Ilias

Übertr. v. Wolfgang Schadewaldt

(14)

Die Ilias behandelt das Gedicht vom Troischen Krieg, und zwar Kriege und Kämpfe in fast ununterbrochener Folge. Sie ist aber kein kriegerisches Epos. Die Ilias handelt von Helden und ihren Schicksalen, ist aber kein heldisches Epos.

Portrait
Homer ist der erste namentlich bekannte Dichter der griechischen Antike. Er lebte vermutlich gegen Ende des 8. Jahrhunderts v. Chr. in den von Griechen kolonisierten Gebieten Kleinasiens und gilt als Schöpfer der ältesten Werke der abendländischen Literatur: der Ilias, der Odyssee und der Homerischen Hymnen. Schon in der Antike wurde über Homers Person und Herkunft diskutiert: Smyrna, Athen, Ithaka, Pylos, Kolophon, Argos und Chios beanspruchten, als sein Geburtsort zu gelten. Über sein Leben ist wenig Genaues bekannt. Die ersten sicheren literarischen Zeugen sind Pindar, Heraklit und Simonides. Wahrscheinlich zog er als fahrender Sänger (Rhapsode) von Hof zu Hof und trug seine Lieder und epischen Dichtungen dem adligen Publikum vor. Armut und Blindheit werden ihm zugeschrieben, seine Teilnahme am Sängerkrieg in Chalkis und sein Tod auf Ios bleiben Vermutung.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 01.12.1975
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-31853-8
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 17,7/11/1,5 cm
Gewicht 233 g
Abbildungen 12 antike Vasenbildern auf Taf.
Auflage 18
Übersetzer Wolfgang Schadewaldt
Verkaufsrang 62.267
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12,00
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Das unsterbliche Epos über den Untergang Troias, über gekränkte Ehre und verletzten Stolz, Rache und Vergeltung, über kleinliche Gefühle und große Taten der Menschen trägt Manfred Zapatka uns hier – quasi von der Quelle der westeuropäischen Kultur her - in der hochgelobten Neufassung von Raoul Schrott vor.

Der Schauspieler versteht es exzellent, von Rolle zu Rolle zu wechseln, vom Erzähler zum Handelnden, ob Grieche oder den Troer, zu werden – oder auch zu einem der Götter, die dem Schauspiel menschlicher Selbstzerstörung zusehen und dieses manchmal gar vorantreiben. Man meint förmlich die Feindschaft zu spüren, die Wut, aber auch die Hilflosigkeit. All dies vermittelt Zapatka mit seiner Stimme. Gleichzeitig wird die Dramatik durch die akustische Untermalung noch gesteigert.

Berührtsein, Mitgefühl und Entsetzen löst dieses Epos - hier in seiner ursprünglichsten, der mündlichen Darreichungsform - beim Hörer aus. Hier verbinden sich eine bemerkenswerte Neufassung des Stoffs und ein hervorragender Vortrag zu einem einmaligen Hörerlebnis. Man sollte sich viel Zeit nehmen zum Zuhören, aber diese Zeit ist nicht verschwendet!
Das unsterbliche Epos über den Untergang Troias, über gekränkte Ehre und verletzten Stolz, Rache und Vergeltung, über kleinliche Gefühle und große Taten der Menschen trägt Manfred Zapatka uns hier – quasi von der Quelle der westeuropäischen Kultur her - in der hochgelobten Neufassung von Raoul Schrott vor.

Der Schauspieler versteht es exzellent, von Rolle zu Rolle zu wechseln, vom Erzähler zum Handelnden, ob Grieche oder den Troer, zu werden – oder auch zu einem der Götter, die dem Schauspiel menschlicher Selbstzerstörung zusehen und dieses manchmal gar vorantreiben. Man meint förmlich die Feindschaft zu spüren, die Wut, aber auch die Hilflosigkeit. All dies vermittelt Zapatka mit seiner Stimme. Gleichzeitig wird die Dramatik durch die akustische Untermalung noch gesteigert.

Berührtsein, Mitgefühl und Entsetzen löst dieses Epos - hier in seiner ursprünglichsten, der mündlichen Darreichungsform - beim Hörer aus. Hier verbinden sich eine bemerkenswerte Neufassung des Stoffs und ein hervorragender Vortrag zu einem einmaligen Hörerlebnis. Man sollte sich viel Zeit nehmen zum Zuhören, aber diese Zeit ist nicht verschwendet!

Kundenbewertungen

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"Ich will nicht mehr geleitet, ermuntert, angefeuert sein, ...
von einer Kundin/einem Kunden am 03.05.2011
Bewertet: Taschenbuch

... braust dieses Herz doch genug aus sich selbst; ich brauche Wiegengesang und den habe ich in seiner Fülle gefunden in meinem Homer." Goethe in "Die Leiden des jungen Werther" ----- Kein Wort von mir über das Werk, das wäre Anmaßung. Auf der Suche nach einer für mich geeigneten Übersetzung war... ... braust dieses Herz doch genug aus sich selbst; ich brauche Wiegengesang und den habe ich in seiner Fülle gefunden in meinem Homer." Goethe in "Die Leiden des jungen Werther" ----- Kein Wort von mir über das Werk, das wäre Anmaßung. Auf der Suche nach einer für mich geeigneten Übersetzung war ich; in Versform sollte sie sein; welche nehmen? Ich wollte es lesen, genußvoll, mich nicht "durchquälen" (so ehrlich bin ich). In dieser Fassung hab ich sie gefunden. In Versform, poetisch, ein Gesang und doch eingängig und, auch für mich, lesbar. Dankeschön!

Homer, Ilias
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 21.09.2010
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Ja, ich weiß, daß es um diese Übertragung heftigste Auseinandersetzungen auf allen Literaturseiten in Zeitungen gab. Und ich kann auch keinerlei Einschätzung über die Richtigkeit der Übersetzung abgeben. Ich weiß nur, daß ich diese Fassung mit großer Freude und Vergnügen gelesen habe! Daß ich... Ja, ich weiß, daß es um diese Übertragung heftigste Auseinandersetzungen auf allen Literaturseiten in Zeitungen gab. Und ich kann auch keinerlei Einschätzung über die Richtigkeit der Übersetzung abgeben. Ich weiß nur, daß ich diese Fassung mit großer Freude und Vergnügen gelesen habe! Daß ich mich gleich in die Geschichte hereingezogen fühlte. Probieren Sie es doch auch mal aus.

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von Jens Paller aus Neuss am 24.12.2009
Bewertet: gebundene Ausgabe

Als im Jahr 2008 die von Raoul Schrott übersetzte Version der Ilias erschien, war der Aufschrei unter Experten gross, unzählige Diskussionen beherrschten den Feuilleton. Für mich als Leser, der die Ilias schon länger auf seiner Liste stehen hatte, eine vor allem sehr gut lesbare Ausgabe, die man, einmal begonnen, nur... Als im Jahr 2008 die von Raoul Schrott übersetzte Version der Ilias erschien, war der Aufschrei unter Experten gross, unzählige Diskussionen beherrschten den Feuilleton. Für mich als Leser, der die Ilias schon länger auf seiner Liste stehen hatte, eine vor allem sehr gut lesbare Ausgabe, die man, einmal begonnen, nur schwerlich wieder aus der Hand legen kann. Trotz des Umfangs. Jeder kennt die Geschichte der Schlacht um Troja und dennoch öffnen sich ständig neue Türen, Personen und Mythen werden neu belebt, die Götter streiten und lenken das Geschehen. Was will man mehr, als eine fast dreitausend Jahre alte Geschichte so erzählt.