Im Spiegel ferner Tage

Roman

(2)
London, 1932. Als die 21-jährige Alice ungewollt schwanger wird, schickt ihre Mutter sie auf ein Gut im malerischen Gloucestershire, um den Namen der Familie zu schützen. Fasziniert von dem verwunschenen Anwesen erwacht Alices Neugierde, und sie erfährt von dem tragischen Los der einstigen Gutsherrin Elizabeth. Das Geheimnis um die schöne Frau berührt sie auf eigentümliche Weise, und Alice begibt sich auf Spurensuche. Sie entdeckt eine große Liebesgeschichte - und einen schlimmen Verrat …
Rezension
"Atmosphärisch meisterhaft, packend und dicht." Sunday Mirror
Portrait
Kate Riordan lebt in Cheltenham. Sie ist freie Journalistin und schreibt unter anderem für den Guardian und Time Out.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 544
Erscheinungsdatum 14.12.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-41799-1
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 19/12/4,3 cm
Gewicht 450 g
Originaltitel Fiercombe Manor/THE GIRL IN THE PHOTOGRAPH
Übersetzer Heike Holtsch
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Geheimnisvoll und interessant
von einer Kundin/einem Kunden aus Obernzenn am 11.04.2016

Die junge Frau Alice verliebt sich in einen verheirateten Mann und schläft mit ihm, als er ihr verspricht sich von seiner Frau scheiden zu lassen. Leider wurde dieses Versprechen nicht eingehalten und als Alice ungewollt schwanger wird, scheint eine Welt über sie zusammenzubrechen. Es schickt sich nicht unverheiratet schwanger... Die junge Frau Alice verliebt sich in einen verheirateten Mann und schläft mit ihm, als er ihr verspricht sich von seiner Frau scheiden zu lassen. Leider wurde dieses Versprechen nicht eingehalten und als Alice ungewollt schwanger wird, scheint eine Welt über sie zusammenzubrechen. Es schickt sich nicht unverheiratet schwanger zu sein und deshalb schickt ihre Mutter sie auch weg. Der Ort wo Alice ihrer Schwangerschaft, bis zur Geburt des Kindes über verweilt scheint ein Geheimnis zu haben. Als sie sich weiter umschaut und Kontakte zu anderen Leuten im Ort knüpft erfährt sie immer mehr von diesem Geheimnis, was die ehemalige Gutsherrin Elizabeth angeht. Meine Meinung: Zunächst möchte ich etwas zum Buch und dem Cover sagen. Das Cover ist wunderschön und die Oberfläche ist bisschen rau und matt. Ganz toll. Allein schon der Titel des Buches lädt zum Lesen ein. Wir steigen ein in eine interessante Geschichte ein, in einem Jahrgang wo es einige Dinge gab, die man einfach nicht macht. Zum Beispiel von einem Mann schwanger werden, mit dem man nicht verheiratet ist. Heutzutage ist das in unserer Gesellschaft normal. Damals war es für die Familien eine Schande. Dabei kommt mir gerade die Frage: Wann wurden eigentlich Kondome erfunden? Im Jahr 1855 wurde das Kondom von einem Amerikaner erfunden. Das heißt, es gab sie schon... Naja, wurde im Buch eigentlich erwähnt wie es passiert ist, ob verhütet wurde oder nicht oder ob was schief lief...ich weiß nicht mehr. Es wird in zwei Strängen erzählt. Einmal aus Alice Sicht und dann aus Elizabeths Sicht, quasi die Vergangenheit. Ich muss gestehen, dass ich die Parts von Elizabeth interessanter fand. Diese hatte mit einem schlimmen Schicksal zu kämpfen. Es ist wirklich sehr traurig, was ihr passiert. Manchmal fand ich es etwas in die Länge gezogen, aber im Großen und Ganzen war es ganz okay.

stimmungsvoll
von einer Kundin/einem Kunden am 09.01.2016

1932 und 1898 – gerade einmal 30 Jahre liegen zwischen den beiden Handlungsebenen und doch Welten. In der Vergangenheit erleben wir die typische viktorianische Gesellschaft, in der stets der gute Schein gewahrt werden muss und Elizabeth in einer unglücklichen Ehe gefangen ist. Nach der Geburt ihrer Tochter und einer... 1932 und 1898 – gerade einmal 30 Jahre liegen zwischen den beiden Handlungsebenen und doch Welten. In der Vergangenheit erleben wir die typische viktorianische Gesellschaft, in der stets der gute Schein gewahrt werden muss und Elizabeth in einer unglücklichen Ehe gefangen ist. Nach der Geburt ihrer Tochter und einer Todgeburt erlebte sie depressiven Phasen, von denen sie nun, endlich erneut schwanger mit dem zukünftigen Erben der Stantons, fürchtet, dass sie zurückkehren könnten. 1932 verschlägt es die 21jährige Alice aus London in das gleiche abgeschiedene Tal, hier soll sie in Ruhe ihr Kind zur Welt bringen – hier wo niemand weiß, dass sie nicht etwa frisch verwitwet, sondern gänzlich unverheiratet ist. Bindeglied zwischen den beiden Ebenen ist Edith Jelphs, einst Kammerzofe von Elizabeth und nun Haushälterin im meist leeren Haus sowie Elizabeths Tagebuch, in dem Alice heimlich liest. Alice empfindet sich selbst in der Rückschau manches Mal als etwas naiv und ich kann ihr nur zustimmen. Nicht nur, wie sie in ihre Beziehung geschlittert und schwanger geworden ist, sondern auch später in ihrem Verhalten in Fiercombe. Sie tänzelt die meiste Zeit um Mrs. Jelphs und Gärtner Ruck herum, um sie nur ja nicht zu verärgern, ignoriert sie aber, wann immer es ihr passt – leider auch in Situationen in denen es klüger wäre, auf sie zu hören. Ich bin zum Beispiel auch der Meinung, dass eine hochschwangere Frau nicht unbedingt während einer Hitzewelle kilometerweit durch die Gegend marschieren sollte – und schon gar nicht, ohne dass irgendjemand weiß, wo sie unterwegs ist. Elizabeth hingegen tat mir die meiste Zeit leid, ohne dass ich einen Ansatz gesehen hätte, wie sich ihre Situation hätte verbessern lassen. Sie war nun einmal rechtlich gesehen ihrem Mann vollkommen ausgeliefert und ihre psychische Situation war zumindest nicht vollkommen stabil, so dass ihr Mann zwar die Rolle des Bösen einnimmt, sein Verhalten aber bei genauerer Betrachtung eher übertrieben und hilflos als völlig lieblos erscheint. Beim Lesen des Klappentexts habe ich die Aufdeckung eines dunklen Familiengeheimnisses voller Intrigen erwartet, es entpuppte sich dann aber in erster Linien als ein vergleichsweise harmloses Verschweigen aus Trauer und Verzweiflung heraus. Das macht die Geschichte allerdings umso glaubwürdiger und dass Alice die Stimmung im leeren alten Haus oft als unheimlich empfindet, kann man sehr gut nachvollziehen und mitempfinden. In einem alten Herrenhaus hätte ich das Buch nicht lesen mögen. Ich habe irgendwann ab der Mitte allerdings sowieso nur noch zögerlich weitergelesen, der Vergangenheitsstrang lief immer deutlicher auf ein unglückliches Ende zu, von dem ich eigentlich lieber nichts erfahren wollte. Nichtsdestotrotz ist „Im Spiegel ferner Tage“ ein gelungener und stimmungsvoller Familienroman, der die Gefahren unterdrückter Gefühle und von zu viel Schweigen anprangert.