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In hellen Sommernächten

Roman

(2)
Betörend – verstörend: John Burnsides neuer Roman entführt in eine Welt zwischen Fantasie und Wirklichkeit

Hoch oben im Norden, wo im Sommer das weiße Licht alle Konturen verwischt, ertrinken auf rätselhafte Weise junge Männer. Hat, wie es die Sage behauptet, die rotgewandete Waldfee Huldra ihre Hand im Spiel? Gelingt der stillen Liv die Lösung des Rätsels, oder verliert auch sie sich in einer Zwischenwelt aus Fantasie und Realität? In seinem neuen Roman erzählt John Burnside von unheimlichen Begebenheiten und folgt der Poesie einer betörenden Landschaft.

Rezension
„David Lynch lässt grüßen!“
Portrait
John Burnside, geboren 1955 in Schottland, ist einer der profiliertesten Autoren der europäischen Gegenwartsliteratur. Der Lyriker und Romancier wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Corine-Belletristikpreis des ZEIT-Verlags, dem Petrarca-Preis und dem Spycher-Literaturpreis. Sein Prosawerk erscheint auf Deutsch seit vielen Jahren im Knaus Verlag.
Zitat
"Burnside findet für die komplizierten Emotionen seiner Figuren ungewöhnliche, sinnliche, erschreckend präzise Bilder. Diese Sprache zieht selbst den Leser in ihren Bann, der nicht bereit ist, sich auf Burnsides Verwirrspiele einzulassen und sich weigert, ihm die behauptete Gefahr zu glauben."
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 05.03.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783641072445
Verlag Albrecht Knaus Verlag
Dateigröße 562 KB
Übersetzer Bernhard Robben
eBook
8,99
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„Vorsicht vor der Huldra!“

Kai Reinhard, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

Als eines Tages junge Männer auf einer Insel in der Nähe des Polarkreises auf mysteriöse Weise verschwinden, denkt sich die junge Liv nicht viel dabei. Sie ist ein verschlossenes und ruhiges Mädchen, dass so gut wie keine Freunde hat. Oft sucht sie die Gesellschaft des alten Kyrrre und dieser beflügelt mit seinen Geistergeschichten über die Waldfee Huldra Livs Fantasie. Hat wirklich die Huldra die jungen Männer ertränkt und welche Rolle spielt die schöne Maia, die kurz vorher mit den Männern gesehen wurde?
Wunderbar versteht es der Autor, mit der Fantasie des Lesers zu spielen. In einer wunderschönen Sprache schildert er die mysteriösen Ereignisse und beschreibt meisterlich die träumerische Landschaft von Norwegen. Bis zum Schluss bleibt es dem Leser überlassen, welche Ereignisse er als real ansehen will, oder welche nur der Fantasie von Liv entsprungen sind. Wer selbst schon die hellen Sommernächte in Norwegen erlebt hat, wird von diesem Buch und seiner Sprache bezaubert sein.
Als eines Tages junge Männer auf einer Insel in der Nähe des Polarkreises auf mysteriöse Weise verschwinden, denkt sich die junge Liv nicht viel dabei. Sie ist ein verschlossenes und ruhiges Mädchen, dass so gut wie keine Freunde hat. Oft sucht sie die Gesellschaft des alten Kyrrre und dieser beflügelt mit seinen Geistergeschichten über die Waldfee Huldra Livs Fantasie. Hat wirklich die Huldra die jungen Männer ertränkt und welche Rolle spielt die schöne Maia, die kurz vorher mit den Männern gesehen wurde?
Wunderbar versteht es der Autor, mit der Fantasie des Lesers zu spielen. In einer wunderschönen Sprache schildert er die mysteriösen Ereignisse und beschreibt meisterlich die träumerische Landschaft von Norwegen. Bis zum Schluss bleibt es dem Leser überlassen, welche Ereignisse er als real ansehen will, oder welche nur der Fantasie von Liv entsprungen sind. Wer selbst schon die hellen Sommernächte in Norwegen erlebt hat, wird von diesem Buch und seiner Sprache bezaubert sein.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Geht ganz im Norden die Huldra um?
von Martin Bär aus St. Johann am 25.08.2014
Bewertet: Taschenbuch

Liv, die uns diese Geschichte erzählt, lebt mit ihrer Mutter, einer erfolgreichen Malerin, zurückgezogen auf einer kleinen Insel am Polarkreis. In diesen Breiten sind die Menschen eher verschlossen, es ist ein vorsichtiges Miteinander, das die beiden da haben. Der alte Kyrre ist derjenige, der Liv die Welt der nordischen... Liv, die uns diese Geschichte erzählt, lebt mit ihrer Mutter, einer erfolgreichen Malerin, zurückgezogen auf einer kleinen Insel am Polarkreis. In diesen Breiten sind die Menschen eher verschlossen, es ist ein vorsichtiges Miteinander, das die beiden da haben. Der alte Kyrre ist derjenige, der Liv die Welt der nordischen Legenden eröffnet: Elfen und Feen, auch bedrohliche Wesen bevölkern seine Erzählungen, denen sie lauscht, so oft sie kann. Dann kommen zwei Schulkameraden ums Leben, und es gehen Gerüchte um, die Huldra, eine mystische Figur, habe die beiden ins Wasser gelockt. Ausserdem quartiert sich ein junger Mann in einem Haus am Strand ein, der Livs Interesse weckt. Diese Zutaten mischt John Burnside zu einem atmosphärisch dichten, spannendem Buch, in dem diese nervliche Dünnhäutigkeit, die aus der ständigen Helligkeit in den hellen Sommernächten und dem damit verbundenen Schlafmangel resultiert, sehr gut rüberkommt. Eine ganz eigene Leseerfahrung, die Sehnsucht nach diesen Gegenden im hohen Norden macht.