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Fliehen heißt sterben / Incarceron Bd.1

Fliehen heißt sterben - Roman

Incarceron

(16)
"Die Tribute von Panem" meets "The Matrix"!
Incarceron ist ein gewaltiges Gefängnis, dessen Inneres aus Metallwäldern, verfallenen Städten und endlosen Weiten besteht. Niemand kann von hier entkommen. Doch der junge Häftling Finn hat eine Verbindung zur Welt außerhalb, zu Claudia, der Tochter des Gefängnishüters. Sie ist Finns einzige Chance, aus Incarceron auszubrechen. Unzählige Gegner warten auf sie. Doch Finns und Claudias größter Feind ist Incarceron selbst, das seine Insassen wie ein hungriges Raubtier belauert. Denn dieses Gefängnis lebt …
Portrait
Catherine Fisher arbeitete als Lehrerin und Archäologin, bevor sie begann, phantastische Romane und Lyrik zu schreiben. Für ihre Gedichte und ihre Kinder- und Jugendbücher wurde sie mehrfach ausgezeichnet, etwa mit dem "Welsh Arts Council Young Writers Prize" und dem "Tir Na n'Og". Nominiert war sie unter anderem für den "Smarties Book Prize". An der Universität von Glamorgan unterrichtet Catherine Fisher Literarisches Schreiben für Kinder und Jugendliche. Die Autorin lebt und arbeitet in Newport, Wales.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 21.04.2014
Serie Incarceron 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-26993-8
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 190/118/35 mm
Gewicht 489
Verkaufsrang 25.339
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„spezielles Gefängnis“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Was für eine abgefahrene Geschichte" hätte meine Tochter früher gesagt und genau das ist "Incarceron", 1.Teil einer fantastischen Erzählung besonderer Natur in zwei Bänden. Der Leser lernt Finn und Claudia kennen, deren Lebensumfeld nicht unterschiedlicher sein könnte:Claudia lebt sehr elitär und behütet in einer Art barocker Zeit, Was für eine abgefahrene Geschichte" hätte meine Tochter früher gesagt und genau das ist "Incarceron", 1.Teil einer fantastischen Erzählung besonderer Natur in zwei Bänden. Der Leser lernt Finn und Claudia kennen, deren Lebensumfeld nicht unterschiedlicher sein könnte:Claudia lebt sehr elitär und behütet in einer Art barocker Zeit, deren Bewohner aber zwangsweise in ihr verharren müssen und sich heimlicherweise durchaus auch mit Waschmaschinen, elektronischen Kameras und anderem modernen Equipment auskennen.Offiziell dürfen nur die Sapienti, eine Art heilkundige Weise/Magiere ,Kenntnisse von Dingen und Lerninhalten haben, die nicht dieser altertümlichen Welt entstammen und einige von ihnen sind auch ca.160 Jahre zuvor mit einer Gruppe von Verbrechern in einem ganz besonderen Gefängnis namens Incarceron verschwunden.Seitdem geht die Sage , das Incarceron soetwas wie das Paradies sei und niemand ahnt, das das genaue Gegenteil der Fall ist.Als Finn, einer der jugendlichen Insassen von Incarceron, der fest davon überzeugt ist, von außerhalb zu stammen, einen kristallenen Schlüssel findet und damit nicht nur den roten Sensoraugen des riesigen Gefängnisses, sondern auch dessen Wahrnehmung entschwinden kann, entdeckt er die Verbindung zu Claudias Welt.Aber Claudias Vater ist auch der "Hüter von Incarceron" und Einmischung in seine detaillierte Machtpläne wird er nicht dulden.....
Wenn man sich etwas eingelesen hat, ist das riesige Gefängnis mit seinem Gelächter und seinre Wiederverwertung jeglichen in ihm eingeschlossenen "Materials" eine nicht nur schräge, sondern durchaus auch sehr fesselnde Unterhaltung.Allerdings wünsche ich mir für den 2.Teil , "Sapphique", noch etwas mehr Aufklärung, sprich Hintergrundinfos über die Entstehung von Incarceron und die Verquickung der barocken Welt Claudias und der riesigen Gefängniswelten von Finn, seinen Gefährten auf der Flucht und dem Einzigen, von dem behauptet wird, er habe Incarceron tatsächlich entkommen können:Sapphique!
Lesen Sie selbst und lassen Sie sich gefangen nehmen :-)

Natascha Bauer, Thalia-Buchhandlung Ulm

Was für eine clevere Idee. Sofort steckt man in dieser spannenden Geschichte und fiebert mit Finn mit und das Kopfkino kommt gar nicht zum Stehen. Was für eine clevere Idee. Sofort steckt man in dieser spannenden Geschichte und fiebert mit Finn mit und das Kopfkino kommt gar nicht zum Stehen.

Jenny Holzmann, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Super Idee! Ein Gefängnis das Lebt und somit die ständigen Ausbruchsversuche verhindern kann. Super Idee und klasse umgesetzt! Super Idee! Ein Gefängnis das Lebt und somit die ständigen Ausbruchsversuche verhindern kann. Super Idee und klasse umgesetzt!

Isabella Kron, Thalia-Buchhandlung Braunschweig

Incarceron - das lebende Gefängnis. Man hat das Gefühl, man steckt mitten drin und es gibt kein Entkommen. Was ist außerhalb Incarcerons? Lesen! Spannung pur, grandioser Auftakt! Incarceron - das lebende Gefängnis. Man hat das Gefühl, man steckt mitten drin und es gibt kein Entkommen. Was ist außerhalb Incarcerons? Lesen! Spannung pur, grandioser Auftakt!

Alexandra Pärschke, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Rasante Geschichte in einer teilweise einschüchternden Welt, in der man nie weiß, wem man trauen kann und wem nicht. Leider wirkt das Buch gerade dadurch teilweise kalt und steif. Rasante Geschichte in einer teilweise einschüchternden Welt, in der man nie weiß, wem man trauen kann und wem nicht. Leider wirkt das Buch gerade dadurch teilweise kalt und steif.

Michéle Schwarz, Thalia-Buchhandlung Pirmasens

Eine wahnsinnige, wunderbare Auflösung einer spannenden Geschichte mit Wendungen die man so nicht erwartet hätte. Eine wahnsinnige, wunderbare Auflösung einer spannenden Geschichte mit Wendungen die man so nicht erwartet hätte.

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Kundenbewertungen


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„Alle Verbrecher, Unerwünschte, politische Extremisten, Verkommene und Geisteskranke wurden dort hingeschafft. Das Tor wurde vor dem Beginn des Experiments versiegelt.“
von Jasmin Rickenberg aus Lemgo am 11.05.2014

Es geht um ein Gefängnis für alle Verbrecher, Unerwünschte und Kranke, dass sich selbstständig um alles kümmert (Ernährung, Arbeit etc.) und niemand weiß, wo es sich befindet. Es soll dort wie im Paradies sein aber natürlich ist nicht alles so wie es scheint. Erzählt wird die Geschichte zum Einen aus... Es geht um ein Gefängnis für alle Verbrecher, Unerwünschte und Kranke, dass sich selbstständig um alles kümmert (Ernährung, Arbeit etc.) und niemand weiß, wo es sich befindet. Es soll dort wie im Paradies sein aber natürlich ist nicht alles so wie es scheint. Erzählt wird die Geschichte zum Einen aus der Sicht Finns, der in Incarceron lebt. Er findet einen seltsamen Schlüssel und hat Erinnerungsfetzen an ein Leben außerhalb. (Leider sieht der Schlüssel auf dem Cover nicht so aus, wie der, der in dem Buch beschrieben wird.) Und aus der Sicht von Claudia, die außerhalb lebt und die Tochter des Hüters von Incarceron ist. Sie ist eine Rebellin und kann sich nicht mit den allgemeinen Erklärungen über das Gefängnis zufrieden geben. Die Geschichte hat mich daher stellenweise auch ein wenig an Wolfgang Hohlbeins „Infinity – Der Turm“ erinnert. „Incarceron verschwendet nichts, so wie es auch gedacht war. Es lässt totes Material nicht verkommen, sondern verwertet alles weiter. In seinen Zellen lässt Incarceron neue Insassen heranwachsen.“ In der Geschichte können bestimmte Epochen mit allem drumherum künstlich erschaffen werden und die Menschen haben sich strikt an das Protokoll zu halten. Jegliche Annehmlichkeiten, die der Fortschritt mit sich bringen würde, werden abgelehnt. Die Schauplätze werden so realistisch beschrieben, dass man sie direkt vor Augen hat. Besonders spannend fand ich, dass das Gefängnis seine Insassen überall beobachtet und alles mit bekommt. Ich habe die roten Augen förmlich vor mir gesehen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und man wird von der ersten Seite an in den Bann von Claudia und Finn gezogen. Es sind auch keine typischen Helden, denn beide haben ihre Macken und schlechten Seiten. Das Buch hat mich auf den ersten Blick durch das wunderschöne Cover in seinen Bann geschlagen und konnte mich auch mit dem Inhalt voll und ganz überzeugen! „Jeder von ihnen besteht aus den Überresten anderer Verstorbener. Sie sind repariert, recycelt, und wenn kein organisches Material mehr zur Verfügung steht, dann werden eben andere Teile aus Metall und Plastik hinzugefügt.“

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Incarceron ist ein unglaublich intensives und facettenreiches Fantasyerlebnis, das völlig gewaltig und faszinierend ist
von Susi Aly (Magische Momente-Alys Bücherblog) am 15.06.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Incarceron ist ein Fantasyerlebnis das man so leicht nicht vergisst und das sich einfach tief einbrennt. Hierbei handelt es sich um den Auftakt einer Dilogie. Worum es sich bei Incarceron handelt erfährt man ziemlich schnell und doch dauert es, bis man alles erkannt hat und selbst dann, wird man immer wieder... Incarceron ist ein Fantasyerlebnis das man so leicht nicht vergisst und das sich einfach tief einbrennt. Hierbei handelt es sich um den Auftakt einer Dilogie. Worum es sich bei Incarceron handelt erfährt man ziemlich schnell und doch dauert es, bis man alles erkannt hat und selbst dann, wird man immer wieder mit neuem überrascht. Anfangs hatte ich etwas Probleme ins Buch reinzukommen, da es eine ziemlich komplexe Geschichte ist. Man muss die Atmosphäre und das Geschehen erstmal auf sich wirken lassen. Hierbei hat man das Gefühl, man betrete zwei völlig unabhängige Welten. Auf der einen Seite lernt man Finn kennen. Finn ist sehr ausdrucksstark und hat mich vor allem mit seinen Ängsten und seiner Verzweiflung in den Bann gezogen und berührt. Er hat eine Präsenz die sehr gewaltig ist. Finn lebt in Incarceron, aber er ist anders als alle anderen. Er ist Besonders und ich hatte das Gefühl, er ist sehr wichtig für diese Welt. Finns einziges Bestreben, er möchte diese Welt verlassen und das Außerhalb kennenlernen. Das ist sein Antrieb und er gibt nicht auf, egal was geschieht. Dabei wird er mit vielen Hürden und Gefahren konfrontiert, die es wirklich in sich haben. Die ihn zu brechen versuchen, aber ihm gleichzeitig auch mehr Stärke verleihen. Doch sein Weg ist steinig und dabei muss er auch immer wieder entscheiden, wem er vertrauen kann und wem nicht. Zu Incarceron sei eins gesagt. Es ist ein Gefängnis. Aber anders als man es sich vorstellt. Man ist eingesperrt, aber nicht so wie man denkt. Es ist das ganze Sein, das von einem Gefängnis umgeben ist. Ein Gefängnis das lebt, das spricht und das seine eigenen Regeln hat. Ich finde die Idee dazu richtig genial und war total fasziniert von diesem unglaublichen Setting. Alles wirkt lebendig und mit Seele. Man hat das Gefühl, man spüre diese Welt und seine Bewohner. Ich hab so gehofft und gebangt, das es einen Ausweg aus diesem Ort gibt. Denn es gibt Legenden und Hintergründe die immer wieder Hoffnungen geben. Aber gleichzeitig fällt man auch immer wieder in ein großes Loch. Die Verzweiflung und die Ängste reißen einen zu Boden und stürzen uns in einen Abgrund. Dann haben wir noch Claudia, eine weitere wichtige Person. Sie lebt Außerhalb und stößt auf Incarceron und Finn. Sie versucht ihn zu retten, aber wird es ihr gelingen. Claudia selbst hat auch eine tragende Geschichte, die völlig in den Bann zieht. Auf ihrer Art lebt sie auch in einem Gefängnis. Denn sie soll verheiratet werden und damit ist viel verbunden. Dinge die sie nicht will, die sie verabscheut und ihre Verzweiflung und Wut fördern. Die ganze Geschichte ist unheimlich komplex und schwer zu begreifen, man muss immer wieder innehalten um es zu verinnerlichen. Man muss verstehen. Die Welten und seine Bewohner fühlen. Das ganze was sich hier abspielt ist vor allem durch die Hintergründe und die Legenden sehr interessant. Es gibt einige Wendungen und Überraschungen die mich ziemlich sprachlos gemacht und entsetzt haben. Man wird von einer Richtung in die nächste katapultiert und lernt die Welten immer wieder neu kennen. Es ist eine Reise voller Gefahren, neuen Eindrücken und vielen Emotionen. Emotionen die zerbrechen und leiden lassen. Die Spannung ist dabei jedes mal auf hohem Level, man kommt quasi keine Minute zum ausruhen. Es ist explosiv, tiefgründig und unheimlich facettenreich. Besonders das Ende des ersten Bandes ist nochmal richtig explosiv und emotional. Und ich bin nun wahnsinnig gespannt wie es weitergeht. Hierbei erfahren wir die Perspektiven zum größten Teil von Finn und Claudia, was ihnen mehr Raum und Tiefe verschafft. Aber auch die Nebencharaktere sind sehr audrucksstark und authentisch. Sie sind lebendig und nehmen völlig für sich ein. Ihre Handlungen und Gedankengänge sind stets gut nachvollziehbar gestaltet. Die Beschreibungen sind sehr malerisch und intensiv, sie fördern ein Kopfkino das es wirklich in sich hat. Das Buch ist in 5 Teile gegliedert, die einzelnen Kapitel sind normal gehalten. Der Schreibstil der Autorin ist intensiv und stark einnehmend, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten. Das Cover und der Titel sind perfekt auf das Geschehen abgestimmt. Fazit: Incarceron ist ein unglaublich intensives und facettenreiches Fantasyerlebnis, das völlig gewaltig und faszinierend ist. Das Setting ist einfach sehr interessant und die Grundidee einfach völlig genial. Incarceron ist der Auftakt einer Dilogie und hat defintiv Suchtpotenzial, denn ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Hochspannend, dramatisch und sehr emotional. Eine klare Leseempfehlung. Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

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Grandiose Dystopie zwischen Idylle und technologischer Hölle
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 14.01.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

Fangen wir mal mit der Frage an, ob das Buch originell ist. Die Antwort ist ein klares, begeistertes Ja. Es ist nicht nur originell, es ist definitiv eine der originellsten - und besten - Dystopien, die ich bisher gelesen habe, und das waren einige. Die Autorin bringt so viele... Fangen wir mal mit der Frage an, ob das Buch originell ist. Die Antwort ist ein klares, begeistertes Ja. Es ist nicht nur originell, es ist definitiv eine der originellsten - und besten - Dystopien, die ich bisher gelesen habe, und das waren einige. Die Autorin bringt so viele neue Gedanken ein in dieses Buch, dass ich aus dem Staunen gar nicht mehr rausgekommen bin, und besonders die Szenen, die im Inneren von Incarceron spielen, sind ein wahres Feuerwerk unglaublicher Ideen. Das Buch spielt weit, weit in unserer Zukunft. Da die Menscheit es ein paar Generationen vor der Handlung des Buches geschafft hat, den Karren endlich an die Wand zu fahren (wie genau, bleibt relativ unklar), wurde beschlossen, dass die Menschen zurückkehren müssen zu alten Werten und einer alten Lebensweise ohne Technologie. Diese Lebensweise wurde dann auch gesetzlich vorgeschrieben. Es wurde jedoch noch ein letztes Mal Technologie im großen Stil eingesetzt: für die Erschaffung eines riesigen Gefängnisses, in das dann alle Unerwünschten eingesperrt wurden, wie z.B. Straftäter und Geisteskranke. Das Gefängnis sollte aber wenigstens so human wie möglich sein, und um das zu erreichen, wurde das Gefängnis mit künstlicher Intelligenz ausgestattet, damit es stets die bestmöglichen Voraussetzungen schaffen kann. Wann war es in Büchern und Filmen jemals eine gute Idee, einer unbeseelten Sache Intelligenz zu geben? Richtig - niemals... Und auch hier geht die Sache mächtig schief. Aus dem geplanten künstlichen Paradies ist eher eine künstliche Hölle geworden. Da das Gefängnis aber eine in sich geschlossene Welt ist, weiß das außerhalb von Incarceron niemand - außer dem Hüter von Incarceron, und der hat keine Möglichkeit (oder auch nur den Wunsch), es zu ändern. Die Szenen, die im Inneren von Incarceron spielen, lesen sich wie eine düstere, gruselige, gewalttätige Dystopie. Die Szenen außerhalbs lesen sich fast schon wie High Fantasy, oder manchmal auch Steampunk. Diesen Kontrast fand ich sehr reizvoll, und er ist meiner Meinung nach ein brillianter Schachzug der Autorin. Als Leser wird man direkt mitten in die Geschichte geschmissen, und mich hat die Spannung von der ersten Seite an gepackt und nicht mehr losgelassen. Es gibt viele tempo- und actionreiche Szenen, und da die Handlung nie wirklich vorhersehbar ist (alleine schon dadurch, dass innerhalb Incarcerons so ziemlich alles möglich ist), wollte ich immer nur weiterlesen und weiterlesen, um herauszufinden, wie die Geschichte ausgehen wird. Die Charaktere fand ich fantastisch - wunderbar beschrieben, vielschichtig, dreidimensional... Dabei verschwimmt die Grenze zwischen gut und böse oft. Finn hat z.B. in der Vergangenheit Dinge getan, sie definitiv nicht gut waren - aber hatte er eine Wahl, wenn man bedenkt, in was für einer Hölle er lebt? Sein Eidbruder Keiro ist völlig skrupellos - aber er kümmert sich rührend und aufopferungsvoll um Finn. Der Schreibstil ist beeindruckend bildgewaltig und entwickelt einen richtigen Sog, der einen in die Geschichte zieht. (Da ich das Buch aus der Onleihe ausgeliehen hatte und schon zurückgeben musste, folgt hier leider kein Zitat!)

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