Ich muss erzählen

Mein Tagebuch 1941-1945. Vorw. v. Marianna Butenschön

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“Das berühmte Tagebuch, das vom Leiden und Sterben der Wilnaer Juden erzählt.” (Die Zeit)

Als die Deutschen am 24. Juni 1941 Litauen besetzen, ist Mascha vierzehn Jahre alt. So ungeheuerlich sind die Ereignisse, die ihre Kindheit urplötzlich zerstören, dass sie beschließt, sie in einem Tagebuch festzuhalten. Die Wilnaer Juden kommen ins Ghetto, später ins KZ, auch Mascha mit ihrer Mutter und den drei Geschwistern. Aber Tagebuchschreiben ist gefährlich. Mascha vernichtet das Buch und lernt ihre Aufzeichnungen auswendig. Als Überlebende legt sie Zeugnis ab von der Vernichtung ihrer Welt.

“Man folgt gebannt und erschüttert bis zur letzten Seite.” (Neue Zürcher Zeitung)
Rezension
Man folgt gebannt und erschüttert bis zur letzten Seite. Neue Zürcher Zeitung
Portrait
Mascha Rolnikaite, geboren 1927 als Tochter eines Rechtsanwalts in Klaipeda, dem früheren Memel, und in Plunge aufgewachsen, hat das Wilnaer Ghetto, das KZ Straßenhof bei Riga und das KZ Stutthof bei Danzig überlebt. Außer der Mutter und den jüngeren Geschwistern hat sie fünfundvierzig Angehörige verloren. Später lebte sie in Sankt Petersburg, war Mitglied des dortigen Demokratischen Schriftstellerverbandes und schrieb auf Russisch. Mascha Rolnikaite starb im April 2016.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 287
Erscheinungsdatum 01.03.2004
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-23555-9
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,3/2 cm
Gewicht 287 g
Abbildungen mit Plänen und Faks., 8 Fotostaf. 19 cm
Auflage 6
Übersetzer Dorothea Greve
Verkaufsrang 12.117
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9,99
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Kundenbewertungen

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Sehr empfehlenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Großbeeren am 04.02.2018

Das Buch zieht den Leser von der ersten Seite an in seinen Bann. Mascha Rolnikaites Erinnerungen sind bedrückend, aber wichtig. Störend ist lediglich das viel zu lange Vorwort, das leider schon einiges vorwegnimmt. Seine Verfasserin ist zu sehr bemüht zu erklären. Das ist aber nicht notwendig, denn die Aussagen Mascha... Das Buch zieht den Leser von der ersten Seite an in seinen Bann. Mascha Rolnikaites Erinnerungen sind bedrückend, aber wichtig. Störend ist lediglich das viel zu lange Vorwort, das leider schon einiges vorwegnimmt. Seine Verfasserin ist zu sehr bemüht zu erklären. Das ist aber nicht notwendig, denn die Aussagen Mascha Rolnikaites sind klar, deutlich und überzeugend.

Kriegsgeschichte spannend und gut erzählt...
von Silke aus Erfurt am 08.01.2008

Man kann sich richtig rein fühlen in das kleine Mädchen. Auch wenn man zu dieser Zeit (zum Glück) noch nicht gelebt hat, kann man diese Situation gut nachvollziehen. Für jemanden der Kriegserzählen gerne liest ist das Buch ein absolutes Muss.