Ich und Monsieur Roger

Roman

(13)
Hélène ist klein, zart, acht Jahre alt, nennt sich Joe und behauptet, zehn zu sein, damit sie den Job als Zeitungsausträgerin bekommt. Umgeben von drei Schwestern, einem Vater, der das Leben nur als melancholischer Trinker erträgt, und einer Mutter, die sich mit drakonischer Strenge panzert, ist Joe manchmal etwas einsam, ganz wie Roger, der plötzlich im Garten des Nachbarhauses steht und flucht. Roger ist achtzig, ein begnadeter Grantler, dessen Flüche mit jeder Flasche Bier phantastischer werden. Wie Joe den lebensmüden Roger ins Leben zurückholt und er zum Schutzpatron dieses empfindsamen Mädchens wird, beschreibt Marie-Renée Lavoie aus Kanada mit viel Witz und Poesie.
Portrait
Marie-Renée Lavoie wurde 1974 geboren. Sie unterrichtet Literatur am Collège de Maisonneuve in Montréal. Für ihren Debütroman wurde sie mit dem Prix Archambault ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Erscheinungsdatum 29.07.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783446244573
Verlag Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

„Helene & Roger“

B. Maxeiner, Thalia-Buchhandlung Sulzbach (Taunus)

Helene ist acht, wäre gerne zehn und lebt in einer ärmeren Gegend im französischen Teil Kanadas. Sie wächst durchaus liebevoll auf, ist aber nicht im direkten Fokus ihrer Eltern. Eines Tages zieht der Bier trinkende und fluchende Roger in die Nachbarschaft. Langsam werden die Zwei dicke Freunde.

Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie nicht
Helene ist acht, wäre gerne zehn und lebt in einer ärmeren Gegend im französischen Teil Kanadas. Sie wächst durchaus liebevoll auf, ist aber nicht im direkten Fokus ihrer Eltern. Eines Tages zieht der Bier trinkende und fluchende Roger in die Nachbarschaft. Langsam werden die Zwei dicke Freunde.

Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie nicht wollen, dass ein Buch zuendegeht, Sie aber nicht aufhören können, es zu lesen? Genau so erging es mir hier.
Sprachlich sehr schön erzählt, haben Helene und Roger sofort mein Herz erobert. Eine packende Geschichte bei der man mehr lernen kann als nur ein paar außergewöhnliche Flüche.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
6
1
4
1
1

Ich und Monsieur Roger
von I. Schneider aus Mannheim am 05.08.2013

Joe ist zehn Jahre alt und darf deshalb schon Zeitungen austragen, doch in Wirklichkeit heißt Joe Hélène und ist erst acht, doch das merkt niemand, bis auf Monsieur Roger. Der ist erst kürzlich in das Nachbarhaus von Joe eingezogen und schon achtzig Jahre alt und flucht wie ein Berserker.... Joe ist zehn Jahre alt und darf deshalb schon Zeitungen austragen, doch in Wirklichkeit heißt Joe Hélène und ist erst acht, doch das merkt niemand, bis auf Monsieur Roger. Der ist erst kürzlich in das Nachbarhaus von Joe eingezogen und schon achtzig Jahre alt und flucht wie ein Berserker. Joe und Roger freunden sich an und es entwickelt sich eine große Freundschaft, die es Joe im Leben ein bißchen einfacher macht. Denn Joe hat es schwer, da sie mit 3 Schwestern aufwächst, das Geld knapp ist, die Mutter sehr streng ist und der Vater ein frustrierter Alkoholiker, der als Lehrer an der Schule völlig untergeht. Joe versucht ein bißchen Geld dazuzuverdienen, um die Eltern und deren Sorgen ein bißchen zu entlasten. Ob ihr das gelingt? Ein nachdenklicher, aber gleichzeitig auch witziger und empfindsamer Roman um eine große Freundschaft von zwei ungleichen Menschen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Was für ein beeindruckendes Buch!
von einer Kundin/einem Kunden aus Stolberg (Rhld.) am 26.08.2013
Bewertet: gebundene Ausgabe

Ein 8jähriges kanadisches Mädchen (Helene) macht sich 2 Jahre älter und gibt sich als Junge aus, um Zeitungen austragen zu können und Geld für die Familie dazu zu verdienen. Irgendwann zieht ein verschrobener Alter (Roger) nebenan ein und die beiden verbindet bald eine wunderbare Beziehung. Er passt immer etwas... Ein 8jähriges kanadisches Mädchen (Helene) macht sich 2 Jahre älter und gibt sich als Junge aus, um Zeitungen austragen zu können und Geld für die Familie dazu zu verdienen. Irgendwann zieht ein verschrobener Alter (Roger) nebenan ein und die beiden verbindet bald eine wunderbare Beziehung. Er passt immer etwas auf die Kleine auf und wirkt wie ein unerschütterlicher, fluchender Fels in der Brandung. Es ist rückblickend aus Sicht der inzwischen erwachsenen Helene geschrieben. Man erlebt mit ihr einige Jahre ihres jungen, komplizierten Lebens. Das Umfeld in dem sie aufwächst ist nicht gerade das allerbeste. Die Leute leben mit dem Nötigsten und können sich nicht viel leisten. Ihre Eltern sind Lehrer, die Mutter arbeitet nicht mehr, da sie sich um die 4 Mädchen kümmern muss. Sie hat eine harte Art mit den Kindern umzugehen. Ihre Anweisungen müssen befolgt werden - ohne Diskussion - fertig aus! (wie sie gerne zu sagen pflegt). Der Vater scheint sehr unzufrieden in seinem Beruf zu sein und ertränkt seinen täglichen Frust in Alkohol. Bemerkenswert ist, dass trotz dieser Umstände Helene in keiner Weise unglücklich zu sein scheint. Trotz ihres jungen Alters möchte sie der Familie irgendwie helfen - ja, sie förmlich retten. Also schlüpft sie innerlich in eine Parallelwelt, in der sie die Rolle einer Zeichentrickheldin einnimmt: Oscar, ebenfalls ein Mädchen, das sich als Junge tarnt um kämpfen zu können in Zeiten vor der Franz. Revolution. Helenes Fahrrad wird zum Pferd und die Zeit des Zeitungsaustragens wird zum Kampfeinsatz, in dem es Mut zu beweisen gilt. Auch in den kommenden Jahren wird die Rolle der Oscar zu ihrem zweiten Ich. Immer wieder tauchen Passagen auf, in denen sie ihre Aufgabe darin sieht, heldenhaft ihr übertragene (oder auch nicht übertragene) Aufgaben zu erledigen. Alles für die Familie, denn sie selbst braucht kaum etwas von dem schwer verdienten Geld. Die Gedankengänge dieses Kindes sind sehr berührend und in keiner Weise kitschig. Obwohl die Beziehung zu Roger keinen extrem großen Raum in der Geschichte einnimmt, ist sie doch von enormer Bedeutung für ihre Entwicklung und die Entwicklung Helenes vom Kind zur Jugendlichen. Trotz widriger Umstände in dieser Familie spürt man überall in diesem Roman die Zuneigung zu den oft schwierigen Eltern. Und das unerschütterliche Vertrauen in diese, selbst in schwierigsten Situationen. Instinktiv spürt sie, wie ihre Eltern sich quasi aufopfern für ihre Kinder, sich förmlich selbst aufgeben, um einen geregelten Tagesablauf hin zu bekommen. Sie hat Verständnis für ihren Vater und versucht bestmöglich, seinen nach außen wirkenden Schein aufrecht zu erhalten. Das ist eine ihrer Heldentaten und manche kann sie nur leisten, weil sie innerlich in die Rolle der mutigen Oscar schlüpft. Der Schreibstil ist so herrlich, dass ich förmlich durch die Seiten gerauscht bin. Obwohl ich generell eher zum langsamen Genusslesen neige. Hier jedoch habe ich noch beim rasanten Lesen genießen können und ich habe es wirklich genossen! Mir ist schon länger nicht mehr passiert, dass ich mir gewünscht habe, ein Buche hätte 200 Seiten mehr gehabt. Bei diesem schon. Ein wunderbares Buch!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Das kleine Glück eines kleinen Mädchens – großartig erzählt
von einer Kundin/einem Kunden am 11.08.2013
Bewertet: gebundene Ausgabe

Dieses von außen her eher unscheinbare Buch kann in großen Bücherregalen leicht übersehen werden. Wer es aber dennoch findet und für sich entdeckt, hat einen wahren Glücksgriff getan. Er hält ein Buch in Händen, das ihm die faszinierende Welt eines kleinen, etwas seltsamen Mädchens eröffnet, die den Leser mit... Dieses von außen her eher unscheinbare Buch kann in großen Bücherregalen leicht übersehen werden. Wer es aber dennoch findet und für sich entdeckt, hat einen wahren Glücksgriff getan. Er hält ein Buch in Händen, das ihm die faszinierende Welt eines kleinen, etwas seltsamen Mädchens eröffnet, die den Leser mit ihren geschickt in kindliche Gedanken verpackte Tiefgründigkeit, zum Lachen, Innehalten und Nachdenken bringt. Scharfsinnig, witzig und treffend erzählt Helene von ihrem Erwachsenwerden und den Menschen, die sie dabei begleiten und prägen. Zu ihnen gehören vor allem Lady Oscar, ihr großes Vorbild aus einer Zeichentrickserie, die mutig, charakterstark und mit Anstand ihr Leben meistert, ihre Mutter, die ebenso rauh und pragmatisch wie unterschwellig äußerst herzlich durch ihre unkonventionelle Herangehensweise an Problematiken die Familie dirigiert und natürlich Monsieur Roger, der kauzige Miesepeter aus dem Nachbarhaus, der fast noch viel lieber flucht, als dass er Bier trinkt und raucht. Um alle und alles streifen ihre Gedankenwirbel. Sie ahnt, dass man, um sein kleines Glück zu finden, nicht unbedingt ein leichtes und unbeschwertes Leben braucht. Dieses Buch ist ein seltenes Lesevergnügen. Man genießt es mit einem lachenden und einem weinenden Auge – eine Homage an das Leben und vor allem die Lebensfreude.

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