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Insel zweier Welten

Roman

(4)
Zwei Menschen, die sich finden. Zwei Welten, die aufeinanderprallen

Nordamerika, 1660 – auf einer kleinen Insel, die heute Martha‘s Vineyard heißt: die 12-jährige Bethia wächst in einer puritanischen Siedlung auf. Ihr Vater ist Prediger, ein strenger Mann, dessen Mission es ist, seinen Glauben auf das Eiland vor Cape Cod zu bringen, das sich die englischen Siedler mit den Wampanoag-Indianern teilen. Doch Bethia fühlt sich fast magisch angezogen von diesen Fremden, die sie oft heimlich auf ihren Streifzügen durch die wilde Natur der Insel beobachtet. Eines Tages trifft sie auf Caleb, den Sohn eines Häuptlings. Auch er ist fasziniert von dem Mädchen mit den blauen Augen und dem wachen Verstand. Die beiden knüpfen ein zartes Band. Doch als sie heranwachsen, kommt der Moment, an dem sie gezwungen werden, für ihre Freundschaft und für ihren Platz im Leben zu kämpfen …

Portrait
Geraldine Brooks wurde 1955 in Sydney geboren und bereiste elf Jahre lang als Auslandskorrespondentin des "Wall Street Journal" verschiedene islamische Länder, darunter Bosnien, Somalia und den Mittleren Osten. Heute lebt sie in Virginia. Für ihre Reportagen über die palästinensische Intifada, den Iran-Irak-Konflikt und den Golfkrieg wurde sie mehrfach ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 464 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.07.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783641075675
Verlag btb
Originaltitel Caleb's Crossing
Übersetzer Judith Schwaab
Verkaufsrang 1.668
eBook
4,49
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„Neuengland im 17. Jahrhundert“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Geraldine Brooks ist eine kanadische Autorin historischer Romane, die in Deutschland noch nicht richtig ihren Durchbruch geschafft hat. Dabei schreibt sie durchaus Romane, die mit Tracy Chevaliers Büchern mithalten können.

In „Insel zweier Welten“ beschreibt sie die Geschichte eines jungen Indianers aus dem Stamm der Wampanoag. Dieser Stamm hat u.a. auf der Insel Martha’s Vineyard gelebt, wo auch dieser Roman spielt. Die zweite Hauptperson ist die junge Puritanerin Bethia. Caleb ist einer der ersten Indianer gewesen, die ihren Abschluss in Harvard gemacht hatten. Erzählt wird die Geschichte von Bethia. Bethias Großvater hat diese Insel in Besitz genommen, um der Enge der Purianter auf dem Festland zu entgehen. Er ist einen mehr oder weniger fairen Handel mit den Indianern eingegangen. Ihr Großvater war Richter, ihr Vater Pfarrer, dessen Lebenswerk darin bestand, die Indianer zu Christen zu missionieren. Die Geschichte ist dreigeteilt. Im ersten Teil ist Bethia 15 Jahre alt. Sie ist sehr wissbegierig und klug, was sich für ein Mädchen dieser Zeit nicht schickte. Auf einer ihrer einsamen Wanderungen über die Insel lernt sie den jungen Caleb kennen und die beiden freunden sich an. Beide sind sehr intelligent und lernen viel voneinander. Der erste Teil endet damit, dass Bethia abrupt erwachsen werden muss als ihre Familie ein schweres Schicksal ereilt. Im zweiten Teil muss Bethia die Insel verlassen, um ihren Bruder nach Cambridge zu begleiten, wo sowohl ihr Bruder als auch Caleb sich in einer Schule auf die Aufnahmeprüfung für Harvard vorbereiten. Und im dritten Teil blickt sie als alte Frau auf ihr Leben und das Schicksal ihrer engen Freunde zurück.

Die Autorin hat sich auf einen wahren Fall berufen. In ihrem Nachwort erfahren wir, was wahr und was erdacht ist. Sie hat einen sehr guten Roman über eine sehr spannende Zeit geschrieben. Es ist sehr interessant zu lesen, wie die ersten Siedler aus England versucht haben einen Staat nach ihrem Glauben aufzubauen. Sie haben allerdings die Indianer am Anfang nicht bekämpft, sondern wollten sie nach Möglichkeit zu ihrem Glauben zu bekehren. Und dabei haben sie auch versucht zu beweisen, dass die Indianer keine Wilden waren, sondern genauso intelligent wie die Engländer sind. Der andere Strang der Geschichte ist die ebenso spannende Geschichte, die Schwierigkeiten einer Frau zu beschreiben, die durchaus sehr intelligent und wissbegierig ist, aber trotzdem ihren Glauben versucht gerecht zu werden.

Geraldine Brooks hat einen sehr guten Roman in einer sehr schönen Sprache geschrieben, der für Leser von intelligenten historischen Romanen genau das richtige ist. Besonders gut hat mir gefallen, dass es einmal ein ganz anderes Thema ist. Endlich mal nicht das Mittelalter oder die Renaissance in Europa sondern die Besiedelung der neuen Welt in Amerika.

Ein wunderbarer Roman über den Ursprung der heutigen USA. Die Autorin schildert einfühlsam das Leben der Indianer und den Versuch, ursprünglich ein friedliches Nebeneinander zu schaffen.
Geraldine Brooks ist eine kanadische Autorin historischer Romane, die in Deutschland noch nicht richtig ihren Durchbruch geschafft hat. Dabei schreibt sie durchaus Romane, die mit Tracy Chevaliers Büchern mithalten können.

In „Insel zweier Welten“ beschreibt sie die Geschichte eines jungen Indianers aus dem Stamm der Wampanoag. Dieser Stamm hat u.a. auf der Insel Martha’s Vineyard gelebt, wo auch dieser Roman spielt. Die zweite Hauptperson ist die junge Puritanerin Bethia. Caleb ist einer der ersten Indianer gewesen, die ihren Abschluss in Harvard gemacht hatten. Erzählt wird die Geschichte von Bethia. Bethias Großvater hat diese Insel in Besitz genommen, um der Enge der Purianter auf dem Festland zu entgehen. Er ist einen mehr oder weniger fairen Handel mit den Indianern eingegangen. Ihr Großvater war Richter, ihr Vater Pfarrer, dessen Lebenswerk darin bestand, die Indianer zu Christen zu missionieren. Die Geschichte ist dreigeteilt. Im ersten Teil ist Bethia 15 Jahre alt. Sie ist sehr wissbegierig und klug, was sich für ein Mädchen dieser Zeit nicht schickte. Auf einer ihrer einsamen Wanderungen über die Insel lernt sie den jungen Caleb kennen und die beiden freunden sich an. Beide sind sehr intelligent und lernen viel voneinander. Der erste Teil endet damit, dass Bethia abrupt erwachsen werden muss als ihre Familie ein schweres Schicksal ereilt. Im zweiten Teil muss Bethia die Insel verlassen, um ihren Bruder nach Cambridge zu begleiten, wo sowohl ihr Bruder als auch Caleb sich in einer Schule auf die Aufnahmeprüfung für Harvard vorbereiten. Und im dritten Teil blickt sie als alte Frau auf ihr Leben und das Schicksal ihrer engen Freunde zurück.

Die Autorin hat sich auf einen wahren Fall berufen. In ihrem Nachwort erfahren wir, was wahr und was erdacht ist. Sie hat einen sehr guten Roman über eine sehr spannende Zeit geschrieben. Es ist sehr interessant zu lesen, wie die ersten Siedler aus England versucht haben einen Staat nach ihrem Glauben aufzubauen. Sie haben allerdings die Indianer am Anfang nicht bekämpft, sondern wollten sie nach Möglichkeit zu ihrem Glauben zu bekehren. Und dabei haben sie auch versucht zu beweisen, dass die Indianer keine Wilden waren, sondern genauso intelligent wie die Engländer sind. Der andere Strang der Geschichte ist die ebenso spannende Geschichte, die Schwierigkeiten einer Frau zu beschreiben, die durchaus sehr intelligent und wissbegierig ist, aber trotzdem ihren Glauben versucht gerecht zu werden.

Geraldine Brooks hat einen sehr guten Roman in einer sehr schönen Sprache geschrieben, der für Leser von intelligenten historischen Romanen genau das richtige ist. Besonders gut hat mir gefallen, dass es einmal ein ganz anderes Thema ist. Endlich mal nicht das Mittelalter oder die Renaissance in Europa sondern die Besiedelung der neuen Welt in Amerika.

Ein wunderbarer Roman über den Ursprung der heutigen USA. Die Autorin schildert einfühlsam das Leben der Indianer und den Versuch, ursprünglich ein friedliches Nebeneinander zu schaffen.

„Geschichte "erlesbar" gemacht“

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

1660 lernt die 12-jährige Bethia auf der Insel Marthas’s Vineyard – erzogen als Tochter eines puritanischen Predigers – Caleb, den Sohn eines Wampanoag-Häuptlings kennen. Beide fühlen sich magisch angezogen und verbringen heimlich viel Zeit miteinander. Ihre Wege kreuzen sich immer häufiger und irgendwann muss es eine Entscheidung zwischen Freundschaft und Familie geben.
Eine tolle Geschichte, in der neben einer sehr bildhaften Sprache, auch viele Hintergründe aus dieser Zeit vermittelt werden. Ein toller Schmöker, der beeindruckt, ja manchmal auch sprachlos macht.
1660 lernt die 12-jährige Bethia auf der Insel Marthas’s Vineyard – erzogen als Tochter eines puritanischen Predigers – Caleb, den Sohn eines Wampanoag-Häuptlings kennen. Beide fühlen sich magisch angezogen und verbringen heimlich viel Zeit miteinander. Ihre Wege kreuzen sich immer häufiger und irgendwann muss es eine Entscheidung zwischen Freundschaft und Familie geben.
Eine tolle Geschichte, in der neben einer sehr bildhaften Sprache, auch viele Hintergründe aus dieser Zeit vermittelt werden. Ein toller Schmöker, der beeindruckt, ja manchmal auch sprachlos macht.

„Harvard“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

1665 wurde Caleb Cheeshahteeaumuck der erste Harvardabsolvent indianischer Abstammung ! Leider verstarb er nur ein Jahr nach seinem erfolgreichen Abschluss an Tuberkulose ! Den Wampanoag Stamm gibt es bis heute ,sie leben unter anderem auf der Insel Marthas Vineyard. Die Geschichte dieser Insel und ihrer Bewohner ist auch gleichzeitig der spannende Inhalt dieses Romans.Bethia, Tochter eines Missionarspredigers wächst dort in relativ grosser Freiheit auf und begegnet Caleb, Sohn eines Häuptlings schon in jungen Jahren . Er bringt ihr seine Welt, seine Insel nah und zwar auf eine ganz besondere Art und Weise - so das Bathia sogar Gott in Frage stellt. Alles ändert sich jedoch schlagartig, als die Eltern sterben und Bathia mit dem Bruder auf das Festland geht ! Spannend erzählte historische Realität, die wunderbar mit Fiktion verknüpft ist !
1665 wurde Caleb Cheeshahteeaumuck der erste Harvardabsolvent indianischer Abstammung ! Leider verstarb er nur ein Jahr nach seinem erfolgreichen Abschluss an Tuberkulose ! Den Wampanoag Stamm gibt es bis heute ,sie leben unter anderem auf der Insel Marthas Vineyard. Die Geschichte dieser Insel und ihrer Bewohner ist auch gleichzeitig der spannende Inhalt dieses Romans.Bethia, Tochter eines Missionarspredigers wächst dort in relativ grosser Freiheit auf und begegnet Caleb, Sohn eines Häuptlings schon in jungen Jahren . Er bringt ihr seine Welt, seine Insel nah und zwar auf eine ganz besondere Art und Weise - so das Bathia sogar Gott in Frage stellt. Alles ändert sich jedoch schlagartig, als die Eltern sterben und Bathia mit dem Bruder auf das Festland geht ! Spannend erzählte historische Realität, die wunderbar mit Fiktion verknüpft ist !

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