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Ich bin so knallvergnügt erwacht. 2 CDs

Ein humoristischer Streifzug durch die Weltliteratur - Mit Geschichten und Gedichten von Jan Weiler, Joachim Ringelnatz, Wilhelm Busch, Kurt Tucholsky, Karl Valentin und vielen anderen, Lesung

Quietschvergnügt und puppenlustig
Hier sind sie versammelt, die Meister der spitzen Zunge, die Helden hintersinnigen Humors, die Sänger spöttischer Verse und bissiger Satire: Ringelnatz juchzt vor Morgenwonne und Morgenstern führt den Wer- (oder war es der Was-?)wolf vor. Kurt Tucholsky erweist sich als unbestechlicher Beobachter des Menschlichen und Allzumenschlichen und Mark Twain kämpft mit der deutschen Sprache. Hören Sie 25 Geschichten und Gedichte, die Sie vergnüglich schmunzeln oder Tränen lachen lassen.
Enthält:
Victor Auburtin "Das himmlische Fräulein", Wilhelm Busch "Wirklich, er war unentbehrlich"/"Die Selbstkritik hat viel für sich", Umberto Eco "Müssen wir mit Bedauern ablehnen", Fred Endrikat "Gedanken beim steifen Grog", Jerome K. Jerome "Onkel Podger schlägt einen Nagel in die Wand", Gotthold Ephraim Lessing "Der über uns", Christian Morgenstern "Der Werwolf"/"Die Nähe", Alexander Moszkowski "Werdegang eines Künstlers"/"Ein Abendbrot mit Hindernissen", Erich Mühsam "Neues Leben", Joachim Ringelnatz "Morgenwonne", Roda Roda "Leitfaden für Reiche", Friedrich Rückert "Grammatische Deutschheit", Julius Schmidt "Eskimojade", Ludwig Thoma "Der Postsekretär im Himmel", Johannes Trojan "Das Trimethylammoniumoxidhydrat", Kurt Tucholsky "Der Buchstabe G"/"Ein Ehepaar erzählt einen Witz"/"Die arme Frau", Mark Twain "Die Schrecken der deutschen Sprache" (Ausschnitt), Karl Valentin "Der Liebesbrief", Jan Weiler "Tee-Nager"
(2 CDs, Laufzeit: ca. 2h 30)
Portrait
Wilhelm Busch (1832–1908) studierte Malerei in Düsseldorf und Antwerpen. Sein Talent als Karikaturist und Zeichner wurde Ende der 1850er Jahre in München entdeckt, wo er als Mitarbeiter der "Fliegenden Blätter" und des "Münchner Bilderbogens" mit seinen "Bilderpossen" weltberühmt wurde. Buschs Prosa entstand erst gegen Ende seines Lebens. Seine Lausbubengeschichte "Max und Moritz" ist bis heute eines der meistverkauften Kinderbücher.
Umberto Eco (1932–2016) promovierte nach dem Studium der Rechtswissenschaften, Philosophie und Literatur in Turin 1954 zum Dr. phil. und arbeitete ab 1956 als Dozent und Mittelalterforscher. 1965 erhielt er einen Lehrauftrag in Florenz, 1966 eine Professur in Mailand und 1971 eine Professur an der Universität Bologna. Seine Werke wurden vielfach übersetzt und mit renommierten Auszeichnungen gewürdigt. Dem breiten Lesepublikum wurde er v.a. durch seine Erzählprosa bekannt: Die Romane "Der Name der Rose" (1982) und "Das Foucaultsche Pendel" (1989) avancierten zu internationalen Bestsellern. Eco starb 2016 in Mailand.
Christian Morgenstern, 1871 als Nachkomme einer Malerfamilie in München geboren, studierte zunächst Volkswirtschaft und Jura, später Philosophie und Kunstgeschichte. Seine ersten heiter-grotesken Dichtungen wie "Galgenlieder" und "Palmström" machten ihn rasch bekannt. Eine innere Krise führte ihn zu Nietzsche, Kierkegaard und Meister Eckhart. Seine Lyrik wurde mehr und mehr Gedankendichtung, sozusagen eine "Philosophie in Versen". Morgenstern starb 1914 in Meran.
Joachim Ringelnatz, geboren als Hans Bötticher 1883 bei Leipzig, wurde für seine humoristischen Gedichte bekannt. Seine Auftritte in der Münchner Künstlerkneipe Simplicissimus ab 1909 machten ihn zum "Hausdichter", seine ersten Bücher veröffentlichte er 1910. Nach dem Krieg entstand in Berlin, wo er sich Anfang der 20er Jahre als Kabarettist und am Theater etablierte, das Pseudonym Joachim Ringelnatz. 1933 erteilten ihm die Nationalsozialisten Auftrittsverbote und entfernten seine Bücher aus Bibliotheken. Ringelnatz starb 1934 in Berlin.
Kurt Tucholsky, 1890 in Berlin geboren, galt als Vorkämpfer des Sozialismus. Für den "Vorwärts", das Zentralorgan der SPD, verfasste er Beiträge und Gedichte. 1929 erschien die Satire "Deutschland, Deutschland über alles. Ein Bilderbuch von Kurt Tucholsky und vielen Fotografen. Montiert von John Heartfield" und der Autor emigrierte nach Schweden, wo 1931 der Roman "Schloß Gripsholm" erschien. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden seine Bücher verbrannt und er selbst ausgebürgert. Tucholsky starb 1935.
Mark Twain, eigentlich Samuel Langhorne Clemens (1835-1910), war ein wichtiger Kritiker der amerikanischen Gesellschaft: humorvoll bis satirisch schrieb er über den alltäglichen Rassismus, Heuchelei und Korruption seiner Landsleute. Bereits mit seinen ersten Erzählungen aus den 1860er Jahren errang er großen litarischen Erfolg. Weltberühmt wurde er durch die Abenteuergeschichten um Tom Sawyer und Huckleberry Finn.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Hanns Zischler, Gisela Schneeberger, Nina Kunzendorf, Stefan Kaminski, Gert Heidenreich
Anzahl 2
Erscheinungsdatum 13.01.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783844519549
Genre Belletristik
Verlag DHV Der Hoerverlag
Spieldauer 148 Minuten
Hörbuch (CD)
14,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„einfach zeitlos...“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Man kann ihn immer wieder neu entdecken und das Vergnügen an seinen frechen, tiefsinnigen und manchmal auch unverschämten Versen bleibt ungeschmälert ! Kein Thema, kein Tabu lässt er aus und bearbeitet es in seiner unnachahmlichen Art und Weise, lässt sich dabei aber nicht auf eine Position festlegen oder in eine bestimmte Schublade Man kann ihn immer wieder neu entdecken und das Vergnügen an seinen frechen, tiefsinnigen und manchmal auch unverschämten Versen bleibt ungeschmälert ! Kein Thema, kein Tabu lässt er aus und bearbeitet es in seiner unnachahmlichen Art und Weise, lässt sich dabei aber nicht auf eine Position festlegen oder in eine bestimmte Schublade stecken, bleibt daher zeitlos und manchmal auch hochaktuell - die eigenen Gedanken muss sich dann der geneigte Leser selbst machen ! Ich mag ihn...

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