Ich und die Menschen

Roman

(71)
Ein Roman "mit einem ganz großen Herzen" Daily Express
In einer regnerischen Freitagnacht wird Andrew Martin, Professor für Mathematik in Cambridge, aufgegriffen, als er nackt eine Autobahn entlangwandert. Professor Martin ist nicht mehr er selbst. Ein Wesen mit überlegener Intelligenz und von einem weit entfernten Stern hat von ihm Besitz ergriffen. Dieser neue Andrew ist nicht begeistert von seiner neuen Existenz. Er hat eine denkbar negative Meinung von den Menschen. Jeder weiß schließlich, dass sie zu Egoismus, übermäßigem Ehrgeiz und Gewalttätigkeit neigen. Doch andererseits: Kann eine Lebensform, die Dinge wie Weißwein und Erdnussbutter erfunden hat, wirklich grundschlecht und böse sein? Und was sind das für seltsame Gefühle, die ihn überkommen, wenn er Debussy hört oder Isobel, der Frau des Professors, in die Augen blickt?
Rezension
"Matt Haigs Roman 'Ich und die Menschen' ist ein amüsanter Reisebericht voller köstlicher Erkenntnisse." (Günter Keil, Westdeutsche Zeitung 11.04.2014)
Portrait
Matt Haig wurde 1975 in Sheffield geboren und wuchs in Nottinghamshire auf. Er ist Autor mehrerer Jugendbücher und Bücher für Erwachsene. Er lebt heute in Yorkshire.
Sophie Zeitz, geb. 1972 in Frankfurt am Main, hat Amerikanistik, Spanisch, Philosophie und Literaturübersetzung studiert. Heute lebt und arbeitet sie als Verlagslektorin und Literaturübersetzerin in München.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 21.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-21604-3
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 190/121/27 mm
Gewicht 287
Originaltitel The Humans
Verkaufsrang 1.406
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Anika Meinhardt, Thalia-Buchhandlung Einbeck

Der Protagonist des Buches ist ein Außerirdischer uns trotzdem hat das Buch so viel mit der Existenz des Menschen zu tun. Dieses Buch ist voll von liebevollen Details und beschäftigt sich mit der Frage, was eigentlich das Menschsein ausmacht und warum der Mensch ist wie er ist. Einfach wunderbar! Sollte in jedem Bücherregal stehen! Der Protagonist des Buches ist ein Außerirdischer uns trotzdem hat das Buch so viel mit der Existenz des Menschen zu tun. Dieses Buch ist voll von liebevollen Details und beschäftigt sich mit der Frage, was eigentlich das Menschsein ausmacht und warum der Mensch ist wie er ist. Einfach wunderbar! Sollte in jedem Bücherregal stehen! :-)

„Ich und die Menschen“

Marlon Kraus, Thalia-Buchhandlung Frankenthal

"Ich und die Menschen" war für mich eine wirkliche Überraschung. Ein tolles und mitreißendes Buch, welches zum Nachdenken anregt und dabei nicht aufdringlich ist. Toll geschrieben/übersetzt und mit einer guten Portion Philosophie. Ich war schon fast traurig, als ich es beendet hatte. "Ich und die Menschen" war für mich eine wirkliche Überraschung. Ein tolles und mitreißendes Buch, welches zum Nachdenken anregt und dabei nicht aufdringlich ist. Toll geschrieben/übersetzt und mit einer guten Portion Philosophie. Ich war schon fast traurig, als ich es beendet hatte.

„Wahr, witzig und sehr ernst“

Julia Lißewski, Thalia-Buchhandlung Bad Zwischenahn

Ein Lebewesen aus dem Universum kommt auf die Erde, um den Platz eines menschlichen Mathematikers einzunehmen. Nein, es handelt sich nicht um einen Science-Fiction-Roman und auch um keinen Roman aus dem Fantasy-Genre. Es geht darum, wie ein fremdes Lebewesen die Menschen und ihre Gewohnheiten entdeckt. Und das ist zum Schreien komisch!

Wie
Ein Lebewesen aus dem Universum kommt auf die Erde, um den Platz eines menschlichen Mathematikers einzunehmen. Nein, es handelt sich nicht um einen Science-Fiction-Roman und auch um keinen Roman aus dem Fantasy-Genre. Es geht darum, wie ein fremdes Lebewesen die Menschen und ihre Gewohnheiten entdeckt. Und das ist zum Schreien komisch!

Wie kam es dazu? Der namenlose Erzähler, ein „Vonnadorianer“, wurde von seiner Regierung, den „Moderatoren“, auf die Erde geschickt. Dort hatte ein Mathematiker namens Andrew Martin ein bisher unlösbares mathematisches Problem gelöst. Bevor er seine Entdeckung jedoch veröffentlichen konnte, haben ihn die Vonnadorianer entführt und getötet. Sie halten es für sehr gefährlich, wenn der Mensch zu fortschrittlich wird. Der Erzähler des Buchs wurde nun in der Gestalt Andrew Martins auf die Erde geschickt, um dessen Frau und Kind zu töten.

Das Buch beginnt mit der Ankunft des Erzählers auf der Erde, nackt, auf einer Autobahn. „Alle starrten mich an, dabei war ich genauso hässlich wie sie“, sind die ersten Gedanken, die ihm durch den Kopf gehen und von da an wird es nur noch lustiger. Seine Verwunderung darüber, warum der Mensch so viel Wert auf Kleidung legt, die Besessenheit des Menschen zu rechteckigen Räumen, die Veranlagung des Menschen, Dinge zu tun, die er eigentlich gar nicht will – all das wundert ihn. Die Neigung der Menschen zu Gewalt und Aggressivität und der Hang der Menschen, unter ihnen wegen Religion oder Herkunft zu unterscheiden – das jagt ihm Angst ein. Aber die Liebe, familiärer Zusammenhalt, Hunde und Erdnussbuttersandwiches – das geht ihm ans Herz.

Matt Haig schreibt diesen Roman so wunderbar, dass ich jeden Satz zweimal lesen wollte. Jeder Satz enthält so viel Wahrheit, dass ich wünschte, der Roman würde ewig lang sein. Ich kann fast jede Seite aufschlagen um entweder zu lachen, zu weinen oder zustimmend zu nicken. „Ich und die Menschen“ ist ein Buch, was mir nicht nur ans Herz, sondern auch an den Verstand und vor allem an die Lachmuskeln ging.

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Sie werden Andrew Martin mögen
von Franziska am 03.11.2016

Dadurch, dass Andrew Martin von einem Alien ersetzt wird und der originale Andrew Martin Familie etc hatte ergeben sich zahlreiche absurd-komische Situationen durch seine Unwissenheit. Das Buch hat viel Herz und viel Witz - gönnen Sie sich das.

Ich und die Menschen
von Tintenherz aus Kronshagen am 02.12.2015

„Ich und die Menschen“ von Matt Haig, erschienen im Deutschen Taschenbuchverlag, Seitenzahl: 352 Inhalt: In einer regnerischen Freitagnacht wird Andrew Martin, Professor für Mathematik in Cambridge, aufgegriffen, als er nackt eine Autobahn entlang wandert. Professor Martin ist nicht mehr er selbst. Ein Wesen mit überlegener Intelligenz und von einem weit entfernten... „Ich und die Menschen“ von Matt Haig, erschienen im Deutschen Taschenbuchverlag, Seitenzahl: 352 Inhalt: In einer regnerischen Freitagnacht wird Andrew Martin, Professor für Mathematik in Cambridge, aufgegriffen, als er nackt eine Autobahn entlang wandert. Professor Martin ist nicht mehr er selbst. Ein Wesen mit überlegener Intelligenz und von einem weit entfernten Stern hat von ihm Besitz ergriffen. Dieser neue Andrew ist nicht begeistert von seiner neuen Existenz. Er hat eine denkbar negative Meinung von den Menschen. Jeder weiß schließlich, dass sie zu Egoismus, übermäßigem Ehrgeiz und Gewalttätigkeit neigen. Doch andererseits: Kann eine Lebensform, die Dinge wie Weißwein und Erdnussbutter erfunden hat, wirklich grundschlecht und böse sein? Und was sind das für seltsame Gefühle, die ihn überkommen, wenn er Debussy hört oder Isobel, der Frau des Professors, in die Augen blickt? Autor: Matt Haig, geboren 1975 in Sheffield, hat bereits einige Romane und Kinderbücher veröffentlicht, die mit verschiedenen literarischen Preisen ausgezeichnet und in über zwanzig Sprachen übersetzt wurden. Er lebt in York und London. Meine Meinung zu dem o. g. Buch: Das Cover ist sehr passend mit dm Mann, der von seinem Planeten die Erde betrachtet, gestaltet worden. Der poetisch-sarkastische Schreibstil ist leicht verständlich und flüssig zu lesen. Die Geschichte wird aus der Sicht des unbekannten Wesens erzählt, der die Menschen als zweibeinige Lebensform von mittelmäßiger Intelligenz betitelt. Anfangs wird der Leser auf den Sinn und Zweck des Buches direkt angesprochen. Dieses hat zur Folge, dass man doch sehr gespannt auf den weiteren Verlauf ist. Der Unbekannte, der auf der Suche nach dem wahren Wert des menschlichen Lebens ist, schlüpft in den Körper des Mathematikprofessors Andrew Martin und versucht sich mit den Schwierigkeiten, die das für ihn unbekannte Leben auf der Erde mit sich bringt, auseinanderzusetzen und tritt von einem Fettnäpfchen ins nächste. Er wurde auf die Erde geschickt, um den technologischen Fortschritt zu vereiteln. Alles wirkt verstörend und hektisch auf ihn und er versucht, mit den Regeln und dem Verhalten der Menschen zurecht zu kommen. Ich fand dieses Buch sehr lehrreich und amüsant im Hinblick auf das zwischenmenschliche Verhalten. Fazit: Eine bemerkenswerte Sichtweise auf das Leben auf der Erde!

Unterhaltsamer Roman über die Menschen aus Aliensicht
von einer Kundin/einem Kunden am 20.11.2015

Mich hat die Leseprobe begeistert und da ich das Buch nicht gewonnen hatte, musste - nein WOLLTE ich mir das Buch kaufen. Es hat mich also nicht mehr losgelassen. Also würdige ich dieses Buch mit einer entsprechenden Rezension. Cover: Das Cover ist so wunderschön gestaltet. Ein Mann mit ausgestelltem Regenschirm und... Mich hat die Leseprobe begeistert und da ich das Buch nicht gewonnen hatte, musste - nein WOLLTE ich mir das Buch kaufen. Es hat mich also nicht mehr losgelassen. Also würdige ich dieses Buch mit einer entsprechenden Rezension. Cover: Das Cover ist so wunderschön gestaltet. Ein Mann mit ausgestelltem Regenschirm und Hund blickt vom Mond oder irgendeinem anderen Planeten aus auf die Erde. Gemeinsam mit dem Titel wirkt es als würde der Autor von außen auf die emotionale, zwischenmenschliche, (was auch immer) Welt schauen, sie von dort aus analysieren wollen. In der Buchhandlung wäre mir dieses Buch sofort aufgefallen. (Als ich es schließlich hervorgehoben ausgestellt in einem Bahnhofskiosk fand, musste ich zugreifen. Wann findet man schon mal ein Wunschbuch am Bahnhof?!) Das war Schicksal! ;-) Inhalt: Der Alien kommt als ein Klon von Andrew Martin auf die Erde. Andrew ist ein Wissenschaftler, der zu viel weiß. Daher haben ihn die Moderatoren entführt. Der Alien sollte Andrews Platz einnehmen, damit die Menschheit keinen Fortschritt erfährt. Im Laufe seines Lebens auf der Erde lernt der Alien menschliche Dinge wie Liebe, Hass aber auch körperlichen Schmerz kennen. Da ihn die Welt der Emotionen vollkommen packt verändert er sich und kann seinen Auftrag nicht erfüllen. Er schafft es nicht, seine Frau und seinen Sohn zu töten, da er Empathie entwickelt. Der Alien ist zwiegespalten und gerät so in Konflikt mit seinem Heimatplaneten. Was sich dadurch entwickelt sollte man selbst lesen. Mein Eindruck: Die LP mutete an wie eine Geschichte in der die Menschen von vorne bis hinten mit Sarkasmus durch den Kakao gezogen werden. Ich lache gerne über mich selbst als Mensch. Daher traf der Autor meinen Humor. Mit Witz wird hier die Spezies Mensch analysiert. Das ganze verpackt in eine fiktive Geschichte, die sich selbst nicht ernst nimmt. Wohl aber die Gedanken des Autors. Dieser Sarkasmus zog sich aber nicht durch das ganze Buch, sondern es wurde etwas mehr Sci-Fi-Roman und etwas weniger gegen die Menschen stichelnd. Ich war aber keines Falls enttäuscht, sondern es berührte mich auf eine Art, die ich nicht vermutet hätte. Der Autor streute neben der fiktiven Alien-Geschichte oft ganz persönliche Gedanken ein. Dinge, über die man nachdenken kann, sich eine Scheibe von abschneiden kann, oder für sich im täglichen Leben umsetzen kann. Wie Teile der 97 Ratschläge für den Sohn Gulliver, die sich, wenn man sich darauf einlässt, eine Bedienungsanleitung fürs Leben sein können, ohne auch nur im Ansatz so auf den Leser wirken zu wollen. Hier wird kein Zeigefinger nach oben gelüpft und hier wird nicht versucht uns eine Lebensphilosophie aufzudrängen. Es ist und bleibt ein unterhaltsamer Roman. An gewissen Stellen wirkt er, als würde der Autor eine Person ansprechen, die nichts mit dem Buch zu tun hat. Quasi als würde er zu einer vergangenen Liebe sprechen und durch das Buch um Vergebung für seine Fehler bitten. In der Danksagung erfahren wir dann, dass Matt Haig das Buch zu einer Zeit geschrieben hat, in der er Schwierigkeiten mit seinem eigenen Leben hatte. Er litt an Panik Attacken und die Menschen waren ihm so fremd, wie sie anfangs dem namenlosen Alien waren, den wir in seinem Werk begleiten durften, der aber im Laufe seines Lebens auf der Erde die Menschen immer mehr verstand und anfing, sie zu lieben wie sie sind. Als ich das las, konnte ich vieles in dem Buch noch besser nachvollziehen. Es ist nicht autobiographisch, aber sehr von Matt Haigs eigenem Erleben geprägt. Fazit: Man kann das Buch als einen Sci-Fi-Roman lesen, sich daran erfreuen und anschließend weglegen. Oder man kann es als heiteren Ratgeber in schwierigen Lebenslagen sehen, es hier und da noch mal zur Hand nehmen, darin blättern, über gewisse Gefühle schmunzeln und mit der Gewissheit, daß man nicht alleine mit seinen Emotionen ist das Buch wieder weglegen. ;-)


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