In der Mitte des Flusses

Roman

(6)
Lieben heißt: sich erinnern

Nach über 30 Jahren bricht Anne Greves ihr Schweigen und erzählt von der Liebe ihres Lebens: dem Musiker Serey, den sie in Montreal kennenlernte, bevor er in sein Heimatland zurückkehrte, das vom Krieg gepeinigte Kambodscha. Zehn Jahre vergehen ohne ein Wort von ihm, dann folgt sie dem Ruf ihres Herzens. Wie durch ein Wunder finden sich die Liebenden ein zweites Mal. Doch Serey ist nicht mehr derselbe.
Portrait
Kim Echlin ist eine der renommiertesten Autorinnen Kanadas. Sie lebte u.a. in Paris und bereiste China, Frankreich und Zimbabwe; in Kanada arbeitete sie als Fernsehproduzentin und Journalistin. "Der verlorene Liebhaber" ist ihr sechstes Buch und ihr erstes auf deutsch. Kim Echlin lebt mit ihrem Ehemann und ihren Kindern in Toronto; an der dortigen Universität unterrichtet sie seit 1997 Kreatives Schreiben.

Claudia Feldmann, Jahrgang 1966, studierte Literaturübersetzen in Düsseldorf und übersetzt seit über zehn Jahren aus dem Englischen und Französischen. Unter anderem hat sie Eoin Colfer, Reggie Nadelson, Bernard Werber, Tama Janowitz und Ewan Morrison ins Deutsche übertragen.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 263
Erscheinungsdatum 23.04.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-2690-1
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 19,6/11,5/2,5 cm
Gewicht 289 g
Originaltitel The Disappeared
Auflage 1
Übersetzer Claudia Feldmann
Buch (Taschenbuch)
8,95
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Mechthild Stephani, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Dieses Buch war eine Überraschung, dachte ich doch, dass ich eine nette Liebesgeschichte lesen würde. Was dann aber kam, war so viel mehr. Es ist eine Geschichte, die uns den Schrecken des Krieges spüren lässt. Noch heute bekomme ich eine Gänsehaut, wenn ich von diesem Buch erzähle. Es lässt uns teilhaben an dem Schmerz der Einsamkeit und dem Glück der Liebe.
Jeder der sich darauf einlässt, erfährt mehr über die grausame Herrschaft der Khmer und die Verzweiflung der Menschen Kambodschas als in manchem Sachbuch.
Es ist aber auch eine bewegende und ergreifende Liebesgeschichte.
Unbedingt lesenswert!!!
Dieses Buch war eine Überraschung, dachte ich doch, dass ich eine nette Liebesgeschichte lesen würde. Was dann aber kam, war so viel mehr. Es ist eine Geschichte, die uns den Schrecken des Krieges spüren lässt. Noch heute bekomme ich eine Gänsehaut, wenn ich von diesem Buch erzähle. Es lässt uns teilhaben an dem Schmerz der Einsamkeit und dem Glück der Liebe.
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„So poetisch und doch so grausam“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Kim Echlin ist eine der angesehensten Autorin Kanada. Auf Deutsch ist dies ihr erster Roman. Allerdings gab es ihn 2009 schon einmal. Da war er unter dem Titel „Der verschollene Liebhaber“ erhältlich. Der alte Titel trifft den Inhalt besser, der neue allerdings entspricht eher der poetischen Sprachgewalt der Autorin.

Kim Echin hat sich ein sehr schwieriges Thema für ihre Liebesgeschichte ausgedacht. Sie erzählt von Anne Greves und ihrem Geliebten Serey. Anne Greves ist sechzehn Jahre alt als sie 1975 Serey in einem Musikclub in Montreal kennenlernt. Anne hat sehr früh ihre Mutter verloren und lebt mit ihrem Vater zusammen. Serey ist ein Student aus Kambodscha. Seine Eltern haben ihn nach Kanada geschickt, als sich die Situation in Kambodscha zugespitzt hat. Er weiß nicht, wie es seiner Familie geht, denn es gibt keine Möglichkeit etwas zu erfahren. Kambodscha hat sich komplett abgeschottet. Durch ihre Liebe zur Musik werden die beiden ein Paar trotz der Widerstände in der näheren Umgebung. Als jedoch die Grenzen Kambodschas geöffnet werden und die restliche Welt langsam von den Greul des Pol Pot Regimes erfährt, hält Serey nichts mehr in Kanada. Er lässt Anne zurück, verspricht aber ihr zu schreiben. Sie nutzt die Zeit und lernt Khmer, die Sprache Kambodschas. Elf Jahre hört sich nichts von ihm, dann meint sie ein Bild von ihm im Fernsehen gesehen zu haben und macht sie sich selbst auf die Suche, denn sie konnte ihn einfach nicht vergessen. In Phnom Penh setzt sie alle Hebel in Bewegung und ist tatsächlich erfolgreich, doch Serey hat sich verändert und Kambodscha ist immer noch ein extrem gefährliches Pflaster.

Es ist erstaunlich – Kim Echlin hat einerseits eine unwahrscheinlich schöne und traurige Liebesgeschichte geschrieben und im gleichen Buch erhält man aber auch eine brutale Schilderung der Umstände Kambodschas aus dieser Zeit. Für die Lektüre dieses Buches braucht man auf jeden Fall starke Nerven! Die Sprache von Kim Echlin ist sehr poetisch. Sie beschreibt die Gefühle in einer ganz lyrischen Sprache und schafft damit wunderschöne oder traurige Bilder. Gleichzeitig beschreibt sie die äußeren Umstände in Kambodscha mit einfachen, klaren Worten ganz brutal.

Dieses Buch ist eine gute Ergänzung zu den Sachbüchern, die sich mit der Situation in Kambodscha beschäftigen. Abgerundet wird das Buch durch seine Hintergrundinformationen und den Diskussionsvorschlägen. Dadurch eignet sich dieses Buch auch sehr gut für Literaturkreise oder den Schulunterricht.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
5
1
0
0
0

von einer Kundin/einem Kunden aus Hilden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Eine sehr gute Geschichte, die einen in Atem hält. Liest sich schnell und leicht. Emotional+bewegend.

tief berührende Geschichte vor der Kulisse Kambodschas
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Dieses Buch berührt ganz tief innen! In den 70ern lernt Anne den jungen Exilanten Serey kennen, der seine Familie im Bürgerkrieg gezeichneten Kambodscha zurücklassen musste und nun in Freiheit in Montreal leben darf. Doch diese Unbeschwertheit Montreals, die Anne und Serey umgibt, genau nach dieser sucht Serey vergeblich in... Dieses Buch berührt ganz tief innen! In den 70ern lernt Anne den jungen Exilanten Serey kennen, der seine Familie im Bürgerkrieg gezeichneten Kambodscha zurücklassen musste und nun in Freiheit in Montreal leben darf. Doch diese Unbeschwertheit Montreals, die Anne und Serey umgibt, genau nach dieser sucht Serey vergeblich in seinem Innern. Nach einer glücklichen Zeit mit Anne in Kanada kann er seinem Heimweh und der Sehnsucht nach seiner Familie nicht mehr länger standhalten und verlässt Anne, um zurückzukehren und Gewissheit zu finden, was mit seinen Eltern und seinem kleinen Bruder passiert ist. Jahre der Trennung vergehen bis Anne sich entschließt auf die Suche zu gehen - nach Serey. Anne widersetzt sich ihrem Vater, der ihr schon zu Beginn der Beziehung zu Serey prophezeite, dieser Mann mache sie unglücklich und zum Trotz aller Widerstände geht sie auf die Reise in ein ihr unbekanntes Land fernab von einem Leben, wie sie es bisher kannte. Sie kämpft sich durch und das unglaubliche tritt ein, sie findet Serey. Kim Echlin erzählt mehr als eine Geschichte, die sich um die Liebe dreht. Ihr ist es gelungen von einem fremden Land zu erzählen, welches sich mitten im Bürgerkrieg befindet. Die Roten Khmer und ihr Anführer Pol Pot regieren mit Gewalt und Brutalität, der Alltag der Menschen ist geprägt von Verfolgung, Hunger, Folter und Tod. Die Autorin schafft es auf wunderbar poetische Weise ein Porträt Kambodschas zu zeichnen, welches berührt. Sie erzählt von einem sehr schönen Land, das zwar vom Unglück gezeichnet ist, deren Bevölkerung jedoch im Herzen warmherzig geblieben ist. Große Literatur!

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