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Ich liebe dich nicht, aber ich möchte es mal können

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Das aufwühlende Dokument einer Mutterliebe, die an ihre Grenzen stößt
»Manchmal liebe ich ihn leidenschaftlich, manchmal möchte ich in einen Zug steigen und einfach davonfahren. Ich könnte ihn nie aufgeben, er ist ein Teil von mir. Aber mit ihm zu leben, kostet mich alle Kraft. Schon oft habe ich davon geträumt, mit ihm ganz fest im Arm von einem Hochhaus zu springen.«
Tessa Korber erzählt schonungslos offen, wie die Erkrankung ihres Sohnes alles veränderte und warum sie sich dennoch ein Leben ohne ihn nicht vorstellen kann.
»Krimi-Autorin Tessa Korber beeindruckt mit einem Buch, das auf aufwühlende Weise ihr Leben mit einem autistischen Sohn dokumentiert.« NDR Klassik à la Carte
Rezension
"Schonungslos und berührend erzählt Tessa Korber davon, wie es ist, wenn Mutterliebe an ihre Grenzen stößt.", Laura, 05.12.2012
Portrait
Tessa Korber, geb. 1966 in Grünstadt/Pfalz, hat Geschichte und Germanistik studiert. Sie arbeitete in Verlagen, im Buchhandel sowie als Werbetexterin. Tessa Korber lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Erlangen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 08.06.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-61277-5
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 188/120/27 mm
Gewicht 294
Verkaufsrang 13.924
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„Einfach nur ergreifend“

Maja Mischke, Thalia-Buchhandlung Coburg

Mit Autismus hatte ich bisher keinerlei Erfahrungen. Aber mit Kindern. Und beides vereint, ist mir eine schier unerträgliche Vorstellung. Die Herausforderungen des Alltags, von von uns als Kleinigkeit empfundenen Dingen bis hin zu Hürden mit Behörden, Schulen und sämtlichen Einrichtungen - Frau Korber und anderen betroffenen Eltern Mit Autismus hatte ich bisher keinerlei Erfahrungen. Aber mit Kindern. Und beides vereint, ist mir eine schier unerträgliche Vorstellung. Die Herausforderungen des Alltags, von von uns als Kleinigkeit empfundenen Dingen bis hin zu Hürden mit Behörden, Schulen und sämtlichen Einrichtungen - Frau Korber und anderen betroffenen Eltern und Mitmenschen zollt mein vollster Respekt. An der Stelle, als sie als Mutter miterleben durfte, dass Simon sich durch gestütze Kommunikation etwas "normaler" mitteilen konnte, musste ich bitterlichst weinen. Es rührte mich zu tiefst, da ich mir einbildete 100% nachvollziehen zu können, was in ihr als Mutter vorging.

Kundenbewertungen


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Ein Buch das zu Herzen geht
von einer Kundin/einem Kunden aus Malsch am 24.02.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Tessa Korber berichtet in dem Buch "Ich liebe dich nicht, aber ich möchte es mal können" über IHR leben mit ihrem autistischen Sohn Simon. Sie berichtet nicht über sein Leben, denn über dieses kann sie sich, trotz dass sie die Mutter dieses Kindes ist, kein Urteil erlauben, da sie... Tessa Korber berichtet in dem Buch "Ich liebe dich nicht, aber ich möchte es mal können" über IHR leben mit ihrem autistischen Sohn Simon. Sie berichtet nicht über sein Leben, denn über dieses kann sie sich, trotz dass sie die Mutter dieses Kindes ist, kein Urteil erlauben, da sie überhaupt nicht weiß was Simon fühlt, bzw. wie er sich in SEINEM Leben fühlt. Sie berichtet schonungslos und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, wie sie denkt, was sie fühlt und wie es ihr geht. In guten, aber vor allem auch in den sehr schlechten und harten Zeiten, in denen sie Kämpfen muss, wie eine Löwin, damit sie Recht bekommt, damit ihr Sohn das bekommt was ihm Zusteht. Hilfe. Hilfe die auch sie dringend benötigt, um wenigstens mal für kurze, ganz kurze Zeit durchatmen zu können, von ihrem Schicksal, das ihr auferlegt wurde. Sie berichtet auch über die sehr schönen Zeit die sie mit Simon in ihrer kleinen heilen Wunschfamilie hatte, mit ihrem Mann und ihrem großen Sohn. Sie berichtet auch, wie es ihrem großen Sohn dabei geht. Wie es zu seinem Bruder steht, was er denkt und fühlt, in seiner Lage, als Bruder einen Autisten. Das Buch hat mich tief berührt. Es ging mehr sehr nahe und ich habe mir viele viele Gedanken gemacht, musste vieles erst mal sacken lassen. Meine allergrößte Hochachtung vor Frau Korber. Es ist unvorstellbar, dass ein Mensch dies alles aushalten kann, funktionieren kann, obwohl die Enrgien längst versiegt sind. Oftmals hatte ich ein schlechtes Gewissen, wenn ICH als mal keine Nerven mehr habe, nur noch ins Bett möchte, oder einfach mal ausschlafen möchte. Für Frau Korber ist es schon das schönste Geschenk der Welt gewesen, als sie die richtige Schulbegleiterin für ihren Sohn Simon gefunden hatte, die ihn durch Höhen und Tiefen des Schualltags begleitet hat. Mich hat das Buch tief beeindruckt, vor allem wegen Frau Korbers Ehrlichkeit, auch wenn sie hart klingen mag. Ich habe dieses Buch schon mehreren weiter empfohlen, und werde es auch weiterhin tun!

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Wie heißt die Hauptstadt von Zukunft?
von Andrea Hübner aus Fahrenzhausen am 20.08.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Tessa Korber erzählt die Geschichte ihrer Familie unter dem Einfluss eines autistischen Kindes. Offen geht sie mit sich selber ins Gericht. Lange Zeit hat man beim Lesen das Gefühl, sie gibt sich letztendlich die Schuld dafür, dass sich ihr älterer Sohn mehr dem Vater zuwandte, dass ihre Ehe in... Tessa Korber erzählt die Geschichte ihrer Familie unter dem Einfluss eines autistischen Kindes. Offen geht sie mit sich selber ins Gericht. Lange Zeit hat man beim Lesen das Gefühl, sie gibt sich letztendlich die Schuld dafür, dass sich ihr älterer Sohn mehr dem Vater zuwandte, dass ihre Ehe in die Brüche ging und dass es so unendlich schwierig ist, eine geeignete Betreuung für den behinderten Sohn zu finden. Sie beschreibt seine Panikanfälle, die von der Umwelt als Zorn und Trotz interpretiert werden, die jedoch nichts anderes sind als Angstzustände, weil Simon mit zu vielen Eindrücken auf einmal total überfordert ist. Lange Zeit hatte die Autorin auch den Eindruck, dass ihr Sohn sein Umfeld nur eingeschränkt wahrnimmt. Erst durch das sogenannte Buchstabenbrett lernt er sich mitzuteilen. Somit wird ihr schnell klar, dass er zwar an Autismus leidet, aber sehr intelligent ist. Sie geht in diesem Buch sehr intensiv auf die Lernvorgänge ihres Sohnes ein, die sich ihr erst sehr spät erschließen. Immer wieder stellt sie Fragen in den Raum, wie etwas denn so sein kann wie es ist. Sie bekommt darauf keine Antworten, denn Simon wird nie in der Lage sein, ihr dies zu erklären. Schonungslos offen berichtet sie über das Zusammenleben innerhalb der Familie, die Ablehnung von aussen und die Akzeptanzprobleme in den Schulen, die sich weigern ihren Sohn zu unterrichten. Auch stellt sie immer wieder die Frage nach dem Sinn dieser Krankheit und die Ablehnung durch andere. Die einzige Antwort die sie dazu fand lautete „Simon ist mir gegeben worden, weil ich ihn lieben kann“ Ihre Angst vor der Zukunft ihres Sohnes zeigt sie ganz klar auf. Was wird sein, wenn sie keine Kraft mehr hat? Was wird sein, wenn sie zu alt wird, um sich um ihn zu kümmern? An ein „Heilmittel“ glaubt die Autorin längst nicht mehr, zumal es erwiesen ist, dass Autismus immer mehr Menschen betrifft. Bereits ein Kind von 150 in den USA wird autistisch geboren und die Tendenz steigt stetig an. Mein Fazit: Eine Geschichte die zu Herzen geht, aber auch wiederum die Augen öffnet für eine Behinderung, die wohl am schwersten von allen zu verstehen ist.

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Berührend und aufwühlend
von Cornelia Meißner aus Adelsdorf am 14.07.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Dieses Buch hat mich emotional sehr berührt und aufgewühlt! Ich konnte mich in Simon als Behinderten sowie seine Mutter sehr gut hineinversetzen. Obwohl es als Sachbuch im Regal stand, war es zu keiner Zeit trocken oder langweilig. Frau Korber hat wissenschaftliche Fakten sehr gut mit Persönlichem verwoben. Ich konnte das Werk flüssig... Dieses Buch hat mich emotional sehr berührt und aufgewühlt! Ich konnte mich in Simon als Behinderten sowie seine Mutter sehr gut hineinversetzen. Obwohl es als Sachbuch im Regal stand, war es zu keiner Zeit trocken oder langweilig. Frau Korber hat wissenschaftliche Fakten sehr gut mit Persönlichem verwoben. Ich konnte das Werk flüssig lesen. Jetzt bin ich gespannt, weitere Bücher der Autorin kennenzulernen, bzw. sie selbst bei einer Lesung. Ich gebe dem Buch fünf von fünf Sternen. Fazit: Ich kann die Lektüre nur jedem, betroffen oder nicht betroffen, empfehlen!

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