Kaiser, Kraut und Kiberer

Ermittlungen im alten Wien, in Venedig und Freiburg

Inspector Nechyba

(7)
In 13 Kurzgeschichten ermittelt Inspector Joseph Maria Nechyba diesmal nicht nur im alten Wien, sondern auch in Venedig, in Freiburg im Breisgau sowie in Röschitz im Weinviertel. Zusätzlich erhalten Nechyba-Fans interessante Einblicke in sein Privatleben. Natürlich wird auch wieder gekocht und gespeist. Und: Es kommt zur finalen Begegnung mit dem Naschmarkt-Mörder Aloysius von Schönthal-Schrattenbach.
Portrait
Gerhard Loibelsberger wurde 1957 in Wien geboren und arbeitet seit 1984 als freier Werbe- und PR-Texter. Er ist Autor von Sach- und Gourmetbüchern, Songtexten und Kriminalromanen. Im Herbst 2008 erschien sein Buch "Wiener Weihnachtsbäckereien", das Gerhard Loibelsberger gemeinsam mit dem Wiener Chefpatissier Herwig Gasser verfasst hat. "Die Naschmarkt-Morde" ist sein erster historischer Kriminalroman.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Erscheinungsdatum 06.08.2014
Serie Inspector Nechyba
Sprache Deutsch
EAN 9783839244425
Verlag Gmeiner Verlag
eBook
9,99
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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1
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Ergänzung oder Einführung
von einer Kundin/einem Kunden am 21.06.2015

Gerhard Loibelsberger hat mit seinem Inspector Joseph Maria Nechyba eine großartige Figur geschaffen. Wer ihn noch nicht kennt, kann dieses Buch als Einführung sehen, wer ihn kennt , für den bildet es eine Abrundung, auf alle Fälle ist es empfehlenswert!!

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Geschichten aus dem Leben des Inspector Nechyba
von einer Kundin/einem Kunden am 05.05.2015
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In 13 Kurzgeschichten, die in den Jahren 1902 bis 1918 spielen, erfährt der Leser einiges über das Privatleben des Inspector Joseph Maria Nechyba: Wie er seiner angebeteten Aurelia einen Heiratsantrag macht, die Gründe, weshalb er eine sehr stattliche Statur hat. Er ist den kulinarischen Genüssen nicht abgeneigt. Bei... In 13 Kurzgeschichten, die in den Jahren 1902 bis 1918 spielen, erfährt der Leser einiges über das Privatleben des Inspector Joseph Maria Nechyba: Wie er seiner angebeteten Aurelia einen Heiratsantrag macht, die Gründe, weshalb er eine sehr stattliche Statur hat. Er ist den kulinarischen Genüssen nicht abgeneigt. Bei der Beschreibung der Gerichte, die für Nechyba gekocht wurden, ist mir manchmal das Wasser im Mund zusammengelaufen. Die Geschichte, in der er mit seiner Frau die Hochzeitsreise nachholt, hat mir am besten gefallen. Ein Schmunzeln hat mir die Episode, als er zum Kaiser gerufen wird, um dessen Bruder „einzufangen“, entlockt. Das war wirklich eine sehr spezielle Story. Es wird auch erzählt, dass die Bevölkerung unter dem Krieg sehr gelitten hat und auf aussergewöhnliche Ideen kam, um zum Beispiel an Kaffee oder Milch zu kommen. Dieses Buch habe ich mit Genuss gelesen und war sehr enttäuscht, als ich es bereits beendet hatte. Ich bin ein Fan dieser Reihe. Es würde mich natürlich sehr freuen, wenn diese Serie weitergeführt würde. Mir gefällt der wienerische Dialekt sehr. Der Autor hatte, wie schon in seinen anderen Büchern, die Übersetzung in den Fussnoten aufgeführt. Die Figur Nechyba finde ich sehr gut beschrieben und habe ich in mein Herz geschlossen. Auf alle Fälle kann ich dieses spezielle Werk sehr gut weiterempfehlen.

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Grenzenlose Mordgeschichten.
von Brilli aus Hagen am 13.10.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die neuen Mordgeschichten des Autors Gerhard Loibelsberger, die einen Zeitbogen über die ersten Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts schlagen, spielen sich diesmal recht "international" ab - die Ermittlungen führen nicht nur ins alte Wien sondern ebenso nach Freiburg und ins romantische Venedig. Wieder einmal lässt er seine spannenden Kriminalstorys mit... Die neuen Mordgeschichten des Autors Gerhard Loibelsberger, die einen Zeitbogen über die ersten Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts schlagen, spielen sich diesmal recht "international" ab - die Ermittlungen führen nicht nur ins alte Wien sondern ebenso nach Freiburg und ins romantische Venedig. Wieder einmal lässt er seine spannenden Kriminalstorys mit viel Lokalkolorit vor interessanten Hintergründen ablaufen, eingebunden in interessante Milieustudien, die mit vielen typischen Wiener Ausdrücken untermalt sind und daher ungemein authentisch wirken. Natürlich hat er - eingedenk des Lesers Unkenntnis - ausreichend Fußnoten angefügt und ein Glossar hintangestellt, sodass dem Verständnis der deftigen Sprache nichts im Wege steht. Der Kommissar Joseph Maria Nechyba ist eine wunderbar charaktervolle Persönlichkeit mit Ecken und Kanten, mit einer glücklichen Beziehung zu seiner geliebten Aurelia und einer Vorliebe für landestypische Gerichte, die er sich genussvoll und ausführlich zu Gemüte führt, nicht ohne sie mit den dazu passenden, köstlich-frischen Getränken zu flankieren. Seine Ermittlungsmethoden sind ausgefallen, nicht zimperlich in der Ausführung und ungemein erfolgreich in ihrer Wirkung. Ganz gleich, ob er in einer Einbruchssache beim Juwelier Löwenstein ermittelt und über der Suche nach dem Mörder des Bernhardiners Max seine Krautrouladen im Ofen vergisst oder aus dem Fenster seines Lieblingscafés Aloysius von Schönthal-Schrattenbach erblickt. Da hält den Polizisten Nechyba gar nichts mehr. Nicht seine Freunde Leo Goldbach, Scharfrichter Lang oder der Cafétier Kratochwilla, noch seine geliebten Tarock Karten. Hier ruft die Pflicht und lässt ihn hinterher eilen. Auch wenn er den Täter dank widriger Transportmittel nicht zu fassen bekommt, und die Fluten des Donaukanals das Urteil über Aloysius sprechen müssen - seinen Hut stromabwärts strudeln zu sehen kann auch Genugtuung für einen Polizisten sein. Selbst die verspätete Hochzeitsreise nach Venedig lässt den mitreisenden Leser schmunzeln, wenn mitten am Rialto zwei Wiener auf zwei Berliner treffen, mit denen man zwar keine Buletten aber "Nudeln mit Tunke" essen kann. Originell und "loibelsbergerisch". In Nechyba zeichnet er hier einen einmaligen, ausgefallenen "Kiberer", den der Leser so schnell nicht vergessen wird - ebenso wenig wie die ihn umgebenden Protagonisten, die ausnahmslos typvoll und authentisch wirken. Dynamik und Lokalkolorit machen solche Wiener Impressionen zu einer besonderen "Krimi-Delikatesse". Wieder möchte ich - ebenso wie für den "Todeswalzer" - gerne alle Sterne vergeben und mich für den exzellenten wienerischen Lesegenuss bedanken.

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