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Johanna, alles hat seine Zeit ...

Eine Frau findet zu sich selbst

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Johanna, seit vielen Jahren mit Martin verheiratet, führt nach außen hin eine intakte Ehe. Deshalb trifft es sie völlig unerwartet, als sie eines Tages bei einem Besuch in einer Buchhandlung Vera begegnet und sich Gefühle in ihr regen, die sie bis dahin nicht kannte.
Plötzlich wird Johannas ganzes bisheriges Leben infrage gestellt und sie verfällt in eine schwere Depression – sie kann ihre eigenen Gefühle einfach nicht einordnen. Noch nie hat sie sich zu einer Frau hingezogen gefühlt.
Bevor Johanna zu sich selbst und zu ihrer Liebe zu Vera stehen kann, muss sie einen harten und beschwerlichen Weg gehen. Der führt jedoch letztendlich zu der Erkenntnis, dass sie, Johanna, nicht auf der Welt ist, um zu sein, wie andere sie gerne hätten. und sie erkennt, dass alles seine Zeit hat.
Portrait
Petra Kania wurde 1955 geboren und ist Diplom-Sozialpädagogin. Viele Jahre arbeitete sie als Lehrerin an einer Berufsschule für ErzieherInnen und KinderpflegerInnen.
Ihre großen Leidenschaften sind neben dem Schreiben das Lesen, Malen und Harfespielen, mit dem sie nach einer schweren Krankheit begann.
Heute ist sie Rentnerin und lebt mit ihrem Mann und dem gemeinsamen Cockerspaniel in Mönchengladbach.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 270, (Printausgabe)
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 10.06.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783960740049
Verlag Herzsprung Verlag
Verkaufsrang 46.152
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
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Kundenbewertungen


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Johanna und Vera
von einer Kundin/einem Kunden aus wien am 15.08.2016

,, Johanna, alles hat seine Zeit´´ ist eine berührende Lebens- und Liebesgeschichte von Petra Kania. Johanna ist Ende 40 und psychisch und physisch am Ende und fällt in eine schwere Depression. Ihr ganzes Leben wurde immer von anderen Menschen bestimmt. Für ihre Mutter war sie als Kind zu dick und... ,, Johanna, alles hat seine Zeit´´ ist eine berührende Lebens- und Liebesgeschichte von Petra Kania. Johanna ist Ende 40 und psychisch und physisch am Ende und fällt in eine schwere Depression. Ihr ganzes Leben wurde immer von anderen Menschen bestimmt. Für ihre Mutter war sie als Kind zu dick und nun als erwachsene Frau ist sie ihr zu unordentlich. Für ihren Mann Martin muss sie so funktionieren, wie er es will. Was er bestimmt, hat auch für sie richtig zu sein. Johanna leidet still vor sich hin bis sie die Buchhändlerin Vera kennen lernt und von einen Schlag auf den anderen erwachen in ihr bisher unbekannte Gefühle und sie beginnt ihr bisheriges Leben in Frage zu stellen. Verbotene, aber schöne nie gekannte Gefühle keimen in Johanna auf und auch Vera ergeht es nicht anders. Und plötzlich muss Johanna vor ihrem Ehemann und Freunden ein Lügengerüst aufstellen, das langsam aber sicher einzustürzen droht. Unverständnis, Hass und Enttäuschung schlagen Johanna und Vera entgegen. Nur bei Bernd und Henning, ihre homosexuellen Freunde, können sie Hilfe und Verständnis erwarten. Ein langer, steiniger und auch gefährlicher Weg liegt vor den beiden Freundinnen. Gemeinsam wollen sie es schaffen ein neues Leben zu beginnen. Petra Kania hat einen sehr berührenden und tiefgründigen Roman geschrieben. Man erlebt eine Frau, die schon früh erfahren musste, wie sie zu denken und handeln hatte. Ein Mensch, dem jede Selbständigkeit und jedes Selbstbewusstsein genommen wurde. Es gibt keine Gefühle, sondern nur Vernunft. Dass man aus diesem Teufelskreis schwer heraus kommt, hat die Autorin gut beschrieben. Nicht umsonst gibt es so wie in dem Roman immer mehr Menschen, die an Burn out und Depressionen leiden. Jeder Mensch hat das Recht so zu leben wie er gerne möchte und wie er auch ist. Johanna musste sich immer verbiegen um anderen zu gefallen, aber es waren nicht ihre Gefühle und Gedanken. In der Ich- Form geschrieben, kommen die Emotionen und Empfindungen von Johanna sehr intensiv zur Geltung. Man leidet mit ihr mit und man fühlt ihre Hilflosigkeit. Vorurteile und Doppelmoral in unserer Gesellschaft kommen in diesem Roman gut zur Geltung. Ein Plädoyer für Toleranz und Akzeptanz von Anderssein.

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Johannas neues Leben
von einer Kundin/einem Kunden am 04.08.2016

Johanna ist in einer unglücklichen Ehe gefangen , hat sich aber mit ihrem Leben arrangiert. Da betritt sie eines Tages eine Buchhandlung, um ein Geburtstagsgeschenk zu kaufen. Dort trifft sie auf die Buchhändlerin Vera und von da an ändert sich ihr ganzes Leben.Vom ersten Moment an fühlen die beiden... Johanna ist in einer unglücklichen Ehe gefangen , hat sich aber mit ihrem Leben arrangiert. Da betritt sie eines Tages eine Buchhandlung, um ein Geburtstagsgeschenk zu kaufen. Dort trifft sie auf die Buchhändlerin Vera und von da an ändert sich ihr ganzes Leben.Vom ersten Moment an fühlen die beiden Frauen sich zueinander hingezogen, trauen sich zunächst aber nicht diese Gefühle zuzulassen, es ist für Beide die erste gleichgeschlechtliche Erfahrung.Vera lebt nach einer gescheiterten Beziehung mit einem schwulen Freund in einer WG, während es für Johanna immer schwieriger wird , die geheimen Treffen zu tarnen. Nach vielen Hindernissen gelingt es den beiden Frauen jedoch ein neues Leben zu beginnen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen , die Geschichte ließ sich flüssig lesen, die einzelnen Personen wurden gut gezeichnet.Schade fand ich , dass zum Schluss noch einige kriminelle Aspekte in die Geschichte eingebaut wurden , wodurch sie dann etwas unglaubwürdig wurde.

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Coming Out
von einer Kundin/einem Kunden aus Lichtenstein am 03.08.2016
Bewertet: Taschenbuch

Die Geschichte ist sowohl interessant, spannend , fesselnd und emotional zugleich. Das Buch läßt einen nicht mehr los, bevor man nicht das Ende kennt. Die Protagonistin ist in einer unglücklichen Ehe wie gefangen, und nur langsam gelingt es ihr, auch dank der Hilfe einiger weniger Freunde, sich von ihrem... Die Geschichte ist sowohl interessant, spannend , fesselnd und emotional zugleich. Das Buch läßt einen nicht mehr los, bevor man nicht das Ende kennt. Die Protagonistin ist in einer unglücklichen Ehe wie gefangen, und nur langsam gelingt es ihr, auch dank der Hilfe einiger weniger Freunde, sich von ihrem untreuen, cholerischen und unsympathischen Mann zu lösen und sich zu ihrer neuen Liebe, einer schönen, rücksichtsvollen und warmherzigen Frau , zu bekennen. Dieser Wandel wird hier sehr eindrucksvoll beschrieben, die Charakteren wirken authentisch. Ein wirklich lesenswertes Buch, das sich auch mit dem Thema Toleranz in der heutigen Zeit auseinandersetzt.

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Wenn sich eine Tür schließt, dann öffnet sich eine andere.
von einer Kundin/einem Kunden am 21.10.2016
Bewertet: Taschenbuch

Ich bin mir nach wie vor nicht sicher ob mir das Buchcover gefällt oder nicht. Ich persönlich mag normalerweise keine Cover mit ‚richtigen‘ Menschen darauf, das wirkt auf mich immer etwas aufdringlich. Aber ich finde hier passt es aufgrund des weißen Buches mit der Frau in heller Kleidung und... Ich bin mir nach wie vor nicht sicher ob mir das Buchcover gefällt oder nicht. Ich persönlich mag normalerweise keine Cover mit ‚richtigen‘ Menschen darauf, das wirkt auf mich immer etwas aufdringlich. Aber ich finde hier passt es aufgrund des weißen Buches mit der Frau in heller Kleidung und der roten Schrift ganz gut. Man kommt gut ins Buch rein. Gleich zu Anfang lernt man Johanna und ihren Mann kennen und erkennt recht schnell das sie sich in ihrer Beziehung und allgemein in ihrem Leben nicht wohl fühlt, und sich in der Vergangenheit immer mehr und mehr von ihrem Mann entfremdet hat. Sie sieht in all ihren Beziehungen, egal ob zum Mann oder den anderen Verwandten, nur mehr das schlechte und verfällt in eine Depression. Johannas Weg um zu sich selbst und zu ihrer Liebe zu Vera zu stehen und ihrer lieblosen Ehe mit Martin zu entfliehen ist hart und lang. Gefühlvoll und tiefgründig beschreibt Petra Kania Johannas Geschichte und deren Weg in ein selbstbestimmtes und selbstbewusstes Leben. Der Schreibstil der Autorin ist gut und flüssig. Man kann Johannas Gefühl- und Gedankenwelt einfach und gut nachvollziehen. Einzig dass es keine Kapitel gab hat gestört, ich bin eine solche Einteilung von anderen Büchern viel zu sehr gewohnt und das hat mir hier dann doch stark gefehlt. Weil ich mir dadurch etwas schwerer tat, trotz der interessanten Geschichte und ich das Buch nicht aus der Hand geben konnte bevor ich auf der letzten Seite war, muss ich leider einen Stern abziehen. Aja, und ich finde es irgendwie witzig dass die Geschichte dort spielt wo die Autorin lebt: Mönchengladbach. Das hat irgendwie etwas :-)

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