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Klare Ansage

Bekundungen und Bekenntnisse

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Es gibt Menschen, die einem - obgleich man ihnen noch nie begegnet ist - vertraut sind, als gehörten sie zur Familie ...
Solch ein Mensch ist Andreas Schmidt-Schaller: bodenständig, geradlinig, unverbogen, uneitel. Homestorys kennt man von ihm so wenig wie Skandale. Ein Thüringer, der das Gespräch am Tresen mehr schätzt als den Smalltalk auf dem Roten Teppich. Jahrzehntelang schauen wir ihm nun schon ins Gesicht und beim Ermitteln über die Schulter. Und wir wollen wissen: Wer ist dieser Mann, der im Fernsehen für die SOKO Leipzig unterwegs ist?
Portrait
Andreas Schmidt-Schaller, geboren 1945 in Arnstadt, wuchs in Weimar und Gera auf. Nach dem Schauspielstudium an der Theaterhochschule Leipzig arbeitete er zunächst am Theater, bevor er in den achtziger Jahren durch seine Rolle als Ermittler Grawe in der TV-Krimireihe »Polizeiruf 110« im DDR-Fernsehen bekannt wurde. Er übernahm zahlreiche weitere Rollen und ist seit 2001 als Hauptkommissar Trautzschke in der ZDF-Serie »SOKO Leipzig« zu sehen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 14.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-355-01836-4
Verlag Neues Leben, Verlag
Maße (L/B/H) 211/131/22 mm
Gewicht 318
Abbildungen mit Abbildungen, extra Bildteil
Auflage 1
Verkaufsrang 31.400
Buch (gebundene Ausgabe)
17,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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KLARE ANSAGE – Andreas Schmidt-Schallers Bekundungen und Bekenntnisse
von j.h. aus Berlin am 02.11.2015

Andreas Schmidt-Schaller (*1945) zählte dank seiner Rolle als Ermittler in der populären Kriminal-Reihe POLIZEIRUF 110 zu den bekanntesten Gesichtern des DDR-Fernsehens. Und nach beinahe 15 Jahren Kommissar Trautzschke in der ZDF-Reihe SOKO LEIPZIG ist er heute Deutschlands dienstältester TV-Kommissar. Schmidt-Schaller ist damit einer der wenigen ostdeutschen Schauspieler, die die... Andreas Schmidt-Schaller (*1945) zählte dank seiner Rolle als Ermittler in der populären Kriminal-Reihe POLIZEIRUF 110 zu den bekanntesten Gesichtern des DDR-Fernsehens. Und nach beinahe 15 Jahren Kommissar Trautzschke in der ZDF-Reihe SOKO LEIPZIG ist er heute Deutschlands dienstältester TV-Kommissar. Schmidt-Schaller ist damit einer der wenigen ostdeutschen Schauspieler, die die Klippe der Wende erfolgreich überspringen konnten. Aus Anlass seines bevorstehenden 70. Geburtstags hat er, der nicht nur aus Zeitgründen wenig von Selbstdarstellung zum Zwecke der Public Relations hält, nun einige Erinnerungen aufgeschrieben: "Ich lebe jedenfalls nicht so geschichtslos wie die meisten Zeitgenossen. In unserer Gesellschaft scheint nur die Gegenwart noch zu interessieren. Vergangenheit und Zukunft sind ohne Belang: Geschichte liefert allenfalls Anlässe für Events, ist reduziert auf Marketingfaktoren." (S. 16) Im Plauderton berichtet Andreas Schmidt-Schaller aus seinem bewegten Schauspielerleben – wie als würde er einem Freund erzählen. Dabei hält er sich an keine sklavische Chronologie, sondern kommt auf bestimmte Ereignisse aus wechselndem Blickwinkel erneut zurück. Es sind bewegend erzählte Ereignisse (fernab eines Rechenschaftsberichtes) aus einem Leben, die im Rückblick sicher auch durchaus subjektiv sind. Aus der zeitlichen Distanz ist man natürlich immer klüger. Ohne Schönfärbungen bekennt sich Andreas Schmidt-Schaller zu seinem bewussten Leben in der DDR und stellt dazu fest: "Es war so wenig Paradies wie das heutige Deutschland. Aber dieses Deutschland wäre gewiss ein wenig besser, wenn es manches Gute aus der DDR übernommen hätte. Das setzte allerdings voraus, erst einmal zu akzeptieren, dass es dort überhaupt etwas Vernünftiges und Sinnvolles gegeben hat." (S. 47) Der Leser erfährt einiges über Herkunft und Kindheit in Thüringen, über die naturgemäß wenig bekannte umfangreiche Theaterarbeit und die Anfänge bei POLIZEIRUF 110 sowie den durch glückliche Umstände reibungslosen Neubeginn nach der Wende. Daneben streift der Rückblick einige persönliche und private Fakten – ohne dabei an den vielfach üblichen Rand der Selbstentblößung zu gehen. Ebenso wird – im Gegensatz zu manch anderen Erinnerungen – hier keine "schmutzige Wäsche" gewaschen. Das im VERLAG NEUES LEBEN erschienene Buch beinhaltet zahlreiche private Fotos aus sieben Jahrzehnten und zusätzlich einen 16-seitigen Foto-Teil (schwarz-weiß) auf Kunstdruckpapier. Ein lesenswertes Buch und gewissermaßen das Geburtstagsgeschenk für die Fans. In diesem Sinne – wenn es bis zum 30. Oktober auch noch ein paar Tage hin sind – Happy Birthday, Andreas Schmidt-Schaller!

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von einer Kundin/einem Kunden am 28.10.2015

Den Schmidt-Schaller kennt man ja sonst nur so als Fernsehgesicht. Ist aber irgendwie eins, dass man schon so lange kennt, dass es wie selbstverständlich ist, ihn im Flimmerkasten zu sehen. Der Mann hat aber auch Theater gemacht und scheint auch privat echt sympathisch zu sein. In der Biografie kann... Den Schmidt-Schaller kennt man ja sonst nur so als Fernsehgesicht. Ist aber irgendwie eins, dass man schon so lange kennt, dass es wie selbstverständlich ist, ihn im Flimmerkasten zu sehen. Der Mann hat aber auch Theater gemacht und scheint auch privat echt sympathisch zu sein. In der Biografie kann man so richtig schön langsam versinken, da gut geschrieben. War auf jeden Fall interessant, vom Fernsehmenschen auch mal politisch und privat was zu erfahren. Kann ich also empfehlen.

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