Im Westen nichts Neues

Vollständige Lesung

(17)
Die URKATASTROPHE des 20. JAHRHUNDERTS

Getrieben von den Hetzreden ihres Lehrers Kantorek melden sich Paul Bäumer und seine Klassenkameraden freiwillig für den Kriegsdienst. In den Schützengräben der Westfront erleben sie hautnah und brutal die Sinnlosigkeit und das Grauen des Krieges.

Die Lesung von August Diehl öffnet uns Augen und Ohren, wenn sie ungekürzt und in bestechender Einfachheit alles einer Stimme überlässt – einzigartig ergreifend und immer wieder hochgelobt.

(5 CDs, Laufzeit: 6h 7)

Portrait
Erich Maria Remarque, geboren 1898 in Osnabrück, ist heute besonders bekannt für seine pazifistisch geprägten Romane, in denen er die Grausamkeiten des Krieges thematisiert. Der berühmteste dieser Romane ist Im Westen nichts Neues (1928). Remarque selbst wurde mit 19 Jahren als Soldat an die Westfront geschickt, wo er bereits einen Monat später durch Granatensplitter und einen Halsschuss verwundet wurde. Nach dem Krieg arbeitete Remarque als Lehrer, dann ab 1921 als Journalist und Schriftsteller. 1931 wurde er mit Im Westen nichts Neues für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen, allerdings legte der Deutsche Offiziers-Bund Protest ein, da Remarque das Bild der Deutschen Armee verunglimpfe. Im nationalsozialistischen Deutschland wurden Remarques Arbeiten als "schändliches und unerwünschtes Schrifttum" verboten und 1933 öffentlich verbrannt. Remarque emigrierte früh in die Schweiz, 1938 wurde ihm die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt. Ab 1939 lebte er offiziell in den USA, wo er auf weitere Emigranten wie Lion Feuchtwanger, Bertholt Brecht und Marlene Dietrich traf. 1947 erlangte Remarque die amerikanische Staatsbürgerschaft. Ab 1948 lebte er abwechselnd in den USA und der Schweiz. Erich Maria Remarque starb am 25. September 1970 in seiner Wahlheimat Tessin.

August Diehl, geboren 1976, wurde für seine Rollen auf der Bühne sowie in Kino und Fernsehen bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Filmpreis als bester Hauptdarsteller und mit dem Bayerischen Filmpreis als bester Nachwuchsdarsteller für seine Rolle im Kinofilm "23" . Gleich mehrere Auszeichnungen erhielt er für sein Spiel an der Seite von Daniel Brühl in Achim von Borries 20er-Jahre-Tragödie "Was nützt die Liebe in Gedanken". 2009 gehörte er zum legendären deutschen Cast von Quentin Tarantinos Kinoerfolg "Inglorious Basterds". In "Salt" wurde er als Ehemann an der Seite von Angelina Jolie besetzt. 2012 war er in "Wir wollten aufs Meer" im Kino zu sehen. 2013 stand er mit Jeremy Irons, Mélanie Laurent und Charlotte Rampling für "Nachtzug nach Lissabon" von Bille August vor der Kamera. August Diehl spielt zudem als Gast am Wiener Burgtheater. 2014 wurde er mit dem Wiener Theaterpreis "Nestroy" für seine Darstellung des Hamlets ausgezeichnet. Im Hörverlag ist er in Erich Maria Remarques "Im Westen nichts Neues", sowie im Filmhörspiel "Buddenbrooks" zu hören.

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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher August Diehl
Anzahl 5
Erscheinungsdatum 25.10.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783844512250
Genre Belletristik
Verlag DHV Der Hoerverlag
Spieldauer 367 Minuten
Hörbuch (CD)
19,99
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
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Gutes Buch / Film auch gut
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Bewertet: Taschenbuch

Sehr gutes Buch, kritisch und spannend, ein Einblick in die Sorgen und Gedanken der jungen Soldaten.

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Erschütternder Kriegsbericht
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1. Weltkrieg an der Westfront. Paul Bäumer leistet seine Pflicht am Vaterland ab. Mitten im Schützengraben, zwischen Mörser und Granaten, beim Gasangriff den Kopf einziehend und eine Gans für einen Braten stehlend - damit ist der Pflicht längst nicht Genüge getan. Erich Maria Remarque schildert durch seine Figur Paul Bäumer... 1. Weltkrieg an der Westfront. Paul Bäumer leistet seine Pflicht am Vaterland ab. Mitten im Schützengraben, zwischen Mörser und Granaten, beim Gasangriff den Kopf einziehend und eine Gans für einen Braten stehlend - damit ist der Pflicht längst nicht Genüge getan. Erich Maria Remarque schildert durch seine Figur Paul Bäumer die Schrecken des Krieges und gibt damit den Leser Einblick in eine Zeit, wie wir sie uns kaum mehr vorstellen können. Paul Bäumer hat gerade noch die Schulbank mit Blick auf das Abitur gedrückt, schon meldet er sich pflichtgetreu zum Militär, wo es heißt im 1. Weltkrieg an der Front zu dienen. Gemeinsam mit seinen Kameraden stumpft er im Kriegsgeschehen ab, ergibt sich der Not des Schützengrabens und den Gräueltaten, die an der Tagesordnung stehen. Dabei fürchtet er weder die Verwundung noch den Tod, weil er längst begriffen hat, auch als Überlebender verloren zu sein. Denn Paul Bäumer weiß, auch wenn er das Kriegsende erleben sollte, kann er niemals in sein altes Leben zurück. Zu viel ist geschehen, zu viel hat er gesehen und zu viel hat er gemeinsam mit seiner ganzen Generation ertragen müssen. Diesem Werk Remarques eilt zurecht sein Ruhm voraus. Bisher habe ich noch kein Werk über den Krieg gelesen, das - meiner Vermutung nach - der Realität so nahe kommt. Paul Bäumer erlebt den Schützengraben und das Kampfgeschehen an der Front, sieht andere im Lazarett verrecken, wo er selbst genesen soll, und darf im Heimaturlaub das Elend der Zivilbevölkerung betrachten, das im Gegensatz zu seinem eigenen noch ertragbar scheint. Außerdem sinniert er in manch unvorsichtigen Stunde über die Sinnlosigkeit des Krieges, führt dem Leser damit bildhaft vor Augen, wie es einmal gewesen ist und nie wieder sein sollte, und erschüttert damit in Mark und Bein, während im Hintergrund die Mörser und Granaten krachen, die Verwundeten schreien und die Kameraden tot zusammensacken. Obwohl dieses Werk bald schon 100 Jahre zählt, hat es bisher an Aktualität nicht eingebüßt und ist meiner Ansicht nach ein Klassiker, den jeder zumindest einmal gelesen haben sollte.