Irgendwann werden wir uns alles erzählen

(54)
Sommer 1990, ein Bauerndorf nahe der deutsch-deutschen Grenze, die gerade keine mehr ist. In ihrem literarischen Debüt schildert Daniela Krien eine Liebesgeschichte von archaischer Wucht, die Zeitgeschehen und Existentielles auf zwingende Weise miteinander verschränkt. Es ist Sommer, heißer, herrlicher Sommer. Der Hof ist ein Dreiseithof. Schaut man geradeaus, sieht man eingezäunte Wiesen und den Bahndamm, und hinter den Schienen, in einiger Entfernung, doch klar erkennbar: den Henner-Hof. Maria wird bald siebzehn, sie wohnt mit Johannes auf dem Hof seiner Eltern, in den „Spinnenzimmern“ unterm Dach. Sie ist zart und verträumt, verkriecht sich lieber mit den „Brüdern Karamasow“ als in die Schule zu gehen. Auf dem Nachbarhof lebt der vierzigjährige Henner, allein. Die Leute aus dem Dorf sind argwöhnisch: Eine Tragik, die mit seiner Vergangenheit zu tun hat, umgibt ihn; gleichzeitig ist er ein Mann, dessen charismatische Ausstrahlung Eifersucht erregt. Ein zufälliger Blick eines Tages, eine zufällige Berührung an einem andern lösen in Maria eine Sehnsucht aus, die fremd und übermächtig ist und sie daher wie von höherer Gewalt geleitet in Henners Haus und in seine Arme treibt… Die sommerlichen Weizenfelder, die vom Heu und den Mückenstichen juckenden Beine, das Summen des Kühlschranks in der Küche… Eine allgegenwärtige Sinnlichkeit beherrscht diesen intensiven Text, der eine ländliche, ebenso schöne wie düstere Welt entstehen lässt und einen Sog entwickelt, der bis zum dramatischen Ende alles mit sich reißt.
Rezension
"Daniela Krien nimmt existenzielle Ausnahmesituationen und Schicksalsschläge in den Blick. Männer und Frauen, Junge und Alte, Leute aus Ost und West. ... Die einfache, klare Sprache steigert noch die bedrängende, irritierende Wucht des Dargestellten. Entstanden sind so höhst eindrückliche Geschichten, die lange nachwirken.", Nicolas-Born-Preis, Jury , 24.09.2015
Portrait
Daniela Krien, geboren 1975 in Neu-Kaliß/Mecklenburg-Vorpommern, aufgewachsen in einem Dorf im Vogtland (Sachsen), lebt seit 1999 in Leipzig. 1996 -1999 besuchte sie das Abendgymnasium in Chemnitz, studierte anschließend Kultur- und Medienwissenschaften. 2004 und 2006 Geburt ihrer beiden Töchter. Ihr Romandebüt Irgendwann werden wir uns alles erzählen (2011) war ein Bestseller und erscheint in 15 Sprachen. Die Verfilmung ist in Vorbereitung. 2015 wurde Daniela Krien mit dem Nicolas-Born-Debütpreis ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 240, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.09.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783843700832
Verlag Ullstein eBooks
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Buchhändler-Empfehlungen

„Bös´sind wir meine Gute, Du und ich“

Ulrike Seine, Thalia-Buchhandlung Lingen

Die Brüder Karamasow von Dostojewskij säumen dieses ganze wunderbare Buch, in Spuren nur, aber sie sind da. Der tiefe Osten Deutschlands kurz nach der Wende,die siebzehnjährige Maria und Johannes, ihr Freund auf dem Hof seiner Eltern. Und dann gibt es den vierzigjährigen Henner, in Blickweite auf dem Henner-Hof. Maria zwischen zwei Die Brüder Karamasow von Dostojewskij säumen dieses ganze wunderbare Buch, in Spuren nur, aber sie sind da. Der tiefe Osten Deutschlands kurz nach der Wende,die siebzehnjährige Maria und Johannes, ihr Freund auf dem Hof seiner Eltern. Und dann gibt es den vierzigjährigen Henner, in Blickweite auf dem Henner-Hof. Maria zwischen zwei Männern, dem Johannes der zu ihr passt und dem Henner, der älter als ihre Mutter ist. Eine Liebesgeschichte? Ja! Verstörend, erschreckend und dennoch klar und bedingungslos. Ein gutes Stück Literatur.

„Eine tragische Liebesgeschichte“

Jutta Mudder, Thalia-Buchhandlung Emden

Das 17jährige Mädchen Maria lebt 1990 in einem kleinen Dorf in Sachsen-Anhalt, wo das Leben weitgehend unbeeindruckt von der Wendezeit, von der Landwirtschaft bestimmt wird. Mit Johannes verbindet sie eine zärtliche Freundschaft. Dann jedoch lernt sie den 40jährigen Henner aus dem Nachbardorf kennen, der durch seine tragische Vergangenheit Das 17jährige Mädchen Maria lebt 1990 in einem kleinen Dorf in Sachsen-Anhalt, wo das Leben weitgehend unbeeindruckt von der Wendezeit, von der Landwirtschaft bestimmt wird. Mit Johannes verbindet sie eine zärtliche Freundschaft. Dann jedoch lernt sie den 40jährigen Henner aus dem Nachbardorf kennen, der durch seine tragische Vergangenheit und sein Alkoholproblem zum Außenseiter wurde.
Maria beginnt mit ihm eine leidenschaftliche und dramatische Affäre.

Diese Buch ist toll geschrieben und zieht einen sofort in seinen Bann.

„eine großartige Geschichte!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Ein deutsches Dorf irgendwo im Osten, 1990, wo die DDR gerade aufhört zu sein. Eine Großfamilie auf einem Bauernhof, die die junge siebzehnjährige Maria aufnimmt, Jahre alten Henner vom Nachbarshof verliebt. Es entwickelt sich eine stürmische und archaische Liebesgeschichte. Dieser erste Roman von Daniela Krien zieht einen sofort in Ein deutsches Dorf irgendwo im Osten, 1990, wo die DDR gerade aufhört zu sein. Eine Großfamilie auf einem Bauernhof, die die junge siebzehnjährige Maria aufnimmt, Jahre alten Henner vom Nachbarshof verliebt. Es entwickelt sich eine stürmische und archaische Liebesgeschichte. Dieser erste Roman von Daniela Krien zieht einen sofort in seinen Bann! Sehr berührend und von großer Atmosphäre!

Evgenia Bolshakova, Thalia-Buchhandlung Leuna

Eine Liebesgeschichte von unglaublicher Intensität und so dramatisch wie die Lieblingsbücher der Hauptfigur, des jungen Mädchens Maria: "Anna Karenina" und "Die Bruder Karamasow" Eine Liebesgeschichte von unglaublicher Intensität und so dramatisch wie die Lieblingsbücher der Hauptfigur, des jungen Mädchens Maria: "Anna Karenina" und "Die Bruder Karamasow"

„Stimmungsvoll“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Das Cover vermittelt einen guten Eindruck von der Stimmung des Romans: Ein staubiger Feldweg (den es Anfang der 90er im Osten noch gab), „unordentliche“ Feldraine und gelbe Felder, soweit das Auge reicht - Hitze.
Erzählt wird die Geschichte der 17jährigen Maria, die auf dem Bauernhof ihres Freundes lebt und unverhofft eine Beziehung
Das Cover vermittelt einen guten Eindruck von der Stimmung des Romans: Ein staubiger Feldweg (den es Anfang der 90er im Osten noch gab), „unordentliche“ Feldraine und gelbe Felder, soweit das Auge reicht - Hitze.
Erzählt wird die Geschichte der 17jährigen Maria, die auf dem Bauernhof ihres Freundes lebt und unverhofft eine Beziehung zu einem mehr als 20 Jahre älteren Mann eingeht. Und es geht noch um viel mehr – während Maria sich heimlich ihrer hemmungslosen Beziehung ergibt, verändert sich der kleine thüringische Ort. Es ist Wendezeit, lang verschollen geglaubte Verwandte stehen wieder auf dem Hof, die nicht nur von den Strapazen ihrer Flucht in den Westen erzählen, sondern auch schon vieles im Osten mit anderen Augen betrachten, die Angliederung der DDR an die BRD vorausahnen … Eine Schlüsselgeschichte ist auch der Abend, an dem alle an einem Tisch sitzen und meinen, im Gegensatz zu ihnen wäre Maria immer eine Angepasste gewesen und hätte es doch immer leicht gehabt. Und genau so ein „angepasstes“ Ereignis erzählt Maria dann, der Aufenthalt in der Pionierrepublik. Insgesamt ein stimmungsvolles und interessantes Buch.

Victoria Richter, Thalia-Buchhandlung Gotha

Eine ruhig erzählte Geschichte über eine komplizierte Liebe auf dem Dorf. Sehr gut geschrieben. Eine ruhig erzählte Geschichte über eine komplizierte Liebe auf dem Dorf. Sehr gut geschrieben.

Anka Ziegler, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Center

Eine verbotene Liebe ist immer spannend. Und das ist eines meiner Lieblingsbücher! Immer Sommer vor der Wende. Toll geschrieben. Wer eine Liebesgeschichte will, sollte DIE lesen! Eine verbotene Liebe ist immer spannend. Und das ist eines meiner Lieblingsbücher! Immer Sommer vor der Wende. Toll geschrieben. Wer eine Liebesgeschichte will, sollte DIE lesen!

„große Gefühle!“

Rebecca Steinert, Thalia-Buchhandlung Berlin

„ Irgendwann werden wir uns alles erzählen“…erzählt die Geschichte einer verbotenen Liebe.

Durch die einfache Schreibweise liest sich das Buch flüssig und schnell.
Die Ereignisse werden kurz und direkt beschrieben was dafür sorgt, dass die Geschichte sehr intensiv wahrgenommen wird.

Ich konnte nach dem ich es gelesen hatte,
„ Irgendwann werden wir uns alles erzählen“…erzählt die Geschichte einer verbotenen Liebe.

Durch die einfache Schreibweise liest sich das Buch flüssig und schnell.
Die Ereignisse werden kurz und direkt beschrieben was dafür sorgt, dass die Geschichte sehr intensiv wahrgenommen wird.

Ich konnte nach dem ich es gelesen hatte, zwei Tage nichts Neues anfangen. Wirklich gut!


„Irgendwann werden wir uns alles erzählen“

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

Schauplatz des Romans ist ein Dorf an der deutsch-deutschen Grenze, die gerade fällt. Die 16-jährige Maria zieht zu Ihrem Freund und dessen Familie auf den Bauernhof. Das verträumte Mädchen verweigert den Schulbesuch, lebt lieber in den Tag hinein. Manchmal hilft sie auf dem Hof. Hierbei lernt sie auch den 40-jährigen Henner kennen, Schauplatz des Romans ist ein Dorf an der deutsch-deutschen Grenze, die gerade fällt. Die 16-jährige Maria zieht zu Ihrem Freund und dessen Familie auf den Bauernhof. Das verträumte Mädchen verweigert den Schulbesuch, lebt lieber in den Tag hinein. Manchmal hilft sie auf dem Hof. Hierbei lernt sie auch den 40-jährigen Henner kennen, dem der Nachbarhof gehört. Maria fühlt sich magisch zu ihm hingezogen und ist fasziniert von der Austrahlung des Außenseiters. Eine ungewöhnliche, aber auch tragische Liebesgeschichte beginnt............

„Was für ein großartiges Debüt“

Kerstin Köppel-Farber, Thalia-Buchhandlung Ahrensfelde

Daniela Krien ist mit ihrem Buch ein großartiges Debüt gelungen.Ein Buch über die erste große Liebe, über Sehnsüchte und Träume eines 17-jährigen Mädchens. Maria liebt Johannes und sie liebt Bücher. Doch dann begegnet ihr der wesentlich ältere Henner,dem Außenseiter des Dorfes und der so ganz anders ist als Johannes. Beide beginnen Daniela Krien ist mit ihrem Buch ein großartiges Debüt gelungen.Ein Buch über die erste große Liebe, über Sehnsüchte und Träume eines 17-jährigen Mädchens. Maria liebt Johannes und sie liebt Bücher. Doch dann begegnet ihr der wesentlich ältere Henner,dem Außenseiter des Dorfes und der so ganz anders ist als Johannes. Beide beginnen eine leidenschaftliche und heimliche Affäre und als Maria beschliesst, Johannes zu verlassen, geschieht ein tragisches Unglück. Dieses Buch sollten Sie unbedingt lesen, es ist von einer einfachen und eindringlichen Sprache und jede Seite lohnt sich!!!!

„... im Sommer 1990“

Sabine Rudolph, Thalia-Buchhandlung Dresden (Schillerplatz)

Ungewollt gerät die erst 16jährige Maria in eine Dreiecksbeziehung. Mit dem kaum älteren Johannes wohnt sie auf dem Hof seiner Eltern und lernt dort ein komplexes, generationenübergreifendes Familienleben kennen. Dem von allen Dorfbewohnern argwöhnisch betrachteten 40jährigen Henner wird sie nach einem Autounfall mit ihrer Mutter in Ungewollt gerät die erst 16jährige Maria in eine Dreiecksbeziehung. Mit dem kaum älteren Johannes wohnt sie auf dem Hof seiner Eltern und lernt dort ein komplexes, generationenübergreifendes Familienleben kennen. Dem von allen Dorfbewohnern argwöhnisch betrachteten 40jährigen Henner wird sie nach einem Autounfall mit ihrer Mutter in die Arme getrieben. Mit ihm lernt sie eine körperliche, hingebungsvolle Liebe kennen, die ihr trotz zunehmender Zweifel unentbehrlich wird. Die Arglosigkeit der Brendels erlaubt es ihr, auch mit Henner ein geregeltes Liebes- und Alltagsleben zu führen. Neben der eigenen Unsicherheit machen es ihr vor allem die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche der deutsch-deutschen Wiedervereinigung unmöglich, sich für einen Mann zu entscheiden. Daniela Krien schildert klar und mit wenigen Worten neben der Zerrissenheit eines jungen Mädchens verschiedene Einzelschicksale, Wünsche, Hoffnungen, Nachdenklichkeit und Skepsis einzelner Figuren, die es in der Form wohl nur zu dieser Zeit gegeben hat.

„Ein großartiges Debüt, Literatur zum Genießen!“

Wiebke Renken, Thalia-Buchhandlung Günthersdorf

Ich bin hellauf begeistert von Daniela Kriens Werk, was für ein Debüt! Was für eine wunderbare Sprache, ich erinnere mich dabei an Judith Herrmanns "Sommerhaus später", als damals Reich-Ranicki sagte: "Wir haben eine neue Autorin bekommen, eine hervorragende Autorin. Ihr Erfolg wird groß sein."
Und ich bin fasziniert davon, wie Daniela
Ich bin hellauf begeistert von Daniela Kriens Werk, was für ein Debüt! Was für eine wunderbare Sprache, ich erinnere mich dabei an Judith Herrmanns "Sommerhaus später", als damals Reich-Ranicki sagte: "Wir haben eine neue Autorin bekommen, eine hervorragende Autorin. Ihr Erfolg wird groß sein."
Und ich bin fasziniert davon, wie Daniela Krien es ganz gezielt schafft, so wie es beim Anstoß eines Dominosteines geschieht, dass alle anderen aufgestellten Steine der Reihe nach fallen, beim Leser die Fantasie und Assoziationen anzuregen. Herrlich, das ist Literatur.
Die Handlung lässt den Leser nicht mehr los, geschildert wird eine Dreiecksbeziehung zwischen der jugendlichen Maria, die den gleichaltrigen Johannes liebt und bei seiner Familie auf dem Hof lebt, jedoch mit dem 40jährigen Nachbarn Henner eine heimliche Affäre beginnt. Die Charaktere sind definitiv glaubwürdig, die Beschreibung des ländlichen Lebens treffend und zeitlos.
Ein absolut höchster Lesegenuss! Danke für dieses Buch!

„Unbedingt Lesen!“

Claudia Kiepsch, Thalia-Buchhandlung Berlin

"Noch nie habe ich so wenig gebraucht und so sehr mir selbst genügt wie an den Tagen mit ihm. Essen, schlafen, lieben, lesen, arbeiten. Mehr ist es nicht. Und es ist doch alles." Die 17 jährige Maria schwebt in den letzten Tagen der DDR zwischen zärtlicher Freundschaftlichkeit und purem Verlangen. Johannes ist ihr offizieller Freund, "Noch nie habe ich so wenig gebraucht und so sehr mir selbst genügt wie an den Tagen mit ihm. Essen, schlafen, lieben, lesen, arbeiten. Mehr ist es nicht. Und es ist doch alles." Die 17 jährige Maria schwebt in den letzten Tagen der DDR zwischen zärtlicher Freundschaftlichkeit und purem Verlangen. Johannes ist ihr offizieller Freund, Henner, der ihr Vater sein könnte, ihr Geliebter. Daniela Krien gelingt eine wunderbare und intensive Momentaufnahme vom Ende der Unschuld eines Mädchens und dem eines ganzen Landes. Ich habe dieses Buch verschlungen!

„Irgendwann werden wir uns alles erzählen “

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Der Titel des Buches ist entlehnt aus Dostojewskis „Die Brüder Karamasow“, ein Buch, mit dem sich die 17 jährige Maria gerne in die Natur oder ihr „Spinnenzimmer“ auf einem Bauernhof zurückzieht. Den kleinen Ort in Sachsen Anhalt konnten weder der Krieg noch die DDR-Zeit zerstören, und auch 1990 wird das Leben, weitgehend unbeeindruckt Der Titel des Buches ist entlehnt aus Dostojewskis „Die Brüder Karamasow“, ein Buch, mit dem sich die 17 jährige Maria gerne in die Natur oder ihr „Spinnenzimmer“ auf einem Bauernhof zurückzieht. Den kleinen Ort in Sachsen Anhalt konnten weder der Krieg noch die DDR-Zeit zerstören, und auch 1990 wird das Leben, weitgehend unbeeindruckt von der Wendezeit, von der Landwirtschaft bestimmt. Die Icherzählerin Maria lebt hier auf dem Hof ihrer angehenden Schwiegereltern und verliebt sich in Henner vom Nachbarhof, einen oft betrunkenen, derben und 23 Jahre älteren Mann. Ihre heimliche Liebe öffentlich zu leben scheint gerade in dem dörflichen Umfeld unmöglich.
Wie die Autorin aber die beinah obsessive Beziehung Marias zu Henner schildert, wird einfach, sehr berührend und eindringlich erzählt, auch wenn der Leser die Faszination für den grobschlächtigen Mann nicht nachvollziehen kann.
Mir hat besonders die Sprache der Autorin gefallen, die in klaren schnörkellosen Sätzen die junge Frau in ihrer Umgebung spiegelt.

„Das Mädchen Maria“

Christian Oertel, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Sommer 1990. Irgendwo in Thüringen, in einer schönen beschaften Landschaft, ein Dorf.
Maria bewohnt mit ihrem Freund zwei Dachbodenzimmer auf dem Hof der Schwiegereltern; gute, hart arbeitende Leute. Maria ist sechzehn, der Körper mager, das Gesicht leichenblass, tiefe Augenringe. Sie leidet entsetzlich. Ein Leiden, dessen wahren Grund
Sommer 1990. Irgendwo in Thüringen, in einer schönen beschaften Landschaft, ein Dorf.
Maria bewohnt mit ihrem Freund zwei Dachbodenzimmer auf dem Hof der Schwiegereltern; gute, hart arbeitende Leute. Maria ist sechzehn, der Körper mager, das Gesicht leichenblass, tiefe Augenringe. Sie leidet entsetzlich. Ein Leiden, dessen wahren Grund sie nicht nennen darf, dass sie vollkommen allein ertragen muss. Sie schiebt es auf das verpatzte Schuljahr, die Eltern, die neue Heirat des Vaters, die Traurigkeit der Mutter.

Es gibt Dinge, die können gleich erzählt werden, andere haben ihre eigene Zeit, und manche sind unsagbar. Denn das Geheimnis Marias ist der raue Pferdewirt vom Nachbarhof. Der Henner, vierzig, ein lesender Sonderling, mit einer Schwäche für Wodka, die ihn jähzornig macht.

Auf dem Hof wird sie ausschließlich am Maßstab der Nützlichkeit gemessen. Nur bei und mit Henner kann sie sie sein, ohne Scham, glücklich, körperlos, nur noch Gefühl. Einmal abgesehen von den blauen Flecken; die Wundmale ihrer tierischen, fordernden bis brutalen Leidenschaft.

"An meinem Bein spüre ich die Katzenzunge. Dass weckt die Erinnerung."

Daniela Krien zeichnet in IRGENDWANN WERDEN WIR UNS ALLES ERZÄHLEN ein Porträt eines sechzehn jährigen Mädchens, das die archaische Wucht der Sexualität packt. Die Tür zur Kindheit schließt sich für immer. Das adoleszente Mädchen, einem Gefühlschaos zwischen Unberechenbarkeit, Gewissen, Moral, Verlangen, Unschuld und Gleichgültigkeit ausgesetzt, als sanfte Heldin.

„Irgendwann werden wir uns alles erzählen“

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Sommer 1990, in einem Dorf an der deutsch-deutschen Grenze lebt Maria auf dem Hof der Eltern ihres Freundes Johannes. Auf dem Nachbarhof lebt der 40jährige Henner, allein. Durch einen zufälligen Blick und eine Berührung entwickelt sich eine Affäre- intensiv, nicht selten gewaltsam, aber...geheim.
Ein ruhiges und stimmiges Buch, dass
Sommer 1990, in einem Dorf an der deutsch-deutschen Grenze lebt Maria auf dem Hof der Eltern ihres Freundes Johannes. Auf dem Nachbarhof lebt der 40jährige Henner, allein. Durch einen zufälligen Blick und eine Berührung entwickelt sich eine Affäre- intensiv, nicht selten gewaltsam, aber...geheim.
Ein ruhiges und stimmiges Buch, dass ich gerne emfehle.

„Verstörende Leidenschaft!“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Sommer 1990, die DDR zerfällt! In der tristen Ostprovinz bahnt sich eine gewaltige archaische "Amour Fou" an, zwischen Maria, 17, und Henner, der ihr Vater sein könnte. Er ist der Besitzer des Hofes neben dem ihres Freundes Johannes, bei dem sie seit einiger Zeit lebt. Die Geschichte ist einfühlsam, sprachgewaltig erzählt und sehr psychologisch. Sommer 1990, die DDR zerfällt! In der tristen Ostprovinz bahnt sich eine gewaltige archaische "Amour Fou" an, zwischen Maria, 17, und Henner, der ihr Vater sein könnte. Er ist der Besitzer des Hofes neben dem ihres Freundes Johannes, bei dem sie seit einiger Zeit lebt. Die Geschichte ist einfühlsam, sprachgewaltig erzählt und sehr psychologisch. Lohnt sich!

„Top-Debüt!!!“

Annett Fobbe, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Ein neues Highlight am Autorinnen-Himmel:
Daniela Krien aus Leipzig bringt ihr Erstlingswerk auf den Markt.
Diese Ostdeutsche Liebesgeschichte hat es wirklich in sich. Als Leser werden Sie mit jeder weiteren Seite den Eindruck gewinnen, die Schreiberin hätte dies alles selbst erlebt. Eine tolles, authentisch erzähltes Buch, das nichts
Ein neues Highlight am Autorinnen-Himmel:
Daniela Krien aus Leipzig bringt ihr Erstlingswerk auf den Markt.
Diese Ostdeutsche Liebesgeschichte hat es wirklich in sich. Als Leser werden Sie mit jeder weiteren Seite den Eindruck gewinnen, die Schreiberin hätte dies alles selbst erlebt. Eine tolles, authentisch erzähltes Buch, das nichts zu wünschen übrig lässt...

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
54 Bewertungen
Übersicht
35
18
1
0
0

faszinierendes Debüt
von einer Kundin/einem Kunden am 24.10.2011

Es ist Sommer und es ist das Jahr 1990. Maria ist zu ihrem Freund Johannes auf den Bauernhof gezogen.Sie ist 16 Jahre alt und ein zartes, verschlossenes Mädchen. Die Schulbesuche werden selten. Auch an der Arbeit auf dem Hof beteiligt sie sich nur gelegentlich. Am liebsten hält sie sich... Es ist Sommer und es ist das Jahr 1990. Maria ist zu ihrem Freund Johannes auf den Bauernhof gezogen.Sie ist 16 Jahre alt und ein zartes, verschlossenes Mädchen. Die Schulbesuche werden selten. Auch an der Arbeit auf dem Hof beteiligt sie sich nur gelegentlich. Am liebsten hält sie sich in ihrem Zimmer im Dachgeschoss auf - mit den "Brüdern Karamasow" als Gesellschaft. Als sie eines Tages Henner, dem charismatischen Besitzer des Nachbarhofes begegnet, schlittert sie in eine dramatische Affäre. Ein faszinierendes Debüt.

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Wende und Neubeginn
von manitou am 17.09.2011

Der Titel des Romans Irgendwann werden wir uns alles erzählen ist ein Zitat aus Dostojewskijs Roman Die Brüder Karamasow. Zitate aus diesem Roman begleiten die gesamte Erzählung von Daniela Krien. Die sechzehnjährige Maria erlebt einen Sommer auf dem Land zur Zeit der Wende 1989. Ihr literarisches Seelenfutter ist dieser Roman.... Der Titel des Romans Irgendwann werden wir uns alles erzählen ist ein Zitat aus Dostojewskijs Roman Die Brüder Karamasow. Zitate aus diesem Roman begleiten die gesamte Erzählung von Daniela Krien. Die sechzehnjährige Maria erlebt einen Sommer auf dem Land zur Zeit der Wende 1989. Ihr literarisches Seelenfutter ist dieser Roman. Er trägt sie durch diesen Sommer, in dem sie hin und her gerissen ist zwischen dem Familienleben auf dem Hof ihrer Pflegefamilie, zwischen ihrer Mutter - die in der Nähe wohnt-, ihrem Freund Johannes und ihrem alternden Liebhaber Henner. Als ob das alles noch nicht genug wäre, wird in genau dieser Zeit die Mauer niedergerissen, die Deutschland einst teilte. Das heißt auch, Abschied nehmen von alten bekannten, zwar nicht geliebten, aber vertrauten Lebensmustern. Maria steht wie Gruschenka bei Dostojewskij zwischen zwei Männern aus verschiedenen Generationen. Ist es bei den Karamsows der Vater und der Sohn, die um Gruschenka buhlen, so ist es bei Krien ihr Freund Johannes, der in ihrem Alter ist und der 40-jährigen Henner, der der Generation der Väter angehört. Henner steht hier für das Alte, die alten Strukturen, die Einen mit all ihrer Macht halten wollen, die Einen nicht aus ihrer Umklammerung lassen wollen, von denen man sich aus Bequemlichkeit abhängig gemacht hat. Marias leibliche Mutter will nach der Wende wieder in ihre Heimat zurück und bittet Maria, sie zu begleiten; doch Maria will dort bleiben, wo sie sich eingerichtet hat, bei ihrer Pflegefamilie. Für Maria ist dieser Sommer so etwas wie eine Initiation. Sie wird vom Mädchen zur Frau, die eigene Entscheidungen für ihr Leben treffen muss. Die Sprache dieses Romans kommt ganz lapidar daher; unterstützt durch die Wahl der Ich-Perspektive und die Form des Präsens. Dies führt außerdem dazu, dass sich die Geschichte ganz dicht vor dem Leser entfaltet. Im Vordergrund steht hier nicht die politische Wende von `89, sondern die Liebesgeschichte eines Sommers, die alles verändert. Sehr empfehlenswert.

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Schuld und Sühne zur Heuwendezeit
von Klara am 04.07.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Es ist Sommer, heißer, herrlicher Sommer“ und es ist die Zeit der großen Veränderungen in Deutschland - das Wendejahr 1990 - doch in einem kleinen Dorf in Thüringen herrscht noch Stillstand vorm großen Umbruch. Nicht viel bewegt sich hier, nicht viel verändert sich. Maria, deren Kindheit durch die Abwesenheit... „Es ist Sommer, heißer, herrlicher Sommer“ und es ist die Zeit der großen Veränderungen in Deutschland - das Wendejahr 1990 - doch in einem kleinen Dorf in Thüringen herrscht noch Stillstand vorm großen Umbruch. Nicht viel bewegt sich hier, nicht viel verändert sich. Maria, deren Kindheit durch die Abwesenheit ihres Vaters geprägt ist, verliert sich in Büchern und genießt es, mehr in der Sonne zu liegen als in die Schule zu gehen. Anfang Mai hatte Johannes, ihr Freund, sie seinen Eltern vorgestellt, danach ist sie gleich geblieben und zu ihm in die „Spinnenzimmer“ auf den Dachboden des Brendel-Hofes gezogen. „….und denke an die Mutter; …. Es ist ihre Traurigkeit, die mich aus dem Haus getrieben hat. Die saugt mir die Kraft aus dem Körper und die Freude aus dem Herzen.“ (S. 46) Auf dem Hof leben Siegfried, Marianne (die Eltern), Lukas (Bruder von Johannes), die Großmutter Frieda und das „Anhängsel“ Alfred. Frieda hat außer Siegfried noch zwei Söhne, den Volker und den Hartmut. Hartmut lebt, nach dem er die Ausreise beantragt hatte, seit 1969 in Bayern. Jetzt, nach über 20 Jahren, hat er seinen Besuch mit Frau und seinen beiden Kindern angekündigt. Maria – die Ich-Erzählerin – läßt sich treiben, Johannes hingegen hat klare Vorstellungen von seinem zukünftigen Leben. Er hat das Abitur fast in der Tasche und will Kunst studieren. Er entdeckt seine Leidenschaft für die Fotografie, Maria hingegen entdeckt die Leidenschaft zu dem wesentlich älteren Säufer, Schürzenjäger und Taugenichts Henner vom Nachbarhof. Nach einem Unfall, den Marias Mutter verursucht hat, kommen sich beide näher. „Wozu die Tage zählen! Dem Menschen genügt ja ein einziger Tag, um das ganze Glück zu erfahren.“ (Zitat aus Dostojewskis „Die Brüder Karamasow“.) Und das erfährt Maria in den Armen von Henner, einem ausgesprochen gewalttätigen Liebhaber aber mit einer enormen Anziehungskraft, der sich Maria nicht entziehen kann und auch nicht will. „Die Hände von Henner sind jetzt wieder da – rau, sanft, brutal, fordernd, und ich sehne mich nach ihnen –„ (S. 70) Mit einer anfangs ungewöhnlichen Erzählweise, die mich an alte Schmöker aus früheren Zeiten erinnerte und an die ich mich erst einmal gewöhnen mußte, später aber davon fasziniert war, erzählt die Autorin die Liebesgeschichte von Maria Bergmann und Thorsten Henner. Geschickt verarbeitet die Autorin ihre Kindheitserinnerungen an die DDR, war sie doch 1990 auch gerade mal erst 15 Jahre alt. Pionierlager, FDJ, Jugendweihe und Staatssicherheit sind für sie keine Fremdwörter, sondern hautnahe eigene Erfahrungen. Die erschütternden Erlebnisse von Henners Mutter werden glaubhaft erzählt, auch sie liebte Bücher und der Alkohol wurde ihr bester Freund. Das Ende des Romans war für mich so nicht vorhersehbar, daß es so oder so ähnlich jedoch enden mußte, das war mir von Anfang an klar. Ein Klassiker der Weltliteratur trifft auf zeitgenössische Literatur, was für ein wunderbares Zusammentreffen. Daniela Krien webt Auszüge aus Fjodor Dostojewskis „Die Brüder Karamasow“ hervorragend in ihr Erstlingswerk ein. Dostojewski war auf der Suche nach den seelischen Abgründen des Menschen, Krien ist es auch. Daß eine 16jährige Dostojewski liest, ist nicht erstaunlich, andere Begehrlichkeiten gab es halt zu dieser Zeit noch nicht. So, wie die Protagonistin von Dostojewski begeistert ist, hat mich Daniela Kriens Roman in seinen Bann gezogen, nur daß ich mit ihm nicht spazieren gegangen bin, sondern mit Begeisterung gleich ausgelesen habe. Ein wunderschönes, sehr zu empfehlendes Buch für „Ostler“ wie für „Westler“ und man kann auf eine Fortsetzung hoffen, denn „Die Brüder Karamasow“ sind noch nicht ganz ausgelesen.

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