Klack

Roman

KIWI 1397

(25)

Schnappschüsse im Wirtschaftswunder: »deutsche Nachkriegsnostalgie mit Witz« Stern

Markus hat es eigentlich gut. Auch seine Familie hat teil am westdeutschen Wirtschaftswunder, man kann sich wieder etwas gönnen, sogar einen Fernseher - und doch hat er zu leiden: an der tyrannischen Großmutter, den immer gleichen Kriegserzählungen des Vaters, den autoritären Lehrern am Gymnasium, vor allem aber an unerwiderten Gefühlen. Mit dem Auftauchen der Tinottis kommt Bewegung in sein Leben. Die italienische Familie zieht nebenan ein und eröffnet eine Eisdiele. Markus ist fasziniert von Clarissa. Während in Berlin die Mauer gebaut wird und seine Oma im Garten einen Zaun ziehen lässt, um vor den Spaghettifressern sicher zu sein, erprobt Markus Strategien der Annäherung und greift sogar zur Gitarre. Mit Lust am Detail, großer erzählerischer Kraft und viel Humor fängt Klaus Modick die Stimmung einer entscheidenden Phase der bundesdeutschen Geschichte ein. Im Westen geht es aufwärts, während der Osten sich einmauert, und plötzlich steht die Welt am atomaren Abgrund. Und mittendrin Markus, der sich nichts sehnlicher wünscht als den ersten Kuss und der mit seiner Kamera die Momente festhält, die das Leben ausmachen.

Portrait
Klaus Modick, geboren 1951, studierte in Hamburg Germanistik, Geschichte und Pädagogik, promovierte mit einer Arbeit über Lion Feuchtwanger und arbeitete danach u.a. als Lehrbeauftragter und Werbetexter. Seit 1984 ist er freier Schriftsteller und Übersetzer und lebt nach diversen Auslandsaufenthalten und Dozenturen wieder in seiner Geburtsstadt Oldenburg. Für sein umfangreiches Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Nicolas-Born-Preis, dem Bettina-von-Arnim-Preis und dem Rheingau Literatur Preis. Zudem war er Stipendiat der Villa Massimo sowie der Villa Aurora. Sein Roman 'Konzert ohne Dichter' erschien im Frühjahr 2015 und wurde schnell zum Bestseller. 2018 folgte sein Roman 'Keyserlings Geheimnis'.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 09.02.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04684-7
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 19,1/12,6/1,4 cm
Gewicht 171 g
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Sigrid Heipcke, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ostermarkt '61:Markus gewinnt eine Agfa Klack. Nun begleitet diese Kamera ihn, erste Liebe, erste Gastarbeiter, seine Familie -wunderbares Zeitbild und Momentaufnahmen der 60er. Ostermarkt '61:Markus gewinnt eine Agfa Klack. Nun begleitet diese Kamera ihn, erste Liebe, erste Gastarbeiter, seine Familie -wunderbares Zeitbild und Momentaufnahmen der 60er.

Ulrike Kaiser, Thalia-Buchhandlung Mülheim Rhein-Ruhr-Zentrum

Humorvolle Momentaufnahmen aus dem Deutschland der 60er Jahre als die ersten italienischen Gastarbeiter ein wenig mediterranes Lebensgefühlt mit zu uns brachten.Schön erzählt! Humorvolle Momentaufnahmen aus dem Deutschland der 60er Jahre als die ersten italienischen Gastarbeiter ein wenig mediterranes Lebensgefühlt mit zu uns brachten.Schön erzählt!

Inga Roos, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein leichter Roman, eine Zeitreise in das Jahr 1962, Mauerbau, Sturmflut, die erste Liebe, das Halstuch und alles aufgenommen in Bildern der Alpha Klack. Herrlich



Ein leichter Roman, eine Zeitreise in das Jahr 1962, Mauerbau, Sturmflut, die erste Liebe, das Halstuch und alles aufgenommen in Bildern der Alpha Klack. Herrlich



„Höchst amüsant!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Dieser Roman ist ein herrlich vergnügliches Erinnerungs-Potpourri aus der Nachkriegszeit der fünfziger und sechziger Jahre! Ausgelöst durch das Betrachten der Fotos, die Markus damals mit der auf einem Rummel gewonnenen Agfa Clack festgehalten hat. Mitreißend, höchst amüsant und voller Musik-Ohrwürmer! Dieser Roman ist ein herrlich vergnügliches Erinnerungs-Potpourri aus der Nachkriegszeit der fünfziger und sechziger Jahre! Ausgelöst durch das Betrachten der Fotos, die Markus damals mit der auf einem Rummel gewonnenen Agfa Clack festgehalten hat. Mitreißend, höchst amüsant und voller Musik-Ohrwürmer!

„Kennen Sie noch die Agfa Clack?“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Von 1954 bis 1965 produzierte die Firma Agfa ihre sogenannte Box-Kamera Clack. Der Name war Programm, denn das Geräusch, das die Kamera beim Auslösen machte, war „Klack“! Und da eine Agfa Clack eine große Bedeutung in dem neuen Buch von Klaus Modick spielt, hat er dem Buch diesen Titel gegeben.

Ich habe Ihnen von Klaus Modick vor nicht langer Zeit den Roman „Sunset“ vorgestellt, welcher mir sehr gut gefallen hatte. Als jetzt das neue Buch von ihm angekündigt wurde, interessierte es mich natürlich auch wieder. Sehr erstaunlich für mich war, dass dieses Buch komplett anders ist. In „Sunset“ erzählte er eine Geschichte, die sich mit Lion Feuchtwanger und Bert Brecht beschäftigte, in seinem neuen Roman erzählt er eine Geschichte aus der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders.

Die Hauptperson ist Markus. Der Roman beginnt damit, dass der Ich-Erzähler nach einem Gewitterschaden auf dem Dachboden einen Karton mit alten Fotos entdeckt. Und dann versinkt er in den Erinnerungen und erzählt uns die Geschichten, die sich hinter den 15 Bilder verbergen. Die Kamera hat er per Zufall auf einer Tombola auf einem Jahrmarkt 1961 gewonnen als er 15 Jahre alt war. Und die Bilder erzählen die Geschichte aus 2 Jahren, der Zeit, wo er sich das erste Mal verliebt hat. In Deutschland geht es wieder aufwärts, trotzdem ist der 2. Weltkrieg noch nicht vergessen. Markus lebt mit seinen Eltern und seiner älteren Schwester zusammen im Haus der Großmutter mütterlicherseits. Der bereits verstorbene Großvater war Richter, der Vater Soldat im 2. Weltkrieg und hat den Russland-Feldzug mitgemacht. Es ist eine Gesellschaft im Aufbruch. Markus Schwester wird langsam flügge, aber gerade die Großmutter ist extrem darauf bedacht, dass alles seinen ordentlichen, geregelten Gang geht. Sie hat in der Familie das Sagen. Was sollen die Nachbarn sonst denken. Markus entdeckt langsam die Mädchen und damit auch die Sexualität für sich. Dies wird besonders problematisch, als im Nachbarhaus plötzlich eine italienische Familie einzieht, die ausgerechnet eine Tochter in Markus Alter hat. Die Großmutter ist entsetzt und versucht alles, um ihre Familie von diesen Ausländern fernzuhalten.

Es sind herrlich, mit viel Humor erzählte Erinnerungen an diese Zeit. Die ersten Gastarbeiter kommen nach Deutschland, werden aber von den Deutschen nicht immer herzlich willkommen geheißen. Es ist die Hochzeit von Elvis Presley und Horst Buchholz, und die Halbstarken versuchen sich von ihren spießigen Eltern abzusetzen. Klaus Modick erzählt herrlich unterhaltsam, würzt seine Geschichte mit Songtexten und Reklamesprüchen aus dieser Zeit, aber auch mit aktuellen Themen wie z.B. dem Mauerbau oder der großen Flut. Jedes Foto wird eingeführt von einem leicht philosophischen Text, der sich mit der Erinnerung auseinandersetzt.

Dieses Buch ist speziell für all diejenigen interessant, die sich an diese Zeit noch gerne zurückerinnern. Mich hat dieser Roman sehr an die herrlichen Bücher von Gernot Gricksch und Gerhard Henschel erinnert, die ich Ihnen ebenfalls bereits an dieser Stelle empfohlen habe.
Von 1954 bis 1965 produzierte die Firma Agfa ihre sogenannte Box-Kamera Clack. Der Name war Programm, denn das Geräusch, das die Kamera beim Auslösen machte, war „Klack“! Und da eine Agfa Clack eine große Bedeutung in dem neuen Buch von Klaus Modick spielt, hat er dem Buch diesen Titel gegeben.

Ich habe Ihnen von Klaus Modick vor nicht langer Zeit den Roman „Sunset“ vorgestellt, welcher mir sehr gut gefallen hatte. Als jetzt das neue Buch von ihm angekündigt wurde, interessierte es mich natürlich auch wieder. Sehr erstaunlich für mich war, dass dieses Buch komplett anders ist. In „Sunset“ erzählte er eine Geschichte, die sich mit Lion Feuchtwanger und Bert Brecht beschäftigte, in seinem neuen Roman erzählt er eine Geschichte aus der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders.

Die Hauptperson ist Markus. Der Roman beginnt damit, dass der Ich-Erzähler nach einem Gewitterschaden auf dem Dachboden einen Karton mit alten Fotos entdeckt. Und dann versinkt er in den Erinnerungen und erzählt uns die Geschichten, die sich hinter den 15 Bilder verbergen. Die Kamera hat er per Zufall auf einer Tombola auf einem Jahrmarkt 1961 gewonnen als er 15 Jahre alt war. Und die Bilder erzählen die Geschichte aus 2 Jahren, der Zeit, wo er sich das erste Mal verliebt hat. In Deutschland geht es wieder aufwärts, trotzdem ist der 2. Weltkrieg noch nicht vergessen. Markus lebt mit seinen Eltern und seiner älteren Schwester zusammen im Haus der Großmutter mütterlicherseits. Der bereits verstorbene Großvater war Richter, der Vater Soldat im 2. Weltkrieg und hat den Russland-Feldzug mitgemacht. Es ist eine Gesellschaft im Aufbruch. Markus Schwester wird langsam flügge, aber gerade die Großmutter ist extrem darauf bedacht, dass alles seinen ordentlichen, geregelten Gang geht. Sie hat in der Familie das Sagen. Was sollen die Nachbarn sonst denken. Markus entdeckt langsam die Mädchen und damit auch die Sexualität für sich. Dies wird besonders problematisch, als im Nachbarhaus plötzlich eine italienische Familie einzieht, die ausgerechnet eine Tochter in Markus Alter hat. Die Großmutter ist entsetzt und versucht alles, um ihre Familie von diesen Ausländern fernzuhalten.

Es sind herrlich, mit viel Humor erzählte Erinnerungen an diese Zeit. Die ersten Gastarbeiter kommen nach Deutschland, werden aber von den Deutschen nicht immer herzlich willkommen geheißen. Es ist die Hochzeit von Elvis Presley und Horst Buchholz, und die Halbstarken versuchen sich von ihren spießigen Eltern abzusetzen. Klaus Modick erzählt herrlich unterhaltsam, würzt seine Geschichte mit Songtexten und Reklamesprüchen aus dieser Zeit, aber auch mit aktuellen Themen wie z.B. dem Mauerbau oder der großen Flut. Jedes Foto wird eingeführt von einem leicht philosophischen Text, der sich mit der Erinnerung auseinandersetzt.

Dieses Buch ist speziell für all diejenigen interessant, die sich an diese Zeit noch gerne zurückerinnern. Mich hat dieser Roman sehr an die herrlichen Bücher von Gernot Gricksch und Gerhard Henschel erinnert, die ich Ihnen ebenfalls bereits an dieser Stelle empfohlen habe.

„Marina, Marina, Marina“

Ingo Roza, Thalia-Buchhandlung Velbert

Klaus Modick ist nun einmal einer der Größten und begleitet mich nun mein gesamtes Buchhändlerdasein, und ich seine Bücher. Was bleibt mir, als auch sein neues, kleines Buch zu preisen?
Die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht nochten, aber es gab eine Zeit, in der man mit einem Telefon telefonierte und mit einem Fotoapparat fotografierte. So ein Fotoapparat war die Agfa-Klack, und die machte Fotografien auf Papier, und die lagen dann überall herum und letztendlich in Kartons auf dem Dachboden. Und dort findet man sie irgendwann wieder, und diese Fotografien erzählen einem vergessene Geschichten von vergessenen Menschen, vergessenen Geschehnissen, vergessenen Zeiten. Und die füllen dann -nicht mehr & nicht weniger - diesen wundervollen, kleinen Roman.
Klaus Modick ist nun einmal einer der Größten und begleitet mich nun mein gesamtes Buchhändlerdasein, und ich seine Bücher. Was bleibt mir, als auch sein neues, kleines Buch zu preisen?
Die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht nochten, aber es gab eine Zeit, in der man mit einem Telefon telefonierte und mit einem Fotoapparat fotografierte. So ein Fotoapparat war die Agfa-Klack, und die machte Fotografien auf Papier, und die lagen dann überall herum und letztendlich in Kartons auf dem Dachboden. Und dort findet man sie irgendwann wieder, und diese Fotografien erzählen einem vergessene Geschichten von vergessenen Menschen, vergessenen Geschehnissen, vergessenen Zeiten. Und die füllen dann -nicht mehr & nicht weniger - diesen wundervollen, kleinen Roman.

„Wirtschaftswunder Deutschland und unerwiderte Gefühle“

Heidi Wosnitza, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Markus gewinnt als 15jähriger auf der Osterkirmes einen Agfa Clack Fotoapparat. Er macht bei jeder Gelegenheit Bilder und das " Klack" der Kamera zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman. Es sind Kindheitserinnerungen, das Durchlaufen der Pubertät geprägt von Auseinandersetzungen mit Elternhaus und Schule. Die Aufmüpfigkeit der jungen Menschen in den 60-und 70er sind mir wegen meines Alters gut bekannt. Umso größer war meine Leselust, weil ich vieles wiedererkannte. Es ist ganz wunderbar geschrieben und spiegelt das Leben im Wirtschaftswunderland Deutschland spannend, humorvoll und erinnerungsreich wieder.
Markus gewinnt als 15jähriger auf der Osterkirmes einen Agfa Clack Fotoapparat. Er macht bei jeder Gelegenheit Bilder und das " Klack" der Kamera zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman. Es sind Kindheitserinnerungen, das Durchlaufen der Pubertät geprägt von Auseinandersetzungen mit Elternhaus und Schule. Die Aufmüpfigkeit der jungen Menschen in den 60-und 70er sind mir wegen meines Alters gut bekannt. Umso größer war meine Leselust, weil ich vieles wiedererkannte. Es ist ganz wunderbar geschrieben und spiegelt das Leben im Wirtschaftswunderland Deutschland spannend, humorvoll und erinnerungsreich wieder.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
25 Bewertungen
Übersicht
14
11
0
0
0

Erinnerungen
von einer Kundin/einem Kunden aus Osterwald am 31.05.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Markus findet auf dem Dachboden seines Elternhauses eine alte Schachtel mit Fotos, die er mit einer gewonnenen Kamera "Agfa Klack" Anfang der 1960er Jahre geschossen hat. Diese rufen viele Erinnerungen an eine für ihn aufregende Zeit wach. Er war zu dem Zeitpunkt 15 und lebte mit seiner älteren Schwester,... Markus findet auf dem Dachboden seines Elternhauses eine alte Schachtel mit Fotos, die er mit einer gewonnenen Kamera "Agfa Klack" Anfang der 1960er Jahre geschossen hat. Diese rufen viele Erinnerungen an eine für ihn aufregende Zeit wach. Er war zu dem Zeitpunkt 15 und lebte mit seiner älteren Schwester, seinen Eltern und seiner Großmutter in eben diesem Haus. In dieser Zeit zwischen Wirtschaftswunder und kaltem Krieg erlebt er seine erste - unerwiderte - Liebe. In das Nachbarhaus, allgemein nur als Schandfleck tituliert, zieht eine italienische Familie mit einer schönen Tochter, Clarissa, ein. Leider ist die Toleranz einiger Mitbürger gegenüber Ausländern sehr begrenzt, so dass hier von "Spaghettifressern" die Rede ist, und die Großmutter versucht, sich mit allen Mitteln gegen die neuen Nachbarn abzugrenzen. In diesem Buch wird das Lebensgefühl und die Aufbruchstimmung dieser Zeit sehr schön festgehalten. Die Angst vor einem Atomkrieg ist allgegenwärtig, aber auch die lockere westliche Lebensart setzt sich langsam, zum Verdruss vieler ältere Zeitgenossen durch. Das Buch ist in Kapitel unterteilt, die sich jeweils auf einzelne Fotos beziehen, das find ich sehr übersichtlich und auch originell. Die Geschichte ist flüssig aus Sicht und in der Sprache Markus´ geschrieben. Sie ist sehr unterhaltsam zu lesen!

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Kurzweilige Rückkehr in eine Kindheit und Jugend anhand der Momentaufnahmen mit der AGFA Klack-Kamera. Pointiert und unterhaltsam bringt Modick das Foto als Aufhänger in den Fokus.

Eine Zeitreise in Bildern
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 28.12.2015

Nach vielen Jahren findet Markus beim Aufräumen die Bilder seiner Jugendzeit: Damals hatte er eine Agfa Clack geschenkt bekommen, mit der er anschließend viele Fotos geschossen hat. Die Bilder aus der Vergangenheit lassen die Erinnerungen jener Zeit wieder hochkommen, der Zeit des Wirtschaftswunders zwischen Mauerbau und Kubakrise und Markus‘... Nach vielen Jahren findet Markus beim Aufräumen die Bilder seiner Jugendzeit: Damals hatte er eine Agfa Clack geschenkt bekommen, mit der er anschließend viele Fotos geschossen hat. Die Bilder aus der Vergangenheit lassen die Erinnerungen jener Zeit wieder hochkommen, der Zeit des Wirtschaftswunders zwischen Mauerbau und Kubakrise und Markus‘ Träumen vom ersten Kuss und der Liebe zu Clarissa. Sehr pointiert beschreibt Klaus Modick Markus‘ Jugendzeit, die Träume und Gedanken des damaligen Jugendlichen. Die Bilder der alten Kamera beschwören ein ganz besonderes Flair herauf, man sieht sie vor sich, die Versuche der Familie Tinotti, neben der Eisdiele ein eigenes Leben in ihrer neugewählten Heimat aufzubauen, Markus‘ Werben um Clarissa, seine Kabbeleien mit seiner älteren Schwester… Die Idee zu diesem Buch gefällt mir sehr gut. Es ist, als ob man selbst alte Bilder wieder findet und Erinnerungen aufbeschwört, die plötzlich wieder ganz real sind, als erlebte man sie gerade erneut. Jedes einzelne Bild wird zunächst beschrieben, danach wird die Geschichte dazu erzählt. Dadurch kann sich der Leser bestens in die beschriebene Zeit einfinden wie auch in Markus‘ Leben als Jugendlicher. Klaus Modick lädt ein zu einer ganz besonderen Zeitreise. Die einzelnen Bilder setzen sich zusammen zu einem Kaleidoskop, das die geschilderte Zeit sehr realgetreu auferstehen lässt. Das Büchlein liest sich mit seinen gut 200 Seiten fast wie nebenher, der Schreibstil ist sehr angenehm. Es brauchte ein paar Kapitel, bis ich das Grundgerüst des Buches nachvollziehen konnte und die einzelnen Bilder auf dem Weg zu einem großen Ganzen sehen konnte. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich sowohl die einzelnen Bilder auf mich wirken lassen wie auch sie als Teil einer größeren Geschichte zu genießen. Eine ganz besondere Empfehlung von mir!