Im Weltinnenraum des Kapitals

Für eine philosophische Theorie der Globalisierung. Ausgezeichnet mit dem getAbstract International Book Award 2005

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Unangefochten umspannt der Kapitalismus den Globus, doch geht er mit seinen Bewohnern unterschiedlich um: Während anderthalb Milliarden Globalisierungsgewinner eine Komfortzone bewohnen, einen »Weltinnenraum«, dessen Grenzen unsichtbar, aber hart und abweisend sind wie die Wände des Londoner Kristallpalastes, dem Ort der ersten Weltausstellung 1851, steht die doppelte Zahl von Menschen ausgeschlossen vor der Tür. Peter Sloterdijk philosophiert darüber, und er erzählt davon, und dank seiner »Unerschrockenheit in Stil und Inhalt« (Der Bund) gelingt es ihm, auch im 21. Jahrhundert noch etwas Grundstürzendes über Globalisierung zu sagen.

Nach dem großen Erfolg der Sphären-Trilogie das nächste große Werk – und Wagnis – von Peter Sloterdijk.

Peter Sloterdijk, geboren 1947, ist Professor für Ästhetik und Philosophie an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe und lehrt an der Akademie der Bildenden Künste in Wien.
Portrait
Peter Sloterdijk wurde am 26. Juni 1947 als Sohn einer Deutschen und eines Niederländers geboren. Von 1968 bis 1974 studierte er in München und an der Universität Hamburg Philosophie, Geschichte und Germanistik. 1971 erstellte Sloterdijk seine Magisterarbeit mit dem Titel Strukturalismus als poetische Hermeneutik. In den Jahren 1972/73 folgten ein Essay über Michel Foucaults strukturale Theorie der Geschichte sowie eine Studie mit dem Titel Die Ökonomie der Sprachspiele. Zur Kritik der linguistischen Gegenstandskonstitution. Im Jahre 1976 wurde Peter Sloterdijk von Professor Klaus Briegleb zum Thema Literatur und Organisation von Lebenserfahrung. Gattungstheorie und Gattungsgeschichte der Autobiographie der Weimarer Republik 1918–1933 promoviert. Zwischen 1978 und 1980 hielt sich Sloterdijk im Ashram von Bhagwan Shree Rajneesh (später Osho) im indischen Pune auf. Seit den 1980er Jahren arbeitet Sloterdijk als freier Schriftsteller. Das 1983 im Suhrkamp Verlag publizierte Buch Kritik der zynischen Vernunft zählt zu den meistverkauften philosophischen Büchern des 20. Jahrhunderts. 1987 legte er seinen ersten Roman Der Zauberbaum vor. Seit 2001 ist Sloterdijk in Nachfolge von Heinrich Klotz Rektor der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe sowie dort Professor für Philosophie und Ästhetik.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 415
Erscheinungsdatum 30.10.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-45814-3
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 18/11,1/2,3 cm
Gewicht 255 g
Auflage 5. Auflage
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15,00
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von einer Kundin/einem Kunden aus Bern am 04.11.2012
Bewertet: Buch (gebunden)

Für mich eins der 3 besten Bücher des Autors, neben "Kritik der zynischen Vernunft" ua. Ein reifer, zeitgenössischer, durchdachter Text. Schade, dass der Autor nicht immer so klare Gedanken findet, wie hier. Oft fabuliert er in anderen Büchern einfach des Guten zu viel, pauschalisiert, generalisiert bis zum Seichtwerden oder... Für mich eins der 3 besten Bücher des Autors, neben "Kritik der zynischen Vernunft" ua. Ein reifer, zeitgenössischer, durchdachter Text. Schade, dass der Autor nicht immer so klare Gedanken findet, wie hier. Oft fabuliert er in anderen Büchern einfach des Guten zu viel, pauschalisiert, generalisiert bis zum Seichtwerden oder Versanden in Belanglosigkeit. Hier aber werden Themen angerissen, die wirklich interessieren, Kapital, Terror oder Lebensgefühle nach dem Jahr 2001 usw. Der Text hat mich sehr angesprochen und regt zum selber nachdenken und orientieren an.