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Karte und Gebiet

Roman

(33)
Michel Houellebecq, Enfant terrible der Literaturszene, hat das Buch geschrieben, das niemand erwartet hätte. ›Karte und Gebiet‹ ist ein großer Wurf: ein doppelbödiges, selbstironisches Vexierspiel, ein gewichtiger Roman, der zugleich wie schwerelos wirkt. Houellebecq erweist sich darin als begnadeter Erzähler, der alle Spekulationen ins Leere laufen lässt. Jed Martin ist Künstler. In seinen ersten Arbeiten stellt er Straßenkarten und Satellitenbilder gegenüber, zum Durchbruch verhelfen ihm jedoch Porträts. Einer der Porträtierten: »Michel Houellebecq, Schriftsteller«. Doch dann geschieht ein grausames Verbrechen: ein Doppelmord, verübt auf so bestialische Weise, dass selbst die hartgesottenen Einsatzkräfte schockiert sind. Die Kunst, das Geld, die Arbeit. Die Liebe, das Leben, der Tod: Davon handelt dieser altmeisterliche Roman, der auch hierzulande bereits als literarische Sensation gefeiert wird. Michel Houellebecqs neustes Werk ist ein vollendeter Geniestreich von überraschender Zartheit. Der einstige Agent provocateur erscheint darin gereift und auf so humorvolle Weise melancholisch wie nie. ›Karte und Gebiet‹ wird nicht nur die Freunde Houellebecqs begeistern, sondern auch manchen seiner Feinde.
Portrait
Michel Houellebecq wurde 1958 geboren. Er gehört zu den wichtigsten Autoren der Gegenwart, seine Bücher werden in über vierzig Ländern veröffentlicht. Auf Deutsch ist nahezu sein gesamtes Werk bei DuMont verlegt. Zuletzt erschienen der mit dem renommiertesten französischen Literaturpreis, dem Prix Goncourt, ausgezeichnete Roman »Karte und Gebiet« (2011), der Gedichtband »Gestalt des letzten Ufers« (2014) sowie sein Roman »Unterwerfung« (2015).
Uli Wittmann, geboren 1948, überträgt englische und französische Literatur ins Deutsche, u. a. Philippe Djian, J.M.G. Le Clézio, Noëlle Châtelet und Michel Houellebecq. Er lebt in Paris.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.03.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783832185497
Verlag DUMONT Buchverlag
Originaltitel La carte et le territoire
Dateigröße 2434 KB
Übersetzer Uli Wittmann
Verkaufsrang 16.446
eBook
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„10 Sterne für dieses Meisterwerk! [Auch im E-Book Format) “

Moritz Revermann, Thalia-Buchhandlung Neuss


Dass ich Herrn Houellebecq verehre, dürfte nach all meinen Rezensionen seiner bisherigen Bücher offensichtlich sein. Nach diesem Buch bin ich kurz davor, ihm einen Schrein zu bauen, jeden Morgen eine Kerze anzuzünden und zu versprechen, eines seiner Gedichte auswendig zu lernen.

Mit 'Karte und Gebiet' ist Houellebecq ein literarischer Geniestreich gelungen. Das Enfant terrible der französischen Literatur gibt sich handzahm, wollte unbedingt den Prix Goncourt...dass ich nicht lache - den hatte er übrigens schon viel früher verdient - nein, nein, nein, MH hat nur seine Taktik geändert, ist subtiler geworden, und ich wette, er hat sich dabei totgelacht. Der böse Misanthrop wird zum zahmen Romancier, no way, er ist nur ruhiger, abgeklärter und damit bei all seinem Talent noch brillanter geworden.

Dieses Buch können Sie auf vielen Ebenen lesen, der rein unterhaltsamen und der literarischen; und doch ist es gespickt mit philosophischen und kunsttheoretischen Auseinandersetzungen. Dazu kommt eine gepfefferte Prise Selbstironie und zudem ein Kommissar Jassellin, der mich hoffen läßt, dass MH, angeödet vom Literaturbetrieb, demnächst einen reinen Kriminalroman schreibt. Dann spätestens baue ich ihm einen Tabernakel...

Dass ich Herrn Houellebecq verehre, dürfte nach all meinen Rezensionen seiner bisherigen Bücher offensichtlich sein. Nach diesem Buch bin ich kurz davor, ihm einen Schrein zu bauen, jeden Morgen eine Kerze anzuzünden und zu versprechen, eines seiner Gedichte auswendig zu lernen.

Mit 'Karte und Gebiet' ist Houellebecq ein literarischer Geniestreich gelungen. Das Enfant terrible der französischen Literatur gibt sich handzahm, wollte unbedingt den Prix Goncourt...dass ich nicht lache - den hatte er übrigens schon viel früher verdient - nein, nein, nein, MH hat nur seine Taktik geändert, ist subtiler geworden, und ich wette, er hat sich dabei totgelacht. Der böse Misanthrop wird zum zahmen Romancier, no way, er ist nur ruhiger, abgeklärter und damit bei all seinem Talent noch brillanter geworden.

Dieses Buch können Sie auf vielen Ebenen lesen, der rein unterhaltsamen und der literarischen; und doch ist es gespickt mit philosophischen und kunsttheoretischen Auseinandersetzungen. Dazu kommt eine gepfefferte Prise Selbstironie und zudem ein Kommissar Jassellin, der mich hoffen läßt, dass MH, angeödet vom Literaturbetrieb, demnächst einen reinen Kriminalroman schreibt. Dann spätestens baue ich ihm einen Tabernakel...

„Houellebecq wie man Ihn liebt“

Kai Reinhard, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

In dem neuesten Werk von Houellebecq geht es um den Künstler Jed Martin und sein gesamtes Leben. Angenehm überrascht hat es mich, dass auch der Autor selbst eine Rolle in dem Roman spielt. Wie weit dieser geschilderte "Houellebecq" dem Original entspricht, sollte jeder Leser selbst entscheiden. Sehr viel schildert Houellebecq hier Kunst, Architektur, Malerei und die Schriftstellerei aus einer technischen Betrachtungsweise und sein gewohntes doppelbödiges, selbstironisches Vexierspiel fehlt auch in diesem Roman nicht. Er seziert ein Land und dessen Bewohner und das Leben, die Kunst und der Tod werden kartografisch unglaublich gut geschildert. Jeder Houellebecq Fan dürfte an diesem Meisterwerk seine Freude haben. In dem neuesten Werk von Houellebecq geht es um den Künstler Jed Martin und sein gesamtes Leben. Angenehm überrascht hat es mich, dass auch der Autor selbst eine Rolle in dem Roman spielt. Wie weit dieser geschilderte "Houellebecq" dem Original entspricht, sollte jeder Leser selbst entscheiden. Sehr viel schildert Houellebecq hier Kunst, Architektur, Malerei und die Schriftstellerei aus einer technischen Betrachtungsweise und sein gewohntes doppelbödiges, selbstironisches Vexierspiel fehlt auch in diesem Roman nicht. Er seziert ein Land und dessen Bewohner und das Leben, die Kunst und der Tod werden kartografisch unglaublich gut geschildert. Jeder Houellebecq Fan dürfte an diesem Meisterwerk seine Freude haben.

„Heute: Carpaccio à la Houellebecq (eBook)“

Christian Oertel, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

"Er brauchte eine Weile, ehe er wusste, was es war...: Er wirkte glücklich."

Es ist schon schlicht und ergreifend genial! Dem dürftigen Geschmack einer Öffentlichkeit von Millionen zum Trotz, die noch nicht einmal weiß, dass ein Kunstbetrieb existiert, schreibt Michel Houellebecq einen Künstlerroman.

Jed Martin widmet sein Leben der Kunst. Mit Fotografien von Michelin-Karten gerät er in den Fokus der Feuilletons und Sammler. Nach und nach bringt er es, ohne es wirklich geplant zu haben, zu komfortablem Wohlstand. Eine Ausstellung ist in Vorbereitung. Das Vorwort zum Katalog soll kein geringerer verfassen als Michel Houellebecq.

Houellebecq zeichnet in KARTE UND GEBIET mit einer breiten Palette von Farben, unter dem Deckmantel des Kunstmarktes, in plastischer Eleganz und absoluter Klarheit einen Gesellschaftsroman. Mit elementarem Sinn für Ästhetik beschreibt er die Welt als eine von gemäßigter Schönheit; ohne jede Magie und von besonderem Interesse. In resignierter, hellsichtiger Melancholie schildert Houellebecq das Leben als eine Folge steiler Abgründe voneinander getrennter Stufen. (So zum Beispiel in den herzergreifenden Gesprächen zwischen Jed Martin und seines, im Sterben begriffenen, Vaters.).
Im Kontrast zu Houellebecqs bisherigen Romanen, hat Leid und Tod einen höheren Marktwert als Vergnügen und Sex. Und ja, Houellebecq lässt seiner Figur Jed Martin das aufrichtige, gepflegte Glück der Liebe zuteil werden (OHNE einen Escort-Service in Anspruch zu nehmen!).


Nie, noch nie, war ein Houellebecq so zugänglich, so versöhnlich, so friedlich und so unterhaltsam!
"Er brauchte eine Weile, ehe er wusste, was es war...: Er wirkte glücklich."

Es ist schon schlicht und ergreifend genial! Dem dürftigen Geschmack einer Öffentlichkeit von Millionen zum Trotz, die noch nicht einmal weiß, dass ein Kunstbetrieb existiert, schreibt Michel Houellebecq einen Künstlerroman.

Jed Martin widmet sein Leben der Kunst. Mit Fotografien von Michelin-Karten gerät er in den Fokus der Feuilletons und Sammler. Nach und nach bringt er es, ohne es wirklich geplant zu haben, zu komfortablem Wohlstand. Eine Ausstellung ist in Vorbereitung. Das Vorwort zum Katalog soll kein geringerer verfassen als Michel Houellebecq.

Houellebecq zeichnet in KARTE UND GEBIET mit einer breiten Palette von Farben, unter dem Deckmantel des Kunstmarktes, in plastischer Eleganz und absoluter Klarheit einen Gesellschaftsroman. Mit elementarem Sinn für Ästhetik beschreibt er die Welt als eine von gemäßigter Schönheit; ohne jede Magie und von besonderem Interesse. In resignierter, hellsichtiger Melancholie schildert Houellebecq das Leben als eine Folge steiler Abgründe voneinander getrennter Stufen. (So zum Beispiel in den herzergreifenden Gesprächen zwischen Jed Martin und seines, im Sterben begriffenen, Vaters.).
Im Kontrast zu Houellebecqs bisherigen Romanen, hat Leid und Tod einen höheren Marktwert als Vergnügen und Sex. Und ja, Houellebecq lässt seiner Figur Jed Martin das aufrichtige, gepflegte Glück der Liebe zuteil werden (OHNE einen Escort-Service in Anspruch zu nehmen!).


Nie, noch nie, war ein Houellebecq so zugänglich, so versöhnlich, so friedlich und so unterhaltsam!

„Ein außergewöhnlicher Künstlerroman“

Andreas Hack, Thalia-Buchhandlung Bonn

Im Zentrum der Geschichte stehen zwei Künstler, der Maler Jed Martin und der Schriftsteller Michel Houellebecq. Nur dreimal begegnen sie sich auf vierhundert Seiten und doch gehören ihre Gespräche über Kunst und Literatur zu den interessantesten und unterhaltsamsten Passagen in diesem Roman.
"Karte und Gebiet" hat mich mit seiner ungewöhnlichen Geschichte, seiner schnörkellosen Sprache, seinem versteckten Spott und seiner ätzenden Kritik am Zeitgeist gefesselt und fasziniert wie noch kein Buch von Houellebecq zuvor !
Im Zentrum der Geschichte stehen zwei Künstler, der Maler Jed Martin und der Schriftsteller Michel Houellebecq. Nur dreimal begegnen sie sich auf vierhundert Seiten und doch gehören ihre Gespräche über Kunst und Literatur zu den interessantesten und unterhaltsamsten Passagen in diesem Roman.
"Karte und Gebiet" hat mich mit seiner ungewöhnlichen Geschichte, seiner schnörkellosen Sprache, seinem versteckten Spott und seiner ätzenden Kritik am Zeitgeist gefesselt und fasziniert wie noch kein Buch von Houellebecq zuvor !

„Nicht nur für Kunstinteressierte“

Anna Harms, Thalia-Buchhandlung Leer


Jed Martin erreicht als junger Künstler Ruhm und Reichtum durch das abfotografieren von Michelin Karten. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere zieht er sich zurück und gibt nicht nur die Fotografie, sondern auch jegliche soziale Kontakte auf. Er widmet sich einer anderen Kunstform, der Malerei. Er malt Menschen in ihren Berufen und Stellungen. Das Vorwort für seinen Ausstellungskatalog, soll kein anderer als Michel Hoellebecq verfassen. Zwischen ihnen entsteht eine Verbindung, die auf ihre eigene Weise einer Freundschaft gleicht. Nach erfolgreicher Ausstellung besucht Jed Hoellebecq ein letztes Mal, er bringt ihm wie versprochen sein letztes Gemälde, Michel Hollebecq – Schriftsteller. Jahre später wird Jed auf das Polizeirevier geladen, der berühmte Schriftsteller wurde ermordet aufgefunden.
Mit diesem Buch hat Hollebecq eine Mischung aus einem, wie gewohnt kühlen, Gesellschaftsroman und einem brutalem Krimi geschaffen, indem dem Leser neben ihm noch viele weitere bekannte Persönlichkeiten begegnen.

Jed Martin erreicht als junger Künstler Ruhm und Reichtum durch das abfotografieren von Michelin Karten. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere zieht er sich zurück und gibt nicht nur die Fotografie, sondern auch jegliche soziale Kontakte auf. Er widmet sich einer anderen Kunstform, der Malerei. Er malt Menschen in ihren Berufen und Stellungen. Das Vorwort für seinen Ausstellungskatalog, soll kein anderer als Michel Hoellebecq verfassen. Zwischen ihnen entsteht eine Verbindung, die auf ihre eigene Weise einer Freundschaft gleicht. Nach erfolgreicher Ausstellung besucht Jed Hoellebecq ein letztes Mal, er bringt ihm wie versprochen sein letztes Gemälde, Michel Hollebecq – Schriftsteller. Jahre später wird Jed auf das Polizeirevier geladen, der berühmte Schriftsteller wurde ermordet aufgefunden.
Mit diesem Buch hat Hollebecq eine Mischung aus einem, wie gewohnt kühlen, Gesellschaftsroman und einem brutalem Krimi geschaffen, indem dem Leser neben ihm noch viele weitere bekannte Persönlichkeiten begegnen.

„Houellebecqs wahrscheinlich bestes Werk“

Maria Faustmann, Thalia-Buchhandlung Hoyerswerda

Die Rahmenhandlung bildet das Dasein des Malers Jed Martin. Es wird ein Künstlerleben beschrieben, welches in seiner Dekadenz kaum zu überbieten ist und deshalb nicht ohne jede Komik auskommt.

Die Handlung spielt teilweise in der Zukunft. Der Autor des Buches höchstselbst, ein "Leidensverwandter" des Protagonisten, kommt auch darin vor, er wird bestialisch ermordet.

Die große Stärke des Textes liegt in der zum Inhalt passenden Sprache. Die Sinnlosigkeit des Künstlerlebens in einer scheinbar hoffnungslos verrückten Welt wird sprachlich überzeugend veranschaulicht. Die Übersetzung des Originals ist hier sehr gut gelungen.

Wer Michel Houellebecq kennt und liebt wird zustimmen, dass dies sein bisher bestes Werk ist.
Die Rahmenhandlung bildet das Dasein des Malers Jed Martin. Es wird ein Künstlerleben beschrieben, welches in seiner Dekadenz kaum zu überbieten ist und deshalb nicht ohne jede Komik auskommt.

Die Handlung spielt teilweise in der Zukunft. Der Autor des Buches höchstselbst, ein "Leidensverwandter" des Protagonisten, kommt auch darin vor, er wird bestialisch ermordet.

Die große Stärke des Textes liegt in der zum Inhalt passenden Sprache. Die Sinnlosigkeit des Künstlerlebens in einer scheinbar hoffnungslos verrückten Welt wird sprachlich überzeugend veranschaulicht. Die Übersetzung des Originals ist hier sehr gut gelungen.

Wer Michel Houellebecq kennt und liebt wird zustimmen, dass dies sein bisher bestes Werk ist.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
33 Bewertungen
Übersicht
19
8
5
0
1

Leicht enttäuschend
von einer Kundin/einem Kunden am 22.02.2013
Bewertet: Taschenbuch

Das Buch ist nicht annährend so packend und interessant wie des Autors bisherige Werke. Eher enttäuschend, aber immer noch ein Houellebecq!

Geschnetzeltes
von Marlene Frerichs aus Emden am 18.07.2012
Bewertet: Taschenbuch

Ein "Skandal-Autor" auf neuen Wegen? Man liebt ihn oder man hasst ihn, er lässt keinen unberührt. Mit dem vorliegenden Roman gibt es nun eine neue Variante Houellebecq: Todesopfer, dessen Ableben nicht natürlich begründet ist. Was mir an diesem Schriftsteller, Musiker etc. (und Agrar-Ingenieur) so gefällt, ist sein großer Wissenshorizont.... Ein "Skandal-Autor" auf neuen Wegen? Man liebt ihn oder man hasst ihn, er lässt keinen unberührt. Mit dem vorliegenden Roman gibt es nun eine neue Variante Houellebecq: Todesopfer, dessen Ableben nicht natürlich begründet ist. Was mir an diesem Schriftsteller, Musiker etc. (und Agrar-Ingenieur) so gefällt, ist sein großer Wissenshorizont. Wie nebenbei fliessen - in diesem Fall kunsttechnische Vorgehensweisen - Erläuterungen und Informationen mit in eine Geschichte ein. Kenntnisse um die Zusammensetzung von Saharasand oder über die Lebensweise der Bakterien können der Allgemeinbildung durchaus förderlich sein. Als Journalist wäre er bestimmt sehr erfolgreich. Sein Essayband "Die Welt als Supermarkt" enthält viele unterschiedliche Denkanstösse. Vergessen Sie die Elementarteilchen und wagen Sie es !

Peinlich und befremdlich
von Norbert Schelper aus Hamburg am 15.07.2012
Bewertet: Taschenbuch

Die hier geschriebenen Rezensionen befremden mich ("der beste H." ?!!). Ich habe mich durch dieses eher peinliche Buch gequält. Wenn wenigstens der Schreibstil für den obskuren Inhalt (und das Ende) entschädigen würde... Aber in diesem minimalistischen Stil könnte das Buch eher von einem Schüler geschrieben sein; andererseits nerven seitenlange Ausführungen... Die hier geschriebenen Rezensionen befremden mich ("der beste H." ?!!). Ich habe mich durch dieses eher peinliche Buch gequält. Wenn wenigstens der Schreibstil für den obskuren Inhalt (und das Ende) entschädigen würde... Aber in diesem minimalistischen Stil könnte das Buch eher von einem Schüler geschrieben sein; andererseits nerven seitenlange Ausführungen über fiktive Künstler und Kunststile u.a. (eklige) Absonderlichkeiten, die immer wieder von der "Handlung" ablenken. Kein empfehlenswertes Buch - weder für Freunde guter Literatur und/oder Kunst noch für Frankreichfans. Das restliche "literarische Werk" des Herrn H. möchte ich lieber erst gar nicht kennenlernen. Kleiner Trost & Lesetipp: J. Eugenides: "Die Liebeshandlung".