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It Can't Happen Here

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'An eerily prescient foreshadowing of current affairs' Guardian
'Not only Lewis's most important book but one of the most important books ever produced in the United States' New Yorker
A vain, outlandish, anti-immigrant, fearmongering demagogue runs for President of the United States - and wins. Sinclair Lewis's chilling 1935 bestseller is the story of Buzz Windrip, 'Professional Common Man', who promises poor, angry voters that he will make America proud and prosperous once more, but takes the country down a far darker path. As the new regime slides into authoritarianism, newspaper editor Doremus Jessup can't believe it will last - but is he right? This cautionary tale of liberal complacency in the face of populist tyranny shows it really can happen here.
Portrait
Harry Sinclair Lewis wurde am 7. Februar 1885 in Sauk Center (Minnesota/USA) geboren. Der Arztsohn besuchte die Universität Yale. Anschließend arbeitete er als Journalist und im Verlagswesen. Er nahm 1906 an dem von Upton Sinclair initiierten kooperativen, utopisch-sozialistischen Experiment "Helicon Home Colony" teil. Lewis gilt als bedeutender humanistischer Realist in der Literatur: In seinen zahlreichen gesellschaftskritischen Romanen entwarf er ein satirisches Bild des amerikanischen Mittelstandes und analysierte scharfsinnig die intellektuelle und charakterliche Deformierung sowie den Abbau zwischenmenschlicher Beziehungen jener Bürger, die sich als wahre Repräsentanten der amerikanischen Nation auszugeben versuchten. Der Autor erhielt 1930 als erster Bürger der USA den Nobelpreis für Literatur. Harry Sinclair Lewis verbrachte seine letzten Lebensjahre in Florenz und starb am 10. Januar 1951 in Rom.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 20.01.2017
Sprache Englisch
ISBN 978-0-241-31066-3
Verlag Penguin Books Ltd
Maße (L/B/H) 195/126/32 mm
Gewicht 291
Verkaufsrang 4.469
Buch (Taschenbuch, Englisch)
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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It Cant't Happen Here
von miss.mesmerized am 07.03.2017

1935, die USA stecken mitten in der Depression, die wirtschaftliche Lage scheint sich nach dem Börsencrash von 1929 nicht mehr erholen zu können. Dies bestimmt auch maßgeblich den Wahlkampf um das Präsidentenamt. Der charismatische Berzelius Windrip kann unerwartet die Massen begeistern. Sein 15-Punkte-Plan wird enthusiastisch aufgenommen, vor allem von... 1935, die USA stecken mitten in der Depression, die wirtschaftliche Lage scheint sich nach dem Börsencrash von 1929 nicht mehr erholen zu können. Dies bestimmt auch maßgeblich den Wahlkampf um das Präsidentenamt. Der charismatische Berzelius Windrip kann unerwartet die Massen begeistern. Sein 15-Punkte-Plan wird enthusiastisch aufgenommen, vor allem von denjenigen, die am schwersten unter der Krise zu leiden haben. Dass das Programm sich gegen Frauen, Schwarze und auch Juden richtet, fällt dabei nicht ins Gewicht. Doremus Jessup, angesehener Verleger des „Informer“, und seine Familie nehmen den Spuk nicht ernst, aber schon bald nach der Wahl und dem Sieg Windrips ändern sich die Zeiten und ein neuer Staat entsteht aus dem freiheitsliebenden Amerika: aus Gewaltenteilung wird zentrierte Macht, aus Freiheit des einzelnen wird Kollektivierung und die Gleichschaltung setzt alsbald auf allen Gebieten des Alltags ein. Und wer nicht mitmacht, bekommt die neue Härte des Staates zu spüren. Sinclair Lewis‘ Roman „It Can’t Happen Here“ passend zur aktuellen Lage von Penguin neu aufgelegt liest sich im Jahr 2017 wie ein unglaublich prophetisches Werk und lässt einem zwischen ungläubigem Staunen und schierem Entsetzen zurück. Zunächst beginnt der Roman etwas langatmig mit ausufernden Beschreibungen und Details, die 80 Jahre nach der Entstehung eher mühsam als unterhaltsam sind. Aber nach dem ersten Viertel steigert sich Lewis enorm und gerade die zweite Hälfte entwickelt eine unglaubliche Kraft. Man muss sich zunächst etwas mühen, aber es lohnt sich, hier am Ball zu bleiben. Das Jahr des Handlungsbeginns ist das Entstehungsjahr des Romans und dieser war sicherlich durch die aktuellen politischen Ereignisse beeinflusst. Was man dann jedoch liest, ist eine musterhafte Anleitung an Despoten, wie sie ein Volk überrennen und sich Untertan machen können. Vieles ist aus heutiger Sicht völlig klar, wir haben es aus den Geschichtsbüchern kennengelernt – Sinclair Lewis aber zeichnete vorweg, was in Deutschland in den 30er Jahren unter Hitler und den Nazis erst noch geschehen musste. Immer wieder muss man sich vor Augen halten, dass der Autor all dies nicht kannte, inwieweit er überhaupt über die Ereignisse in Europa en détail informiert war, ist ebenfalls zu hinterfragen. Sein dystopischer Roman indes lässt nichts aus, was wir nicht hier gesehen hätten: Konzentrationslager, willkürliche Verhaftungen und Erschießungen aller Andersdenkenden, Bücherverbrennungen, Ausschalten der Presse – you name it. Ein einziger starker Mann, der sich clever eines Teams von einsatzstarken Männern (hier: MM – does it ring a bell?) bedient, um sein Vorhaben zu realisieren. Neben dieser historischen Lesweise bleibt unweigerlich der Blick auf die Gegenwart. Wer wollte schon ernsthaft in Betracht ziehen, dass Donald Trump zum Präsidenten gewählt wird? Wer kann sich vorstellen, dass die Türkei in einer freien Wahl eine diktatorische Ein-Mann-Staatsform bevorzugt? „It Can’t Happen Here“ – weit gefehlt. Man fühlt sich erschreckend erinnert an die Tageszeitung mit all den unglaublichen Berichten aus unterschiedlichen Ecken der Welt. Wie kann ein 80 Jahre alter Roman so passgenau die Tagespolitik wiedergeben? All diese inhaltlich bemerkenswerten Aspekte finden sich auch wieder in Lewis‘ pointierter, mal ironisch, mal sogar sarkastischen Schreibweise. Eine kurze Rezension erlaubt es leider nicht, die wirklich treffenden Formulierungen angemessen zu würdigen, mit denen er den Handlungsverlauf darbietet. Auch kann man die Diskussion, warum dieser Roman hinter werken wie „Brave New World“ und „1984“, die zeitnah entstanden sind, so zurücksteht, nur anreißen. Seine politische Aussagekraft hat Sprengwirkung und macht ihn für mich zu einem zwingenden Werk für junge Generationen.

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Schwierige Lektüre, erschreckend aktuell
von Jashrin aus Bruchsal am 29.04.2017

Was kaum jemand für möglich gehalten hat, ist wahr geworden: Buzz Windrip ist zum neuen, amerikanischen Präsidenten gewählt worden. Sein 15-Punkte-Plan, der zwar frauen-, ausländer- und judenfeindlich ist, aber Amerika wieder stolz machen und in ein blühendes Land verwandeln soll, wird offenbar begeistert aufgenommen. Doch schon bald nach der Wahl... Was kaum jemand für möglich gehalten hat, ist wahr geworden: Buzz Windrip ist zum neuen, amerikanischen Präsidenten gewählt worden. Sein 15-Punkte-Plan, der zwar frauen-, ausländer- und judenfeindlich ist, aber Amerika wieder stolz machen und in ein blühendes Land verwandeln soll, wird offenbar begeistert aufgenommen. Doch schon bald nach der Wahl zeigt sich, dass das Leben nicht für alle besser wird. Wer anders denkt und nicht mit dem Strom schwimmt, der bekommt es nur allzu schnell mit Windrips Handlangern, den Minute Men, zu tun. Gleichschaltung - und wer stört wird einfach ausgeschaltet, gleich ob ehemaliger Freund oder Feind. Bücherverbrennung, politische Neustrukturierung, Einschnitte in der Bildung. Schnell wandelt sich das freie Amerika in einen autoritären Staat. Auch der Journalist Doremus Jessup sieht lange Zeit beinahe ohnmächtig zu. Kann das wirklch wahr sein? Kann nichts mehr unternommen werden? Sinclair Lewis, der bereits 1930 den Literaturnobelpreis"für seine starke und lebendige Schilderungskunst, nebst dem Talent, mit Witz und Humor Typen zu schaffen“ (Begründung des Nobelkomitees) bekommen hat, schrieb "It can't happen here" 1935. Sein Ziel war wohl einerseits die Warnung vor ähnlichen Entwicklungen wie in Deutschland und Europa, über welche er vermutlich durch seine Frau Dorothy Thompson recht gut im Bilde war, sowie - damit einhergehend - in gewissen Maße auch der Versuch die 1936 anstehende Präsidentschaftswahl zu beeinflussen. In der Tat ist das von ihm entworfene Szenario zwar in Teilen überspitzt dargestellt und teilweise eine Politsatire, dennoch wissen wir aus der Geschichte, dass sich Ähnliches nur zu leicht ereignen kann. Gerade zu Beginn des Romans fühlte ich mich unweigerlich an die aktuelle Situation in den USA, aber auch an die in der Türkei, erinnert. Buzz‘ Forderungen waren schon ein wenig unheimlich zu lesen, besonders wenn man die Wahlversprechen der letzten US-Präsidentschaftswahl vor Augen hat. Sicher sind sie nicht identisch, aber eine gewisse Gemeinsamkeit ist nicht zu übersehen. Nachdem ich mich bei den ersten Seiten noch gefragt habe, ob ich es bis zum Ende durchhalte, habe ich mich mit jeder Seite mehr eingelesen und kam insgesamt mit dem Stil gut zurecht, auch wenn ich ihn bis zum Ende als sperrig und ungelenk empfunden habe und nur hin und wieder etwas von der Schilderungskunst, die das Nobelkomitee gewürdigt hat, finden konnte. Ein wenig habe ich sie in der Ironie bzw. dem Sarkasmus von Doremus gespürt. Dennoch war ich streckenweise richtig gefesselt von den Entwicklungen - oder war es eher ein fasziniertes Grauen? Die vielen Vergleiche, die sich aufdrängten, ließen mich gedanklich mehr als einmal den Kopf schütteln. Die Geschichte wiederholt sich doch immer wieder und offenbar ist es nicht so einfach etwas daraus zu lernen. Passend dazu, habe ich mir unter anderem folgenden Satz markiert: "... it's like reading about typhus in China and suddenly finding it in your own house!" (S.178) Manch einer ist vielleicht tatsächlich überrumpelt von den Entwicklungen und realisiert erst dann was los ist, wenn es (fast) zu spät ist. Wie schon der Titel sagt, man geht einfach nicht davon aus, dass "es" bei einem selbst passieren kann. Doch trotz der spannenden Thematik, die immer noch hochaktuell ist, habe ich sehr lange für die Lektüre der knapp 400 Seiten gebraucht. Dies lag zum einen am bereits erwähnten Schreibstil, zum anderen daran, dass ich sehr viel zu amerikanischer Geschichte und Politik nachgelesen habe, um das Geschehen besser einordnen zu können und mir Klarheit über die Verhältnisse zu verschaffen. Ebenso habe ich nach zahlreiche Figuren gegoogelt, denn es entstammen bei Weitem nicht alle der Feder von Sinclair Lewis. Für mich war das stellenweise etwas mühselig, doch die historischen Persönlichkeiten und natürlich die politische Stimmung sowie die wirtschaftliche Lage waren den damaligen Lesern sicher bekannt und sie konnten ganz anders an das Buch herangehen. Mein Fazit: Sinclair Lewis' Werk ist trotz seines Alters erschreckend aktuell und erinnert an George Orwells "1984" oder auch an "Brave new World" von Aldous Huxley. Auch wenn die Bücher ganz unterschiedlich sind und eine völlig andere Herangehensweise bieten, so haben sie doch eines gemeinsam: sie gehen der Frage nach "was wäre wenn" und rütteln die Leser auf. "It can't happen here" ist keine einfache Lektüre für zwischendurch, aber ich bin froh, dass ich es gelesen habe und manche Szenen werden mir sicher noch lange im Gedächtnis bleiben. Auf Grund des etwas zähen Beginns und des Schreibstils "nur" 4 von 5 Sternen.

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