Kalteis

Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi-Preis, Kategorie National 2008

(16)
Der neue Kriminalroman von Bestsellerautorin Andrea Maria Schenkel

München, Ende der 1930er Jahre: Süß und sehnsüchtig ist der Traum vom Glück in der großen Stadt – auch Kathie träumt ihn und entflieht der Enge des dörflichen Lebens. Manch eine ist hier schon unter die Räder gekommen, aber sie wird es schon schaffen. Oder? Dunkelhaarig, kräftig und hübsch ist sie, wie die Frauen, die seit einiger Zeit in München und Umgebung spurlos verschwinden …

Portrait
Andrea Maria Schenkel, 1962 geboren, gilt als eine der renommiertesten Kriminalautorinnen Deutschlands. 2006 erschien ihr Debüt »Tannöd«, mit dem sie großes Aufsehen erregte. Der Roman wurde 2007 mit dem Deutschen Krimi-Preis, dem Friedrich-Glauser-Preis und der Corine ausgezeichnet. 2008 folgte der renommierte Martin Beck Award für den besten internationalen Kriminalroman. Das Buch wurde in bislang 20 Sprachen übersetzt und fürs Kino verfilmt. Auch für ihr zweites Buch »Kalteis« bekam sie begeisterte Kritiken und erhielt 2008 erneut den Deutschen Krimi-Preis. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Regensburg.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 186
Erscheinungsdatum 04.05.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-73800-7
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,9/11,8/2 cm
Gewicht 203 g
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„dicht und gruselig“

Britta Weiler

Ein Krimi über einen Serienkiller, der vorwiegend wirkt wie Vernehmungsprotokolle. Wie schon in ihrem Debutroman "Tannöd" schafft Andrea Schenkel es wieder, Heimatromanatmosphäre zu verdichten und zu einem starken und spannenden Krimi zu verweben.
Auch für ihren 2. Roman bekam sie den deutschen Krimipreis absolut zu
Recht: Literarisch,dicht,spannend - alles, was einen guten Roman ausmacht!
Ein Krimi über einen Serienkiller, der vorwiegend wirkt wie Vernehmungsprotokolle. Wie schon in ihrem Debutroman "Tannöd" schafft Andrea Schenkel es wieder, Heimatromanatmosphäre zu verdichten und zu einem starken und spannenden Krimi zu verweben.
Auch für ihren 2. Roman bekam sie den deutschen Krimipreis absolut zu
Recht: Literarisch,dicht,spannend - alles, was einen guten Roman ausmacht!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
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Das ist der Trieb, ich bin wieder los … immer wieder.
von Igelmanu66 aus Mülheim am 24.08.2014

„Immer wieder wollte ich es haben, in einem Rausch war ich, nicht mehr ich selbst war ich, danach habe ich mich immer geschämt, aber nach einiger Zeit war das vergessen und ich bin wieder los. Wie ein wildes Tier, das ist der Trieb, ich bin wieder los … immer... „Immer wieder wollte ich es haben, in einem Rausch war ich, nicht mehr ich selbst war ich, danach habe ich mich immer geschämt, aber nach einiger Zeit war das vergessen und ich bin wieder los. Wie ein wildes Tier, das ist der Trieb, ich bin wieder los … immer wieder.“ München, Ende der 30er Jahre. Ein Serienmörder hat dafür gesorgt, dass immer wieder junge, hübsche Frauen spurlos verschwunden sind. Frauen wie Kathie, die mit großen Träumen von einem besseren Leben vom Land in die große Stadt gezogen ist. Zu Beginn des Buches ist der Täter bereits inhaftiert, verurteilt und seine Hinrichtung steht bevor. Eine öffentliche Bekanntmachung ist unerwünscht, denn der Täter ist ein guter Deutscher, ein Arier, Mitglied der NSDAP und „jeder Schaden, der dem Ansehen der Partei und der nationalsozialistischen Bewegung entstehen könnte, (ist) zu vermeiden.“ In zahlreichen Rückblenden erleben wir die Verhöre des Täters Josef Kalteis und die Geschichte der Opfer. Die Verhöre zeichnen sich dadurch aus, dass nur die Antworten von Kalteis aufgeführt sind, die dazugehörenden Fragen aber fehlen. Diese fehlen aber überhaupt nicht, man kann aus den Antworten leicht schließen, wonach gefragt wurde. Aber durch die konsequente Aneinanderreihung seiner Aussagen werden die Widersprüche, in die er sich verwickelt, nur umso deutlicher. Eine besondere Brisanz haben die Verhörprotokolle, da man als Leser ja schon weiß, dass er schuldig ist. Da man bereits weiß, worauf alles hinausläuft. Wenn ich unter diesen Voraussetzungen lese, wie er begeistert schildert, wie gerne er beim Schweineschlachten hilft und die einzelnen Abläufe detailliert beschreibt, dabei auch noch zugibt, wie toll er es findet, wenn er die Angst bei dem Tier wahrnimmt, dann läuft mir ein Schauer den Rücken hinunter. Zumal er einige dieser Abläufe präzise wiederholen wird, aber dann nicht an einem Schwein. Und dann die Geschichten der diversen Mädchen… Man lernt ein Mädchen kennen, erfährt, wie es dazu kam, dass sie an dem Abend, der ihr letzter werden soll, alleine nach Hause fährt und nicht in Begleitung – und die ganze Zeit weiß man, dass dies alles auf ihre Ermordung hinausläuft. Diese vorweggenommene Spannung finde ich toll! Besagtes Ende gestaltet sich unterschiedlich. Bei dem einen Mädchen erfährt man nur, dass sie verschwunden ist, vermisst gemeldet wurde. Bei einem anderen wird die Tat einschließlich einer fiesen Verstümmelung detailliert geschildert. So weiß man auch, was mit den anderen geschah. Schlimm, dann eine Mutter bei der Suche nach ihrer vermissten Tochter zu erleben! Ganz besonders intensiv lernen wie Kathie kennen. In Rückblenden begleiten wir sie bis zu ihrer Kindheit. Mit großen Träumen und Wünschen kam sie vom Land nach München, hoffte, dass hier ihr Leben eine entscheidende Wendung zum Besseren erfährt. Und natürlich träumt sie von einem Mann, einem Traumprinzen. Ein gutgläubiges, unerfahrenes, einfaches Opfer! Unterstützt wird alles durch eine konsequent einfach gehaltene Sprache. Kurze, abgehackte Sätze. Dialekt und falsche Grammatik. Nicht immer einfach zu lesen, aber dadurch traten mir die einzelnen Personen nur umso deutlicher vor Augen. Einfache Menschen, ohne große Bildung. Auch bei Josef Kalteis muss ich ein gehöriges Maß an geistiger Armut einräumen. Heute würde man so einem Menschen mindestens verminderte Schuldfähigkeit wenn nicht gar Unzurechnungsfähigkeit attestieren und ihn in eine psychiatrische Anstalt einweisen. Aber dies hätte ja dem Ansehen der Partei Schaden zufügen können… Der Roman basiert auf einem historischen Kriminalfall. Der Quellennachweis verweist unter anderem auf Vernehmungsprotokolle der Polizeidirektion München aus den Jahren 1930-1939. Das Buch ist sehr kurz (nur 187 Seiten), was ich an sich bedauerlich finde. Aber so kann man es „mal eben“ schnell zwischendurch lesen – mir hat es heute netterweise eine lange Wartezeit beim Orthopäden vertrieben.

Ein skrupelloser Serientäter
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 14.11.2013

Wie bereits in "Tannöd" wagt sich die Autorin auch hier an vergangene Kriminalfälle und zeichnet ein Bild er damaligen Gesellschaft in den 30er Jahren.Junge,unerfahrene Mädchen zieht es vom Dorf in die Stadt,winkt dort doch angeblich das Leben und der Luxus.Schnell wird klar,daß sie hier untergehen können.Ein Sittengemälde der Stadt... Wie bereits in "Tannöd" wagt sich die Autorin auch hier an vergangene Kriminalfälle und zeichnet ein Bild er damaligen Gesellschaft in den 30er Jahren.Junge,unerfahrene Mädchen zieht es vom Dorf in die Stadt,winkt dort doch angeblich das Leben und der Luxus.Schnell wird klar,daß sie hier untergehen können.Ein Sittengemälde der Stadt und des Lebens in dieser Zeit,die solche Verbrechen erst möglich gemacht haben.

Spannender Roman, angelehnt an ein reales Ereignis in den 1930-er Jahren!
von Walter M. aus Linz am 29.05.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Nachfolger von "Tannöd" kommt ebenso unterhaltend daher und zeichnet ein zeitgeschichtliches Geschehen rund um einen psychisch-kranken Mann. Gespannt bin ich auf das Hörbuch zu diesem Roman mit der unvergleichbaren Fr. Bleibtreu als Erzählerin!