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Ich kenne dich aus meinen Träumen

Roman. Ausgezeichnet mit dem Prix des Lecteurs Sélection 2016

(7)
Elsa verspürt keine Kälte mehr, keinen Hunger, keine Angst. Sie liegt im Koma. Doch sie hört alles um sich herum. Hört, dass die Ärzte die Hoffnung aufgegeben haben und die Maschinen, die sie am Leben erhalten, abstellen wollen. Hört, dass sie auch für ihre Freunde und Familie eigentlich schon verschwunden ist. Bis eines Tages Thibault aus Versehen in ihr Zimmer platzt. Er beginnt mit ihr zu sprechen, ohne Antworten zu erwarten. Erzählt ihr von sich und dem Leben. Und er kommt wieder. Jeden Tag, da er sie in ihrem Zimmer besucht, wächst das Gefühl der Verbundenheit zwischen dem fremden Mann und dem schlafenden Mädchen. Denn Thibault sieht etwas, das alle anderen nicht mehr erkennen: Elsa ist noch da.




Rezension
"Ein grandioses Buch." Super Spaß
Portrait

Clélie Avit wurde 1986 geboren und wuchs in der Auvergne auf. Heute ist sie Physik- und Chemielehrerin an einem Gymnasium in Nizza und unterrichtet auch Tanz. "Ich kenne dich aus meinen Träumen" ist ihr erster Roman, mit dem die junge Autorin einen renommierten Talentwettbewerb in Frankreich gewann, und wurde in 21 Länder verkauft.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 16.05.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-48424-9
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 185/118/22 mm
Gewicht 212
Originaltitel Je suis là
Verkaufsrang 80.110
Buch (Taschenbuch)
8,99
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Mitreißender Roman,der sprachlich richtig schön ist und sich super liest.Die Personen sind total sympathisch.Einzig der Schluß kam mir mal wieder zu schnell und abrupt. Mitreißender Roman,der sprachlich richtig schön ist und sich super liest.Die Personen sind total sympathisch.Einzig der Schluß kam mir mal wieder zu schnell und abrupt.

Erika Schmidt-Sonntag, Thalia-Buchhandlung Schweinfurt, Stadtgalerie

Eine zarte Geschichte, die zeigt, wie wertvoll und wichtig Hoffnung sein kann. Ab der ersten Seite sympathisch. Für alle, die gerne an Liebe auf den ersten Blick glauben! Eine zarte Geschichte, die zeigt, wie wertvoll und wichtig Hoffnung sein kann. Ab der ersten Seite sympathisch. Für alle, die gerne an Liebe auf den ersten Blick glauben!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Ein Kampf um Leben, Liebe und Freiheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Kassel am 28.07.2016

Das Cover gibt die Stimmung wieder. Eine dunkle Silhouette einer jungen Frau (Elsa) und Sterne für ihre Träume bzw. die Erlebnisse in ihrem Kopf. Die Hauptfiguren im Buch sind Elsa (die junge Frau, die im Koma liegt) und Thibault (der zufällig in ihr Krankenzimmer stolpert). Die Geschichte, die sich zwischen... Das Cover gibt die Stimmung wieder. Eine dunkle Silhouette einer jungen Frau (Elsa) und Sterne für ihre Träume bzw. die Erlebnisse in ihrem Kopf. Die Hauptfiguren im Buch sind Elsa (die junge Frau, die im Koma liegt) und Thibault (der zufällig in ihr Krankenzimmer stolpert). Die Geschichte, die sich zwischen den beiden entwickelt ist einzigartig und so „gefühlsecht“, dass ich teilweise einen Kloß im Hals hatte und dann wieder gestrahlt habe vor Freude. Dieses Buch hat mich total abgeholt. Es lebt von den Gefühlen und der Zwischenmenschlichkeit und braucht nicht übermäßige Action oder extreme Spannung. Das Buch regt zum Nachdenken an und man merkt wieder einmal wie unwichtig so viele Dinge einfach sind und dass die Kleinigkeiten, die man oft nicht wahrnimmt, die eigentlich Wichtigen im Leben sind. Fazit: Für mich eines der Bücher, die mich dieses Jahr wirklich zum Nachdenken gebracht haben. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert! Das Leben ist durch jede Menge Zufälle genau so wie es ist und man sollte jeden Moment genießen. Und Liebe ist eine ganz tolle Sache.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Gib nie die Hoffnung auf!
von Tine_1980 am 12.07.2016

Elsa liegt nach einem Unfall im Koma und es scheint so als gäbe es keine Hoffnung mehr. Doch sie hört alles, bekommt die Gespräche mit, hört die Maschinen. Eines Tages landet Thibault aus Versehen in Elsas Zimmer und fängt an mit ihr zu reden und bei ihr Zuflucht zu... Elsa liegt nach einem Unfall im Koma und es scheint so als gäbe es keine Hoffnung mehr. Doch sie hört alles, bekommt die Gespräche mit, hört die Maschinen. Eines Tages landet Thibault aus Versehen in Elsas Zimmer und fängt an mit ihr zu reden und bei ihr Zuflucht zu suchen. Es entsteht eine Verbundenheit, die sich nur schwer erklären lässt. Meine Meinung: Dies ist das erste Buch von Clélie Avit. Sie hat bei einem Talentwettbewerb in Frankreich gewonnen und so wurde diese Geschichte in 21 Länder verkauft. Der Autorin ist es gelungen mit dieser Geschichte eine sehr gefühlvolle Erzählung einer Patientin im Koma zu schaffen. Wer hier Action und eine aufregende Geschichte sucht ist falsch. Wer aber eine trotz allem spannende und sehr gefühlvolle Erzählung lesen möchte ist hier genau richtig. Es wird im Wechsel aus der Sicht von Elsa und Thibault erzählt, was einen wunderbar in die jeweilige Gedanken- und Gefühlwelt des jeweiligen Protagonisten eintauchen lässt. Elsa die alles hört, nichts spürt und die sich jede Person vorzustellen versucht. Die trotz des Komas in Gedanken um ihre Familie ist, aber auch gerne mal einen Schrei los lassen möchte. Und als Thibault in ihrem Zimmer auftaucht auf einmal merkt, wie gerne sie wieder etwas spüren und vor allem aufwachen würde. Thibault ist nach dem versehentlichen Eintreten in Elsas Welt noch mehr von seinem Hass gegen seinen Bruder aufgefressen. Er kann nicht verstehen, wie sein Bruder leben kann, obwohl er zwei Mädchen tot gefahren hat und Elsa im Koma liegt. Seine Flucht kann man auf jeder Seite spüren, seine beginnende Verbundenheit mit Elsa, obwohl er sie nicht kennt, ist so schön beschrieben. Die Gefühle kommen in diesem Buch keinesfalls zu kurz und durch den flüssigen Schreibstil ist die Geschichte fast zu schnell vorbei. Das Ende hätte ich mir noch etwas ausführlicher vorstellen können, doch auch so hat es seinen Reiz. Man wird zum Nachdenken angeregt, wie schnell das Leben vorbei sein kann, wie man sich beim eigenen Kind entscheiden würde, was empfinden Personen im Koma tatsächlich? Tolle Geschichte über ein schwieriges Thema, das wunderschön umgesetzt wurde. Gefühlvoll, spannend und auf jeden Fall lesenswert!

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Konnte mich leider nicht berühren
von My Books Paradise am 01.06.2016

Mit "Ich kenne dich aus meinen Träumen" hat sich Clélie Avit an ein ziemlich sensibles Thema ran gewagt. Elsa liegt im Koma. Die Ärzte, wie auch ihre Familie und sogar ihre Freunde haben sie längst aufgegeben. Zwar wird sie immer noch hin und wieder von ihnen besucht, aber so richtig... Mit "Ich kenne dich aus meinen Träumen" hat sich Clélie Avit an ein ziemlich sensibles Thema ran gewagt. Elsa liegt im Koma. Die Ärzte, wie auch ihre Familie und sogar ihre Freunde haben sie längst aufgegeben. Zwar wird sie immer noch hin und wieder von ihnen besucht, aber so richtig kümmern sie sich nicht mehr um sie, da sie denken, ihre Freundin/Schwester hat sich längst von ihnen verabschiedet. Als Leser begleiten wir Elsa während ihres "Zustandes" und bekommen sehr schnell mit, dass es eben nicht so ist, wie alle denken, denn sie hört alles, was in ihrem Zimmer geschieht. Sie möchte sogar aufwachen, kann es aber einfach nicht. Die Zerrissenheit und Hilflosigkeit die dadurch natürlich in den Vordergrund gerückt wird, hat mich allerdings leider nicht wirklich erreichen können. Zwar spricht Elsa auch von ihrer Vergangenheit, dennoch war sie mir als Person einfach nicht nahe genug, als dass ich ihre Emotionen hätte spüren können. Sie war mir zu fern, zu blass und im Grunde genommen die Hülle, als die sie ihre Eltern und ihre Ärzte gesehen haben. »Was machst du, wenn du im Koma liegst? Denkst du nach? Hörst du die anderen? Die Ärzte hatten mir gesagt, ich solle mit ihm sprechen, ich habe kein Wort gesagt. Bei Elsa jedoch habe ich nur zwei Minuten gebraucht.« Zitat aus: "Ich kenne dich aus meinen Träumen" Mit Thibault verhielt es sich ähnlich. Dass er zufällig in dem Zimmer der Protagonistin landet konnte ich noch nachvollziehen, wie sich das Ganze entwickelte jedoch eher weniger. Er kennt die Person in dem Bett überhaupt nicht, sondern stellt sie sich lediglich vor. Für die wenigen Fakten bedient er sich am Klemmbrett, welches an ihrem Bett befestigt ist. Die richtigen Charakterzüge, ihr Wesen, das alles kann er überhaupt nicht sehen, oder spüren. Mir war das leider ein bisschen zuviel des Ganzen, zu utopisch. Gefallen hat mir an Thibault, dass er sehr authentisch ist. Er steht zu seinem Wort und zu seinen Taten, was ihn mir sympathischer gemacht hat, als es Elsa je für mich war. Die Schreibweise der Autorin ist angenehm. Die 256 Seiten sind schnell gelesen und hallen auch noch eine Weile nach. Es stimmte mich nachdenklich, als ich die letzte Seite hinter mich gebracht hatte. Inwieweit stimmt es, dass Koma-Patienten wirklich alles mitbekommen? Sind sie wirklich noch da, oder haben sie sich schon verabschiedet, während die Angehörigen noch hoffen? Das Thema an sich bietet schon sehr viel mehr Potenzial, als die Autorin letztendlich ausschöpfen könnte. Für mich ist die Idee hinter dieser Geschichte wirklich gut, die Umsetzung konnte mich hingegen fast überhaupt nicht überzeugen oder gar berühren. Fazit: Was sich vielversprechend anhörte, war für mich leider nichts. Die Emotionen wollten mich einfach nicht packen und auch die Protagonisten waren die ganze Zeit über eher Fremde, als Freunde für mich. Das Thema an sich hat mir sehr gut gefallen. Bei der Umsetzung wurde das Potenzial jedoch nicht ausgeschöpft, denn man hätte mehr aus dieser Geschichte machen können.

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