. Bekannt wurde er vor allem durch den Thriller "Das Jesus-Video" (1998), das im Jahr 1999 drei literarische Preise gewann und zum Taschenbuchbestseller wurde. ProSieben verfilmte den Roman, der erstmals im Dezember 2002 ausgestrahlt wurde und Rekordeinschaltquoten bescherte. Mit "Eine Billion Dollar", "Der Nobelpreis" und zuletzt "Ausgebrannt" stieg er endgültig in die Riege der deutschen Top-Thriller-Autoren auf. Nach über 25 Jahren in Stuttgart lebt Andreas Eschbach mit seiner Familie jetzt seit 2003 als freier Schriftsteller in der Bretagne.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz i
Seitenzahl 703, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.09.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783838710136
Verlag Bastei Entertainment
Verkaufsrang 13.097
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

„"Ich weiß, wie man es machen muss, dass alle Menschen reich sind..."“

M. Dupré, Thalia-Buchhandlung Limburg

Andreas Eschbach ist einer meiner Lieblingsautoren. Vor allem ist er aber auch ein Mann mit Visionen. Wie in "Herr aller Dinge", in dem der junge Student Hiroshi Sato sich zur Aufgabe gemacht hat, alle Unterschiede zwischen Arm und Reich abzuschaffen. Mit seinem brillanten Geist hat Hiroshi sich eine unglaublich komplexe, aber gleichzeitig Andreas Eschbach ist einer meiner Lieblingsautoren. Vor allem ist er aber auch ein Mann mit Visionen. Wie in "Herr aller Dinge", in dem der junge Student Hiroshi Sato sich zur Aufgabe gemacht hat, alle Unterschiede zwischen Arm und Reich abzuschaffen. Mit seinem brillanten Geist hat Hiroshi sich eine unglaublich komplexe, aber gleichzeitig auch verblüffend einfache Methode ausgedacht, Produktionsprozesse für Güter aller - und zwar wirklich aller! - Art zu automatisieren. Doch unklar ist es, ob dieser Triumph des Geistes Hiroshi seinem großen Ziel näherbringen wird - die Liebe seiner Kindheitsfreundin Charlotte zu gewinnen.


Wie gesagt: Eschbach ist ein Autor der großen Visonen. Manchmal zu groß - manchmal wirft er in seinen Romanen derart weltbewegende Fragen auf (das ist keine Ironie!), dass die Handlung nur schwer zu einem befriedigenden Abschluß gebracht werden kann.

So ist "Herr aller Dinge" ein visionärer Wissenschaftsthriller über Zukunftstechnologien und wie sie das Leben der Menschheit in den nächsten Jahrzehnten vielleicht einmal verändern könnten. Wer sich für Wissenschaft und einen gut recherchierten Thriller à la Frank Schätzing interessiert, dem sei dieser oder ein anderer von Eschbachs Romanen wärmstens ans Herz gelegt.

„Atemberaubend spannend“

Steffi Jähnichen, Thalia-Buchhandlung Pirna

Der Gedanke, den Unterschied zwischen Arm und Reich zu eliminieren, lässt den Helden des Buches seit seiner Jugend nicht los. Gibt es eine Macht, welche jede Arbeit verrichtet, alles produzieren kann, ohne die Ressourcen aufzubrauchen und Abfälle zu produzieren ?
Ein gewaltiger Eingriff in die Natur - durchaus vorstellbar, aber auch
Der Gedanke, den Unterschied zwischen Arm und Reich zu eliminieren, lässt den Helden des Buches seit seiner Jugend nicht los. Gibt es eine Macht, welche jede Arbeit verrichtet, alles produzieren kann, ohne die Ressourcen aufzubrauchen und Abfälle zu produzieren ?
Ein gewaltiger Eingriff in die Natur - durchaus vorstellbar, aber auch realisierbar ?
Atemberaubend spannend : ein Science Fiction Thriller vom Feinsten !

„Potential für mehr!!“

Florian Haas, Thalia-Buchhandlung Nürnberg (Buchhaus Campe)

Wie immer bei Andreas Eschbach habe ich mir auch hier gewünscht, das Buch würde nicht so schnell vorbei sein. Doch diesmal hauptsächlich deswegen weil es noch soviel zu erzählen gegeben hätte!

Der "Herr aller Dinge" präsentiert sich als wilder Genremix mit verwegenen Ideen für unsere nicht allzu ferne Zukunft und einer hochinteressanten
Wie immer bei Andreas Eschbach habe ich mir auch hier gewünscht, das Buch würde nicht so schnell vorbei sein. Doch diesmal hauptsächlich deswegen weil es noch soviel zu erzählen gegeben hätte!

Der "Herr aller Dinge" präsentiert sich als wilder Genremix mit verwegenen Ideen für unsere nicht allzu ferne Zukunft und einer hochinteressanten These zu unserer fernen Vergangenheit. Zwar ist keine der hier vorgestellten Ideen neu, aber auf eine unnachahmliche Art und Weise verpackt. Irgendwo zwischen der epischen Liebesgeschichte, dem crichtonmäßigen Wissenschaftsplot und der SciFi-Auflösung schien dem Autor allerdings selbst die Puste ausgegangen zu sein. Das Ende wirkt gehetzt und man hätte es sich um vieles offener gewünscht, denn Hiroshis Geschichte würde Stoff für etliche Fortsetzungen bieten! Und wer weiß, mit dem einen oder anderen erzählerischen Brückenschlag hätte man sich die Geschichte sogar im Universum von "Quest" und den "Haarteppichknüpfern" vorstellen können. So bleibt man nach der spannenden und abenteuerlichen Lektüre mit gigantischen und dramatischen Bilder im Kopf zurück und hegt irgendwie die Hoffnung, das Eschbach mit dieser Geschichte doch noch nicht abgeschlossen hat.

„Eine bessere Welt?“

Ute Schreiner, Thalia-Buchhandlung Essen

Charlotte, Tochter des französischen Botschafters und Hiroshi, Sohn einer Hausangestellten, sind seit ihrer Kindheit befreundet. Durch den extremen sozialen Unterschied ihrer Herkunft, stellt Hiroshi schon als kleiner Junge Überlegungen an, wie man die Kluft zwischen Arm und Reich schließen kann. Diese Suche nach der Lösung begleitet Charlotte, Tochter des französischen Botschafters und Hiroshi, Sohn einer Hausangestellten, sind seit ihrer Kindheit befreundet. Durch den extremen sozialen Unterschied ihrer Herkunft, stellt Hiroshi schon als kleiner Junge Überlegungen an, wie man die Kluft zwischen Arm und Reich schließen kann. Diese Suche nach der Lösung begleitet ihn sein ganzes Leben und lässt ihn nicht zur Ruhe kommen.

Auch Charlotte ist ihr ganzes Leben auf der Suche. Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, und vor allem, nach dem eigenen Ich.

Immer wieder begegnen sich die Beiden und jedes Mal scheint Hiroshi seinem großen Ziel ein Stückchen näher gekommen zu sein….

Aber, erhalten wir dadurch wirklich eine bessere Welt?

Ein Science-Fiction-Thriller der nach meinem Geschmack zwischendurch einen langen Atem erfordert. Zum Schluss jedoch ein rasantes und spannendes Ende nimmt.

Kristina Urban, Thalia-Buchhandlung Berlin

Faszinierend und erschreckend zugleich wie Eschbach ein Zukunftsszenario vor seinen Lesern ausbreitet. Faszinierend und erschreckend zugleich wie Eschbach ein Zukunftsszenario vor seinen Lesern ausbreitet.

Andrijana Prce, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Keiner kann so komplexe wissenschaftliche und technische Sachen verständlich erklären ohne lehrerhaft zu wirken. Zudem noch ein echt spannender Zukunftsroman. Unbedingt lesen! Keiner kann so komplexe wissenschaftliche und technische Sachen verständlich erklären ohne lehrerhaft zu wirken. Zudem noch ein echt spannender Zukunftsroman. Unbedingt lesen!

V. Huttner, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Science-Fiction, Wissenschaft und spannder Thriller! Science-Fiction, Wissenschaft und spannder Thriller!

„Zukunftsvision“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Im Mittelpunkt steht der Halbjapaner Hiroshi, dessen kindliches Schlüsselerlebnis, daß Arm und Reich sein, Gräben zwischen den Menschen zieht, der Auslöser für ein ganz besonderes Forschungsgebiet ist: Wie kann man den Reichtum abschaffen oder alle Menschen gleich reich machen? Spannende Idee, gewürzt mit einem Schuß Science Fiction Im Mittelpunkt steht der Halbjapaner Hiroshi, dessen kindliches Schlüsselerlebnis, daß Arm und Reich sein, Gräben zwischen den Menschen zieht, der Auslöser für ein ganz besonderes Forschungsgebiet ist: Wie kann man den Reichtum abschaffen oder alle Menschen gleich reich machen? Spannende Idee, gewürzt mit einem Schuß Science Fiction (mit recht glaubwürdigen Thesen) hat die Geschichte leider einige Hänger und wird erst im letzten Drittel richtig spannend. Beeindruckend jedoch, welche Schlußfolgerungen Eschbach daraus zieht.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Recklinghausen

Kein Buch, das man "mal eben" lesen kann. Trotzdem so spannend, dass man es nicht aus der Hand legen will!
Mit seinen unvorhersehbaren Wendungen eine dringende Empfehlung!
Kein Buch, das man "mal eben" lesen kann. Trotzdem so spannend, dass man es nicht aus der Hand legen will!
Mit seinen unvorhersehbaren Wendungen eine dringende Empfehlung!

„Nanotechnologie mal spannend“

Franz-Ludwig Martin, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Schon klasse, was sich Andreas Eschbach als Handlungsbogen da ausgedacht hat. Ein toller Wissenschaftsthriller von der ersten bis zur letzten Seite. Schon klasse, was sich Andreas Eschbach als Handlungsbogen da ausgedacht hat. Ein toller Wissenschaftsthriller von der ersten bis zur letzten Seite.

„Unglaublich!“

Marko Rose, Thalia-Buchhandlung Bremerhaven

Seit der frühen Kindheit kennen sich Hiroshi, Sohn einer Hausangestellten und Charlotte, Tochter eines französischen Diplomaten. Seit diesen Tagen träumt Hiroshi von einer Erfindung, die alle Unterschiede zwischen Arm und Reich aufheben soll. Erst noch eine Idee, will Hiroshi als Erwachsener diese in die Tat umsetzen. Doch entwickelt Seit der frühen Kindheit kennen sich Hiroshi, Sohn einer Hausangestellten und Charlotte, Tochter eines französischen Diplomaten. Seit diesen Tagen träumt Hiroshi von einer Erfindung, die alle Unterschiede zwischen Arm und Reich aufheben soll. Erst noch eine Idee, will Hiroshi als Erwachsener diese in die Tat umsetzen. Doch entwickelt sich seine geplante Erfindung immer mehr eigene Dynamik. Doch auch Charlotte trifft im Laufe der Zeit immer wieder auf Hiroshi und hat ihren Einfluss auf das Geschehen. Auch stellt sich heraus, das eine uralte Kultur vor der Menschheit das Geschehen beeinflusst.
Der Roman nimmt in der zweiten Hälfe immens an Spannung zu. Einige Zusammenhänge sind aber sehr schleppend und allzu fantastisch dargestellt.

„die Welt verändern...“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Einem alten Menschheitstraum geht Andreas Eschbach hier nach, den Unterschied der Menschen aufzuheben - es soll die Unterteilung in Arm und Reich nicht mehr geben und diesem Traum jagt Hiroshi ein junger Mann mit besonderer Intelligenz , hinterher - ausgefeilte Nanotechnik ist seine Antwort auf diesen uralten Konflikt ! Ihm , - nicht Einem alten Menschheitstraum geht Andreas Eschbach hier nach, den Unterschied der Menschen aufzuheben - es soll die Unterteilung in Arm und Reich nicht mehr geben und diesem Traum jagt Hiroshi ein junger Mann mit besonderer Intelligenz , hinterher - ausgefeilte Nanotechnik ist seine Antwort auf diesen uralten Konflikt ! Ihm , - nicht immer an seiner Seite, doch immer in seinen Gedanken ist die extravagante Charlotte,die ebenfalls mit einer besonderen Gabe ausgestattet ist,allerdings kommt die etwas zu kurz für meinen Geschmack !Eine spannende Geschichte, voller Zukunftsmusik hat sich Andreas Eschbach da ausgedacht, die allerdings zwischendrin ein paar Längen aufweist , bevor es temporeich weitergeht !

Alexandra Sand, Thalia-Buchhandlung Landau

Das Thema ist schon interessant, aber es liest sich etwas zäh. Das Thema ist schon interessant, aber es liest sich etwas zäh.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
32 Bewertungen
Übersicht
14
17
1
0
0

Ein Autor, der sich noch traut, langsam zu beginnen
von einer Kundin/einem Kunden aus Bornheim am 30.01.2014

Viele Bücher beginnen heute damit, dass wenigstens eine Bombe explodiert, ein Zombie vorüberwackelt oder ein Computer die Weltherrschaft übernimmt. Wer diese Art von Fastfood-Büchern bevorzugt, ist bei Eschenbachs "Herr aller Dinge" falsch. Das Buch beginnt langsam: wir erleben zwei Kinder, die kindlichen Phantasien nachhängen. Und obwohl wir doch vermuten... Viele Bücher beginnen heute damit, dass wenigstens eine Bombe explodiert, ein Zombie vorüberwackelt oder ein Computer die Weltherrschaft übernimmt. Wer diese Art von Fastfood-Büchern bevorzugt, ist bei Eschenbachs "Herr aller Dinge" falsch. Das Buch beginnt langsam: wir erleben zwei Kinder, die kindlichen Phantasien nachhängen. Und obwohl wir doch vermuten dürfen, dass es nicht bei der Phantasie bleiben wird, sind die ersten 100 Seiten doch wenig aufregend. Ausführlich werden die wichtigsten Charaktäre eingeführt, ihre Motive erläutert und ihre Beziehungen. Nebenbei verdichtet sich immer weiter Hiroshis Idee, er könne alle Menschen reich machen. Wer sich mit Wirtschaftswissenschaften auskennt, wird sofort einwenden, dass das nicht geht. Und selbstverständlich ist das Buch eine Fiktion. Aber mir hat an diesem Buch ausnehmend gut gefallen, dass es so dicht an der Realität bleibt, wie es bei einem Fantasybuch eben möglich ist... und ich habe selbst VWL studiert. Je weiter das Buch voranschreitet, desto stärker verweben sich diese ökonomische Seite des Buches und die technischen Spielereien, mit denen das umgesetzt werden soll. Und so etwa in der Mitte des Buches merkte ich, dass der Spannungsbogen anfing, sich zu spannen. Wer es bisher eher der nette, flüssige Schreibstil Eschenbachs, der mich bei der Stange hielt, wurde ich jetzt immer stärker in den Bann geschlagen. Und im letzten Drittel des Buches war es um mich geschehen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, las auch tief in der Nacht noch weiter und musste wissen, wie es zu Ende geht. Und das Ende... sagen wir: es ist stimmig. Kein Hollywoodende, eher ein würdiges Ende. Ich habe auch später noch oft an das Buch gedacht - was will man mehr: wenn ein Buch den Leser beschäftigt, dann war es ein gutes Buch. In diesem Sinne: sehr empfehlenswert für alle Leser, die gern mal Science Fiction im Sinne des Wortes mögen. Science Fiction in dem Sinn, dass heute bereits bekannte Möglichkeiten bis weit in die Zukunft gedacht werden und man sich überlegt: was wäre wenn...

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Spannend!
von Leni Pawelczynski aus Wiesbaden am 25.03.2012

Eine fesselnde Story um eine große Idee und kleinste Mittel. Ist es ein Thriller, Science Fiction oder ein Roman ? Es ist auf jeden Fall eine hochspannende Mischung aus aktuellen Entwicklungen und Forschungen der Nanotechnik und Fiktion. Fasziniert verfolgte ich Hiroshis Ringen mit den Naniten und den Grenzen menschlicher... Eine fesselnde Story um eine große Idee und kleinste Mittel. Ist es ein Thriller, Science Fiction oder ein Roman ? Es ist auf jeden Fall eine hochspannende Mischung aus aktuellen Entwicklungen und Forschungen der Nanotechnik und Fiktion. Fasziniert verfolgte ich Hiroshis Ringen mit den Naniten und den Grenzen menschlicher Fähigkeiten. Der Oyo ist natürlich der angemessene Rahmen für diesen Technik-Thriller.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Zukunftsthriller mit Brisanz
von Kerstin Ruge aus Cottbus am 21.11.2011
Bewertet: gebundene Ausgabe

Eschbach-Fans sind immer wieder begeistert von seinen Romanen, so auch ich. Faszinierend wie eine anfänglich zarte Geschichte zweier Menschen aus total verschiedenen Lebenswelten, deren Schicksal jedoch eng miteinander verflochten bleibt, einen total dramatischen Verlauf nimmt. Auch wenn man wie ich kein Technik-Visionär ist, weiss man doch um die Brisanz der... Eschbach-Fans sind immer wieder begeistert von seinen Romanen, so auch ich. Faszinierend wie eine anfänglich zarte Geschichte zweier Menschen aus total verschiedenen Lebenswelten, deren Schicksal jedoch eng miteinander verflochten bleibt, einen total dramatischen Verlauf nimmt. Auch wenn man wie ich kein Technik-Visionär ist, weiss man doch um die Brisanz der heute schon existierenden Möglichkeiten. Diesen spannenden Thriller empfehle ich als tolles Männergeschenk, das auch Frau unbedingt lesen kann!

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