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"Ich musste sie kaputt machen."

Anatomie eines Jahrhundert-Mörders

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Der Name Joachim Georg Kroll steht für eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Kriminalgeschichte. In mehr als zwei Jahrzehnten tötete der Serienmörder mehrere Frauen und Mädchen, bevor er von der Polizei gefasst wurde. Mit analytischer Schärfe untersucht der bekannte Kriminalist Stephan Harbort den Fall des »Jahrhundertmörders«. Dabei entsteht das beeindruckende Psychogramm eines Mannes, der zeit seines Lebens von seinen Trieben gesteuert wurde.

Portrait
Stephan Harbort, geb. 1964 in Düsseldorf und dort lebend, Dipl. Verwaltungswirt, Kriminalhauptkommissar, langjähriger Lehrbeauftragter an der FH Düsseldorf und führender Serienmordexperte. Er sprach mit mehr als sechzig Serienmördern, entwickelte international angewandte Fahndungsmethoden zur Überführung von Gewalttätern und ist als Fachberater für TV-Beiträge tätig. Durch seine Fernsehauftritte bei Günther Jauch, Johannes B. Kerner und Frank Elstner ist er einem breiten Publikum bekannt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 11.10.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-37479-6
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 188/119/25 mm
Gewicht 271
Verkaufsrang 40.062
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Ich musste sie kaputtmachen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 18.05.2017

Ich musste sie kaputtmachen! Nicht umbringen, töten, erwürgen oder was auch immer, nein "kaputtmachen" wie ein altes, nicht mehr gebrauchtes oder betrauertes Spielzeug. Harbort signalisiert mit diesem Wort schon zu Anfang, das Kroll empathielos tötete. Sein ganzes Leben hindurch, gab es für ihn nur seine eigenen Gefühle, die fast durchweg... Ich musste sie kaputtmachen! Nicht umbringen, töten, erwürgen oder was auch immer, nein "kaputtmachen" wie ein altes, nicht mehr gebrauchtes oder betrauertes Spielzeug. Harbort signalisiert mit diesem Wort schon zu Anfang, das Kroll empathielos tötete. Sein ganzes Leben hindurch, gab es für ihn nur seine eigenen Gefühle, die fast durchweg destruktiv waren.Schon als kleines Kind bekam Kroll seine Bedeutungslosigkeit von der Familie vor Augen geführt. Sein ganzes Fühlen war bald geprägt von jenem "komischen" Gefühl, das letztendlich und konsequent zu seinen Taten führte. Wie es dazu kam, vermittelt Harbort so anschaulich, das man bald mitfiebert, ob er ein Opfer findet oder nicht. Erst wenn er es findet, kommt der Schauer, der am Anfang noch fehlte. Zu sehr kann man sich in die Seele dieses Menschen versetzen, als das man ihm nicht einen Erfolg gönnen würde. Bis man begreift, welches Resultat ein solcher Erfolg haben würde. Dann erst kommen Ekel und Abscheu, dafür aber umso heftiger. Hier wird wieder einmal klar, wie wichtig es ist, das man selbst dem uninteressantesten Menschen, ein wenig Beachtung schenkt, damit er nicht, wie hier beschrieben, fast zwangsläufig auf abwegige Art seine Beachtung holt. Ein winziges Gefühl der Schuld keimt dennoch auf in Kroll. Es gelingt ihm aber, dieses Gefühl immer wieder auszuschalten. Diese Zeit der massenhaften Sexualmorde, korrespondiert auf unglaubliche Weise mit dem noch mangelhaften Wissen, sowie den unzulänglichen Untersuchungsmethoden dieser Zeit. So entkommt er immer wieder, weil andere verdächtigt, weil andere für seine Taten verurteilt werden. Heute wäre es bedeutend leichter, ihn zu fassen. Darum auch meine Hochachtung vor den Kriminalisten jener Zeit. Auch das hat Harbort sehr gut beschrieben, und es wird für den Leser verständlich, das die Ergreifung so spät erst erfolgte. Man möchte in das Buch hinein um Hinweise zu geben, die man als Leser den Kriminalisten im Buch vorraus hat. Die Gefühle der beteiligten Menschen, ob Eltern, Nachbarn oder Ermittlern, werden hier mit wenigen, ausdrucksstarken Worten geschildert. Die Eltern, deren Leben aus allen Fugen gerät, die Arbeitskollegen, die Ihren Abscheu und ihre Gewaltphantasien gegenüber dem Täter aussprechen, der Ermittler, der selber Kinder hat und den Gedanken an die toten Kinder nicht los wird.... allen verleiht Harbort Platz und lässt uns, als Gesellschaft, mitschuldig werden. Mein Fazit? Ein Muss für jeden, der sich auch nur im geringsten für Kriminalfälle interessiert und gleichzeitig ein Werk, das unser eigenes Handeln so manchesmal in Frage stellt.

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Erschreckend und verstörend
von einer Kundin/einem Kunden aus Hövelhof am 17.08.2017

Dieses war mein erstes Buch von Stephan Harbort. Ich lese gerne Krimis und Thriller, aber dieses Buch ist etwas total anderes. Es ist sachlich geschrieben, ohne 'reißerische' Elemente, wie sie eben bei fiktionalen Thrillern nötig sind, um Spannung zu erzeugen. Als ich angefangen bin zu lesen, musste ich es nach den... Dieses war mein erstes Buch von Stephan Harbort. Ich lese gerne Krimis und Thriller, aber dieses Buch ist etwas total anderes. Es ist sachlich geschrieben, ohne 'reißerische' Elemente, wie sie eben bei fiktionalen Thrillern nötig sind, um Spannung zu erzeugen. Als ich angefangen bin zu lesen, musste ich es nach den ersten Seiten erstmal weglegen; dass das tatsächlich so passiert ist war schwer zu verdauen. Dieses Gefühl traf mich beim Lesen immer wieder; es ist eine reale Beschreibung sowohl des Täters als auch der Taten, und es ist unglaublich, dass der Täter 20 Jahre morden konnte ohne dass er gefasst wurde. Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Es erzählt die Lebensgeschichte des Täters so, dass man sich seine eigene Meinung bilden kann. Es erzählt aber auch von den Opfern und dem Leid der Angehörigen. Alles in allem irgendwie verstörend, da es eben wahr ist.

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Nichts für schwache Nerven!
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 06.08.2017

Ein Buch, das mich sofort in seinen Bann zog. An manchen Stellen nicht leicht zu verkraften. Vor allem, weil ich mir klar machen musste, das das alles wirklich passiert ist. Es ist nicht einfach ein Krimi, aus einer Phantasie entstanden. Ich kann mich an die Schlagzeilen, an das Gesicht... Ein Buch, das mich sofort in seinen Bann zog. An manchen Stellen nicht leicht zu verkraften. Vor allem, weil ich mir klar machen musste, das das alles wirklich passiert ist. Es ist nicht einfach ein Krimi, aus einer Phantasie entstanden. Ich kann mich an die Schlagzeilen, an das Gesicht und an den Namen Kroll erinnern. Damals, Mitte der 70er, war ich so 10J. alt. Da begreift man schon, worum es geht. Und jetzt lese ich wie grausam es wirklich war. Sehr fesselnd geschrieben, vom Anfang, bis zum Ende. Danke an Stephan Habort für ein paar sehr spannende Stunden! Birgit G.

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