Herr aller Dinge

Roman. Ausgezeichnet mit dem Kurd Laßwitz Preis, Kategorie Bester deutschsprachiger SF-Roman 2012

(32)
Rezension
"Der Herr aller Dinge ist ein herausragendes Beispiel für einen Roman, der wissenschaftliche Fantasien in real vorstellbare und surreal erlebbare Welten umzusetzen vermag." Kölner Stadt-Anzeiger "Neben der literarischen Qualität ist es die gelungene Verbindung zwischen wissenschaftlicher Realität und Utopie, gemixt mit einem ordentlichen Quantum Fantasy-Elementen, die diesen Roman lesenswert machen." Lübecker Nachrichten "Seine Bücher unterhalten nicht nur, sie belehren." WDR 5
Portrait
Andreas Eschbach, geboren 1959, studierte Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler, bevor er sich ausschließlich der Schriftstellerei widmete. Er lebt als freier Schriftsteller mit seiner Frau an der französischen Atlantikküste.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 703
Erscheinungsdatum 20.09.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-16833-0
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 185/128/46 mm
Gewicht 598
Auflage 1. Auflage 2013
Verkaufsrang 7.443
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„Nanotechnologie mal spannend“

Franz-Ludwig Martin, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Schon klasse, was sich Andreas Eschbach als Handlungsbogen da ausgedacht hat. Ein toller Wissenschaftsthriller von der ersten bis zur letzten Seite. Schon klasse, was sich Andreas Eschbach als Handlungsbogen da ausgedacht hat. Ein toller Wissenschaftsthriller von der ersten bis zur letzten Seite.

„"Ich weiß, wie man es machen muss, dass alle Menschen reich sind..."“

M. Dupré, Thalia-Buchhandlung Limburg

Andreas Eschbach ist einer meiner Lieblingsautoren. Vor allem ist er aber auch ein Mann mit Visionen. Wie in "Herr aller Dinge", in dem der junge Student Hiroshi Sato sich zur Aufgabe gemacht hat, alle Unterschiede zwischen Arm und Reich abzuschaffen. Mit seinem brillanten Geist hat Hiroshi sich eine unglaublich komplexe, aber gleichzeitig Andreas Eschbach ist einer meiner Lieblingsautoren. Vor allem ist er aber auch ein Mann mit Visionen. Wie in "Herr aller Dinge", in dem der junge Student Hiroshi Sato sich zur Aufgabe gemacht hat, alle Unterschiede zwischen Arm und Reich abzuschaffen. Mit seinem brillanten Geist hat Hiroshi sich eine unglaublich komplexe, aber gleichzeitig auch verblüffend einfache Methode ausgedacht, Produktionsprozesse für Güter aller - und zwar wirklich aller! - Art zu automatisieren. Doch unklar ist es, ob dieser Triumph des Geistes Hiroshi seinem großen Ziel näherbringen wird - die Liebe seiner Kindheitsfreundin Charlotte zu gewinnen.


Wie gesagt: Eschbach ist ein Autor der großen Visonen. Manchmal zu groß - manchmal wirft er in seinen Romanen derart weltbewegende Fragen auf (das ist keine Ironie!), dass die Handlung nur schwer zu einem befriedigenden Abschluß gebracht werden kann.

So ist "Herr aller Dinge" ein visionärer Wissenschaftsthriller über Zukunftstechnologien und wie sie das Leben der Menschheit in den nächsten Jahrzehnten vielleicht einmal verändern könnten. Wer sich für Wissenschaft und einen gut recherchierten Thriller à la Frank Schätzing interessiert, dem sei dieser oder ein anderer von Eschbachs Romanen wärmstens ans Herz gelegt.

„Atemberaubend spannend“

Steffi Jähnichen, Thalia-Buchhandlung Pirna

Der Gedanke, den Unterschied zwischen Arm und Reich zu eliminieren, lässt den Helden des Buches seit seiner Jugend nicht los. Gibt es eine Macht, welche jede Arbeit verrichtet, alles produzieren kann, ohne die Ressourcen aufzubrauchen und Abfälle zu produzieren ?
Ein gewaltiger Eingriff in die Natur - durchaus vorstellbar, aber auch
Der Gedanke, den Unterschied zwischen Arm und Reich zu eliminieren, lässt den Helden des Buches seit seiner Jugend nicht los. Gibt es eine Macht, welche jede Arbeit verrichtet, alles produzieren kann, ohne die Ressourcen aufzubrauchen und Abfälle zu produzieren ?
Ein gewaltiger Eingriff in die Natur - durchaus vorstellbar, aber auch realisierbar ?
Atemberaubend spannend : ein Science Fiction Thriller vom Feinsten !

„Potential für mehr!!“

Florian Haas, Thalia-Buchhandlung Nürnberg (Buchhaus Campe)

Wie immer bei Andreas Eschbach habe ich mir auch hier gewünscht, das Buch würde nicht so schnell vorbei sein. Doch diesmal hauptsächlich deswegen weil es noch soviel zu erzählen gegeben hätte!

Der "Herr aller Dinge" präsentiert sich als wilder Genremix mit verwegenen Ideen für unsere nicht allzu ferne Zukunft und einer hochinteressanten
Wie immer bei Andreas Eschbach habe ich mir auch hier gewünscht, das Buch würde nicht so schnell vorbei sein. Doch diesmal hauptsächlich deswegen weil es noch soviel zu erzählen gegeben hätte!

Der "Herr aller Dinge" präsentiert sich als wilder Genremix mit verwegenen Ideen für unsere nicht allzu ferne Zukunft und einer hochinteressanten These zu unserer fernen Vergangenheit. Zwar ist keine der hier vorgestellten Ideen neu, aber auf eine unnachahmliche Art und Weise verpackt. Irgendwo zwischen der epischen Liebesgeschichte, dem crichtonmäßigen Wissenschaftsplot und der SciFi-Auflösung schien dem Autor allerdings selbst die Puste ausgegangen zu sein. Das Ende wirkt gehetzt und man hätte es sich um vieles offener gewünscht, denn Hiroshis Geschichte würde Stoff für etliche Fortsetzungen bieten! Und wer weiß, mit dem einen oder anderen erzählerischen Brückenschlag hätte man sich die Geschichte sogar im Universum von "Quest" und den "Haarteppichknüpfern" vorstellen können. So bleibt man nach der spannenden und abenteuerlichen Lektüre mit gigantischen und dramatischen Bilder im Kopf zurück und hegt irgendwie die Hoffnung, das Eschbach mit dieser Geschichte doch noch nicht abgeschlossen hat.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
32 Bewertungen
Übersicht
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17
1
0
0

Nanotechnologie ganz gross!
von ML aus Basel am 20.09.2013

Süffig und gut geschrieben, überraschende Wendungen und ein funktionierender Spannungsbogen – dies alles bietet der neue Roman von Andreas Eschbach. Auch hier hebt er den mahnenden Zeigefinger wenn er anhand von Hiroshi erzählt, was mit Nanotechnologie alles getan werden kann. Doch nichts desto trotz liest sich das Buch viel... Süffig und gut geschrieben, überraschende Wendungen und ein funktionierender Spannungsbogen – dies alles bietet der neue Roman von Andreas Eschbach. Auch hier hebt er den mahnenden Zeigefinger wenn er anhand von Hiroshi erzählt, was mit Nanotechnologie alles getan werden kann. Doch nichts desto trotz liest sich das Buch viel zu schnell aus. Hiroshi, Sohn einer Angestellten der französischen Botschaft, träumt schon von Kind auf davon, dass für alle Menschen Chancengleichheit herrschen soll durch gleichmässig verteilten Reichtum auf Erden. Er ist sich sicher, dass es eine technische Möglichkeit dazu geben muss, rechnet hingegen nicht mit dem Homo sapiens und was er daraus machen könnte, wenn Begehrlichkeiten geweckt werden. Er sieht Charlotte, Tochter des französischen Botschafters beim Spielen in deren Garten zu und beschliesst, sie kennenzulernen. Sie lernen sich kennen, erreichen sogar gemeinsame Spielstunden, bis Charlottes Eltern in ein anderes Land abberufen werden und praktisch von einer Nacht auf die andere verschwinden. Jahre später studiert Hiroshi in der gleichen Stadt wie Charlotte und sie finden sich wieder, doch die Dinge nehmen ihren Lauf, die Geschichte nimmt so richtig Fahrt auf und wir werden eingedeckt mit Informationen zur Nanotechnologie, SciFi-Elemente kommen hinzu und tragisch endet das Ganze. So habe ich das Buch eher als einen spannenden Roman gelesen als als Wissenschaftsthriller. Ich habe viel gelernt und auch mitgelitten. Sprachlich gewohnt gut geschrieben, hat mich das Buch gut unterhalten und ich habe mich viel zu rasch am Ende des Buches gefunden. Freunden des guten Romans mit Spannungselementen sei das Buch empfohlen, es lohnt sich sehr, die 704 Seiten in Angriff zu nehmen. Was mich dazu bewogen hat zu dieser Ausgabe zu greifen? Das Cover. Mir gefallt es sehr gut.

Wieder ein Eschbach...
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 27.05.2016

den man kaum aus der Hand legen mag, so spannend sind das Thema, die Handlung, der Stil. Stellenweise war es mir ein bisschen ZU technisch; aber das macht nichts. Lieber lasse ich mich herausfordern, als langweilen!

Ein Autor, der sich noch traut, langsam zu beginnen
von einer Kundin/einem Kunden aus Bornheim am 30.01.2014
Bewertet: eBook (ePUB)

Viele Bücher beginnen heute damit, dass wenigstens eine Bombe explodiert, ein Zombie vorüberwackelt oder ein Computer die Weltherrschaft übernimmt. Wer diese Art von Fastfood-Büchern bevorzugt, ist bei Eschenbachs "Herr aller Dinge" falsch. Das Buch beginnt langsam: wir erleben zwei Kinder, die kindlichen Phantasien nachhängen. Und obwohl wir doch vermuten... Viele Bücher beginnen heute damit, dass wenigstens eine Bombe explodiert, ein Zombie vorüberwackelt oder ein Computer die Weltherrschaft übernimmt. Wer diese Art von Fastfood-Büchern bevorzugt, ist bei Eschenbachs "Herr aller Dinge" falsch. Das Buch beginnt langsam: wir erleben zwei Kinder, die kindlichen Phantasien nachhängen. Und obwohl wir doch vermuten dürfen, dass es nicht bei der Phantasie bleiben wird, sind die ersten 100 Seiten doch wenig aufregend. Ausführlich werden die wichtigsten Charaktäre eingeführt, ihre Motive erläutert und ihre Beziehungen. Nebenbei verdichtet sich immer weiter Hiroshis Idee, er könne alle Menschen reich machen. Wer sich mit Wirtschaftswissenschaften auskennt, wird sofort einwenden, dass das nicht geht. Und selbstverständlich ist das Buch eine Fiktion. Aber mir hat an diesem Buch ausnehmend gut gefallen, dass es so dicht an der Realität bleibt, wie es bei einem Fantasybuch eben möglich ist... und ich habe selbst VWL studiert. Je weiter das Buch voranschreitet, desto stärker verweben sich diese ökonomische Seite des Buches und die technischen Spielereien, mit denen das umgesetzt werden soll. Und so etwa in der Mitte des Buches merkte ich, dass der Spannungsbogen anfing, sich zu spannen. Wer es bisher eher der nette, flüssige Schreibstil Eschenbachs, der mich bei der Stange hielt, wurde ich jetzt immer stärker in den Bann geschlagen. Und im letzten Drittel des Buches war es um mich geschehen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, las auch tief in der Nacht noch weiter und musste wissen, wie es zu Ende geht. Und das Ende... sagen wir: es ist stimmig. Kein Hollywoodende, eher ein würdiges Ende. Ich habe auch später noch oft an das Buch gedacht - was will man mehr: wenn ein Buch den Leser beschäftigt, dann war es ein gutes Buch. In diesem Sinne: sehr empfehlenswert für alle Leser, die gern mal Science Fiction im Sinne des Wortes mögen. Science Fiction in dem Sinn, dass heute bereits bekannte Möglichkeiten bis weit in die Zukunft gedacht werden und man sich überlegt: was wäre wenn...


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