Immeer

Roman. Ausgezeichnet mit dem Studer/Ganz-Preis für das beste unveröffentlichte Prosadebüt 2012

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Der erste Roman von Henriette Vásárhelyi »immeer« beginnt am Meer und endet am und im Meer. Dazwischen erzählt Eva von Jan, dem Geliebten, der tot ist, von Heiner und Jan und der Dreier-WG, von Monn, den sie kennenlernt, weil er Jans Handy-Nummer übernommen hat. Und sie erzählt vom Schmerz, als Jan krank war und starb, und wie sie sich verschanzt in der Wohnung, die an früher erinnert. Eva spricht über ihren Verlust mit sich und mit den Fliegen, nicht aber mit den Menschen, die ihr helfen wollen.
»immeer« wurde 2012 mit dem Studer/Ganz-Preis für das beste unveröffentlichte Prosadebüt ausgezeichnet – ein Text, der Räume öffnet, den Horizont erweitert, verstört und verunsichert, der zur Auseinandersetzung zwingt und gleichzeitig keine Identifikation bietet.
Portrait
Henriette Vásárhelyi geb. 1977 in Ostberlin und aufgewachsen in Mecklenburg, ist ausgebildete IT-Systemkauffrau und studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Derzeit absolviert sie ein Masterstudium Contemporary Arts Practice an der Hochschule der Künste in Bern. Henriette Vásárhelyi lebt mit ihrer Familie in Biel.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 15.08.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-908777-93-9
Verlag Doerlemann
Maße (L/B/H) 195/121/22 mm
Gewicht 282
Auflage 2. Auflage
Buch (Kunststoff-Einband)
19,00
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Nicht alles wird wieder gut
von einer Kundin/einem Kunden aus %3B505031984854217 am 17.11.2013

Eva ist mit Monn am Meer, er will mit ihr Urlaub machen und sich um sie kümmern, aber sie scheint zerrissen zwischen dem Vergangenen und der Gegenwart. Immer wieder taucht Eva in ihre Erinnerungen ein oder führt Gespräche über ihre Umgebung mit Fliegen. Eva hat Jan verloren, Jan mit dem... Eva ist mit Monn am Meer, er will mit ihr Urlaub machen und sich um sie kümmern, aber sie scheint zerrissen zwischen dem Vergangenen und der Gegenwart. Immer wieder taucht Eva in ihre Erinnerungen ein oder führt Gespräche über ihre Umgebung mit Fliegen. Eva hat Jan verloren, Jan mit dem sie so viel verband. Ihr Leben scheint aus den Fugen geraten zu sein, aber vielleicht war es auch zuvor nicht im Lot. Vásárhelyi erzählt eine Geschichte von Liebe und Verlust, von den Verletzungen die Menschen einander zufügen und von der Grausamkeit des Lebens. Sie schont weder Charaktere noch LeserInnen sondern zeigt uns, dass es nicht immer ein Happy End gibt und nicht alle Menschen aus ihrem Schicksal gestärkt hervorgehen. Sie erzählt eine Geschichte, die das Leben so oder so ähnlich schreiben hätte können. Fern von den hellen Momenten an die wir alle glauben wollen, stoßen uns die Charaktere gleichermaßen ab, wie wir sie glücklich sehen möchten. Ein erfrischend schonungsloser Blick auf das menschliche Scheitern.

Ein langer Atem ist hier von Nöten!
von Stella Stejskal aus Köniz am 23.02.2015

Es gibt Bücher, bei denen ist ein langer Atem von Nöten, um bis zum Ende durchzuhalten - "immeer" gehört - dem originellen Titel zum Trotz - leider da dazu. Ein seltsamer Roman, der keinerlei Identifikationsraum bietet - bewusst nicht, wie schon der Klappentext suggeriert - und damit verfehlt es... Es gibt Bücher, bei denen ist ein langer Atem von Nöten, um bis zum Ende durchzuhalten - "immeer" gehört - dem originellen Titel zum Trotz - leider da dazu. Ein seltsamer Roman, der keinerlei Identifikationsraum bietet - bewusst nicht, wie schon der Klappentext suggeriert - und damit verfehlt es dann auch eine der wichtigsten Funktionen die gute Literatur innehaben kann, nämlich uns zu helfen, unsere Leben besser zu verstehen: “[…] it’s only through narrative that we know ourselves as active entities that operate through time” (Edwin. A. Abbott). Einziger Pluspunkt: Die teilweise lebendige und kunstvolle Sprache hebt sich vom tristen Inhalt ab. Fazit: Wer Literatur einzig der Sprache wegen geniessen kann ist hier gut bearten - wer auch noch griffige Charaktere, einen roten Faden und eine fesselnde Geschichte sucht, ist hier definitiv falsch!


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