Justins Heimkehr

Roman

(10)

Mit psychologischem Feingefühl und sehr spannend erzählt Bret Anthony Johnston in seinem Debütroman von einer Familie unter Schock. Vor vier Jahren ist Justin Campbell, damals 12 Jahre alt, entführt worden.

Seine Eltern und sein Bruder, die nie aufgehört hatten, nach ihm zu suchen, haben unterschiedliche Wege gefunden, mit diesem Erlebnis umzugehen. Wege, die die Familie eher auseinanderdriften lassen. Da wird Justin wie durch ein Wunder ganz in der Nähe entdeckt und seinem Entführer entwunden – der inzwischen 16jährige kehrt in die Familie zurück. Aber ist der Wiedergefundene nicht doch verloren? Und was geschieht mit dem Täter, der vor Gericht gestellt wird und auf „nicht schuldig“ plädieren will?

Bret Anthony Johnston zeigt sich in diesem Roman als hoch begabter, raffinierter und kluger Erzähler, der glaubwürdige und faszinierende Charaktere zeichnen kann und ohne Effekthascherei ins Herz der Dinge vorstößt.

Rezension
"Ein kluger Mix aus Psychothriller und Innenschau einer Familie. Ein Plädoyer für Mitgefühl und Wahrheit."
Für Sie, 15. August 2016
Portrait

Bret Anthony Johnston, 1971 geboren, veröffentlichte den Erzählungsband "Corpus Christi" (2004), gab 2008 den Band "Naming the World and other Exercises for the Creative Writer" heraus und schrieb das Drehbuch zum Dokumentarfilm "Waiting for Lightning" (2012). "Justins Heimkehr" ist sein Romandebüt. Johnston unterrichtet Fiction Writing an der Harvard University.

Sylvia Spatz arbeitet als freie Lektorin und Übersetzerin aus dem Französischen, Englischen und Italienischen.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 420
Erscheinungsdatum 02.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-69742-5
Verlag C. H. Beck
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/4,2 cm
Gewicht 580 g
Originaltitel Remember me like this
Auflage 2
Übersetzer Sylvia Spatz
Buch (gebundene Ausgabe)
21,95
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Justin, damals 12 Jahre alt, verschwindet. Seine Eltern und sein jüngerer Bruder Griff leben als Familie zusammen, allerdings lebt jeder in seiner eigenen Welt. Die Familie, vor allem Mutter Laura, hat nie die Hoffnung aufgegeben und sucht all die Jahre nach ihm. Die Handlung setzt an, als Justin vier Jahre später auftaucht. Mit viel Feingefühl und absolut ruhig erzählt der Autor über die Zeit vor und nach Justins Verschwinden. Die Stärke des Romans liegt für mich darin, dass der Autor viele Details offen lässt, sodass der Leser Raum für eigene Gedanken hat. Ein Buch voller Emotionen, deshalb keine leichte Lektüre, aber eine gute! Justin, damals 12 Jahre alt, verschwindet. Seine Eltern und sein jüngerer Bruder Griff leben als Familie zusammen, allerdings lebt jeder in seiner eigenen Welt. Die Familie, vor allem Mutter Laura, hat nie die Hoffnung aufgegeben und sucht all die Jahre nach ihm. Die Handlung setzt an, als Justin vier Jahre später auftaucht. Mit viel Feingefühl und absolut ruhig erzählt der Autor über die Zeit vor und nach Justins Verschwinden. Die Stärke des Romans liegt für mich darin, dass der Autor viele Details offen lässt, sodass der Leser Raum für eigene Gedanken hat. Ein Buch voller Emotionen, deshalb keine leichte Lektüre, aber eine gute!

„psychologisches Gespür....“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Vier Jahre lang ist Justin spurlos verschwunden, bis er sich aus der Hand seines Entführers befreien kann und zu seiner Familie zurückkehrt. Doch bei aller Freude und der großen Erleichterung kann nichts mehr sein , wie zuvor....was hat Justin erlebt, was seine Eltern und sein Bruder ? Eine Geschichte , die Gänsehaut verursacht und einen bis zur letzten Seite nicht mehr loslässt ! Vier Jahre lang ist Justin spurlos verschwunden, bis er sich aus der Hand seines Entführers befreien kann und zu seiner Familie zurückkehrt. Doch bei aller Freude und der großen Erleichterung kann nichts mehr sein , wie zuvor....was hat Justin erlebt, was seine Eltern und sein Bruder ? Eine Geschichte , die Gänsehaut verursacht und einen bis zur letzten Seite nicht mehr loslässt !

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
6
3
0
0
1

Justin
von einer Kundin/einem Kunden am 01.02.2017

Sehr spannend, bewegend und mit Feingefühl wird hier die Geschichte von Justin und seiner Familie erzählt. Justin wurde mit 12 Jahren entführt - 4 Jahre später wird er gefunden und kommt in seine Familie wieder zurück. Eine Familie, die nun aus dem Leben ohne Justin in ein Leben mit... Sehr spannend, bewegend und mit Feingefühl wird hier die Geschichte von Justin und seiner Familie erzählt. Justin wurde mit 12 Jahren entführt - 4 Jahre später wird er gefunden und kommt in seine Familie wieder zurück. Eine Familie, die nun aus dem Leben ohne Justin in ein Leben mit Justin geschleudert wird. Empfehlung!

Beeindruckend
von Tany Bee am 19.12.2016
Bewertet: eBook (ePUB)

Eine Familie sucht ihren Sohn, der vor 4 Jahren verschwunden ist. Wie der Titel des Buches schon verrät, wird Justin gefunden und kehrt zu seiner Familie zurück. Als er verschwand war er ein Kind, jetzt ist er ein Teenager, fast ein junger Mann. Nun soll wieder Alltag in die... Eine Familie sucht ihren Sohn, der vor 4 Jahren verschwunden ist. Wie der Titel des Buches schon verrät, wird Justin gefunden und kehrt zu seiner Familie zurück. Als er verschwand war er ein Kind, jetzt ist er ein Teenager, fast ein junger Mann. Nun soll wieder Alltag in die Familie einkehren. Doch wie kann Alltag einkehren, wenn man sich in einer emotionalen Ausnahmesituation befindet? Das Buch fängt an einer Stelle an, an der andere Bücher enden. Der Sohn wurde gefunden und zu seiner Familie zurück gebracht. And they lived happily ever after? Dieser Roman konzentriert sich nicht auf das Verbrechen, dass begangen wurde, sondern auf die Familienmitglieder und wie sie damit umgehen. Der Vater Eric, die Mutter Laura, Griffin, der kleine Bruder und Cecil, der Opa. Wie ist es, den Sohn wieder zu Hause zu haben, der 4 Jahre weg war? Der einem plötzlich ganz fremd vorkommt? Der neue Gewohnheiten und Eigenheiten hat? „Justins Heimkehr“ hat mich wirklich überrascht. Ich hätte normalerweise nicht danach gegriffen, denn weder der Titel, noch der Klappentext oder das Cover haben mich besonders angesprochen. Ich habe es über Empfehlungen entdeckt und bin sehr froh darüber. Das Buch ist nicht voyeuristisch, wie man es bei dem Thema erwarten könnte. Justin und seine Gefangenschaft bleiben sogar seltsam außen vor, man erfährt nur Bruchstücke, nichts konkretes. Aber dem Autor ist es brillant gelungen, die Gefühle und Handlungen der Familie darzustellen. Manche Sätze sind wie ein Schlag in die Magengrube. Einige Dinge bleiben offen und Justin bleibt für den Leser stets nicht richtig greifbar. Aber genau so ist es richtig und genau das macht es zu so einem guten Roman! Ich habe zwar einige kleinere Kritikpunkte (das Ende hätte noch etwas differenzierter ausfallen können und Justin ist sehr ruhig für ein Opfer eines solchen Verbrechens), aber dieses Buch hat mich so überrascht und tief beeindruckt, dass ich trotzdem und auf jeden Fall 5 Sterne gebe und eine Leseempfehlung sowieso! Ein Buch mit Wow-Effekt.

Gefühlschaos einer Familie
von einer Kundin/einem Kunden aus Blumberg am 03.08.2016

Justin wird Opfer einer Entführung und ist vier lange Jahre seinem Peiniger ausgeliefert, bis er durch Zufall entdeckt wird. Wie seine Familie und er selber mit der Situation danach fertig werden, erzählt dieses Buch. Als sein Entführer auf Kaution freigelassen wird, scheint die Situation zu eskalieren. Das Cover zeigt ein... Justin wird Opfer einer Entführung und ist vier lange Jahre seinem Peiniger ausgeliefert, bis er durch Zufall entdeckt wird. Wie seine Familie und er selber mit der Situation danach fertig werden, erzählt dieses Buch. Als sein Entführer auf Kaution freigelassen wird, scheint die Situation zu eskalieren. Das Cover zeigt ein Bild typischen amerikanischen Idylls: Ein Pick Up steht in einer ländlichen Gegend vor einem Holzhaus. Doch das Idyll ist getrübt, symbolisiert durch einen schleierartigen Überzug der Szene. Wer eine spannende Kriminalgeschichte erwartet, in der der Täter irgendwie zur Rechenschaft gezogen wird, wird sicherlich enttäuscht sein. Vielmehr handelt es sich hier um eine Auseinandersetzung mit den Gefühlen der Menschen, die direkt von der Situation betroffen sind. Dabei bleibt der Autor nicht nur an der Oberfläche, sondern geht sehr in die Tiefe der menschlichen Psyche. Es wird deutlich, dass Bret Antony Johnston gut recherchiert haben muss, um so genau ins Detail gehen zu können. Allerdings kommt mir die eigentliche Hauptperson Justin etwas zu kurz. Hier hätte Johnston ein kleines bisschen mehr Information über den Gemütszustand des Jungen geben können. Man erfährt nur sehr wenig über ihn, und hat teilweise sogar das Gefühl, als wäre die Entführung für ihn nicht so schlimm gewesen. Der Schreibstil des Autors lässt nicht immer ein flüssiges Lesen zu. Sehr detaillierte Beschreibungen (auf die teilweise hätte verzichtet werden können, ohne dass der Tiefgang der Geschichte darunter gelitten hätte) und das geringe Verwenden von wörtlicher Rede, erfordert ein gewisses Maß an Konzentration. Der Text insgesamt ist sehr anspruchsvoll. So kann in mehreren Szenen zwischen den Zeilen gelesen werden (Beispiel. Lauras Verhalten in der Delfinstation kann auch auf ihr Leben umgemünzt werden). Das Ende des Romans fällt leider etwas klischeehaft aus. Hier hätte der Autor sicher mehr daraus machen können. Fazit: Keine oberflächliche Strandlektüre sondern eine, trotz kleinerer Schwächen, glaubwürdige, realitätsnahe Geschichte mit Tiefgang, die den Leser noch im Nachhinein beschäftigt.