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Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln

Roman

(4)
Lost in Translation an der Ostsee.



Ausgerechnet in einem verschlafenen Kaff an der Ostsee soll der berühmte japanische Ofensetzer Tatsuo Yamashiro für den deutschen Keramikkünstler Ernst Liesgang einen traditionellen Anagama-Holzbrandofen errichten. Alles muss streng nach japanischer Überlieferung vor sich gehen, und so wird Herr Yamashiro sogar von einer eigenen Köchin begleitet, die für sein leibliches Wohl sorgen soll. Immer wieder kommt es zu ungeahnten Komplikationen beim Bau. Und als wäre das alles nicht genug, entdeckt Herr Yamashiro zum Entsetzen seiner japanischen Begleiter auch noch seine Begeisterung für Mettbrötchen, Schnitzel, Kartoffeln und klaren Schnaps.




Portrait
Christoph Peters wurde 1966 in Kalkar geboren. Er ist Autor zahlreicher Romane sowie mehrerer Erzählungsbände. Für seine Bücher wurde er vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem aspekte-Literaturpreis. Zuletzt erschien von ihm der Roman "Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln " (2014). Christoph Peters lebt heute in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 08.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-71332-5
Verlag btb
Maße (L/B/H) 185/118/20 mm
Gewicht 207
Verkaufsrang 82.739
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„Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln“

Ulrike Seine, Thalia-Buchhandlung Lingen

Ernst Liesgang hat über viele Jahre die Töpferkunst in Japan erlernt. Kann doch nicht so schwer sein, dachte ich. Ist es aber! Es kommt nicht nur auf das Ergebnis an, sondern die Art des Brennofens ist enorm wichtig.
Und dann kehrt Ernst in seine deutsche Heimat zurück, mit dem Versprechen eines japanischen Meisters ihm im fernen
Ernst Liesgang hat über viele Jahre die Töpferkunst in Japan erlernt. Kann doch nicht so schwer sein, dachte ich. Ist es aber! Es kommt nicht nur auf das Ergebnis an, sondern die Art des Brennofens ist enorm wichtig.
Und dann kehrt Ernst in seine deutsche Heimat zurück, mit dem Versprechen eines japanischen Meisters ihm im fernen Europa einen solchen Ofen zu bauen.
Als der Meister ein paar Jahre später in der tiefsten deutschen Provinz eintrifft, treffen Welten aufeinander und ich habe mich an vielen Stellen bestens amüsiert. Vor allem das Ende des Romans führte die Arroganz der Kunst ad absurdum.
Sie sollten unbedingt auch -Wir in Kahlebeck- vom gleichen Autor lesen. Zwar völlig anders, doch absolut gut.

Kundenbewertungen


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Zen - mal ganz anders
von einer Kundin/einem Kunden aus Hambühren am 18.09.2016

Nach langen Jahren der Ausbildung in Japan kehrt 1988 Ernst Liesgang zurück nach Norddeutschland. Sein Ziel ist es, einen Original Anagama-Holzbrandofen zu bauen, um die japanische Keramikkunst auszuüben. Ofenbaumeister Yamashiro hilft ihm das Vorhaben nach traditionellem Regelwerk in Angriff zu nehmen. Doch deutsches Baurecht und japanische Tradition passen nicht... Nach langen Jahren der Ausbildung in Japan kehrt 1988 Ernst Liesgang zurück nach Norddeutschland. Sein Ziel ist es, einen Original Anagama-Holzbrandofen zu bauen, um die japanische Keramikkunst auszuüben. Ofenbaumeister Yamashiro hilft ihm das Vorhaben nach traditionellem Regelwerk in Angriff zu nehmen. Doch deutsches Baurecht und japanische Tradition passen nicht immer zusammen und so wird der Bau zu einer besonderen Herausforderung der Kulturen. Bevor ich den Roman gelesen habe, hatte ich keinerlei Kenntnis über Anagama-Keramiken und die daraus resultierende Flugascheglasur. Diese alte traditionelle Kunst des Brennens bringt der Roman sehr gut zur Geltung. Dabei gelingt Christoph Peters der Spagat zwischen Wissensvermittlung und charmantem Humor, Zen-Poesie und Wirtshaus-Präsenz. Das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Ansichten ist sehr glaubwürdig beschrieben. "Sind wir aber unseren Handlungen gegenüber erst einmal ohne Respekt, werden wir bald überhaupt keine Achtung vor uns selber mehr haben. Denn lange bevor wir mit unserem Denken zu dieser oder jener Überzeugung gelangen oder Gedankentürme errichten, sind wir die Bewegungen unserer Hände und Füße." Die eigentliche Überraschung ist allerdings der Held des Romans: der japanische Ofen. Alles dreht sich um sein Entstehen, das Werden und am Ende seine Erweckung zum Leben. Besonders charmanten Humor besitzen die Szenen in denen der ehrenwerte Ofenbaumeister Yamashiro seinen Auftritt hat. Angereist mit einem eigenen Team, das für sein leibliches Wohl sorgt, wird er mit allem nötigen Respekt behandelt. Bis die nachbarliche Gaststättenbetreiberin feststellt, dass dem Mann eine ordentliche Mahlzeit fehlt. Sehr zum Verdruss der eigenen Köchin begeistert sich Herr Yamashiro für Mettbrötchen und Schnitzel. "Herr Yamashiro hatte schon zugegriffen, furchtlos hineingebissen und nach ersten Kaubewegungen begann er abwechselnd zu lachen und zu nicken, hob immer wieder den Daumen und sagte:'Oishi'!" Eingefahrene Vorstellungen beider Seiten werden ad absurdum geführt. Für mich ein Wochenend-Wohlfühlroman!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
An alle Japanfans - Unbedingt lesen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Nagasaki am 27.12.2014
Bewertet: eBook (ePUB)

Unvorsichtigerweise habe ich diesen Roman gelesen, während ich in meiner Wahlheimat Nagasaki auf eine Autoreparatur wartete, meine plötzlichen Heiterkeitsausbrüche dürften einige Irritationen hervorgerufen haben, aber jede(r), Japanfan wird in diesem genau und liebevoll beobachteten Roman diverse deutsche und japanische Macken wiedererkennen können. Wer dazu noch Interesse an Keramik hat,... Unvorsichtigerweise habe ich diesen Roman gelesen, während ich in meiner Wahlheimat Nagasaki auf eine Autoreparatur wartete, meine plötzlichen Heiterkeitsausbrüche dürften einige Irritationen hervorgerufen haben, aber jede(r), Japanfan wird in diesem genau und liebevoll beobachteten Roman diverse deutsche und japanische Macken wiedererkennen können. Wer dazu noch Interesse an Keramik hat, und/oder die Mysterien des japanischen Meister-Schüler-Verhältnisses ergründen möchte, wird dieses Buch so sehr lieben wie ich!!!

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