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Jazz

Eine Geschichte von 1900 bis übermorgen

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Jazz und Pop nähern sich einander wieder einmal an, nach langen Jahren der Entfremdung, aber bei weitem nicht zum ersten Mal. Schließlich stammen beide aus derselben Wurzel. So wird David Bowies letztes Album als Jazz wahrgenommen, bloß weil es keine Rock-Klischees reproduziert. Und Musiker wie Flying Lotus oder Kamasi Washington treiben die Jazz-Improvisation mit dem Hip-Hop-Motor voran.
Denn Jazz war und bleibt die erste Verkörperung der Great Black Music mit Jazz-Legenden wie Louis Armstrong, nur aus seiner Tradition heraus kann er heute den Soundtrack zum »Yes, we can!« liefern, zur mutigen Wendung gegen Rassismus und Engstirnigkeit.

Genau in dieser Situation unternimmt der Jazzkritiker und Autor Wolf Kampmann eine neue Jazzgeschichte, die die Anfänge und die frühen Zeiten wertschätzt, vom Dixieland Jazz über Smooth Jazz bis zum Acid Jazz reicht und breit informierend den Schwerpunkt auf den aktuellen Jazz legt.

Portrait
Wolf Kampmann, geb. 1962, ist Journalist, Autor, Musikkritiker und Dozent für Pop- und Jazzgeschichte in Berlin. Er ist Autor und Herausgeber mehrerer Nachschlage- und Standardwerke zur Jazz-, Rock- und Popgeschichte. Sein jüngstes Buch ist der Roman »Schuhbrücke«. 2015 erhielt er auf der jazzahead! in Bremen den Preis für deutschen Jazzjournalismus.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 392
Erscheinungsdatum 12.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-011072-0
Verlag Philipp Reclam Jun.
Maße (L/B/H) 221/154/27 mm
Gewicht 579
Abbildungen 25 Schwarz-Weiß- Abbildungen
Verkaufsrang 20.829
Buch (gebundene Ausgabe)
34,95
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„Lesebuch für Wissbegierige“

Michael Flath, Thalia-Buchhandlung Darmstadt

„Konnte man bis in die 1980er Jahre noch einen Jazz -[Stamm]Baum mit Wurzeln, Stamm und Ästen aufmalen, müsste dieser Versuch heutzutage in einem undurchdringlichen Gestrüpp scheitern“ schreibt Wolf Kampmann im letzten Kapitel seines Buches „Jazz“.
Dieses Buch weist einen Weg durch jenes „Gestrüpp“, aber eben nur einen von vielen.
Detail-
„Konnte man bis in die 1980er Jahre noch einen Jazz -[Stamm]Baum mit Wurzeln, Stamm und Ästen aufmalen, müsste dieser Versuch heutzutage in einem undurchdringlichen Gestrüpp scheitern“ schreibt Wolf Kampmann im letzten Kapitel seines Buches „Jazz“.
Dieses Buch weist einen Weg durch jenes „Gestrüpp“, aber eben nur einen von vielen.
Detail- und Kenntnisreich, mit wissenschaftlicher Akribie und trotzdem unterhaltsam, erzählt der Autor nicht nur, wie der Jazz sich im Laufe von über 100 Jahren entwickelt hat, sondern vor allen Dingen warum.
Und der Blick auf das warum erlaubt ihm dann eben auch einen Ausblick darauf, wohin die Reise weiter geht.

Obwohl ich schon viele Jazzbücher gelesen habe, hat mir die Lektüre von „Jazz - Eine Geschichte von 1900 bis übermorgen“ neue Horizonte eröffnet. Unbedingt empfehlenswert!

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